…6 EStG. Aufgrund des beständigen Eichenmistelbefalls, der in dieser Region und für die betriebene Bewirtschaftungsform des Eichen-Mittelwaldes geradezu typisch sei und weil das Auftreten dieses Schadensereignisses deshalb im Forstbetrieb seit mehr als 30 Jahren nachweislich belegt sei, sei nach Ansicht der BP im gegenständlichen…
…Betriebsgefahr liegt dann vor, wenn erhöhte Risiken hinsichtlich bestimmter Standorte (z.B. Hochwassergefahr in Überschwemmungsgebieten) oder hinsichtlich bestimmter Baumarten (Rotfäulegefahr für Fichte auf Wiesen und Ackeraufforstungen) und hinsichtlich bestimmter Bewirtschaftungsformen (Überalterungen des Bestandes) vorliegen. Offensichtlich bestehen für bestimmte Eichenarten (Stiel- und Traubeneiche), welche in dieser…
In rechtlicher Hinsicht wurde wiederholt, dass der Begriff der höheren Gewalt nach der Rechtsprechung des VwGH nicht eng auszulegen und das kumulative Vorliegen aller drei Bedingungen, also auch keine Verwirklichung einer typischen Betriebsgefahr, nicht zwingend erforderlich sei. Im Übrigen stelle die Eichenmistel keine typische Betriebsgefahr…
Wie in der nachstehenden Tabelle aufgegliedert, wurden vom Forstbetrieb jeweils nach der zweiten Jahreshälfte Schadenholzvoranmeldungen für einen unbestimmten, sich über jeweils zwei Kalenderjahre erstreckenden Zeitraum eingebracht. Im Folgejahr nach erfolgter Schadholznutzung wurden dann die Anträge auf Schadholzbestätigung gestellten. Erst diesen Anträgen waren in der Regel…
| Keine | keine (Tabelle 16) Die erhaltenen Einmalzahlungen für die Errichtung der o.a. Förderanlagen und Leitung von gesamt € 118.000 im Jahr 2006 wurden vom Bf. durch passive Rechnungsabgrenzung über 10 Jahre verteilt. Ebenso wurde die 2007 erhaltene Einmalzahlung für die Errichtung…
Außerdem ergibt sich aus den Regelungen des Vertrages 2001 und Vertrages 2006, dass die jährlichen wertgesicherten Zahlungen für den gesamten laufenden Betrieb der bereits bestehenden Bergwerksanlagen erfolgen. Dies indiziert, dass dieses Nutzungsentgelt nicht für die Einräumung eines Leitungsrechtes in Zusammenhang mit diesen bereits bestehenden Betriebsanlagen…
…Erst unter Berücksichtigung der auf einer unrichtigen Rechtsansicht hinsichtlich einer Änderung der Bewirtschaftungsform beruhenden und zusätzlich betreffend die Werbungskosten adaptierten Berechnung gelangte das Finanzamt zu entsprechend geänderten und wegen Liebhaberei keine Einkünfte feststellenden Bescheiden. Nach Auffassung des Finanzgerichtes handelt es sich bei der Prognoserechnung der…
…sei, dass es sich um eine Grünbrache handle. In seinem Vorlageantrag vom 20. November 2018 führte der Beschwerdeführer ergänzend aus, dass die Anlage der Grünbrache im Rahmen der Bewirtschaftungsform erfolgt sei. Irgendwann werde ja wieder etwas angebaut. Das eine schließe das andere nicht aus. Von…
…vom Hof, Größe, Hangneigung und Form der Betriebsflächen) seien im Vergleich zu den rechtsverbindlich kundgemachten Vergleichsbetrieben ausreichend berücksichtigt worden. Die extensive Bewirtschaftungsform des Betriebes des Bf. könne allerdings nicht berücksichtigt werden, weil dieser Umstand bei der Einwertung der Vergleichsbetriebe keine Berücksichtigung gefunden habe. D. Am…
…Höhe von 2 bis 5 Prozent der Mieteinnahmen pro Jahr sowie von laufenden Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von 0,5 Prozent der Herstellungskosten pro Jahr sei aus dieser Betätigung in der eingeschlagenen Bewirtschaftungsform nicht mit dem Erreichen eines positiven Gesamtergebnisses innerhalb eines Zeitraumes von 20 bzw…
