… 162 BAO werden in der Literatur folgende Voraussetzungen für die Abzugsfähigkeit von Auslandsprovisionen als Betriebsausgaben genannt: a) Der Empfänger der Provisionen muss namentlich genannt werden (gegebenenfalls erst über Verlangen der Finanzbehörde). b) Die Tatsache der Provisionszahlung wird nachgewiesen (eventuell auch mittels Eigenbeleg). c) Zwischen Provisionszahlung…
…Zahlungsbescheide betreffend Kapitalertragsteuer 2003 und 2004 wurde Beschwerde erhoben. Die Beschwerde richtet sich gegen die Nichtanerkennung von Provisionen als Betriebsausgabe sowie gegen die Versagung der Forderungswertberichtigung. In der Beschwerde ist ausgeführt: 1.7.1. Auslandsprovisionen Im Jahre 2003 habe der Handelsvertreter MM, wohnhaft in Rom…
…Auslandsprovisionen: Empfängerbenennung gemäß § 162 BAO Anlässlich der abgabenrechtlichen Betriebsprüfung wurden in den Jahren 2003 bis 2006 bei der Bw., wie die Betriebsprüfung ausführt, durch die Verweigerung der genauen Bezeichnung des Empfängers gemäß § 162 BAO Auslandsprovisionen in Höhe von insgesamt 246.539 € nicht als Betriebsausgaben…
…in Wien. Ich habe in den meisten Jahren wesentliche Gewinne erzielt und in Österreich versteuert. Ich bin zu 100% im Exportsgeschäft tätig. Das Finanzamt hat ...von mir aufgewendete Auslandsprovisionen nicht als Betriebsausgabe anerkannt. ... Mit den bekämpften Bescheiden negiert das Finanzamt Grundprinzipien des Steuerrechtes. Es wird…
…oben Gesagten also sowohl dem Grunde als auch der Höhe nach zweifelhaften Zahlungen (Verkaufsprovisionen) in erklärter Höhe von 1.112.000 S (2001), 33.500 Euro (2002), 50.050 Euro (2003) und 24.500 Euro (2004) werden daher nicht als Betriebsausgaben anerkannt. Dieses Bescheidergebnis kann…
Hinsichtlich der als Betriebsausgaben nicht anerkannten Kilometergelder wurde eine Kopie des Geschäftsführervertrages vorgelegt, in dem ua. der Ersatz der Fahrten mit einem Kraftfahrzeug in Höhe des Kilometergeldes geregelt ist. Weiters wurden das im Jahr 2004 und 2005 geführte Fahrtenbuch vorgelegt, aus denen ersichtlich ist, dass…
…Verfahren erlassenen Einkommensteuerbescheide für die Jahre 2002 bis 2004 Berufung erhoben und in dieser beantragt, die im Prüfungsbericht für die angefochtenen Jahre nicht als Betriebsausgaben/Aufwand anerkannten Zahlungen zu Tz. 2 Erlöse Drittland B für das Jahr 2003 im Gesamtbetrag von 53.000,00 €…
…behaupteten Sachverhalts leisten soll. Da auch mit dieser Bestätigung weder der Zahlungsfluss (Empfänger, tatsächliche Aushändigung des Geldbetrages) noch die betrieblichen Veranlassung der behaupteten Barzahlung nachgewiesen bzw. zumindest glaubhaft gemacht wurde, kann der Betrag von 18.737,50 € ebenfalls nicht als Betriebsausgabe gem. § 4 Abs…
…an den UFS, ob in den Jahresabschlüssen 1994 und 1996 ausgewiesene "Provisionen in Russland" in Höhe von S 113.520,00 (1994) bzw. S 414.439,00 (1996) als Betriebsausgaben abzugsfähig sind. Betreffend Körperschaftsteuer 1994 wurde die Bw. vom Finanzamt - ohne Hinweis auf § 162 BAO…
…2002) einen (erstmaligen) Sachbescheid betreffend Körperschaftssteuer bzw. am 15. Juni 2004 über die dagegen seitens des Abgabenpflichtigen ua. wegen der Nichtanerkennung der oa. Aufwendungen als Betriebsausgaben erhobene Berufung gemäß § 276 Abs. 1 BAO eine abweisende Berufungsvorentscheidung. Wenngleich nach dem Obenstehenden für eine finanzstrafbehördliche Maßnahme gemäß §…
