…und der teilweise stark erhöhten Kilometerangaben beim 24jährigen, ledigen Bw. die Anzahl der beruflich gefahrenen Kilometer auf diejenige Zahl geschätzt, für die der Arbeitgeber des Rechtsmittelwerbers einen steuerfreien Kostenersatz geleistet hat, kann dem nur zugestimmt werden. Die mit 15.000 anerkannten dienstlich gefahrenen Kilometer weichen…
…seines Dienstgebers bei. Diesem gehöre er seit dem 1. Mai 1991 als Außendienstmitarbeiter an. Andere Unterlagen waren der Vorhaltsbeantwortung nicht angeschlossen. Über die Berufung wurde erwogen: Strittig sind a) das Ausmaß der dienstlich gefahrenen Kilometer und b) die Anerkennung von Tagesgeldern für die dienstlichen Fahrten…
…seines Dienstgebers der A nachzureichen, ob er über ein Dienstauto verfüge, wie hoch der allfällige Sachbezug wäre, wie hoch die steuerfreien Vergütungen bei den dienstlich gefahrenen Kilometern und Diäten seien und es ist eine Arbeitsplatzbeschreibung vorzulegen. Mit Schreiben vom 20. August 2007 beantwortete der Bw…
…von 5.428,60 €. Als Begründung führte das Finanzamt an: "Da bei den Aufzeichnungen laut Fahrtenbuch kaum Privatkilometer angeführt wurden, wurden die dienstlich gefahrenen Kilometer im Schätzungswege um 20% gekürzt." Dagegen erhob der Berufungswerber mit elektronisch eingereichtem Schriftsatz vom 10. Juni 2006 Berufung mit…
…antwortete der Bw.: "Firma H. - Außendienst, Verkauf; Firma A. Versicherung - Außendienst, Verkauf." Im Punkt zwei des genannten Vorhaltes wurde dem Berufungswerber Folgendes mitgeteilt: "Auf Grund von stichprobenartigen Überprüfungen ergeben sich aus Ihren Reiseabrechnungen bei der Anzahl der gefahrenen Kilometer erhebliche Differenzen gegenüber der Kilometeranzahl laut…
…im Außendienst tätigen Versicherungsvertreters. Das Kundengebiet sei nicht fest gebietszugeteilt. Kunden würden je nach Bedarf am Wohnort oder in der Firma besucht, vereinzelt auch bundesländerübergreifend, je nach Wirtschaftlichkeit. Die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte seien bei der Ermittlung der beruflich gefahrenen Kilometer nicht berücksichtigt worden…
…Führung des Fahrtenbuches auch bei Bezahlung von "limitierten Kilometern" vorgeschrieben ist. Evident ist, dass der Bw. in den Streitjahren 1998 und 1999 gegenüber seiner Arbeitgeberin monatliche Reiserechnungen legte. Auf Grund dieser Reiserechnungslegungen bezahlte die Arbeitgeberin diesem im Kalenderjahr 1998 für eine dienstlich ausgewiesene Fahrleistung von…
…Finanzamt auf Ungereimtheiten bei der Führung des Fahrtenbuches hin. Damit ist das Finanzamt grundsätzlich im Recht; ein ordnungsgemäß geführtes Fahrtenbuch muss neben dem Tag der Fahrt auch den Kilometerstand jeweils am Beginn und am Ende der Fahrt, deren Zweck und die Anzahl der gefahrenen Kilometer…
…der Abgabenbehörde zweiter Instanz hinsichtlich folgender Punkte informiert: Das beigebrachte Fahrtenbuch sei nicht ordnungsgemäß geführt worden (Tag, Ort, Zeit und Kilometerstand jeweils am Beginn und am Ende der beruflichen Fahrt, Zweck jeder einzelnen beruflichen Fahrt und die Anzahl der gefahrenen Kilometer). Eine fremdübliche Einstufung der…
…den Beginn, das Ende, die Dauer, das Ziel und den Zweck jeder einzelnen Reise enthalten, wobei die Anforderungen an die Qualität der Aufzeichnungen mit der Anzahl der dienstlich zurückgelegten Kilometer steigen (Doralt, EStG13, § 16 Tz 220 "Fahrtkosten"). Die seitens des Bw. vorgelegten Aufstellungen enthalten das…
