…obiger Besprechung vertretene Ansicht zu den Boni dahingehend modifiziert, dass bei Berechnung der BSE und der GSpA betreffend die Hinzurechnung der mit Freispielen erzielten Gewinne die Gewinnquote anzuwenden sei (nicht die Auszahlungsquote). Zwecks Berechnung der Gewinnquote sollte die Bf. für die Zeiträume 5/2018 für *…
…2026 setzte das Gericht das Ermittlungsverfahren fort und forderte die Beschwerdeführerin zur detaillierten Aufschlüsselung und technischen Erläuterung der im Streitjahr 2015 gewährten Boni und Freispiele auf. Die Zuständigkeit der Gerichtsabteilung 1023-2 zur Entscheidung über die Beschwerde gründet auf der Verfügung des Geschäftsverteilungsausschusses vom 29…
…Glücksspielabgaben - Einordnung von Onlinepoker als elektronische Lotterie - Einbeziehung der den Spielern von der Bf. gewährten Boni in die Bemessungsgrundlage - Behandlung von Freispielen. Diese Fragen waren auch in den Beschwerdeverfahren der Bf. betreffend Glücksspielabgabe für 01/2013 - 12/2014 strittig über die vom BFG im Spruchpunkt…
…Rabatt oder ein Freispiel erhält und er diese Vergünstigung weder weitergeben noch in Geld ablösen lassen kann. Bei einer tatsächlichen Inanspruchnahme des Rabatts anlässlich einer späteren Spielteilnahme braucht der Spieler nur einen um diesen Rabatt verminderten Einsatz oder im Falle eines Freispiels gar keinen Einsatz…
…Gemäß § 2 Abs. 1 Z 2 GSpG ist der Einsatz eine durch den Spieler oder andere in Zusammenhang mit der Teilnahme am Glücksspiel erbrachte Vermögenswerte Leistung. Freispiele, bei denen der Einsatz nicht vom Spieler selbst stammt, sondern etwa durch den Spielanbieter zur Verfügung gestellt wird…
Auch bei den Freispielen führe die Verwendung des Bonus nicht dazu, dass der Kunde einen weiteren Bonus erhalte und nach dem Einsatz des "Folgebonus" dann wieder einen Bonus, wodurch dann der "Bonus" auszahlbar werde. Vielmehr werde durch die Verwendung des Bonus ein Gewinn erzielt. Dieser…
…Teil des "Bonus Converted" auf dem "Echtgeldkonto" gutgeschrieben wird (zur Ausgestaltung siehe zB beim "Casino Willkommensbonus" den im letzten Satz bei den Freispielen enthaltenen Hinweis auf eine 35-fache Umsatzbedingung laut den BF Bonusbedingungen). Weder die Gewährung der "Boni" durch Gutschrift auf dem "Bonuskonto" noch…
…von Betriebsausgaben (etwa Ausgaben für Werbung). Es ist dabei unerheblich, ob ein Glücksspielunternehmer Werbekampagnen einer Werbeagentur finanziert oder im betragsmäßig selben Ausmaß den Spielern Gutscheine für Freispiele oder andere Vergünstigungen gewährt. Es ist auch nicht von Bedeutung, ob der Glücksspielunternehmer die den Spielern als Boni…
…GebG, § 33 TP 17 GebG/GSpA, Rz 51). Bei Ausspielungen mit Freispielen oder Boni liege jedoch gerade keine solche vermögenswerte Leistung vor (und zwar weder des Spielers noch des Spielanbieters). So sei schon den Gesetzesmaterialien zur Stammfassung des § 2 GSpG zu entnehmen (ErlRV, BlgNr 1067…
…die Einbeziehung von "Free Bets" in die Bemessungsgrundlage gerügt. In den Beschwerden betreffend Glücksspielabgabe wurde die Einbeziehung von "Boni" und "Freispielen" in die Bemessungsgrundlage sowie die Nichtberücksichtigung von Jackpot-Kosten in die Bemessungsgrundlage gerügt. In den Beschwerden gegen die Abweisungsbescheide betreffend Glücksspielabgabe wurde darüber hinaus…