…dass Tz 1 desselben als Grund für die Wiederaufnahme angesehen wird. In Tz 1 wird ausgeführt, dass der Bw im Prüfungszeitraum 2001 bis 2003 Zahlungen in beträchtlicher Höhe an die zypriotischen Firmen X Ltd und Y Trading Ltd als Betriebsausgabe iZm Umsätzen aus Aufträgen griechischer…
…die Jahre 2001 bis 2003 wurde im Betriebsprüfungsbericht uA Folgendes festgestellt: "Tz 1 Auslandsprovisionen Sachverhaltsdarstellung Der Abgabepflichtige hat im Prüfungszeitraum 2001 bis 2003 Zahlungen in beträchtlicher Höhe an die zypriotischen Firmen S. Ltd und G. Trading Ltd als Betriebsausgabe geltend gemacht (2001: EUR 45.000,--…
…der tatsächliche wirtschaftliche Empfänger der Beträge sein, d.h. der Empfänger müsse eine Leistung erbracht haben. Eine zwischengeschaltete Person, die die als Betriebsausgaben geltend gemachten Beträge z. B. vereinbarungsgemäß an einen Dritten weiterzuleiten hätte, sei deshalb nicht der eigentliche Empfänger. Rechtfertigen maßgebliche Gründe die Vermutung…
…der Geschäftsvorfälle als korrekt und nachvollziehbar befunden worden. Es werde auch auf VwGH vom 30.6.2010, 2007/13/0067 sowie VwGH vom 7.7.2004, 2000/13/0173 und VwGH vom 23.11.2011, 2007/13/0148 betreffend Empfängerbenennung und Betriebsausgabenabzug bei Auslandsprovisionen verwiesen…
…Empfängerbenennung iSd aufhebenden Erkenntnisses des VwGH kein Grund vorliegt, die strittigen Zahlungen nicht als Betriebsausgaben anzuerkennen. Der Berufung war daher insoweit Folge zu geben. Griechische Einkünfte: Der Bw ist in Österreich ansässig und daher unbeschränkt steuerpflichtig. Es ist daher grs das Welteinkommen der Besteuerung zu…
…0099). Hat der Steuerpflichtige darauf verzichtet, die Identität des Empfängers festzustellen, oder hat er falsche Angaben in Kauf genommen, so hat er sich die Versagung der Anerkennung als Betriebsausgabe selbst zuzuschreiben (VwGH 28.05.1997, 94/13/0230; 28.10.1997, 93/14/0073). Auch…
…70.967,52 2.) Die Betriebsprüfung hat in ihrem Bericht ausgeführt, dass die A GmbH die von ihr als Betriebsausgaben geltend gemachten Provisionszahlungen und Reisespesen mit Auslandsberührung nicht vollständig nachweisen bzw. glaubhaft habe machen können, weshalb jeweils die Hälfte außerbilanzmäßig hinzuzurechnen sei. a) Was die…
…es der Abgabenbehörde nicht möglich ist, aus anderen Quellen als den Aussagen des Bw. und seinen Buchhaltungsunterlagen und Verträgen die vom Bw. behaupteten strittigen Vereinbarungen nach zu vollziehen. Nach § 4 Abs. 4 EStG 1988 sind Betriebsausgaben Aufwendungen oder Ausgaben, die durch den Betrieb veranlasst sind…
…ohne Bedeutung (§ 23 Abs 1 BAO). Die bloß zum Schein verrechneten und geleisteten Honorare sind daher nicht als Betriebsausgaben der Bw anzuerkennen. Durch die bloße Durchschleusung bei den Scheinempfängern an den Gesellschafter PS liegt in Wahrheit eine Ausschüttung an diesen vor, für die von der…
…jeglicher Aufzeichnungen im Schätzungsweg ermittelt wurden, fehlen erstinstanzliche Feststellungen, warum diese unglaubhaft sein sollten. So wurden seitens der Abgabenbehörde weder die als Betriebsausgaben geltend gemachten Subprovisionen an K überprüft noch Erhebungen getätigt, ob es sich bei einem Teil der Umsätze, wie in der Abgabenerklärung 2006…