12.2.5 Höhe des vortragsfähigen Verlustes, Höhe des Verlustabzuges Rz 4533: Die Höhe des vortragsfähigen Verlustes und die Zuordnung zu einer Einkunftsart ergeben sich - mit Bindung für die Folgejahre - grundsätzlich aus der Veranlagung des Verlustjahres (VwGH 20.02.2008, 2006/15/0026, VwGH 25…
…Betriebsprüfung u.a. betreffend die Umsatzsteuer und die Körperschaftsteuer der Jahre 2012-2014 statt. Dabei versagte die Prüferin den Verlusten der Jahre 2006 bis (anteilig) 2014 im Gesamtausmaß von € 62.695,49 die Vortragsfähigkeit, da im Jahr 2014 ein Mantelkauf im Sinn des § 8…
…nicht, dass im Falle des Unterbleibens der Veranlagung der Verlust dieses Jahres fiktiv zu ermitteln wäre. Ein in einem vorgelagerten Feststellungsverfahren gemäß § 188 EStG festgestellter ein Veranlagungsverfahren nicht ersetzen. Vortragsfähig ist nicht der Verlustanteil, sondern ein nach den Vorschriften der §§ 4-14 EStG ermittelter Verlust…
…untergraben. Die steuerliche Vertretung gehe daher davon aus, dass die Vortragsfähigkeit des Anlaufverlustes gegeben sei. Ad 3.) Bei der Ordination in H habe es sich um eine reine Wahlarztpraxis ohne Kassenvertrag gehandelt, welche zwar weiterhin betrieben werde, die dort erzielten Einnahmen seien jedoch seit der…
…Gesamtbetrag der Einkünfte resultierenden Gewinn gegenverrechnet worden. Nach Ansicht des Prüfers seien Anlaufverluste der ersten drei Jahre bei einer Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG 1988 nur dann vortragsfähig, wenn sich durch eine Betriebseröffnung im Sinne des § 18 Abs. 7 EStG 1988 eine typische Verlustsituation…
Soll die 100-prozentige deutsche Tochter-GmbH einer österreichischen AG verschmelzend auf die österreichische AG umgewandelt werden - ob dies handelsrechtlich derzeit möglich ist, ist nicht vom BM für Finanzen zu entscheiden - und können nach österreichischem Recht die von der Tochter-GmbH erlittenen Verluste von der…
Wird die 100-prozentige deutsche Tochter-GmbH einer österreichischen AG verschmelzend auf die österreichische AG umgewandelt und können nach österreichischem Recht die von der GmbH erlittenen Verluste von der österreichischen AG vorgetragen werden, dann steht angesichts der Rechtsprechung des VwGH (VwGH 25.9.2001…
…erwähnt - noch nicht zu derart tiefgreifenden Veränderungen führt, dass die Tätigkeit mit jener des Vorgängers nicht mehr vergleichbar wäre. Dies würde im gegenständlichen Fall nach "traditioneller" Auffassung des VwGH zur Versagung der Vortragsfähigkeit des im Jahr 1999 entstandenen Verlustes führen; ein anderes - für den Bw…
…sind sie im Verhältnis zu Deutschland nach den Vorschriften des § 102 Abs. 2 Z 2 EStG 1988 in Österreich vortragsfähig; allerdings unter der weiteren im Auslegungsweg abzuleitenden Voraussetzung, dass hierdurch auch in den Folgejahren keine Verlustdoppelverwertung eintritt. Bei dieser Sichtweise ist die Verlustverwertung in Österreich…
