…5.) Was die geltend gemachten Telefonkosten anbelangt, liegt es am Steuerpflichtigen durch Aufzeichnungen aller Telefongespräche die ausschließliche Nutzung nachzuweisen. Liegen keine Aufzeichnungen vor, hat eine Ermittlung des betrieblichen bzw. beruflichen Anteils im Schätzungsweg zu erfolgen. a.) Der Bw. hat keine Aufzeichnungen hinsichtlich der Telefongespräche vorgelegt…
…unbeantwortet blieb, oder sind diese unmöglich (zB. betreffend den beruflichen Anteil der Telefonkosten) bzw. unzumutbar (etwa betreffend den behaupteten Verlust eines Laptops) sind die Aufwendungen dennoch zu berücksichtigen, wenn im Wege der Schätzung von einem Anfall der Aufwendungen dem Grunde nach, etwa hinsichtlich geleisteter Parteiabgaben…
…Die Berufungsbehörde geht davon aus, dass ein Gemeindemandatar hinsichtlich des beruflichen Ausmaßes der Telefonkosten in der Privatzeit nicht wesentlich von Personen abweichen kann, die aufgrund dienstrechtlicher Vorschriften ständig privat erreichbar sein müssen. Zudem haben Abgabepflichtige die zur Schätzung Anlass geben, das Risiko unvermeidlicher Schätzungsungenauigkeiten selbst…
…Zahl und die Dauer der vom privaten Telefonanschluss geführten beruflichen Gespräche (Einzelgesprächsnachweise) nicht vorhanden, genügt deren Glaubhaftmachung (vgl. VwGH 28.5.2008, 2006/15/0125, mwN). Gelingt auch dies nicht, ist die Abgabenbehörde berechtigt, den beruflich veranlassten Anteil an den gesamten Telefonkosten zu schätzen (vgl…
…Bw. behaupteten Telefonkosten nicht als Werbungskosten berücksichtigt. Verfahrensschritte zur allfälligen Änderung der vom Finanzamt vorgenommenen Schätzung wurden schon aus verwaltungsökonomischen Gründen vom Unabhängigen Finanzsenat nicht in Erwägung gezogen. 2.3. Arbeitszimmer Gemäß § 20 Abs 1 Z 1 lit. d EStG 1988 in der Fassung BGBl…
…0019, und das dort zitierte Vorerkenntnis) ein Abgabepflichtiger, der zur Schätzung Anlass gibt (wie im Beschwerdefall wegen des Fehlens entsprechender Aufzeichnungen), das Risiko unvermeidlicher Schätzungsungenauigkeiten zu tragen hat. Werden über den privaten Telefonanschluss in der Wohnung auch berufliche bzw. betriebliche Gespräche geführt, sind zum Nachweis…
…dass keine Telefonkosten ersetzt wurden, vorzulegen. Fachliteratur/dsb-Abo-Service: Für welchen Bereich Ihrer Tätigkeit werden diese Handbücher benötigt? Telefonkosten (drei Telefon- und zwei Internetanschlüsse): Vorlage von Aufzeichnungen über Art und Umfang der beruflichen Telefon- und Internetnutzung. Um eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Schätzung durchführen…
…dass der Pkw im Zuge der beruflichen Tätigkeit des Bw. (Zeitungszustellung) im "Stop- and Go- Betrieb" eingesetzt wurde, was für eine größere Inanspruchnahme des Fahrzeuges und einen höheren Betriebsmittelverbrauch spricht. Unter Bedachtnahme auf die angeführten Umstände erscheint nach Auffassung des UFS die Schätzung der Kfz…
…den beruflichen Telefonkostenanteil neu zu schätzen. Weiters seien die geltend gemachten Kilometergelder für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nicht anerkannt worden, weil diese Aufwendungen pauschal durch den Verkehrsabsetzbetrag und das Pendlerpauschale abgegolten würden. Für den Berufungswerber sei seitens der Lohnverrechnung 2001 ein "kleines" Pendlerpauschale für…
…Maßstab anzuwenden. Bei der Schätzung ist u. a. zu berücksichtigen, ob sich im Haushalt des noch weitere Computer befinden und ob das Gerät von in Ausbildung stehenden Familienangehörigen des für Ausbildungszwecke verwendet wird oder inwieweit Internetanschlüsse vorhanden sind, für die keine berufliche Notwendigkeit besteht. Nach…
