…teure "Abzockegtränke" animiere. Statt Pornofilmen zeige man Musikvideos und am Wochenende kämen DJs bzw. andere Musiker. Die Prostituierten würden auch nicht von den Kellnerinnen zu Gästen geschickt. Es gelte das "Spiel der freien Kräfte", was bedeute, dass die PP es registrierten, wenn ein Gast auf…
…Fall der Bf. liege eine explizite Leistungsvereinbarung vor, wonach die Prostituierte die Leistung an den Kunden erbringe. 2.2.5 Kein Vorliegen eines Missbrauchs gemäß § 22 BAO und keine wirtschaftliche Betrachtungsweise In der Beschwerdevorentscheidung werde auf die vorgenannten Ausführungen nicht weiter eingegangen, da nach Ansicht…
…ist wohl kein Merkmal, dass sie wesentlich von anderen Bordellen unterscheidet. Die Bf. geht davon aus, dass die Aufklärung der Kunden über die Selbständigkeit der Prostituierten, insbesondere und die explizite Kenntnisnahme durch die Kunden bei der Zimmerbuchung über einen Terminal, klar hervorgehe, dass die PP…
…Instanz aufgehoben: begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass noch Ermittlungen zu führen seien hinsichtlich der Weisungsgebundenheit der im beschwerdegegenständlichen Zeitraum im Bordell des Bf tätig gewesenen Prostituierten und deren organisatorischer Eingliederung. Mit Erkenntnis vom 21.3.2013, 2013/09/0002 wies der VwGH die Beschwerde…
…4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe Im gegenständlichen Beschwerdefall ist strittig, ob die im Saunaclub (Kontaktsauna) der Beschwerdeführerin tätigen Prostituierten in einem Dienstverhältnis nach § 47 Abs 2 EStG 1988 standen oder selbständig tätig waren sowie ob und in welchem Umfang das Finanzamt an…
…allenfalls amtswegig durchzuführen gewesen wäre, entfallen. Zum Vorbringen, mehrere Finanzbeamte hätten bestätigt, dass Prostituierte in vergleichbaren Fällen als Selbständige behandelt würden und es liege daher im verfahrensgegenständlichen Fall eine Ungerechtigkeit bzw Ungleichbehandlung vor, ist abschließend festzuhalten, dass ausschließlich der konkrete, im Verfahren festgestellte Sachverhalt Gegenstand…
…wie bisher und ergänze: Wir haben nicht nur an Touristen vermietet, sondern auch an - nennen wir sie - Modelle. Das waren Prostituierte, die dort im eigenen Namen und auf eigene Rechnung ihr Gewerbe ausgeübt haben. Wir haben nur vermietet. Der Anteil der Vermietung an Touristen war…
…ist ersichtlich, dass bereits im Jahr 2002 die Bf. in der "Bar" tätig war. Aufgrund der gesundheitspolizeilichen Vorschriften stellt sich die Frage, wann hat sich die Bf. als Prostituierte registrieren lassen. Hier müssten Erhebungen beim Stadtamt K. oder bei der Polizei, die Kontrollprotokolle führt, zielführend…
…Laufhaus eingegliedert war oder nicht. Es ist möglich, dass die Bf. ihre Tätigkeit als Prostituierte in einer wirtschaftlichen und persönlichen Abhängigkeit - wie in einem Arbeitsverhältnis - erbracht haben könnte. Ein weiteres wesentliches Sachverhaltsdelement stellt die Frage dar, ob die Bf. auch für andere Auftraggeber in anderen…
…Meldung an den Magistrat, welche Damen beschäftigt sind, erfolgt ebenfalls durch den Betreiber des Bordells. Die Prostituierten treten im Bordellbetrieb (Barbereich) in Kontakt mit potenziellen Kunden. Das Erscheinungsbild des Betriebes nach außen (Internetauftritt, Werbeplakate etc.) ist auf die Erfüllung sexueller Dienstleistungen gerichtet. Diese Werbebotschaften lauten…
