…Oktober 2010; das Finanzamt ging davon aus, dass "nur" die funktionelle und die formelle Voraussetzung nicht vorgelegen seien). Es ist aber bei der Frage, ob Gefahrenzulagen gemäß § 68 EStG steuerfrei behandelt werden können, weiters zu prüfen, ob diese Arbeiten überwiegend unter Umständen erfolgen, die infolge…
…dass einem Mitarbeiter, der als Pilot tätig war, in den Jahren 2003 und 2004 eine Flugzulage als Gefahrenzulage von 4.320,- Euro jährlich steuerfrei ausbezahlt wurde, ohne dass die gesetzlichen Voraussetzungen vorgelegen wären. Bei einem Piloten lägen keine zwangsläufig mit dem Beruf verbundene typische Berufsgefahren…
…Die Bp. ging unter anderen Feststellung davon aus, dass die von der Bw. an ihre Chauffeure ausbezahlte Gefahrenzulage nicht unter den Anwendungsbereich des § 68 Abs. 1 EStG 1988 falle. Die ausbezahlten Zulagen wurden für den gesamten Streitzeitraum mit einem Durchschnittsteuersatz von 30% versteuert und die…
…der Telefondienstzulage liege entsprechend dem VwGH-Erkenntnis vom 26.5.1998, 97/14/0049, keine außerordentliche Erschwernis im telefonischen Auskunftsdienst vor. In der dagegen von der Finanzprokuratur erhobenen Berufung wird bezüglich der Gefahrenzulage darauf verwiesen, dass in den Erläuternden Bemerkungen zum damaligen § 74a GehG (jetzt …
… 68 Abs. 5 Z 7 EStG 1988). Voraussetzung für die Steuerfreiheit von Zulagen ist - neben dieser formellrechtlichen Bedingung - aber auch, dass die Gefahrenzulage den Arbeitnehmern deshalb gewährt wird, weil die von ihnen zu leistenden Arbeiten überwiegend unter Umständen erfolgen, die infolge der schädlichen Einwirkungen von…
…Arbeitgeberin vom 4. April 2011 vor, mit welchem sie bestätigte, dass der Berufungswerber eine Schmutz- und Gefahrenzulage erhalte, weil er Stahltransporte zu Baustellen mache, bei denen er besonderen Gefahren und auch Schmutz ausgesetzt sei. Im Rahmen eines Vorhalteverfahrens [das Finanzamtes ersuchte den Berufungswerber, eine detaillierte…
…Gegenständlich seien aber alle drei geforderten Voraussetzungen erfüllt gewesen. Im Monatsgehalt des Bw. sei eine Schmutz- und Gefahrenzulage in Höhe von 10% enthalten. Dies gehe aus dem Zusatz zum Arbeitsvertrag vom 24. Oktober 1983 hervor. Die Zulage werde also auf Grund einer innerbetrieblichen Vereinbarung gewährt…
…in M beschäftigt. Mit seiner Einkommensteuererklärung für das Jahr 2001 legte er einen Lohnausweis für das Streitjahr vor, wonach im Bruttolohn von 54.296,95 SFr eine Schmutzzulage und eine Gefahrenzulage in Höhe von jeweils 2.200,00 SFr enthalten seien. Er begehrte, diese Zulagen…
…waren. Im Jahr 1999 nahm sie eine Grenzgängertätigkeit auf, wobei sie in ihrem angestammten Beruf zunächst für ein liechtensteinisches Institut beruflich tätig wurde. Ihr ausländischer Arbeitgeber richtete ihr eine Gefahrenzulage aus, die das Finanzamt bis 2001 im Rahmen des § 68 EStG erklärungsgemäß steuerfrei behandelte. Zu…
…ab; begründend führte es dabei Folgendes aus: "Die Schmutz-, Erschwernis-, Gefahrenzulage, die Überstundenzuschläge und die Nachtzulage wurden beim Lohnzettel der Firma x bereits berücksichtigt - auf dem Lohnzettel der Firma a waren keine derartigen Zulagen ausgewiesen. Die Berufung war deshalb abzuweisen." Mit Schreiben vom 10. November…