…angefochtenen Bescheiden bei der Schätzung des beruflich veranlassten Telefonkostenanteils der Bw. mit zunächst 30% des gesamten Telefonaufwands von den üblichen Erfahrungswerten für Dienstnehmer in vergleichbaren Berufsgruppen ausgegangen (für Personen in Lehrberufen liegen diese bei 10% - 20%). In der BVE hat es die von der Bw…
…Rz 339). Der Bw. hat Aufzeichnungen hierüber nicht geführt, hat konkrete Nachweise über den Umfang des beruflichen Einsatzes der obgenannten Wirtschaftsgüter nicht vorgelegt bzw. hat Beweismittel zur konkreten Glaubhaftmachung dieses Umfanges nicht angeboten. Die Schätzung der Privatanteile (30%) sowie der Nutzungsdauer (Computer: vier Jahre; Fotoapparat…
…die mit der Schätzung verbundenen Ungewissheiten hinnehmen muss (VwGH 22.4.1998, 95/13/0191; VwGH 30.9.1998/97/13/0033). Die vom Finanzamt und auch nunmehr anzuerkennenden Werbungskosten berechnen sich wie folgt: | 11.000 beruflich gefahrenen Kilometer à S 4,90 |…
…keine beruflich veranlasste Reise vor und stellen daher keine Werbungskosten dar. Betreffend Telefonkosten: Die Höhe der als Werbungskosten anzuerkennenden Telefonkosten (Internetkosten) ist mangels detaillierter Aufzeichnungen über Zeit, Dauer und Zweck jedes einzelnen Anrufes und Gesprächspartners zu schätzen. Diese geschätzten Telefonkosten können mit maximal 20% der…
…beruflichen Einkünfte geleistet worden sind und die ihn unfreiwillig getroffen haben. Der erkennende Senat vertritt im Hinblick auf steuerlich zu berücksichtigende Werbungskosten die Ansicht, dass aufgrund der Erfahrungen des täglichen Lebens davon auszugehen ist, dass dem Bw. aus beruflichen Gründen Aufwendungen aus dem Titel Telefonkosten…
…anteilige berufliche Kosten sind eine anteilige Provider-Gebühr sowie die anteiligen Leitungskosten (Online-Gebühren) oder die anteiligen Kosten für Pauschalabrechnungen (zB Paketlösung für Internetzugang, Telefongebühr usw) abzugsfähig (vgl. Atzmüller/Lattner in Wiesner/Grabner/Wanke, EStG § 16 Anm 28 "Internet"). Im Zweifel wird eine Schätzung der…
…Heizungskosten, Telefonkosten, Rundfunk- und Fernesehgebühren, Haushaltsversicherung etc. nachzuweisen. Weiters wurde er aufgefordert bekanntzugeben, welcher Tätigkeit er und seine Gattin in Deutschland nachgingen sowie aktuelle Lohnzettel und die letzten Steuerbescheide des deutschen Finanzamtes zur Einsicht vorzulegen. Auf dieses Ergänzungsersuchen gab der rechtliche Vertreter des Ehepaares We…
…zeigt, dass die Schätzung des Berufungswerbers wohl davon geleitet ist, einen möglichst hohen Betrag an Telefonkosten steuerschonend als beruflich darzustellen. Die vom Berufungswerber vorgebrachten Gründe für die Schätzung, das Mobiltelefon sei im Hinblick auf Bereitschaftsdienste im Rahmen des Dienstverhältnisses mit der K als Oberarzt notwendig…
…30. Juni 2005 ersuchte der Unabhängige Finanzsenat (UFS) den Berufungswerber, innerhalb von vier Wochen zu folgenden Punkten Stellung zu nehmen und die angesprochenen Unterlagen vorzulegen: "1. Im Vorlageantrag wenden Sie sich gegen die Herabsetzung der beruflichen Telefonkosten von S 5.000,-- auf S 4.000,--…
…bis 2000 folgende Telefonkosten geltend gemacht:1997: 9.762,19 S1998: 12.147,31 S1999: 16.762,93 S2000: 4.168,41 S Da der Bw. keinen konkreten Nachweis über das Ausmaß der betrieblichen Verwendung der Telefonanschlüsse erbracht habe, sei eine Schätzung der betrieblichen Aufwendungen…