Das vom Kunden aufgewendete Gesamtentgelt ist - schon aufgrund der höheren „Miete“ für die zweite ½ Stunde - gestaffelt. Für die erste ½ Stunde ist aufgrund der nahezu identischen Aussagen der befragten Sexualdienstleisterinnen und des Geschäftsführers von einem Betrag von 70 Euro auszugehen. Da von diesem Betrag…
…und die restlichen zwei Drittel nicht versteuert wurden, da die Prostituierten diese Einnahmen bekommen hätten und ihnen diese Umsätze zuzurechnen seien. Der von der Betriebsprüfung ermittelte Sachverhalt stellte sich wie folgt dar: Laut Niederschrift mit Herrn G. vom 12.5.2005 kostet eine Stunde 150…
…Die Darlegungen der Beschwerdeführerin zu den in Haftung genommenen Umsatzsteuern würden darauf hinauslaufen, dass sie mit der Festsetzung der Umsatzsteuer in den Haftungszeiträumen aufgrund des praktizierten "pauschalen Modelles" für Prostituierte (€ 300,-- p.m. mit steuerlicher Abgeltungswirkung) nicht rechnen konnte und ihr daher aufgrund der…
…heranzieht: "Diese Rechtsthematik wurde allerdings nie ausjudiziert. In der Folge gab es aber immer mehr Judikate und der letzte Stand war der, dass der Unternehmer nur das Bordell und nie die Prostituierte selbst sein kann. Dies bedeutet, dass die Pauschalierung die Umsatzsteuer nicht umfassen würde…
…Als "Laufhaus" werden dagegen Etablissements bezeichnet, die keinen zusätzlichen Amüsement-Betrieb haben und sich gerne als reine Zimmervermieter an Prostituierte darstellen. Entscheidend wird nach Ansicht des Senates sein, welche der folgenden Konstellationen letztlich vorliegt: Ein Bordell im oben beschriebenen Sinn und mit der eindeutigen Rechtsprechung…
…Weiters ist auszuführen, dass ein Großteil der damals befragten Personen nicht mehr in Österreich polizeilich gemeldet ist. Für die Abgabenbehörde ist daher kein nachvollziehbarer Grund erkennbar, die nochmalige Befragung der Prostituierten vorzunehmen, da es den Erfahrungen des täglichen Lebens entspricht, dass jene Ausführungen, die zu…
…geschlafen, das Geld dafür aber nie gesehen. Denn die Männer gingen zu SD an die Bar - sie sei dort Kellnerin - und sagten, welche Prostituierte sie möchten und bezahlten bei ihr. Sie habe dann die Männer ins Zimmer geschickt. Was mit dem gesamten Geld passiert sei…
…2010, 2010/15/0059 ohne Bedeutung, wenn den Freiern mit einem Aushang mitgeteilt wird, dass der Leistungsaustausch zwischen dem Freier und der Prostituierten zustande kommt. Dagegen wird in VwGH 31.3.2011, 2009/15/0199, festgehalten: Im Gegensatz zum Bordell mit Bar- und Separeebetrieb, bei…
…133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe Veranlagung zur Einkommensteuer 2009 und 2010 Zunächst wurde die im Streitzeitraum als Prostituierte und Masseuse tätige Bf. zur Einkommensteuer für die Jahre 2009 und 2010 veranlagt, wobei die mit 17.11.2010 sowie 29…
…Erwägungen zum festgestellten Sachverhalt 1. a. Strittig ist die Zurechnung der von den Prostituierten erzielten Umsätze an den Lokalinhaber und Mieter (Bf.) im Zeitraum 1-3/2015. b. (1) Für den Fall der Nichtstattgabe der Beschwerde wurde eine Senatsverhandlung beantragt. Seitens des Finanzamtes wurde der…