…aus welchen Gründen der entfernt liegende Familienwohnsitz beibehalten wird. Für die Beibehaltung der doppelten Haushaltsführung sprechende Gründe können zB sein: -- mangelnde Ausbildungsmöglichkeit für die Kinder am Beschäftigungsort; -- besonders gelagerte Pflegenotwendigkeit naher Angehöriger, deren Mitübersiedlung unzumutbar ist; oder -- steuerlich relevante Erwerbseinkünfte des Ehepartners am Familienwohnsitz (s…
…Fall, wenn der Steuerpflichtige und seine Ehegattin an verschiedenen Orten beruflich (betrieblich) tätig sind, die Ehegattin am Familienwohnsitz nennenswerte Erwerbseinkünfte iSd § 2 Abs. 3 Z 1-4 EStG 1988 (dh. Erwerbseinkünfte, die für das Familieneinkommen von wirtschaftlicher Bedeutung sind - laut Verwaltungspraxis: mehr als rd. 2…
…der Lebensmittelpunkt in Ort2 und könne ein Wechsel des Wohnsitzes gar nicht in Erwägung gezogen werden. Es befänden sich im gemeinsamen Haushalt am Familienwohnsitz unterhaltsberechtigte und betreuungspflichtige Kinder aus mehreren Ehen. Eine Übersiedlung der gesamten Familie sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht zumutbar. Über die Berufung…
…oben Punkt 2). Der Unabhängige Finanzsenat verkennt nicht, dass bei Erwerbstätigkeit des Partners am Familienwohnsitz im Ausland auch das dortige Einkommensniveau und die Kaufkraftunterscheide zu berücksichtigen sind, allerdings wird im gegenständlichen Fall die von der Lehre geforderte "Zehntelgrenze" der Einkünfte des Bw. bei Weitem nicht…
…Oktober 2005 geborenes Kind. Seine Ehegattin war bis zur Geburt des Kindes am gleichen Posten des B wie der BW beschäftigt. Die Ehegattin war bis 2003 in E gemeldet, ein Familienwohnsitz der beiden Lebenspartner bestand bis zum Herbst 2003 im Flachgau. Ab dieser Zeit ist…
…Zl. 2000/13/0083). Eine Berufstätigkeit des Ehepartners bzw. Lebensgefährten am Ort des Familienwohnsitzes hat der Verwaltungsgerichtshof mehrfach als Grund für die Unzumutbarkeit einer Wohnsitzverlegung unter der Bedingung bejaht, wenn der Ehepartner des Steuerpflichtigen aus seiner Berufstätigkeit nachhaltig Einkünfte nicht bloß untergeordneten Ausmaßes erzielt (siehe…
…Davon sei dann auszugehen, wenn die Beibehaltung des Familienwohnsitzes (außerhalb des Beschäftigungsortes) nicht privat veranlasst sei. Eine auf Dauer angelegte doppelte Haushaltsführung sei dann nicht privat veranlasst, wenn der Ehegatte des Steuerpflichtigen am Familienwohnsitz steuerlich relevante Erwerbseinkünfte erziele und diese nicht bloß ein untergeordnetes Ausmaß…
…feststehende Befristung des Dienstverhältnisses (welche eine Unzumutbarkeit der Aufgabe des Familienwohnsitzes begründen würde) anzunehmen. Eine auf Dauer angelegtedoppelte Haushaltsführung ist u.a. dann nicht privat veranlasst, wenn steuerlich relevante Erwerbseinkünfte iSd § 2 Abs 3 Z 1 bis 4 des anderen (Ehe)Partners am Familienwohnsitz vorliegen…
…Steuerpflichtigen oder in einer Erwerbstätigkeit seines Ehegatten (zB VwGH vom 22.2.2000, 96/14/0018). Die Ehefrau des Bw erzielte im Jahr 2001 am Ort des Familienwohnsitzes Einkünfte aus einer nachhaltigen beruflichen Tätigkeit von monatlich PZl 1.260,-, per anno daher PZl 15.120,-…
…anerkannt: - Betreiben einer Landwirtschaft am Familienwohnsitz durch die Ehegattin - besonders gelagerte Pflegebedürftigkeit Angehöriger (z.B. VwGH 27.5.2003, 2001/14/0121) - steuerlich relevante Erwerbseinkünfte des Partners (z.B. VwGH 19.10.2006, 2005/14/0127) Liegt der Familienwohnsitz des Steuerpflichtigen aus privaten Gründen (ohne…
