…14/0038, hat der Verwaltungsgerichtshof auch die Nichtberücksichtigung der Anlaufverluste eines A-Vertreters als rechtmäßig beurteilt. Bei derartigen, keinen Gebietsschutz genießenden und im Schneeballsystem Subvertreter werbenden Privatgeschäftsvermittlern, die Schulungen sowie Vorführmaterial auf eigene Kosten erwerben und überdies hohe Reiseaufwendungen tätigen müssten, sei schon systembedingt iSd §…
…dass die Einkünfte aus Gewerbebetrieb deshalb vorläufig nicht angesetzt würden, weil angenommen werden dürfe, dass die Tätigkeit der Privatgeschäftsvermittlung vor dem Erzielen eines Gesamtgewinnes wieder eingestellt werde. In der Berufung gegen diesen Bescheid wurde eingewendet, dass es sich dabei um eine durch keinerlei konkrete Anhaltspunkte…
…Höhe der Abgabe wird auf die Berufungsvorentscheidung vom 25. Oktober 2005 verwiesen. Entscheidungsgründe Der nichtselbständig tätige Berufungsführer hat dem Finanzamt die Aufnahme einer Tätigkeit als Privatgeschäftsvermittler für die A-GmbH per 9. April 2004 bekannt gegeben. Für das Jahr 2004 ergab sich ein Verlust aus…
…2000, 96/14/0038 zu beurteilen gehabt, ob bei bestimmten Privatgeschäftsvermittlungstätigkeiten (A) ein solcher Anlaufzeitraum anzuerkennen sei oder ob von einer zeitlich begrenzten Tätigkeit ausgegangen werden könne und somit ein Anlaufzeitraum zu verneinen sei. In seiner die Beschwerde abweisenden Entscheidung habe der Verwaltungsgerichtshof ua. ausgeführt…
…zurückzuführen ist. Auf eine Betrachtung des konkreten Falles kommt es bei Anwendung des § 1 Abs. 2 Z 2 LVO nicht an." Bei der Tätigkeit des Berufungswerbers als Privatgeschäftsvermittler der A-GmbH. handelt es sich ohne Zweifel um eine erwerbswirtschaftliche Tätigkeit. Dazu genügt es, darauf hinzuweisen…
…0038, hat der Verwaltungsgerichtshof auch die Nichtberücksichtigung der Anlaufverluste eines A.-Vertreters als rechtmäßig beurteilt. Bei derartigen, keinen Gebietsschutz genießenden und im Schneeballsystem Subvertreter werbenden Privatgeschäftsvermittlern, die Schulungen sowie Vorführmaterial auf eigene Kosten erwerben und überdies hohe Reiseaufwendungen tätigen müssten, sei schon systembedingt i. S…
…abgewiesen. Die angefochtenen Bescheide bleiben unverändert. Entscheidungsgründe Die Berufungswerberin erzielte in den Jahren 2001-2003 neben ihren Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit (negative) Einkünfte aus der im Jahr 1999 begonnenen Tätigkeit als Privatgeschäftsvermittler der A GmbH. Aus den Abgabenerklärungen und deren Beilagen sind folgende Einkünfte bzw…
…2. 2000, 96/14/0038 die seit Jahren strittige Frage, ob bei bestimmten Privatgeschäftsvermittlertätigkeiten ein Anlaufzeitraum gemäß § 2 Abs. 2 der Liebhabereiverordnung (BGBl Nr: 33/1993 - LVO 1993) anzuerkennen sei oder ob von einer zeitlich begrenzten Tätigkeit ausgegangen werden könne und somit ein Anlaufzeitraum zu…
…Berufungsvorentscheidungen teilweise Folge gegeben. Hinsichtlich der Bemessungsgrundlagen und der Höhe der Abgaben wird auf die Berufungsvorentscheidungen vom 19. April 2002 verwiesen. Entscheidungsgründe Der Berufungsführer hat neben seiner nichtselbständigen Grenzgängertätigkeit im Jahr 1994 die Tätigkeit als Privatgeschäftsvermittler für die A-GmbH aufgenommen. Mit Wirkung ab 30…
Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw..gegen den Bescheid des Finanzamtes Linz betreffend Einkommensteuer für das Jahr 2002 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Rechtsbelehrung Gegen diese Entscheidung ist gemäß § 291 der Bundesabgabenordnung (BAO) ein ordentliches Rechtsmittel nicht zulässig. Es…