…die Kenntnis der Art und des Ausmaßes der Dienstpflichten und der Arbeitsbedingungen eines Arbeitnehmers erforderlich. Pauschalierte Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen können ebenfalls begünstigt besteuert werden. Dafür müssen aber über eine längere Zeit Aufzeichnungen geführt werden, aus denen sich die tatsächlich geleisteten Stunden und die Tatsache…
…beschäftigt. In der gegen den im Spruch bezeichneten Einkommensteuerbescheid erhobenen Berufung vom 19. August 2004 begehrte die steuerliche Vertretung des Berufungswerbers, das Pendlerpauschale ab 40 km als Werbungskosten zu berücksichtigen und die Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen gemäß § 68 Abs. 5 EStG 1988 steuerfrei zu belassen…
…bei der EAG in Fra beschäftigt. In der gegen den im Spruch bezeichneten Einkommensteuerbescheid erhobenen Berufung vom 19. August 2004 begehrte die steuerliche Vertretung des Berufungswerbers, die Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen laut den beiliegenden monatlichen Lohnzetteln gemäß § 68 Abs. 5 EStG 1988 steuerfrei zu belassen…
…erhobenen Berufung vom 19. August 2004 begehrte die steuerliche Vertretung des Berufungswerbers, das Pendlerpauschale ab 40 km als Werbungskosten zu berücksichtigen und die Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen im Gesamtbetrag von 5.340,00 SFr (3.577,80 €) gemäß § 68 Abs. 5 EStG 1988 steuerfrei…
…und daher die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung gemäß § 68 EStG nicht gegeben seien. In der gegen den im Spruch bezeichneten Einkommensteuerbescheid erhobenen Berufung wird ausgeführt, die Berufung richte sich gegen die Nichtanerkennung der Schmutz- und Gefahrenzulagebn für 2004. Der Bw. beantrage diese Zulagen zu berücksichtigen…
…den Produktionsleitern, Schichtführern und Arbeitsvorbereitern eine Erschwerniszulage von 10 % bzw. eine Gefahrenzulage von 5 % steuerfrei ausbezahlt wird, ohne dass die gesetzlichen Voraussetzungen dazu vorliegen. Demzufolge wurde rückwirkend für den Prüfungszeitraum nur eine Zulage in Höhe von 3 % steuerfrei anerkannt, wobei diese Zulagen in Zukunft steuerpflichtig…
…war im Streitjahr Grenzgänger nach Liechtenstein. Strittig ist, ob die im Lohnausweis bestätigte Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulage in Höhe von 3.204,00 SFr gemäß § 68 EStG 1988 steuerfrei behandelt werden kann, die im Lohnausweis bestätigten sonstigen Bezüge gemäß § 67 EStG 1988 berücksichtigt worden sind, …
…sei. Mit Schriftsatz vom 19. Februar 2003 wandte sich der Bw. dagegen, dass die im Lohnausweis 2001 enthaltenen Schmutz- und Gefahrenzulagen lediglich mit 5% des Jahresverdienstes berücksichtigt worden sei. Begründend führte er dazu aus, dass es erwähnenswert sei, dass sich seine Hauptaufgabenbereiche in Geschossen abspielten…
…Berufung an die Abgabenbehörde zweiter Instanz. Über die Berufung wurde erwogen: Gemäß § 68 Abs. 5 EStG 1988 sind unter Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen jene Teile des Arbeitslohnes zu verstehen, die deshalb gewährt werden, weil die von einem Arbeitnehmer zu leistenden Arbeiten überwiegend unter Umständen erfolgen…
…Gemeindebediensteten HM, AW, AI, PL, HM und PN Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen steuerfrei ausbezahlt hatte. Die Prüferin vertrat die Auffassung, dass die für die steuerfreie Behandlung dieser Zulagen erforderlichen Voraussetzungen im Sinne des § 68 EStG 1988 nicht vorliegen (im speziellen die materiellrechtliche Voraussetzung) bzw., dass…