…Abs 1 Z 3 lit c EStG 1988 zu beurteilen. Nach den Ausführungen im aufhebenden Erkenntnis des VwGH bedeutet dies, dass die Rentenzahlungen bei der Berechnung des Progressionsvorbehaltes zu berücksichtigen sind. Eine Aufteilung in einen Ertrags- und einen Kapitalanteil ist nicht vorzunehmen. Hinsichtlich der Bedenken…
…ausgefertigt am 9.11.1998) ging das Finanzamt von einer ganzjährigen unbeschränkten Steuerpflicht des Berufungswerbers aus und berücksichtigte die deutschen Einkünfte für Zwecke des Progressionsvorbehaltes mit 311.073 Schilling (45.083 DM x 6,90 = 311.073 S). Der Abgabepflichtige erhob fristgerecht am 15…
…aus Deutschland in Höhe von 15.393,12 € bekannt. Die Arbeitnehmerveranlagung ergab unter Berücksichtigung der ausländischen Einkünfte bei der Berechnung des Durchschnittssteuersatzes (Progressionsvorbehalt) eine Steuernachforderung von 5.345,37 €. Gegen diese Festsetzung wurde Berufung eingebracht und der Pensionisten- und der Alleinverdienerabsetzbetrag geltend gemacht…
…auf jenen Zeitraum beschränkt, in dem Erwerbs-/Pensionseinkünfte oder überhaupt keine Einkünfte erzielt würden. Eine lediglich auf den Bezug steuerfreier Transferleistungen zurückzuführende Progressionsmilderung sei damit ausgeschlossen. Weiters sei der bei der laufenden Lohnverrechnung unrichtigerweise berücksichtigte Alleinverdienerabsetzbetrag nachversteuert worden. Im Vorlageantrag vom 17. August 2010 (AS…
…Aufhebung der vorhin angeführten Berufungsentscheidung des UFS durch den VwGH war über die im Spruch angeführte Berufung neuerlich zu entscheiden. Über die Berufung wurde erwogen: a.) Anwendung des Progressionsvorbehaltes und Sonderausgabenabzug: Hinsichtlich der angeführten Fragen wird auf das Erkenntnis des VwGH vom 29.7.2010…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., vertreten durch Gogg & Partner GmbH & Co KG, 8141 Zettling, Neuschusterweg 3, vom 4. Dezember 2008 gegen den Bescheid des Finanzamtes Oststeiermark vom 11. November 2008 betreffend Einkommensteuer 2006 entschieden: Der Berufung wird teilweise Folge gegeben…
…beim Finanzamt ein. Darin wurde eine bezugsauszahlende Stelle angegeben. Weiters wurden ausländische Einkünfte mit Progressionsvorbehalt (KZ 440) in der Höhe von € 8.850,17 erklärt. Als Sonderausgaben wurde ein Kirchenbeitrag in Höhe von € 100,00 geltend gemacht. B) Am 2. Oktober 2007 wurde…
…€ 30.501,14 bei der Ermittlung des Einkommensteuersatzes zusätzlich zu den vom Bw. erklärten Einkünften berücksichtigte (Anwendung des sog. "Progressionsvorbehaltes"). Weiters wurden die vom Bw. geltend gemachten Sonderausgaben mit der Begründung nicht berücksichtigt, dass der Gesamtbetrag der Einkünfte € 50.900,00 überschreite. Gegen…
…Veranlagung erklärungsgemäß berücksichtigt. Im Zuge des Berufungsverfahrens beantragte die Bw. die zusätzliche Berücksichtigung von Kirchenbeitragszahlungen in Höhe von € 16,32. b.) Progressionsvorbehalt Das Finanzamt wendete bei der Einkommensteuerberechnung unter Bedachtnahme auf die deutschen Renteneinkünfte der Bw. den sog. "Progressionsvorbehalt" an. Die Bw. bringt hiezu…
…Die aus den o.a. Honoraren erzielten Einkünfte in Höhe von 53.178,49 Euro (2004) und 61.333,33 Euro (2005) seien folglich der Progressionsbesteuerung zu unterziehen. Die in diesem Sinne ergangenen angefochtenen Bescheide vom 11. März 2008 führten zu Abgabenfestsetzungen in Höhe von…
