…diese beiden Jahre grobe Aufzeichnungsmängel vorliegen, die im Betriebsprüfungsbericht näher beschrieben wurden, konnte das Finanzamt zu Recht davon ausgehen, dass nicht sämtliche Geschäftsfälle erfasst wurden (vgl. VwGH 26.11.1996, 92/14/0212). Ferner ist auch nicht davon auszugehen, dass die "Bareinkäufe" 1999 und 2000 -…
…schwerwiegende Aufzeichnungsmängel vorliegen, ist nach der allgemeinen Lebenserfahrung davon auszugehen, dass neben den - der Höhe nach festgestellten - Schwarzeinkäufen weitere, nicht bekannte Schwarzeinkäufe z. B. bei anderen Warengruppen stattgefunden haben. Die Verhängung des Sicherheitszuschlages erfolgte daher zu Recht und ist der Höhe nach moderat und sachlich…
…zur Erledigung zugeteilt. Im konkreten Fall hat der Verwaltungsgerichtshof zur Frage der Schätzungsbefugnis und zur Verhängung von Sicherheitszuschlägen festgestellt, dass der UFS nicht darauf Bedacht genommen hat, ab wann die vom Bf betriebenen Automaten aufgestellt waren. Bei der Begründung für die Zurechnung der Bareinkäufe (Verschränkung…
…des Bw storniert worden. Die Testbelegung (Ausgangsrechnung) sei in der Folge weder im Buchungsjournal noch im Rechnungsjournal ersichtlich gewesen. Ausgangsrechnungen an Reisebüros seien nicht fortlaufend nummeriert gewesen. Ausgangsrechnungen über Getränke- und Speisekonsumationen (z.B. bei Beerdigungen, Weihnachtsfeiern udg.) seien ebenfalls nicht nummeriert, obwohl die Verpflichtung…
…liegende Schätzung wegen Schwarzeinkäufe bei der A-Brauerei. Die Bw. bediente sich einer Serienberufung, die auch in einer Reiher anderer, zum Teil anders gelagerter, so genannter "Bier-KM-Fälle" nahezu wortgleich verwendet wurde. Im Berufungsverfahren wurde dem Vorliegen von schwerwiegenden Buchführungs- und Aufzeichnungsmängel sowie der…
…bei einem Lieferanten Schwarzeinkäufe des Bw. hervorgekommen sind, in der Berufung in Abrede gestellt. In der Replik zur Stellungnahme der Bp wurde dann doch zugegeben, dass insgesamt 4 bar bezahlte Rechnungen irrtümlicher- und unverständlicherweise nicht in die Buchhaltung aufgenommen wurden Weiters wurden vom Prüfer bei…
…Folge fertigte die Referentin am 18. Juli 2005 einen Vorhalt aus und machte folgende Ausführungen: "1) Streitpunkt Schätzungsbefugnis a) Wareneingangsbuch Entgegen dem bisherigen Vorbringen enthält § 128 BAO Formvorschriften über das Führen des Wareneingangsbuches. Eine Kopie dieser Bestimmung liegt bei. Die Nichteinhaltung dieser Bestimmung stellt einen…
…die Schätzungsbefugnis sprechenden Umstände, die Schätzungsmethode, die der Schätzung zu Grunde gelegten Sachverhaltsannahmen und die Ableitung der Schätzungsergebnisse darzulegen. Auch die Höhe von Sicherheitszuschlägen ist zu begründen (vgl. VwGH 22.3.2010, 2007/15/0273 mwN). Die Anwendung eines Sicherheitszuschlages geht davon aus, dass bei…
…in der Buchhaltung angeschaut (Großeinkäufe bei H., E.). Diesbezüglich wurde mit der Firma H. Rücksprache gehalten und konnte aufgrund der dortigen Aufzeichnungen festgestellt werden, dass dreimal, unter anderem am 17.10.2011, "Schwarzeinkäufe" getätigt wurden. Diese ganz konkrete und mit den objektiven Beweisergebnissen in Einklang…
…den wahren Besteuerungsgrundlagen möglichst nahe zu kommen. Jeder Schätzung ist eine gewisse Ungenauigkeit immanent. Wer zur Schätzung Anlass gibt und bei der Ermittlung der materiellen Wahrheit nicht entsprechend mitwirkt, muss die mit jeder Schätzung verbundene Ungewissheit hinnehmen (VwGH 2.10.2014, 2012/15/0123). 15…
