2426. Einkommensermittlung bei Beginn und Ende der Steuerpflicht (§§ 18 bis 20 KStG 1988) 24.126.1 Beginn und Ende einer Steuerbefreiung (§ 18 KStG 1988) 24.1.126.1.1 Allgemeines Rz 1415: Der Anwendungsbereich des § 18 KStG 1988 beschränkt sich einerseits auf unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften…
…zu verschieben, um dadurch die Obergrenze des in einem Kalenderjahr zu versteuernden Einkommens von € 9.000,-- nicht zu überschreiten". Nach den vorstehenden Ausführungen ist jedoch aufgrund der bestehenden Gesetzeslage das vom Sohn im Jahr 2009 bezogene Einkommen zu Gänze bei der Einkommensermittlung heranzuziehen. Da…
…dass streng zwischen Einkommensermittlung und Tarifvorschriften zu unterscheiden sei. Die Unterscheidung zwischen ordentlichen und außerordentlichen Einkünften sei erst bei der Steuersatzanwendung von Bedeutung. Daher könne das im Bereich der Einkommensermittlung wirksame Gebot der Saldierung (Verlustausgleich) nicht auf die (tarif)rechtliche Wertung von tatsächlich angefallenen außerordentlichen…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Berufungswerbers, vom 20. November 2007 gegen den gemäß § 200 Abs. 1 BAO vorläufigen Bescheid des Finanzamtes Gmunden Vöcklabruck vom 28. Juni 2007 betreffend Einkommensteuer 2005 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid wird…
"Bei Vermietungen, die vor der Änderung der LVO durch BGBl II 1997/358 begonnen wurden, war bei der Überprüfung der Einkunftsquelleneigenschaft zu untersuchen, ob der Zeitraum, innerhalb dessen ein Gesamtgewinn (Gesamtüberschuss) geplant war, sich in einem "angemessenen Verhältnis zu einem für derartige Gebäudenutzungen üblichen Kalkulationszeitraum…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Mag. Sonnweber in der Beschwerdesache BF gegen den Bescheid des Finanzamtes vom 14.07.2015 betreffend Einkommensteuer 2013 (Arbeitnehmerveranlagung) zu Recht erkannt: Der Beschwerde wird Folge gegeben. Eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof ist nach Art…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Dr. Ri in der Beschwerdesache des Bf., Adr., vertreten durch Firma StB, gegen den Bescheid des Finanzamtes FA vom 16.09.2011, betreffend Einkommensteuer für 2010 zu Recht erkannt: Die Beschwerde wird abgewiesen. Gegen dieses…
…von Quantschnigg (Einkommensteuer-Handbuch 1993, § 33 Tz 13.3) sei der Veranlagungsfreibetrag eine Maßnahme der Einkommensermittlung, welche der Ermittlung der Einkünfte nachgelagert sei und daher (unter Berufung auf Abschnitt 91 EStR 1984) bei der Grenzermittlung nicht ausgeschieden werden dürfe. Weder die EStR in der damaligen…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., vom 11. April 2011, gerichtet gegen den Bescheid des Finanzamtes Graz-Stadt vom 24. März 2011, betreffend die Rückforderung von Familienbeihilfe und Kinderabsetzbeträgen für den Zeitraum vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2010 (Gesamtrückforderungsbetrag…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bwin., vom 8. Februar 2011, gerichtet gegen den Bescheid des Finanzamtes Graz-Stadt vom 11. Jänner 2011, betreffend die Rückforderung der für das Kind XY. für den Zeitraum vom 1. August 2010 bis 30. September 2010…
