Übernimmt eine in der Schweiz ansässige Inhaberin eines schweizerischen Architekturbüros einen Teil der ziviltechnischen Planungsarbeiten für ein österreichisches Bauprojekt, so tritt gemäß Artikel 14 des österreichisch-schweizerischen Doppelbesteuerungsabkommens (DBA-Schweiz) nur dann eine österreichische Steuerpflicht hinsichtlich der bei der Planungsarbeit erzielten Gewinne ein, wenn der…
…die als Konzept gedacht gewesen wäre, auch als solches zu kennzeichnen. Bezüglich der Umsatzsteuer aus Bauvorhaben komme es nicht nur auf den Zeitpunkt der Rechnungslegung an, sondern im Wesentlichen auf die Fertigstellung des Objektes, welche nach der Verantwortung des B Mitte 1995 stattgefunden habe. Gegen…
Übernimmt eine deutsche Architekten-ARGE (mit österreichischen und deutschen Architekten-Gesellschaftern) die Generalplanung bei österreichischen Bauprojekten mit einer 12 Monate übersteigenden Mitwirkungsdauer, dann liegt ab 2003 auch dann eine zur Betriebstättenbegründung und damit zur Steuerpflicht führende Mitwirkung an einer inländischen Bauausführung vor, wenn für die…
Denkbar ist im Zweifel zugunsten für den Beschuldigten auch noch, dass er - obwohl ein erfahrener Geschäftsmann und mit dem umsatzsteuerlichen Basiswissen vertraut - in Anbetracht des speziellen Handlungsablaufes bei der Geltendmachung der Forderung der F GmbH trotz der auch einem völligen Laien ins Auge fallenden Aspekte…
Das DBA-Südafrika ist völkerrechtlich am 6.2.1997 in Kraft getreten. Es ist auf die Abzugssteuern ab 1.5.1997 und auf die veranlagten Steuern ab der Veranlagung 1998 anzuwenden. Unterhält daher ein in Österreich und in Südafrika nach dem Kalenderjahr bilanzierendes Unternehmen in…
Sobald das paraphierte neue Doppelbesteuerungsabkommen mit Polen in Wirksamkeit tritt, wird es in Übereinstimmung mit dem OECD-Musterabkommen vorsehen, dass Bauausführungen mit einer 12 Monate übersteigenden Dauer eine Betriebstätte begründen. Die bisherige Regelung, dass eine Bauausführung erst nach 24 Monaten zur Betriebstätte wird, ist…
…mit, dass sie die Baustelle am 15.3.2013 geräumt habe. Die Baustelleneinrichtung über dieses Datum hinaus hätte sie nicht veranlasst. Das Bauvorhaben sei von der G GmbH übernommen worden. Dem Magistrat der Stadt Wien (MA 46) wurde vom Geschäftsführer der I GmbH, R.S.…
…die Tiefgarage, 2 Lagerräume, der gesamte Wellnessbereich, Personalzimmer und "Technikräume" (Heizraum etc.). Es handelt sich somit nicht um ein losgelöstes, unabhängiges Bauvorhaben, sondern um einen (wesentlichen) Bauabschnitt zum Neubau des Hotels "B ". § 10a Abs. 3 EStG wurde durch das Konjunkturbelebungsgesetz 2002 (BGBl. I Nr. 68…
Werden von einer inländischen GmbH in Kooperation mit einer deutschen GmbH diverse Bauvorhaben in Österreich abgewickelt, wobei zu diesem Zweck für die Kurzbaustellen (Bauausführung unter 12 Monaten) ein eigener ARGE-Vertrag abgeschlossen wird, auf Grund dessen mit eigenen Bankkonten, eigener Steuernummer und Geschäftsanschrift bei der…
Erhält eine österreichische Kapitalgesellschaft, die sich an einem betriebstättenbegründenden deutschen Bauvorhaben beteiligt, vom deutschen Bauherren eine Vorauszahlung und werden diese Finanzmittel sodann der deutschen Muttergesellschaft der inländischen Kapitalgesellschaft als Darlehen verzinslich überlassen, dann unterliegen die hierfür gezahlten Zinsen der österreichischen Körperschaftsbesteuerung. Eine Zurechnung des Zinsenertrages…
