…verschafft werden kann. Der Berufungswerber war zwar mit Unterbrechungen bei verschiedenen Dienstgebern beschäftigt, die Beschäftigung bestand aber vor der Vollendung des 21. Lebensjahres neben einem kurzfristigen Dienstverhältnis zwei volle Jahre. Auch danach folgte neben kurzfristen Dienstverhältnissen noch eine Beschäftigung in der Dauer von zwei Jahren…
…und Psychiatrie, die Anerkennung der Einschätzung des Behinderungsgrades und die Festsetzung des Eintrittes der Erwerbsunfähigkeit ab März 2001 damit, dass Hinweise vorliegen, dass die Erkrankung bei der Bw. vor dem 21. Lebensjahr begonnen habe und eine erstmalige stationäre Behandlung mit testpsychologischem V.a. schizophrene Erkrankung…
…dauernde Erwerbsunfähigkeit, die vor Vollendung des 21. Lebensjahres eingetreten sein muss, besteht. Ein derartiger Anspruch besteht - hinsichtlich der Bezugsdauer ohne altersbedingte Grenzen -, wenn das "Kind", neben dem Vorliegen anderer Voraussetzungen (und nach den im vorliegenden Fall unbestrittenen Feststellungen zur Dauer der Berufsausbildung), wegen einer vor…
…Soziales und Behindertenwesen auf Grund eines ärztlichen Sachverständigengutachtens nachzuweisen. Im Berufungsfall ist strittig, ob eine die Erwerbsunfähigkeit der Bw. bedingende Behinderung bereits vor Vollendung deren 21. bzw. 27. Lebensjahres eingetreten ist oder nicht. Das Finanzamt verneint dies und stützt diese Annahme auf das (zweite) Gutachten…
…bereits vor Vollendung des 21. Lebensjahres voraussichtlich dauernd außerstande war, sich selbst den Unterhalt zu verschaffen. Dazu wurde vom Bundessozialamt am 18.7.2008 Folgendes mitgeteilt: "Nach den anamnestischen Angaben in den Gutachten und den vorliegenden Befunden kann dies eindeutig bestätigt werden. Die dauernde Erwerbsunfähigkeit…
…16. Lebensjahr) besteht und sie deshalb keine Möglichkeit hatte sich selbst den Unterhalt zu verschaffen. Es steht somit unbestritten fest, dass die Bw. wegen einer vor Vollendung des 21. Lebensjahres eingetretenen Behinderung voraussichtlich dauernd außerstande war, sich selbst den Unterhalt zu verschaffen, da Erwerbsunfähigkeit vorlag…
…zweiter Instanz und die Durchführung einer mündlichen Verhandlung vor dem Unabhängigen Finanzsenat gestellt. Im Zuge des weiteren Berufungsverfahrens teilte der Unabhängige Finanzsenat der zuständigen Sachwalterin mittels Vorhalt mit, dass eine Stattgabe der Berufung nur möglich sei, wenn die Erwerbsunfähigkeit vor dem 21. Lebensjahr eingetreten sei…
…Sonderschule für sich genommen nicht bereits zwangsläufig zu einer voraussichtlich dauernden Erwerbsunfähigkeit führt bzw. der Sonderschulbesuch kein ausreichendes Indiz dafür ist, das eine in der Folge eingetretene Unfähigkeit, sich selbst den Unterhalt zu verschaffen, bereits vor dem 21. Lebensjahr eingetreten ist. Das Vorbringen der Sachwalterin…
…sich selbst den Unterhalt zu verschaffen, und dass diese Erwerbsunfähigkeit bereits vor dem 21. Lebensjahr bestanden habe. Auch über ausdrückliche Anfrage, wie diese Diagnose mit der Erwerbstätigkeit der Berufungswerberin noch nach dem 21. Lebensjahr vereinbar sei, bekräftigte das Bundessozialamt diese Feststellung und erklärte dies mit…
…ist es u.a. nach den Bestimmungen der genannten Gesetzesstelle notwendig, dass bei einem bereits volljährigen Kind eine vor dem 21. Lebensjahr eingetretene körperliche oder geistige Behinderung dazu führt, dass dieses voraussichtlich dauernd außerstande sein wird, sich selbst den Unterhalt zu verschaffen. Gegenteiliges wird jedoch…
