…das Abzugsverbot fallen, und damit zur Gänze abzugsfähig sind jedoch Aufwendungen, bei denen die Bewirtungskosten überwiegend Entgeltcharakter haben. Wird beispielsweise ein freiberuflich tätiger Geschäftsvermittler für erfolgreiches Tätigwerden durch die Finanzierung einer Reise belohnt (Incentive-Reise), so ist ein derartiger Aufwand vom Anwendungsbereich des § 20 Abs…
…im gleichsam abgekürzten Zahlungswege) einem Dienstnehmer einen geldwerten Vorteil zugewendet, liegt in der Regel ein lohnsteuerpflichtiger Sachbezug vor. Wird die Incentive-Reise - wie im vorliegenden Falle - von einem Dritten (zB Geschäftspartner des Arbeitgebers) gezahlt, so ist der geldwerte Vorteil im Rahmen einer Veranlagung zu erfassen…
…bzw. eine konkrete betriebliche Verwertbarkeit (Speisekarten, Rezepte etc.) dokumentieren könnten. Auf die Frage, ob die Reise der Mitarbeiter lohnsteuerrechtlich als Incentive-Reise behandelt worden sei, wurde dies verneint. Über die Berufung wurde erwogen: Nach § 4 Abs. 4 EStG 1988 sind Betriebsausgaben Aufwendungen oder Ausgaben, die…
…Es handle sich um Reisen, die zwar nicht die Voraussetzungen der nahezu ausschließlichen beruflichen Veranlassung erfüllen würden, aber aufgrund des Teilnehmerkreises könne zusätzlich die Pflege und Anbahnung von Geschäftsbeziehungen nicht abgesprochen werden und dadurch könnten diese Reisen nicht als Incentive-Reise angesehen werden. Über die…
…es fand auch ein Winter-Fahrtraining statt, bei dem sich die Teilnehmer anmelden und eine Teilnahmegebühr entrichten mussten. Daher handle es sich bei der "Präsentationsveranstaltung" und dem "Winterfahr-Training" um keine Incentive-Reisen, was lediglich bei den Rechnungen Nr. 8 und 9 der Fall gewesen…
…Gewährung eines Incentive-Reise an einen Arbeitnehmer) (vgl Ruppe, UStG 1994³, § 23, Tz. 5). Der Begriff der Reiseleistung wird im Gesetz selbst nicht definiert und muss daher nach dem allgemeinen Sprachgebrauch bestimmt werden. Eine Reise setzt danach begriffsnotwendig die Überwindung einer größeren räumlichen Distanz voraus…
…dass sie wirtschaftlich keinerlei Zahlungen, also auch keine Abgaben für die Reisen leisten mussten. Sämtliche Abgaben und Aufwendungen trug das Unternehmen der Berufungswerberin. Die Bewertung der Reise als "Incentive-Sachbezug" führt im Ergebnis zu keiner Abzugsfähigkeit der Vorsteuer. Der Leistungsaustausch "Arbeitsleistung gegen Tirolreise" führt dazu…
…München zugeordneten, zur Klasse 5 (Material- und Leistungseinsatz) gehörige Kosten (z.B. Reise- und Flugkosten, die im Interesse der E Mun getätigt wurden in Höhe von 79.000 €) und setzte sich 2002 mit einer erheblichen Ausweitung dieser per Umbuchungen zum 31.12. nachträglich getätigten…
…als Werbeleistungen iSd. § 1 Abs. 2 WerbeAbgG qualifizierte und damit der Werbeabgabe unterliegende Vertrieb von Hotelschecks, Hotelgutscheinen und Erlebnisschecks keine abgabepflichtige Werbeleistung dar und wurden dazu eine Reihe von Argumenten (keine Werbemaßnahme, die zu einem späteren Kauf führe, sondern allenfalls umgekehrt; konkrete, sich aus den…
…angeboten werden, wodurch gerade deshalb der persönliche Kontakt zum Händler hergestellt werden könne. Im Übrigen seien derartige Aufwendungen als Betriebsausgaben zu werten, da sie auch als Ausdruck für ein erfolgreiches Tätigwerden zu qualifizieren seien (Incentive-Reisen). Über die Berufung wurde erwogen: Zufolge § 12 Abs. 2…