…zu erwerben, bereits fest. Die Verknüpfung gelangte auch dadurch zum Ausdruck, dass die Baubewilligung für das Bauvorhaben von der Grundstücksveräußerin bereits im Jahre 1993 erwirkt wurde. Die Firma P plante im Jahre 1993 die Bebauung der Grundstücke mit 16 Häusern. Zu diesem Zweck wurden die…
Übernimmt eine deutsche Arbeitsgemeinschaft, an der ein deutscher und ein österreichischer Architekt sowie ein deutsches gewerbliches Bauplanungsbüro beteiligt sind, im Rahmen eines deutschen Großbauvorhabens den Auftrag für die Planung und Baubetreuung, dann erzielen auch die freiberuflich tätigen ARGE-Partner Einkünfte aus Gewerbebetrieb und es stellen…
…Marktgemeinde der Baubeginn von der Firma W=WB. mit Schreiben vom 16. Jänner 2001 bekannt gegeben. Der Bauwerberwechsel für das Bauvorhaben wurde der Marktgemeinde erst mit Schreiben vom 1. März 2001 bekannt gegeben. Die Übergabe des Hauses erfolgte bereits am 27. April 2001. Projekthaus lautet die…
…keine Steuerpflicht in Deutschland aus; auch ist unerheblich, dass das deutsche Bauvorhaben wegen Überschreitung der 12-Monats-Frist eine Betriebstätte für das österreichische Bauunternehmen darstellt. Die Grenzgängereigenschaft kann aber nur solchen Bauarbeitern zukommen, die tatsächlich ihren Familienwohnsitz im grenznahen Raum haben. Da sich aus dem…
…der Hofzufahrt zum Tragen komme, teilte der Bürgermeister der Gemeinde N. mit Schreiben vom 24. Jänner 2008 mit, dass es sich um ein bewilligungsfreies Bauvorhaben nach den Bestimmungen des § 21 Stmk. BauG handle. Dem Schreiben war eine Stellungnahme des Sachverständigen Baumeister Dipl-HTL-Ing. H…
…jene Kosten, die der Treuhänder für seine Tätigkeit (zB Abschluss von Verträgen, Namhaftmachen von Darlehensgebern usw.) verrechnet. Vermittlungskosten Rz 1389: Diese fallen für die Vermittlung bestimmter Leistungen oder Vertragspartner (zB eines Generalunternehmers bei einem Bauvorhaben) an; sie fallen nur insoweit unter den Anwendungsbereich des § 4…
…bei der Fertigstellung eines von mehreren herzustellenden Reihenhäusern vor. Vor der Fertigstellung sind unvollendete, nicht abgerechnete Bauvorhaben mit den Herstellungskosten der teilfertigen Bauten anzusetzen. Von einer Fertigstellung kann nur ausgegangen werden, wenn im Gesamtgefüge des Geschäfts den ausstehenden Arbeiten eine zu vernachlässigende Bedeutung zukommt und…
…auf die Gestaltung des Objektes einen wesentlichen Einfluss nehmen kann. Im gegenständlichen Fall haben die Erwerber nicht nur Zwischenwände versetzt, sondern einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung des Bauvorhabens genommen. Die Erwerber haben ein Objekt gewählt, das sich von dem angebotenen Objekt nicht nur unterscheidet…
…150 m2 überschritten worden wäre. Es sei somit befreiungsschädlich, wenn überhaupt eine Wohnung bzw. ein Geschäftsraum eines wenn auch größeren Bauvorhabens die Nutzflächenbegrenzung von 150 m2 überschreite. Die Nutzfläche definiere sich nach der Bestimmung des § 2 Z 7 WFG 1984, wobei sich die Nutzfläche laut…
…Verfahren werden parallel bearbeitet. Das MBA holt in einem Verfahren gemäß § 4 Ziff. 4 leg cit (Bauvorhaben, bei dem die Entfernung des Baumes erforderlich ist) eine Stellungnahme von der MA 37 (Baupolizei) ein. Der zuständige Sachbearbeiter des Baubewilligungsverfahrens und der Sachbearbeiter des Rodungsgesuches prüfen gemeinsam…