…und dass ihr Leiden bereits seit der Kindheit besteht. Zweifel, ob die dauernde Erwerbsunfähigkeit tatsächlich bereits vor dem 21. Lebensjahr bestanden hat, ergaben sich lediglich deshalb, da die Berufungswerberin fünf Jahre durchgehend berufstätig war. Nach der Rechtssprechung des Verwaltungsgerichtshofes steht eine mehrjährige berufliche Tätigkeit der…
…oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, Anspruch auf Familienbeihilfe für volljährige Kinder, die wegen einer vor Vollendung des 21. Lebensjahres oder während einer späteren Berufsausbildung, jedoch spätestens vor Vollendung des 27. Lebensjahres, eingetretenen körperlichen oder geistigen Behinderung voraussichtlich dauernd außerstande sind, sich selbst den Unterhalt zu…
…da die dauernde Erwerbsunfähigkeit erst nach Erreichen des 21. Lebensjahres eingetreten sei. Der Sachwalter stellte fristgerecht den Antrag auf Vorlage der Berufung an die Abgabenbehörde II. Instanz. Der Sachwalter führt aus, die Bw. sei bereits weit vor dem 21. Lebensjahr psychisch krank gewesen und habe…
…Lj. und aller Wahrscheinlichkeit auf Dauer zu keiner regelmäßigen Tätigkeit in der Lage) ein Gesamtgrad der Behinderung von 70% rückwirkend ab 1.12.2002 und dauernde Erwerbsunfähigkeit festgestellt wurde. Ergänzend wurde ausgeführt: Ob das Leiden bereits vor dem 21. Lebensjahr eingetreten ist, kann aus den…
…eine dauernde Erwerbsunfähigkeit für den Zeitraum vor seinem 21. Lebensjahr gefolgert werden. Auch aus dem Hinweis im CT-Befund auf die "anamnestisch bekannte Mikrocephalie" lässt sich ebenso wenig ein früherer als der im Gutachten des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen vom 25.6.2008 festgestellte…
…Eintritt der Erwerbsunfähigkeit ableiten, zumal dieses auf Basis der vorgelegten Befunde erstellt worden war. Es wäre somit an der Sachwalterin gelegen, den von ihr behaupteten Sachverhalt, die dauernde Unfähigkeit der Bw., sich selbst den Unterhalt zu verschaffen, sei bereits vor Vollendung ihres 21. Lebensjahres eingetreten…
…das angeführte Gutachten und den Versicherungsverlauf um ergänzende Stellungnahme. Das Bundessozialamt ging in dem nervenfachärztlichen Sachverständigengutachten vom 7.3.2011 von einem Grad der Behinderung von 50 % aus, welche eine Erwerbsunfähigkeit vor dem 21. Lebensjahr bedingt hat. Über die Berufung wurde erwogen: Gemäß § 6 Abs…
…1.11.2000 sei seitens des Bundessozialamtes bestätigt worden, dass die dauernde Erwerbsunfähigkeit nicht vor Erreichung des 21. Lebensjahres eingetreten sei (siehe auch eigene Berufungsausführungen - Leistungseinbruch im Juli 2000). Der Vorlageantrag wird im Wesentlichen damit begründet, dass es sich bei dem Arbeitsverhältnis mit Behindertenschein beim…
…vom 26. Jänner 2010 eingebrachten Berufung sowie im Vorlageantrag betreffend die Berufung vom 2. November 2009 wurde seitens der Berufungswerberin sinngemäß ausgeführt: Die Berufungswerberin sei seit Geburt, zumindest jedoch schon vor dem 21. Lebensjahr, minderbegabt. Eine Selbsterhaltungsfähigkeit sei auch laut Gutachten des Dr. S nie…
…ob sich im Hinblick auf das ärztliche Gutachten der Pensionsversicherungsanstalt hinsichtlich der Einschätzung bezüglich der voraussichtlich dauernden Erwerbsunfähigkeit eine Änderung ergebe, bzw. wenn ja, ob die Erwerbunfähigkeit vor Vollendung des 21. Lebensjahres eingetreten sei. Von diesem Amt wurde am 13.2.2006 schriftlich mitgeteilt, dass…