…welche für die Anerkennung als Einkunftsquelle die Erzielung eines Gesamtüberschusses innerhalb eines abgegrenzten Zeitraumes unbedingt erforderlich ist. Dieser geforderte Gesamtüberschuss kann bei gleichbleibender Bewirtschaftungsform-entgegen den Angaben der im April 2008 eingereichten unvollständigen Ertragsvorschau- keinesfalls erreicht werden. Der Vorsteuerabzug aus dem Erwerb der Wohnung kann…
…5 Prozent der Mieteinnahmen pro Jahr sowie von laufenden Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von 0,5 Prozent der Herstellungskosten pro Jahr sei aus dieser Betätigung in der eingeschlagenen Bewirtschaftungsform nicht mit dem Erreichen eines positiven Gesamtergebnisses innerhalb eines Zeitraumes von 20 bzw 21 Jahren zu rechnen…
…Bf. die Liegenschaft. Im Einkommensteuerbescheid 2008 vertrat das Finanzamt die Ansicht, dass die Entnahme der Liegenschaft aus dem Betriebsvermögen und die Übernahme sämtlicher Schulden mit 31. Dezember 2007 eine Änderung der Bewirtschaftungsform sei. Der Bf. habe die Liegenschaft 2009 vor Erzielung eines Gesamtüberschusses verkauft. Daher…
…dass es ab dem Jahr 2020 zu einem Einnahmen-Überschuss gekommen wäre und daher durch die Änderung der Bewirtschaftungsform und nachhaltiger Vermietungsbemühungen eine Einkunftsquelle geschafften worden wäre. Mit Schreiben des Bundesfinanzgerichtes vom 19.09.2024 wurde das Schreiben der Bf vom 11.09.2024 samt…
…Forstgut ***X*** 40 % höher sein. Auch bei einem weiteren Forstgut ***Z*** in der weiteren Nachbarschaft mit vergleichbarer Lage und Bewirtschaftungsform ergibt sich offensichtlich ein Hektarsatz der offensichtlich um 1/3 geringer ist als bei uns. Der derzeit im Bescheid angesetzte Hektarsatz spiegelt die Wuchskraft und…
…auszugehen. Auch unter der Annahme, dass tatsächlich ein Weinbaubetrieb bestünde, weicht die tatsächliche Bewirtschaftungsform von den in den NÖ Buschenschankgesetzen und der Gewerbeordnung definierten Grenzen erheblich ab. Landesrechtsvorschriften: § 11 NÖ Buschenschankgesetz: Bei der Ausübung des Buschenschankes ist der Ausschank von Mineralwasser, Sodawasser sowie höchstens zwei…
… 2 (1) LVO war die Einkünfteerzielungsabsicht des Bf anhand einer Prognoserechnung festzustellen, die von den tatsächlichen Verhältnissen zu Beginn des Prognosezeitraumes ausgeht und eine auf Basis der gewählten Bewirtschaftungsform realistische Entwicklung abbildet. Wunschvorstellungen ohne realistische Aussicht auf Umsetzung sind in die Prognoserechnung nicht aufzunehmen. Die…
…des Mietvertrages war allerdings offen und hat daher durch Herrn Prof. N**** eine zwischenzeitliche (welche ja eben auch nur kurzfristig möglich gewesen wäre) Vermietung nicht stattgefunden. Eine Änderung der Bewirtschaftungsform kann aber nicht daraus entstehen, dass aus kaufmännisch vernünftigem geplantem Vorgehen eine zu schlechten Konditionen…
…1,0211 ha in Ertrag. Die gesamten Rebflächen seien voraussichtlich ab 2022 in Ertrag, ein Vollertrag werde ab 2023 möglich sein. Hinsichtlich Bewirtschaftungsform wurde darauf verwiesen, dass wie in den letzten Jahren ein Teil der Bewirtschaftung durch das Weingut X1, welches ein biozertifizierter Betrieb sei…
…selbst bzw. seiner steuerlichen Vertretung einerseits durch die Angaben in der Prognoserechnung vorgebracht (vgl. die Ausführungen in der Prognoserechnung Seite 1 unter "Bewirtschaftungsform" zur Umstellung auf einen biozertifizierten Betrieb), andererseits auch durch die Aussage in der fortgesetzten mündlichen Verhandlung, dass der ursprüngliche Plan "das kleinste…