…mit jenem Betrag dem ermäßigten Steuersatz des § 37 Abs 1 EStG 1988 unterzogen wurden, der nach Vornahme des horizontalen Verlustausgleiches als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung verblieb. Es wurden daher nur € 223.470,21 dem ermäßigten Steuersatz des § 37 Abs 1 EStG 1988 unterworfen…
… 18 Abs. 6 und 7 EStG 1988 vortragsfähig. Mit dem aufgehobenen Feststellungsbescheid sei dem gesetzlichen Verlustausgleichs- und -vortragsverbot nicht entsprochen worden. In diesem Zusammenhang könne vorerst dahingestellt bleiben, ob die Betätigung überhaupt den Tatbestand eines Gewerbebetriebes erfülle und ob die Wirtschaftsgüter, die den Verlust verursacht…
…bilden den (ausschließlichen) Unternehmensschwerpunkt. Ist eine Tätigkeit jedoch eindeutig dem § 2 Abs. 2a EStG 1988 zu unterstellen, so fällt der erwirtschaftete Verlust unter das dort normierte Verlustausgleichsverbot. Bei der vorliegenden Sach- und Rechtslage war wie im Spruch ersichtlich zu entscheiden. Graz, am 29. März 2011
…Auch der Kommentar Doralt/Heinrich zu § 36 EStG zitiere nur die neue Rechtslage, ohne darauf einzugehen, ob vor der Anwendung der Bestimmung ein Verlustausgleich innerhalb derselben Einkunftsart herbeizuführen sei. Es werde daher keine Veranlassung gesehen, anzunehmen, dass eine Verrechnung des Sanierungsgewinnes mit anderen Verlusten zu…
…18 Abs. 6 und 7 EStG zählen zu den Sonderausgaben Verluste, die in vorangegangenen Jahren entstanden sind, soweit sie nicht bereits bei der Veranlagung solcher Jahre berücksichtigt wurden (d.h. der Verlustausgleich gemäß § 2 Abs. 2 geht vor). Der Verlustabzug ist zwingend, d.h. von…
…der Verlustvortrag in Betracht käme, zu erheben, welche Höhe der Verlust erreicht hat und welche Einkünfte aus anderen Einkunftsarten dem Verlust im Verlustjahr gegenüberstanden. Sodann hat ein fiktiver Verlustausgleich für das Verlustjahr zu erfolgen (VwGH-Erk. 2.10.1968, 691/68). Ebenso ist auch in…
…und diesen den beiden Gesellschaftern jeweils zur Hälfte zuzuweisen. Mit dem Gewinnfeststellungsbescheid 2000 vom 3. September 2002 nahm das Finanzamt Bregenz einen innerbetrieblichen Verlustausgleich vor und setzte den obgenannten Differenzbetrag von 20,022.565,- S (1,455.096,55 €) als Einkünfte aus Gewerbebetrieb fest…
Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., vertreten durch Trust Treuhd- und Steuerberatungs GmbH, 1020 Wien, Praterstr. 38, gegen den Bescheid des Finanzamtes für den 1. Bezirk, betreffend Einkommensteuer 1997 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid bleibt…
…gemäß § 37 EStG 1988. Mit dem Feststellungsbescheid vom 3. September 2002 nahm das Finanzamt Bregenz einen innerbetrieblichen Verlustausgleich vor und setzte die gemeinschaftlichen Einkünfte der obgenannten Kommanditgesellschaft aus Gewerbebetrieb bzw. den gemeinschaftlichen Veräußerungsgewinn mit 20,022.565,- S (1,455.096,55 €) fest. Gleichzeitig…
…gemäß § 37 EStG 1988. Mit dem Feststellungsbescheid vom 3. September 2002 nahm das Finanzamt Bregenz einen innerbetrieblichen Verlustausgleich vor und setzte die gemeinschaftlichen Einkünfte der obgenannten Kommanditgesellschaft aus Gewerbebetrieb bzw. den gemeinschaftlichen Veräußerungsgewinn mit 20,022.565,- € (1,455.096,55 €) fest. Gleichzeitig…
