…Liebhabereiannahme. Die Bf. lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass es der Vermietung von vornherein an der objektiven Ertragsfähigkeit mangelt. Dahin gestellt bleiben kann, ob die Bf. entsprechend ihrer zum Ausdruck gebrachten Veräußerungsabsicht die Wohnung zwischenzeitig bereits veräußert (und daraus gegebenenfalls einen Überschuss erzielt) hat, zumal…
…der Lebensführung zuzurechnende Betätigungen, denen es von vornherein an der objektiven Ertragsfähigkeit mangelt, sondern auch für solche typisch der Lebensführung zuzurechnende Betätigungen, bei denen erst die tatsächliche Entwicklung die mangelnde objektive Ertragsfähigkeit aufzeigt. Eine Änderung der Bewirtschaftung (oder der Tätigkeit) bewirkt, dass die ursprüngliche Betätigung…
…und werden auch von keiner der Parteien behauptet. Es ist daher die objektive Ertragsfähigkeit ungeachtet des mit den Steuererklärungen für 2001 eingereichten "Antrages auf Beendigung der Vermietung per 31.12.2001" an Hand einer Prognoserechnung über einen Zeitraum von ca. 20 Jahren zu beurteilen. Dem…
…Vermietung der Wohnung in Wien, A. als keine unternehmerische Tätigkeit iSd Umsatzsteuergesetzes und als keine Einkunftsquelle iSd Einkommensteuergesetzes angesehen, da hinsichtlich dieser Tätigkeit keine objektive Ertragsfähigkeit gegeben ist. Mit Eingabe vom 14. März 2006 erhob der steuerliche Vertreter des Herrn B. fristgerecht Berufung gegen die…
…durch einen verstärkten Senat ausgesprochen, dass eine Betätigung nur dann als Einkunftsquelle anzusehen ist, wenn nach der ausgeübten Art der Betätigung objektive Ertragsfähigkeit vorliegt, d.h. wenn nach der konkreten Art der Wirtschaftsführung ein positives steuerliches Gesamtergebnis innerhalb eines absehbaren Zeitraumes erzielbar ist. Eine Anerkennung…
…Tätigkeit mit Liebhabereivermutung objektiv geeignet ist, innerhalb eines absehbaren Zeitraumes einen Gesamtgewinn bzw. Gesamtüberschuss der Einnahmen über die Werbungskosten abzuwerfen, ist unabhängig von der Art der Betätigung an Hand einer Prognoserechnung zu dokumentieren. Die Last der Behauptung und des Beweises der voraussichtlichen Ertragsfähigkeit einer zunächst…
…Entgegen den Berufungsausführungen stelle das Ansteigen von Fremdkapitalkosten keinesfalls eine Unwägbarkeit dar, sondern sei ebenso wie die geringere bzw. die Nicht-Vermietbarkeit dem gewöhnlichen Vermietungsrisiko zuzuordnen und nehme deshalb Einfluss auf die Beurteilung der objektiven Ertragsfähigkeit (Steuerliche Liebhaberei, Rauscher / Grübler, Seite 170). Anzumerken sei ferner…
…oder nur schwer möglich sind, ist für den erkennenden Senat glaubwürdig. Zusammenfassung betreffend Nachweis der Absicht einen Gesamtgewinn zu erzielen Bei dem von Bf. betriebenen Kleinwasserkraftwerk ist nach der adaptierten Prognoserechnung die objektive Ertragsfähigkeit gegeben, weil ein Gesamtgewinn innerhalb von ca. 21 Jahren und damit…
…daraus erhellt, dass die Beschränkung nach § 812 ABGB nicht die objektive Ertragsfähigkeit des Bewertungsgegenstandes selbst, sondern vielmehr subjektive Elemente des Eigentümers betrifft. Es kommt daher im Hinblick auf die Ermittlung des Ertragswertes der streitgegenständlichen wirtschaftlichen Einheit entgegen dem Beschwerdevorbringen nicht auf Pfandrechte am Bewertungsgegenstand, auf…
…vorweggenommene Erbfolge, Privatnutzung) gefasst, so ist sie von Beginn an Liebhaberei. Denn für die Art der Wirtschaftsführung und damit für die Beurteilung der objektiven Ertragsfähigkeit einer typisch der Lebensführung zuzurechnenden Betätigung ist nicht der Plan, sondern seine tatsächliche Handhabung entscheidend. Eine freiwillige nachträgliche Planänderung, die…
