…insofern auf die in § 17 StudFG angeführten Regelungen. Unabhängig davon liege ein schädlicher Wechsel der Studienrichtung jedoch schon deshalb nicht vor, weil es sich um ein kombinationspflichtiges Studium handle, dessen erste Studienrichtung nicht geändert, sondern in der Folge abgeschlossen worden sei. Die Familienbeihilfe hätte daher…
…Ende des Wintersemesters 2002/2003 sei der Wechsel in das Lehramtsstudium UF Spanisch und UF Psychologie und Philosophie erfolgt. Der Berufungswerber habe als Begründung angeführt, dass es sich hierbei nicht um einen beihilfenschädlichen Studienwechsel handle, da kein kombinationspflichtiges Studium vorliege. Nach § 2 Abs. 1 lit…
…lit. b Familienlastenausgleichsgesetz 1967 zurückgefordert. Der Sohn des Berufungswerbers habe das kombinationspflichtige Studium "Physik" nach drei inskribierten Semestern durch das Studium "Leibeserziehung" ersetzt. Die in der Folge bis Februar 2003 ausgezahlte Familienbeihilfe wäre daher zu Unrecht bezogen worden. Die dagegen eingebrachte Berufung wird damit begründet…
…Studienabschnitt jenes Studiums, das er nach dem Studienwechsel betrieben hat, innerhalb der Anspruchsdauer (§ 18) absolviert hat. Die Bw. beantragt die Stattgabe der Berufung, da ihrer Meinung nach kein Studienwechsel stattgefunden hat. Ein kombinationspflichtiges Studium wie das von der Tochter der Bw. betriebene Studium ist durch…
…und ihr Studium im Sommersemester 1997 bereits das fünfte Semester betrieben. ● Die erste Diplomprüfung der zweiten Studienrichtung "Fächerkombination" (A 295) hat die Studierende hat (laut vorgelegtem Diplomprüfungszeugnis) am 22. Juni 2000 abgeschlossen. 7.2. Im gegenständlichen Berufungsfall studierte die Tochter die kombinationspflichtigen Studienrichtungen Theaterwissenschaft…
…der Volksanwaltschaft vom 18. August 2004, Sammelzeugnis vom 30. August 2006 aus dem Prüfungen aus Kommunikationswissenschaft und Publizistik im WS 2003/2004 ersichtlich sind). Ein kombinationspflichtiges Studium ist durch die beiden miteinander kombinierten Studienrichtungen definiert, es gilt für beide eine einheitliche Studienzeit. Daher gilt ein…
…für insgesamt drei Semester fortgeführt. Ab dem Wintersemester 2017/2018 hat der Sohn das Bachelorstudium "Lehramt Sekundarstufe (Allgemeinbildung)" 198 mit den Unterrichtsfächern Mathematik 469 und (nunmehr) Französisch Kz 459 aufgenommen. Ein kombinationspflichtiges Studium ist durch die beiden miteinander kombinierten Studienrichtungen definiert. Dass im Gegenstandsfall ein…
…Die Tochter des Berufungswerbers, A, geboren am xx, betreibt seit dem Wintersemester 2001/2002 das kombinationspflichtige Studium der "Publizistik und Kommunikationswissenschaft" und als Zweitfach "Pädagogik". Am 25.6.2003 legte sie in der Studienrichtung "Publizistik und Kommunikationswissenschaft" die erste Diplomprüfung ab. Mit Bescheid vom 2…
…Hinweis auf § 2 Abs. 1 lit. b Familienlastenausgleichsgesetz 1967 zurückgefordert. Werde im Falle eines kombinationspflichtigen Studiums ein Fach zur Gänze gegen ein anderes ausgetauscht, liege ein Studienwechsel vor. Da der Sohn der Berufungswerberin die Studienrichtung (bzw. das Fach) nach vier Semestern gewechselt habe, bestehe kein…
…Juni 2021 wies das Finanzamt die Beschwerde als unbegründet ab. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes stelle jede Änderung einer der kombinationspflichtigen Studienrichtungen einen Studienwechsel dar. "Das neue Modell" sehe ein formell nicht kombinationspflichtiges Studium vor, wobei allerdings generell die Ausbildung in zwei Unterrichtsfächern zu absolvieren…