…gleichmäßig verteilt auf drei Jahre anzusetzen. Laut dieser Gesetzesstelle sind über Antrag die "Einkünfte" zu verteilen. Nach Ansicht des Finanzamtes ist die Aufteilung (Drittelung) daher vor einem Verlustausgleich mit den Vorjahrsverlusten durchzuführen. | Veräußerung lt. Erklärung | 299.729,17 | | | Verteilung gem. …
…ist, aus dem Einkommen auszuscheiden. Dies deshalb, weil der Verlustausgleich primär innerhalb derselben Einkunftsart vorzunehmen ist und daher das Einkommen nur mehr jenen Teil des Sanierungsgewinnes enthält, der nach Ausgleich mit dem Verlust derselben Einkunftsart als Einkünfte verblieben ist (VwGH vom 3. Oktober 1984, 83…
…zu diesem Zeitpunkt unbekannte, jedoch bereits existente Sachverhaltselemente, wie das Fehlen von einem Fremdvergleich standhaltende vertragliche Vereinbarungen hervorgekommen sind, die zu einem anders lautenden Bescheid zu führen haben. ad 4.) Verlustausgleich Gemäß den Bestimmungen des § 37 Abs. 1 EStG 1988 iZm Abs. 4 Z 2…
Jahr 2001 sowohl die aus der Tätigkeit an der U Wien, als auch die seitens der Ä Kammer gemeldeten Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit bei der Ermittlung des Gesamtbetrages der Einkünfte bzw. des Einkommens in entsprechender Höhe und unterzog diese der Besteuerung. Im Zuge des gesamten…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, vom 30. Mai 2006 gegen die Bescheide des Finanzamtes X vom 27. April 2006 betreffend Einkommensteuer 2004, vom 15. Mai 2006 betreffend Einkommensteuer 2005 und vom 16. Mai 2006 betreffend Einkommensteuervorauszahlungen für 2006 und Folgejahre…
…nämlich 1999 und 2002, ausgeschlossen ist. Dass das FA im Einkommensteuerbescheid 1999 vom 28. Dezember 2000 die nichtausgleichsfähigen Verluste für dieses Jahr zu Unrecht zum Verlustausgleich zuließ, steht dem nicht entgegen. Der Verlust S 27.265,00 aus der Beteiligung FA02, ist daher nicht nochmals…
…aaO, § 18 Tz 283 und Tz 302). Dh. nur ein nach Durchführung des Verlustausgleiches allenfalls verbleibender Verlust kann in den Folgejahren iSd. § 18 Abs. 6 und 7 EStG berücksichtigt werden. Der Bw. ist dem Inhalt des vorliegenden Veranlagungsaktes zufolge (zumindest) seit 1993 als Kinderbeauftragter, Kunstschaffender…
…Die Berufung würde sich gegen die Höhe des angesetzten Verlustabzuges richten. Bei Ermittlung des Verlustabzuges sei sowohl die Höhe des Verlustvortrages als auch die Ermittlung des im Jahr 2001 als Verlustabzug (Verlustausgleich) anzusetzenden Betrages unrichtig. Die Summe der Verlustvorträge aus den Jahren vor 2001 würde…
Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., vom 13. September 2004 gegen den Bescheid des Finanzamtes Linz vom 3. September 2004 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2003 entschieden: Der Berufung wird teilweise Folge gegeben. Der angefochtene Bescheid wird abgeändert. Die Bemessungsgrundlage und die…
…neben halbsatzbegünstigten Einkünften andere, allerdings negative Einkünfte vorliegen. In derartigen Fällen wurde der vertikale Verlustausgleich nicht - wie es richtig wäre - in der für den Steuerpflichtigen günstigsten Weise so vorgenommen, dass die halbsatzbegünstigten Einkünfte möglichst erhalten bleiben. Das BMF teilt dazu mit, dass die tatsächlich erfolgte…