…von Standortgeschäftsführern geführt wurde. Der Beschwerdeführer konnte sich damit von administrativen Aufgaben, Personalagenden und einer Reihe von anderen organisatorischen und bereichsspezifischen Aufgaben freispielen, damit er sich auf seine "Steckenpferde" und Stärken konzentrieren konnte. Geplant war die Gründung weiterer Ländergesellschaften in Italien, in Deutschland und in…
…der Glücksspielabgaben - Feststellbarkeit der "Teilnahme vom Inland aus" durch das Indiz Registrierungsadresse - Einordnung von Onlinepoker als elektronische Lotterie - Einbeziehung der den Spielern von der Bf. gewährten Boni in die Bemessungsgrundlage - Behandlung von Freispielen Auf Grund der zwischenzeitigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes, insbesondere VwGH 24.6.2020…
…keine Gewinne dar, weil es sich nicht um das Ergebnis einer Zufallsentscheidung handle. Ein auf solche Weise - dh durch Erfüllung von Umsatzbedingungen - "konvertierter Bonus" sei nicht bemessungsgrundlagenmindernd zu berücksichtigen. Bei Freispielen erzielte Gewinne seien keine "ausgezahlten Gewinne", weil sie gar nicht der Glücksspielabgabe gemäß § 57…
…RV/7104456/2019; BFG 6.6.2023, RV/7103329/2020). Der nach "Freispielen" in Echtgeld umgewandelte Bonusgewinn sei als das Ergebnis solcher aleatorischer bzw. zufallsabhängiger Entscheidungen zu qualifizieren. So sei der Erhalt des Auszahlungsbetrages in Form des erspielten Gewinns aus den Bonusspielen für den einzelnen…
…angeführt werden. Gemäß § 2 Abs. 1 Z 2 GSpG sei der Einsatz eine durch den Spieler oder andere in Zusammenhang mit der Teilnahme am Glücksspiel erbrachte vermögenswerte Leistung. Freispiele (Boni), bei denen der Einsatz nicht vom Spieler selbst stamme, sondern etwa durch den Spielanbieter zur…
…handle, welche zusammen mit Echtgeld eingesetzt würden, oder um umsatzabhängige Geschenke, somit nicht um das Ergebnis einer Zufallsentscheidung oder um Freispiele, die nicht der Glücksspielabgabe unterlägen. Gemäß Stellungnahme des Finanzamts vom 28.12.2022 solle bekanntgeben werden, ob es sich bei den von Bf. angebotenen…
…Registrierungsadresse, - Unionsrechts- und Verfassungskonformität der Wettgebühr - Einbeziehung der den Spielern von der Bf. gewährten Boni in die Bemessungsgrundlage - Behandlung von Freispielen. Diese Fragen waren auch in den Beschwerdeverfahren der Bf. betreffend Wettgebühren für 01/2013 - 12/2014 strittig über die vom BFG im Spruchpunkt I…
…am 8.3.2021, aufgefordert, zu den von den Kunden gewährten "Boni" und "Free Bets/Freispiele" nähere Details und zahlenmäßige Angaben für die einzelnen Monate bekanntzugeben. Gleichzeitig wurde uns die Möglichkeit zur Abgabe einer Stellungnahme zu den Ausführungen des BFG eingeräumt. Mit Stellungnahme vom 28…
…dass ein Abzug gewährter Boni (Rabatte, Freispiele) im Rahmen der ausbezahlten Gewinne mangels Vorliegens eines aleatorischen Elements nicht zulässig ist. Zu den weiteren Ausführungen der belangten Behörde ist anzumerken, dass - entgegen des Erkenntnisses des VwGH und der jüngsten Rechtsprechung des BFG - von ihr keine Unterscheidung…
…dass ein Abzug gewährter Boni (Rabatte, Freispiele) im Rahmen der ausbezahlten Gewinne mangels Vorliegens eines aleatorischen Elements nicht zulässig ist. Zu den weiteren Ausführungen der belangten Behörde ist anzumerken, dass - entgegen des Erkenntnisses des VwGH und der jüngsten Rechtsprechung des BFG - von ihr keine Unterscheidung…