…anderes in den Geltungsbereich des StudFG fallendes Studium beginne, liege ein Studienwechsel vor. Ein Studienwechsel sei jede Änderung einer Studienrichtung, bei einem Doppelstudium die Änderung der Hauptstudienrichtung (wenn die Familienbeihilfe für eine andere Studienrichtung beantragt werde), bei kombinationspflichtigen Studien auch die Änderung nur einer der…
…Auffassung vertreten, dass die Zulassung zu einer anderen Studienrichtung - bei Nichtfortsetzung des bisher betriebenen Studiums - auch im Sinne des StudFG ein Studienwechsel ist und (im Sinne der Erläuterungen zur RV zur Stammfassung des § 13 StudFG) jede Änderung einer der kombinationspflichtigen Studienrichtungen einen Studienwechsel darstellt. Diese…
…1 Studienförderungsgesetz (StudFG) 1992 aus, dass die Tochter des Bw. die kombinationspflichtigen Studienrichtungen A. / B. im Wintersemester 1997/98 begonnen habe und das Studium mit Beginn des Sommersemesters 1999 - und somit nach dem dritten inskribierten Semester - gewechselt habe. Für den Zeitraum März 1999 - Feber 2000…
…Wien für das Wintersemester 2002 vorgelegt, worauf als Studienrichtung/Studienzweig folgende Gegenstände angeführt sind: 236 Romanistik und 346 Französisch als kombinationspflichtiges Studium 236 Ronanistisch und 349 Italienisch als kombinationspflichtiges Studium 315 Kunstgeschichte 383 Byzantinistik und Neogräzistik Im Schreiben vom 28. Jänner 2003 wurde Kunstgeschichte als…
…FLAG, § 2, Rz 70). Aus der herrschenden Lehre ist weiters abzuleiten, dass ein kombinationspflichtiges Studium, wie zB das Lehramtsstudium, insofern eine Sonderform des Diplomstudiums ist, als ein Studienabschnitt erst dann als abgeschlossen gilt, wenn die Diplomprüfungen in beiden Fächern bestanden wurden (Wimmer in Csaszar/Lenneis…
…wobei in der Begründung ausgeführt wurde, dass dann, wenn im Fall eines kombinationspflichtigen Studiums ein Fach zur Gänze gegen ein anderes ausgetauscht werde, ein Studienwechsel vorliege. Der vorgelegte Auszug aus dem Internet (Infoblatt) betreffe die Studienbeihilfenbehörde und hätte auf den Anspruch auf Familienbeihilfe keine Auswirkung…
…zudem aus, dass auch jede Änderung einer der kombinationspflichtigen Studienrichtungen einen Studienwechsel darstelle. Unter Zugrundelegung dieser Rechtsprechung führte der Verwaltungsgerichtshof in der Folge zum Lehramtsstudium unter gleichzeitigem Hinweis auf das UniStG weiters aus: Das neue Modell sehe ein formell nicht kombinationspflichtiges Studium vor, wobei allerdings…
…Stelle ein anderes unter den Geltungsbereich des StudFG fallendes Studium beginnt (VwGH 26.5.2011, 2011/16/0060 mwN). Der Verwaltungsgerichtshof sprach in seiner Entscheidung VwGH 27.2.2006, 2005/10/0069, zudem aus, dass auch jede Änderung einer der kombinationspflichtigen Studienrichtungen einen Studienwechsel darstelle…
…Studien zurückgelegt hat. Dies gelte auch für die kombinationspflichtigen Studienrichtungen. Da die Tochter nach dem vierten inskribierten Semester einen Wechsel von Mathematik auf Deutsch vollzogen habe, stehe erst wieder nach dem vierten Semester in diesem Studium Familienbeihilfe zu. Mit Schriftsatz vom 3. März 2010 wurde…
…aber noch nicht abgeschlossene Studium nicht mehr fortsetzt und an dessen Stelle ein anderes unter den Geltungsbereich des Studienförderungsgesetzes fallendes Studium beginnt. Auch jede Änderung einer der kombinationspflichtigen Studienrichtungen stellt einen Studienwechsel dar. Unter Zugrundelegung dieser Rechtsprechung führt der Verwaltungsgerichtshof in der Folge zum Lehramtsstudium…