…Begriff der Liebhaberei hat auch im USt-Recht grundsätzlich Bedeutung. Für die objektive Ertragsfähigkeit ist in derartigen Fällen kein anderes Kriterium heranzuziehen als die Prognose auf die Erzielung eines Gesamterfolges innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes (VwGH 21.9.2005, 2001/13/0278). Der VwGH hat im…
…die mittels objektiver Umstände nachvollziehbar sein muss (VwGH 16.2.2006, 2004/14/0082). Nach der LVO bedeutet objektiv nachvollziehbare Gesamtgewinnerzielungsabsicht nicht das tatsächliche Erwirtschaften eines Gesamterfolges in einem bestimmten Zeitraum, sondern die objektive Eignung zur Erwirtschaftung eines solchen. Objektive Ertragsfähigkeit der Betätigung ist daher…
…nämlich Beratungsleistungen im Außenhandel, inkludierend die Vermittlung von Verträgen auf Erfolgshonorarbasis, beruht nicht typischerweise auf einer besonderen in der Lebensführung begründeten Neigung. Objektive Ertragsfähigkeit der Betätigung ist daher nicht Tatbestandsvoraussetzung der im § 1 Abs. 1 LVO geregelten Vermutung (VwGH 25.2.2004, 2000/13/0092…
…anhand derer diese Untersuchung zu führen sei, seien Wirtschaftlichkeitskriterien. Zu prüfen sei, ob das Handeln betriebswirtschaftlichen Grundsätzen entspreche und das Erfordernis der objektiven Ertragsfähigkeit gegeben sei, gehe doch die Liebhabereiverordnung davon aus, dass Verluste nicht ewig anerkannt werden könnten. Der Handelswareneinkauf innerhalb des abgeschlossenen Zeitraumes…
…Einholung von Bewertungsgutachten verzichtet. Da die Beweislast wie oben ausgeführt beim Bw. liegt und ein solcher Beweis aus den oben angeführten Gründen gelungen ist, kann von einer objektiven Ertragsfähigkeit im Sinne des § 2 Abs. 4 LVO ausgegangen werden. Dass ein Zeitraum von 14 Jahren jedenfalls…
…2 LVO II liegt vor, wenn die Art der Bewirtschaftung des Mietobjektes in einem absehbaren Zeitraum einen Gesamtüberschuss der Einnahmen über die Werbungskosten erwarten lässt (objektive Ertragsfähigkeit). Bei der genannten Liegenschaft wurden bisher nur Verluste angegeben. Das Finanzamt geht daher aufgrund der vorliegenden Unterlagen davon…
…Dauer gesehen und unter Anwendung objektiver Kriterien Gewinne oder Einnahmenüberschüsse nicht erwarten lässt (vgl VwGH vS 3. 7. 1996, 93/13/0171). Der für das Einkommensteuerrecht entwickelte Begriff der Liebhaberei hat auch im Umsatzsteuerrecht grundsätzlich Bedeutung; für die objektive Ertragsfähigkeit ist in derartigen Fällen kein…
…für Zeiträume ab diesem Zeitpunkt als Liebhaberei zu qualifizieren (Vgl Herzog/Zorn, Das neue Liebhabereirecht, RdW 1990, 265ff) Der Abgabepflichtige konnte die objektive Ertragsfähigkeit nicht nachweisen, obwohl es an ihm gelegen wäre, diese anhand plausibler Bewirtschaftungsdaten darzulegen ( Vgl VwGH 16.12.1998, 92/13/0282…
…die nicht unter § 1 Abs 2 LVO fallen (Doralt/Kirchmayr/Mayr/Zorn, EStG23 Rz 355, Liebhabereiverordnung). Die objektive Ertragsfähigkeit einer Betätigung ist nicht Tatbestandsvoraussetzung der im § 1 Abs 1 LVO geregelten Vermutung, welche nach Maßgabe der Regelungen des § 2 Abs 1 LVO widerlegt werden kann…
…Sinne des § 208 Abs. 1 lit. d BAO setzt nicht vor Ablauf des Jahres ein, in welchem die Ungewissheit über die objektive Ertragsfähigkeit weggefallen ist, wobei zur Bestimmung dieses Zeitpunktes, da die Ungewissheit im Sinne des § 200 BAO eine solche im Tatsachenbereich ist, welche in…