…gewesen. Ergänzend wird zum Berufungsvorbringen bemerkt, dass bei der von dem Berufungswerber beanstandeten Beurteilung der Unzumutbarkeit der Wohnsitzverlegung (auch) deshalb auf die Erwerbseinkünfte des anderen (Ehe)Partners am Familienwohnsitz abzustellen ist, da für das Familieneinkommen wirtschaftlich bedeutende Einkünfte am Familienwohnsitz, welche bei dessen Verlegung verloren…
…2007 keine Einkünfte erzielt. Erst im Jahr 2008 hat sie Einkünfte aus Gewerbebetrieb von € 4.514,40 erwirtschaftet. Grundsätzlich können steuerlich relevante Erwerbseinkünfte im Sinne des § 2 Abs. 3 Z. 1 bis 4 EStG des anderen Ehe(Partners) am Familienwohnsitz, die bei dessen Verlegung…
…keine Unzumutbarkeit der Übersiedlung von pflegebedürftigen haushaltszugehörigen Angehörigen vom Bw eingewandt wurde. Nachdem laut Akten- und Sachlage im gemeinsamen Haushalt am Familienwohnsitz keine unterhaltsberechtigten und betreuungsbedürftigen Kinder mehr wohnen und die Unzumutbarkeit der Übersiedlung der gesamten Familie bzw der Ehegattin des Bw aus wirtschaftlichen Gründen…
…gewinnen, da die offensichtlich bereits mehrere Jahre dauernde Arbeitssuche am Familienwohnsitz keinen in der Berufssphäre liegenden Grund geben kann, dass der Familienwohnsitz nicht schon vor Jahren verlegt wurde. Es steht außer Frage, dass der Zuzug der Familie im gegenständlichen Fall durch die Gesetzeslage erschwert ist…
…die Beibehaltung der doppelten Haushaltsführung sprechender Grund sein, dass der (Ehe)Partner am Familienwohnsitz steuerlich relevante Erwerbseinkünfte im Sinne des § 2 Abs. 3 Z 1 bis 4 EStG 1988 erzielt, die bei der Verlegung des Familienwohnsitz verloren gingen. Als steuerlich relevant sind danach solche Einkünfte…
…die (neue) Berufungsvorentscheidung vom 10.4.2007. Sie verweist zur Begründung auf Rz 347 der Lohnsteuerrichtlinien, wonach bei erstmaliger Gründung eines gemeinsamen Familienwohnsitzes am Beschäftigungsort des einen (Ehe)Partners Aufwendungen des anderen (Ehe)Partners, welche erwachsen, weil auf Grund der Beibehaltung der bisherigen Erwerbstätigkeit auch…
…Die beantragten Werbungskosten seien nicht anzuerkennen, weil kein schlüssiger Nachweis erbracht worden sei, dass die Gattin am Ort des Familienwohnsitzes relevante Erwerbseinkünfte erziele. Im rechtzeitig gestellten Antrag auf Entscheidung über die Berufung durch die Abgabenbehörde zweiter Instanz vom 12. Oktober 2005 wurde ergänzend noch ausgeführt…
…bleibt, ob § 33 Abs. 4 Z 1 EStG 1988 hinsichtlich des Tatbestandsmerkmales der mehr als sechs Monate dauernden unbeschränkten Steuerpflicht des Ehegatten bei der hier gegebenen Konstellation (unterjährige Verlegung des Familienwohnsitzes in das EU-Ausland) gegen Gemeinschaftsrecht (Art. 18 EG: allgemeine Freizügigkeit der Unionsbürger; Art…
…berücksichtigen: Gemäß § 20 Abs. 1 lit. e EStG 1988 dürfen bei den einzelnen Einkunftsarten Kosten der Fahrten zwischen Wohnsitz am Arbeits-(Tätigkeits-)ort und Familienwohnsitz (Familienheimfahrten), soweit sie den auf die Dauer der auswärtigen (Berufs-)Tätigkeit bezogenen höchsten in § 16 Abs. 1 Z 6 lit…
…der Veranlagung dieser Jahre ist eine Überprüfung der getätigten Prognosen vorzunehmen. Allenfalls sind auch die tatsächlichen Aufwendungen einer näheren Überprüfung zugänglich. Vor allem Bereiche mit Berührungspunkten zur privaten Lebensführung wären zu beachten (Terrasse, Garten, ...). Beilage: Berufungsvorentscheidung vom 21.3.2011 Linz, am 24. Oktober 2012