…gem. § 200 Abs. 2 BAO erlassen. Zur Begründung wird auf Folgendes verwiesen: "Seit dem Jahre 1987 bis inkl. 1994 wurden aus der Tätigkeit als Privatgeschäftsvermittler S 698.500,-- Verlust erklärt. Die Veranlagungen seit 1991 erfolgten vorläufig. Entsprechend der zum § 2 EStG 88 ergangenen "Liebhabereiverordnung" (Vdg…
…entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Die angefochtenen Bescheide bleiben unverändert. Entscheidungsgründe Die Berufungswerberin (Bw.) bezog in den streitgegenständlichen Jahren neben den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit noch Einkünfte aus Gewerbebetrieb aus ihrer - am 31.07.2001 begonnenen - Tätigkeit als Privatgeschäftsvermittlerin. Der Gewinn bzw…
…das Handelsgewerbe gemäß § 124 Z 11 GewO 1994, beschränkt auf die Privatgeschäftsvermittlung von Produkten der Firma B. Mit dem auf § 299 BAO gestützten Bescheid vom 14.6.2011 wurde der - erklärungsgemäß ergangene - Umsatzsteuerbescheid für das Jahr 2010 vom 8.4.2011 aufgehoben. In dem gleichzeitig…
…Einkünfte aus Gewerbebetrieb" für 2005 und 2006 "betreffend Einkünfte über Vermittlung von Handelswaren und Werbungskosten im Zusammenhang mit beruflicher Fortbildung." Die Gewinnermittlung als Privatgeschäftsvermittler für die Jahre 2005 und 2006 zeigt folgende Einnahmen und Ausgaben(Beträge in Euro): | | 2005 | 2006 | Einnahmen…
…1.328,59 | -899,19- In den bekämpften Einkommensteuerbescheiden für 2007 und 2008 (vom 4. Mai 2009) wurden die erklärten Verluste wegen Vorliegens einer Liebhabereitätigkeit vom Finanzamt nicht anerkannt. Begründend führte das Finanzamt aus: "Bei nebenberuflichen Privatgeschäftsvermittlern, die keinen Gebietsschutz genießen und Subvertreter werben…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, vom 7. Juli 2008 gegen den Bescheid des Finanzamtes Innsbruck vom 23. Juni 2008 betreffend Einkommensteuer für das Jahr 2007 entschieden: Der Berufung wird Folge gegeben. Der angefochtene Bescheid wird abgeändert. Die Bemessungsgrundlagen und die…
…Jahr 2004 vom 13. Dezember 2005 wurden die Verluste aus Gewerbebetrieb nicht anerkannt. Begründend wurde ausgeführt, dass bei Privatgeschäftsvermittlern, die keinen Gebietsschutz genießen und im "Schneeballsystem" Subvertreter werben würden, Schulungen sowie Vorführmaterial auf eigene Kosten erwerben und überdies hohe Reiseaufwendungen tätigen müssten, sei schon systembedingt…
…Ansicht des Verwaltungsgerichtshofes aber objektiv gesehen nicht zur Erzielung eines Gesamtgewinnes geeignet. Im Erkenntnis vom 22.2.2000, Zl 96/14/0038 hat sich der Verwaltungsgerichtshof erstmals mit der Frage, ob bei bestimmten Privatgeschäftsvermittlungen ein Anlaufzeitraum iSd § 2 Abs. 2 LVO anzuerkennen ist oder nicht…
…Mit Berufungsvorentscheidung vom 5. Dezember 2002 wurde die Berufung als unbegründet abgewiesen. Begründend wurde ausgeführt, dass bei Privatgeschäftsvermittlern, die keinen Gebietsschutz genießen und im "Schneeballsystem" Subvertreter werben, Schulungen sowie Vorführmaterial auf eigene Kosten erwerben würden und überdies hohe Reiseaufwendungen tätigen müssten, schon systembedingt im Sinne…
…seinem Erkenntnis vom 22. 2. 2000, 96/14/0038 ausgesprochen, dass bei keinem Gebietsschutz genießenden und im Schneeballsystem Subvertreter werbenden Privatgeschäftsvermittlern, die Schulungen sowie Vorführmaterial auf eigene Kosten erwerben und überdies hohe Reiseaufwendungen tätigen müssen, schon systembedingt im ,Sinne des § 2 Abs. 2 letzter Satz…