…Juni 2007 wurden jedoch die für die Jahre 1995 bis 1997 bei der Vorprüfung erfolgten Zuschätzungen bei den Biererlösen (im Hinblick auf das sich danach ergebende Verhältnis zwischen Erlöszurechnung und Schwarzeinkauf) vom Vertreter des Finanzamtes als nicht ausreichend angesehen. 2) Unter Tz 25 des Prüfungsberichtes…
…begründen die Schätzungsbefugnis der Behörde. Eines Nachweises, dass die Aufzeichnungen tatsächlich unrichtig sind, bedarf es nicht. Sachliche Unrichtigkeit ist gegeben, wenn nicht alle Geschäftsfälle (einschließlich Entnahmen und Einlagen) vollständig oder richtig aufgezeichnet wurden. Wie den Sachverhaltsfeststellungen zu entnehmen ist, wurde regelmäßig bei Rechnungslegung an Privatkunden…
…die Berufung wurde erwogen: Strittig ist, ob eine Schätzungsbefugnis der Finanzbehörde aufgrund zutage getretener Aufzeichnungsmängel berechtigt war oder nicht; ob im Falle des Zutreffens einer Schätzungsberechtigung das Schätzungsausmaß den Intentionen des § 184 BAO entspricht und ob im Falle einer Zuschätzung die neu ermittelten Umsatzsteuerbemessungsgrundlagen den…
…die der Abgabepflichtige zu führen und vorzulegen hatte, zu rekonstruieren (VwGH 6.2.1992, 88/14/0080) muss jedoch offensichtlich angefallene Ausgaben für "Schwarzarbeit" (VwGH 15.5.1997, 95/15/0093) und "Schwarzeinkäufe" (VwGH 28.5.1997, 94/13/0200) bei einer Schätzung berücksichtigen. Rz…
…auf die Uhrzeit nicht chronologisch geführt wurden und im Jahr 2004 überhaupt keine Auftragszettel mehr vorgelegt wurden, ist eine Schätzungsbefugnis gemäß § 184 BAO gegeben. Dieser wurde in Ermangelung der Anwendungsmöglichkeit anderer Schätzungsmethoden durch eine griffweise Zuschätzung Rechnung getragen. Bei der Höhe der Zuschätzungen wurde auch…
…der Betriebsprüfung (siehe Bp-Bericht vom 15. Dezember 2008 samt Beilagen sowie die ausführliche Bp-Stellungnahme vom 7. Dezember 2018) bezüglich der Aufzeichnungsmängel und somit fehlenden Überprüfbarkeit der Aufzeichnungen der Bf. erfolgte die gegenständliche Schätzung im Rahmen jenes Spielraumes, der mit einer Schätzung verbunden ist.…
…vorliegenden Fall lagen der belangten Behörde keine ausreichenden Unterlagen vor, von denen diese oder das Gericht bei einer Schätzung hätten ausgehen können und darauf eine Schätzung durch Teilschätzung oder Verhängung von Sicherheitszuschlägen hätten aufbauen können. Es bestand daher unter den gegebenen Umständen nur mehr die…
…keine gesetzlichen Bestimmungen und Verpflichtungen zur Führung eines Kassabuches gibt, kann es auch keine Kassenstände geben. Die Kassenstände können mangels gesetzlicher Bestimmungen nicht verlangt werden. Bei den vorher genannten Gewinnermittlungsarten ist eine Bestandsverrechnung gesetzlich nicht vorgesehen. Ein Aufzeichnungsmangel oder ein gravierender Aufzeichnungsmangel kann daher nicht…
…für das Jahr 2004 bei der Veranlagung der Verlassenschaft nach A* P* verrechenbare Verluste iHv € 50.946,00 im Rahmen der Einkommensermittlung zu berücksichtigen waren. 4. Die Abgabenbehörde hat am 28.01.2016 die Bescheide betreffend Umsatzsteuer für die Jahre 2007 und 2008 ausgefertigt…
…die bei der Ermittlung der Höhe der verdeckten Ausschüttung nicht in Abzug gebracht worden wäre, werde zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die Körperschaftssteuer als verdeckte Einlage betrachtet und außerbilanziell in Abzug gebracht. Tz 11 Nicht vortragsfähige Verluste Auf Punkt 9 des Schlussbesprechungsprogrammes werde verwiesen. Tz…