…oder Blindenbeihilfen) und Hilflosenzuschüsse (Hilflosenzulagen). Bei dieser eindeutigen gesetzlichen Regelung besteht nach Ansicht des Unabhängigen Finanzsenates für die von der Berufungswerberin gewünschte Auslegung, die Ausgleichszulage bei der Einkommensermittlung außer Ansatz zu lassen, keine Möglichkeit. Die bestehende Rechtslage ist aber auch sachlich begründet: Die Mietzinsbeihilfe stellt…
Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der N., vertreten durch GPU Treuhand GmbH, 4400 Steyr, Leopold Werndl Straße 18, vom 27. Februar 2003 gegen den Bescheid des Finanzamtes Amstetten Melk Scheibbs vom 20. Dezember 2002 betreffend Körperschaftsteuer 2000 entschieden: Der Berufung wird…
…Repräsentanzbüro mit Betriebstättencharakter im Sinn von Art. 5 DBA-Rumänien unterhält, der Betriebstättengewinn durch eine fiktive Einkommensermittlung an Hand der Anzahl der vor Ort tätigen Mitarbeiter ermittelt und sodann mit 38% besteuert, dann kann nicht mit Grund behauptet werden, eine solche Form der Einkommensbesteuerung stelle…
…dass streng zwischen Einkommensermittlung und Tarifvorschriften zu unterscheiden sei. Die Unterscheidung zwischen ordentlichen und außerordentlichen Einkünften sei erst bei der Steuersatzanwendung von Bedeutung. Daher könne das im Bereich der Einkommensermittlung wirksame Gebot der Saldierung (Verlustausgleich) nicht auf die (tarif)rechtliche Wertung von tatsächlich angefallenen außerordentlichen…
…dass streng zwischen Einkommensermittlung und Tarifvorschriften zu unterscheiden sei. Die Unterscheidung zwischen ordentlichen und außerordentlichen Einkünften sei erst bei der Steuersatzanwendung von Bedeutung. Daher könne das im Bereich der Einkommensermittlung wirksame Gebot der Saldierung (Verlustausgleich) nicht auf die (tarif)rechtliche Wertung von tatsächlich angefallenen außerordentlichen…
…sodass kein steuerlicher Gewinn anfällt. 2.3.4 Einkommensermittlung Rz 391: Im Rahmen der unbeschränkten Steuerpflicht des Rechtsträgers ist das Einkommen nach der Grundregel des § 8 Abs. 1 KStG 1988 zu ermitteln. Bei der Einkommensermittlung sind daher die positiven und negativen Einkünfte aus steuerpflichtigen wirtschaftlichen…
…Verluste aus Zeiten vor Eintritt in die Unternehmensgruppe auszuscheiden. Im Rahmen der Gruppenbesteuerung hat daher jedes GM zunächst gemäß § 9 Abs. 6 Z 1 KStG 1988 sein Einkommen nach den allgemeinen steuerlichen Einkommensermittlungsvorschriften zu ermitteln, welches sodann nach Z 2 leg.cit. an das nach …
…Titel "Verlustabzug" berücksichtigt wurden, wurde konkludent zum Ausdruck gebracht, dass die dafür gesetzlich vorgesehene Voraussetzung der ordnungsmäßigen Buchführung bejaht wurde. Der Verlustabzug ist als Sonderausgabe ein Instrument der Einkommensermittlung und wirkt als solches nicht quellenbezogen; er steht jenem Steuerpflichtigen zu, der den Verlust als Subjekt…
…VwGH 24.9.1986, 84/13/0214; BFG 24.2.16, RV/3100935/2015). Dies entspricht auch der Gestaltung des § 34 EStG 1988 als Einkommensermittlungsvorschrift. Außergewöhnliche Belastungen sind daher dann steuerwirksam, wenn sie nach § 19 Abs. 2 EStG 1988 abgeflossen sind, also regelmäßig im Zeitpunkt…
…der Zwischenebene des Gruppenmitgliedes" widerspreche dem Konzept der Gruppenbesteuerung. Dem ist zu entgegnen, dass die begünstigte Besteuerung von Sanierungsgewinnen keine Tarifvorschrift, sondern eine Maßnahme der Einkommensermittlung darstellt. Die Begünstigung ergibt sich aus § 23 a KStG 1988 idF BGBl I 2003/71 (mit Wirksamkeit ab 21…