…Beschwerdevorentscheidung vom 19.11.2021 hat das FA die Beschwerde als unbegründet abgewiesen und dies damit begründet, dass aufgrund der im Betriebsprüfungsberichtes vom 11.11.2021 getroffenen Feststellungen keine vortragsfähigen Verluste für die Veranlagung 2020 vorlägen. Mit Schriftsatz vom 13.12.2021, eingebracht mittels FinanzOnline…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch die Richterin in der Beschwerdesache Dipl Bw (FH) N.N., Adr.Bf., über die Beschwerde vom 3. Dezember 2018 gegen den Bescheid des Finanzamtes Kufstein Schwaz (nunmehr Finanzamt Österreich) vom 16. November 2018 betreffend die Abweisung des…
…Überrechnung Mit Schriftsatz vom 24. Juni 2019 beantragte der Bf. die Aufrechnung der gegenständlichen Haftungsschuld mit einem laut Bescheid vom 12. März 2019 nachweislich vorhandenen vortragsfähigen Verlust. Begründend brachte der Bf. vor, für ihn als Pensionist mit einem geringen Nettoeinkommen von 1.539,56 €…
…veranlasst wurde. Durch die Schätzung wurden die Aufwendungen der Tauchsportartikelsparte der Jahre 2005 - 2008 um jeweils 5% gekürzt. Folglich verringerten sich auch der vortragsfähigen Verluste aus den Jahren 2005 - 2007. Die weitere Begründung für die Schätzungsbefugnis entnehmen Sie bitte der BVE vom 13.07.2012…
Mag. Matthias Metzler: Nur zum letzten Punkt: Aus unserer Sicht stellt sich die Frage, warum man die Verluste erst 2008 und 2009 geltend macht. Das Verlustvortragsregime besagt ja, dass wenn die ausländischen den inländischen Verlusten gleichzustellen sind, man diese in dem Jahr berücksichtigen muss, in…
…GmbH***, St.Nr. ***St-Nr1***, für das Jahr 2012 wurde festgestellt, dass der vortragsfähige Verlust der übertragenden Gesellschaft - der ***Bf-vorm. GmbH*** - um die den Standort bzw. Teilbetrieb ***1*** betreffenden Verluste zu kürzen sei, da die Verrechnung des Verlustvortrages nach einer Umwandlung gemäß § 10 UmgrStG…
…Kofler, UmgrstG, § 4 Rz. 41 und 91). Der bloße Wegfall von - auch bedeutenden - betriebsbezogenen Wirtschaftsgütern führt demnach nicht zu einer Kürzung des (übergehenden) vortragsfähigen Verlustes. Es kommt daher zu keiner Verlustvortragskürzung, wenn eine Produktionseinheit oder Filiale geschlossen wird, solange dieser keine Teilbetriebseigenschaft zukam (vgl. UFS…
…ESt-HB, § 18 Tz 107, mwN). Persönlich vortragsfähig ist sohin der Steuerpflichtige, der den Verlust erwirtschaftet hat (VwGH 4.6.1986, 84/13/0251). Eine GmbH hat die Eigenschaft einer juristischen Person, was bedeutet, dass die Gesellschaft Endzurechnungssubjekt von Rechten und Pflichten ist (juristische Verselbständigung…
…ist, hinsichtlich der Bescheide über die Feststellung von Einkünften für die Jahre 1993 bis 1995 in die Berufungsentscheidung die Feststellung aufzunehmen, dass die Verluste nicht gemäß § 18 Abs. 6 EStG vortagsfähig sind. Die Bw. hielt dem mit Schreiben vom 30. April 2004 entgegen, die Bw…
…nicht abzugsfähige Vorsteuer sowie die im Jahr 1994 für den - ins Privatvermögen gehörenden - LKW Mitsubishi geltend gemachte AfA (42.500,00 S) werden bei Ermittlung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb berücksichtigt. In Feststellungsbescheiden darf auch über die Vortragsfähigkeit von Verlusten abgesprochen werden (VwGH 15.12.1994…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Mag. Walter Aiglsdorfer in der Beschwerdesache Bf, über die Beschwerde vom 17. April 2014 bzw. 21. September 2017 gegen die Bescheide der belangten Behörde vom 13. Dezember 2013 bzw. 8. Jänner 2014, 23. Mai 2014…