…angefochtene Bescheid bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Das Finanzamt hat im angefochtenen Bescheid den im deutschen Einkommensteuerbescheid 2006 berücksichtigten Verlustvortrag in Höhe von € 202.783,00 - resultierend aus den Verlusten aus Vermietung und Verpachtung ab dem Jahr 2001 - für Zwecke des Progressionsvorbehaltes den inländischen Einkünften hinzugerechnet…
…1 EStG 1988: | Bemessungsgrundlage für besonderen Progressionsvorbehalt: | Gesamtbetrag der Einkünfte | 19.236,02 | | Pauschbetrag für Werbungskosten | 132,00 | | Umrechnungsbasis | 19.368,02 | | Umrechnungszuschlag 19.368,02 x 365 / (365 - 98) - 19.368,02 |…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., vertreten durch Eveline Umgeher, Witwerfortbetrieb DI Franz Umgeher, Wirtschaftstreuhänder, 1110 Wien, Mautner Markhofgasse 13-15/5/23, vom 26. September 2005 gegen den Bescheid des Finanzamtes für den 21. und 22. Bezirk vom 20. September…
…bzw. 15. Juni 2007) ging das Finanzamt von einer ganzjährigen unbeschränkten Steuerpflicht des Berufungswerbers aus und berücksichtigte die deutschen Einkünfte für Zwecke des Progressionsvorbehaltes jeweils mit 1.736 € sowie ohne Abzug eines Veranlagungsfreibetrages. Der Abgabepflichtige erhob mit Schreiben vom 5. Mai 2006 bzw. 5…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des H.H., vertreten durch Stb.F., vom 24. September 2003 gegen den Bescheid des Finanzamtes, vom 3. September 2003 betreffend Einkommensteuer 2002 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Der…
…503 : 67 x 365). Insgesamt waren die nichtselbständigen Bruttoeinkünfte um 87.695 zu erhöhen, wodurch eine lediglich auf den Bezug steuerfreier Transferleistungen zurückzuführende Progressionsmilderung verhindert wird. Auf Grund der vom Finanzamt durch die angewendete Schätzungsmethode (Vermögenszuwachsrechnung) indirekt getroffenen Feststellung, dass auch im Jahr 1999 die…
…Die anrechenbare Lohnsteuer beträgt 717,37 €, sodass sich eine Gutschrift in Höhe von 87,92 € errechnet. Dabei wurde der Unterhaltsabsetzbetrag berücksichtigt. Entgegen den Ausführungen in der Berufungsvorentscheidung wirkt sich der Unterhaltsabsetzbetrag progressionsmindernd aus, da sich ohne den Unterhaltsabsetzbetrag ein höherer Durchschnittssteuersatz errechnen würde…
…x 25 %) = | - € 730,00 | Zwischensumme | € 16.644,28 (inländisches Einkommen) | + deutschen Rente | + € 1.488,12 | Zusammenrechnung der deutschen Rente mit österreichischer Eigenpension = Einkommen für Progressionssteuersatz) | € 18.132,40 | Steuer…
…Auslandseinkünfte in der Höhe von € 4.190,92, welche das Finanzamt bei Errechnung des Steuersatzes für die inländischen Einkünfte heranzog. Dagegen wurde Berufung erhoben. Progressionseinkünfte dienten dazu, um in Österreich die Einkommensteuer errechnen zu können. Da die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung in der…
…Begründend führte das Finanzamt aus, bei der Ermittlung des Steuersatzes (Progressionsvorbehalt) seien zuerst die steuerpflichtigen Einkünfte auf den Jahresbetrag umgerechnet worden, Sonderausgaben und andere Einkommensabzüge berücksichtigt und anhand der sich für das umgerechnete Einkommen ergebenden Tarifsteuer ein Durchschnittssteuersatz ermittelt und auf das Einkommen angewendet worden…