…wobei bei Kfz-Kosten eine Schätzung mit dem amtlichen Kilometergeld in vielen Fällen zu einem zutreffenden Ergebnis führt (Jakom/Marschner EStG, 2012, § 16 Rz 56). Im gegenständlichen Fall ist strittig, ob der vorstehende Anteil in Höhe von 25 % der privat gefahrenen Kilometer zu Recht ausgeschieden…
…zweifelsfrei und klar angeben. Ein Fahrtenbuch ist dann nicht erforderlich, wenn die Fahrtstrecke in anderer Weise nachgewiesen wird (zB durch Reisekostenabrechnungen, ...). Die Anforderungen an die Qualität der Aufzeichnungen steigen mit der Anzahl der dienstlich zurückgelegten Kilometer (siehe zum ganzen Komplex Doralt, EStG, § 16 Tz 220, …
…Aufstellung der Dienstreisen außerhalb der 25-Kilometergrenze elektronisch geführt wird. Es wird kein Fahrtenbuch geführt, auch gesonderte Fahrtaufzeichnungen mit gefahrenen Kilometern bzw. Kilometerständen werden nicht geführt. Die Anzahl der dienstlich gefahrenen Kilometer ergebe sich aus den Reisezielen laut elektronischer Aufstellung der Fahrtstrecken außerhalb der 25…
…der Berufungsbehörde die Aufzeichnungen, die der Kilometergeldauszahlung zu Grunde lagen, vorgelegt. Diese Aufzeichnungen enthalten folgende Angaben: Datum, Zielort, Anzahl der gefahrenen Kilometer. Es trifft zu, dass die Angaben hinsichtlich der Anzahl der gefahrenen Kilometer bei einigen - nicht bei allen - Dienstnehmern in den weitaus überwiegenden Fällen…
…seien die dienstlich gefahrenen Kilometer seitens des zuständigen Finanzamtes mit 15.000 km geschätzt worden (Kürzung um 1.563,72 €). Die Zahlungen an die Kinder für diverse Arbeiten seien nicht anerkannt worden. Es seien keine Stundenaufzeichnungen vorgelegt worden, kein Zahlungsfluss der Beträge der nach…
…der Anzahl der zurückgelegten Kilometer und des Kilometerstandes des Fahrzeuges hervorgehen müssten. Laut Berufungsschrift sei die Gesamtkilometerfahrleistung im Prüfungszeitraum ua. nach dem Teibstoffverbrauch geschätzt worden. Weiters seien, entgegen den ursprünglichen Aussagen, Aufzeichnungen (ua. Terminkalender, Notizen) vorhanden, aus denen sich die betrieblich gefahrenen Kilometer berechnen ließen…
…vorzulegen. Nach Überprüfung der vorgelegten Unterlagen (Fahrtenbuch, Versicherungsbestätigungen etc.) richtete das Finanzamt einen weiteren Vorhalt an den Bw. mit nachstehendem Inhalt: "Das pauschale Kilometergeld von 0,356 Euro kann nur bis maximal 30.000 km pro Jahr berücksichtigt werden. Bei mehr gefahrenen Kilometern können nur…
…Anzahl der gefahrenen Kilometer. Auch für Fahrtkostenersätze, die dem Arbeitnehmer für Dienstfahrten mit seinem eigenen PKW vom Arbeitgeber geleistet werden, gilt die Regel, dass jede einzelne Dienstfahrt dem Grunde nach durch Belege, Zeugenaussagen und dgl nachzuweisen ist. Diese Nachweise müssen die Kontrolle sowohl des dienstlichen…
…beigelegt, wobei das Spesenlimit 552,31 € pro Monat betrage und für jeden dienstlich gefahrenen Kilometer 0,313 € vergütet wurden. In der Berufungsvorentscheidung vom 7. Jänner 2005 gab das Finanzamt dem Berufungsbegehren teilweise statt und berücksichtigte Werbungskosten in Höhe von 5.057,72 €…
…Adressen sondern nur Stadtbezirke angegeben werden. Diese Form der Schätzung ist derart ungenau, dass die von der Bp. angenommenen geringfügigen Privatfahrten darin ohne weiteres enthalten sein können. Auffallend ist weiters, dass bei Fahrten in den ersten Bezirk immer dieselbe km- Anzahl angesetzt wurde, die Bw…