…Vertreterpauschales" und legte den Dienstvertrag sowie eine Vereinbarung betreffend "Dienstnehmerentgelt und -vergütung" vor, wonach er als "Account Manager" mit einem entsprechenden Fixum sowie einem "Incentive gemäß individueller Zielerreichung" (15 % des Bruttogrundgehaltes im Beobachtungszeitraum bei 100 %-iger Zielerreichung, maximal 30 % des Bruttogrundgehaltes im Beobachtungszeitraum) beschäftigt sei…
…Produkte werden weltweit über ein Netz von Tochtergesellschaften vertrieben. Darüber hinaus sei das Unternehmen an der Taiwan Stock Exchange notiert und unterliege den strengen Publizitätsvorschriften internationaler Kapitalmärkte. Die Bw. hingegen sei eine reine Vertriebsgesellschaft gewesen, deren Geschäftszweck prinzipiell der Verkauf von P. Produkten gewesen sei…
…Bw in der mit der Berufungsergänzung übermittelten Aufstellung für das Jahr 2005 zwar eine Reihe von Personen - laut Aufstellung wären es mehr als 20 gewesen, darunter drei mal Cn Kunden - angeführt hat, die sich angeblich im Rahmen des Incentive Programms im fraglichen Objekt aufgehalten hätten…
…2004 sei eine Veranstaltung für die Mitarbeiter gewesen. In der Anlage befinde sich die Agenda der durchgeführten Themen. Daraus könne entnommen werden, dass es sich nicht um eine Repräsentationsveranstaltung und auch nicht um eine Incentiv-Veranstaltung, die der privaten Lebensführung entspreche, gehandelt habe. Die Tatsache…
…sich aber darüber hinaus auch die Frage, ob die Yacht überhaupt (gewillkürtes) Betriebsvermögen der Bw. sein konnte: Laut Berufung sei die Yacht für Incentive-und Promotionreisen angeschafft worden, da eine Vermietung an Dritte aber nicht zu Stande gekommen sei, sei die Yacht im Privatbereich genutzt…
…nicht durch den Betrieb veranlasste fremdunübliche Aufwendungen nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig. Gegenüber den angefochtenen Bescheiden tritt diesbezüglich keine Änderung ein. Reiseaufwendungen USA (Bw.) Zwischen den Parteien des zweitinstanzlichen Abgabenverfahrens besteht unterdessen Einvernehmen darüber, dass die Aufwendungen für die USA-Reise des Bw. vom 1.4…
…Produkte werden weltweit über ein Netz von Tochtergesellschaften vertrieben. Darüber hinaus sei das Unternehmen an der Taiwan Stock Exchange notiert und unterliege den strengen Publizitätsvorschriften internationaler Kapitalmärkte. Die Bw. hingegen sei eine reine Vertriebsgesellschaft gewesen, deren Geschäftszweck prinzipiell der Verkauf von P. Produkten gewesen sei…
…Aufgrund von Erhebungen der Betriebsprüfung habe zwischen dem 100%igen Gesellschafter-Geschäftsführer Herrn J. und Frau B. ein Naheverhältnis festgestellt werden können. Dieses habe sich in verschiedenen gemeinsamen Reisen zwischen 1996 und 1999 dokumentiert, weiters durch die Übernahme einer Flüssiggaslieferung nach R. durch Herrn J. …
…beauftragt worden sei, Konzepte für Events zu entwerfen, bei denen Vertriebspartner als auch andere Vertriebsmitarbeiter im Zuge einer Incentivereise oder einer Vertriebs-/Immobilientagung für ihre gemeinsame Verkaufstätigkeit informiert werden sollten. Im Zuge dieser Veranstaltung würden die Produkte wie Immobilienfonds, welche Immobilie wo in welcher Weise…
…sowohl des Finanzamt als auch der Referent des Unabhängigen Finanzsenates der Geheimhaltungspflicht unterliegt (§ 48a BAO). Es wurde auch darauf hingewiesen, dass dieser Reise intensive telefonische Absprachen (inkl. Mailverkehr) mit der vor Ort befindlichen Ausbildungsstätte vorausgingen. Nachweise bzw. Vorlage dieser Absprachen gab es allerdings nicht bzw…