Bezüglich Losungsermittlungen seien keinerlei Mängel festgestellt worden. Die Zuschätzung sei ausschließlich aufgrund der angenommenen, angeblich nicht aufklärbaren Mittelherkunft vorgenommen worden. Zusammenfassend sei festzustellen, dass die von der Bp abverlangten umfangreichen Unterlagen nahezu lückenlos vorgelegt werden konnten. Auch die von der Bp vorgenommene Einvernahme von ehemaligen…
…Auftragsscheine, welche die Grundlage für die Aufstellung der Ausgangsrechnungen bildeten, von der Bw. innerhalb der Zeitraumes der Belegaufbewahrungspflicht nicht aufbewahrt wurden, sodaß die vollständige Erfassung der Umsätze bzw. Erlöse nicht einwandfrei überprüfbar war. Ob die Belegaufbewahrungspflicht von der Bw. "schuldhaft" bzw. wissentlich verletzt wurde, ist…
Der Kellner gibt in das System die Bestellungen des Gastes mit Artikelbezeichnungen ein und druckt einen Laufzettel aus, auf dem die Bestellvorgänge einschließlich Tischnummer, Uhrzeit, Kennziffer des Bearbeiters sowie die bestellten Artikel ausgewiesen sind. Wünscht der Gast zu zahlen, wird ihm der aus dem System…
Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., vertreten durch HFP, gegen den Bescheid des Finanzamtes für den 2. und 20. Bezirk betreffend Einkommensteuer 2000 entschieden: Der Bescheid betreffend Einkommensteuer 2000 wird abgeändert. Die Bemessungsgrundlagen und die Höhe der Abgabe sind…
…mehr aushändigen zu können, da diese nicht mehr vorhanden seien, gehe ins Leere. In den Arbeitnehmerveranlagungen der Jahre 2005 bis 2007 werde auf eine siebenjährige Belegaufbewahrungspflicht hingewiesen. Ein entsprechender Nachweis sei demnach erst nach Aufforderung des Finanzamtes zu erbringen. Beantragte Arbeitsmittel, Bildungskosten und damit in…
…erster Instanz wies die Berufung mit Bescheid vom 11. April 2008 zurück und führte aus, dass die Beanstandung des Bescheides nicht innerhalb der Belegaufbewahrungspflicht von 5 Jahren erfolgt sei, somit der Bescheid nicht mehr überprüft werde. Dagegen richtet sich die Berufung vom 23. April 2008…
…Aus dessen Vorbringen, wonach derartige Unterlagen nicht mehr vorhanden seien, ist für das letztangeführte Unternehmen im Hinblick auf die Belegaufbewahrungspflicht nichts zu gewinnen. Im Hinblick auf die obigen Ausführungen geht das gesamte, die Scheinrechnungen betreffende Vorbringen in der Berufung bzw. im diesbezüglichen Ergänzungsschreiben ins Leere…
…noch einen Lieferschein vorlegen konnte, hat sie gegen die in den §§ 131 Abs. 1 Z 5 und 132 Abs. 1 BAO normierte Belegaufbewahrungspflicht verstoßen, was als schwerwiegender formeller Mangel im Sinne des § 184 Abs. 3 BAO zu werten ist. Dadurch, dass diese Belege als Nachweis…
…mehr auffindbar. Da diese Konditionen nie verfahrensgegenständlich gewesen seien, habe hierzu auch keine über sieben Jahre hinausgehende Belegaufbewahrungspflicht bestanden. Mit Schreiben vom 8.11.2011 teilt der als Zeuge geladene H mit, dass er am Erscheinen zur Einvernahme am 14.11.2011 gehindert sei. Er…
…Amtsvertreter hätten dem Bw mitgeteilt, dass analog zum Vorjahr nur 50 % anerkannt würden, der restliche Aufwand (samt Vorsteuern) betreffe "Vermietungstätigkeiten", die als Liebhaberei eingestuft wurden sowie anderweitige Verwendungszwecke (Lagerung auch außerhalb der Belegaufbewahrungspflicht). Heizkosten von rund € 56,- p. M. würden laut Bw von diesem…
…diesem Zeitpunkt der Bw. bereits die Prüfungsschwerpunkte bekannt und der Fragenkatalog übergeben. Derart angeforderte Belege nicht vorzulegen, sondern mit Antworten bis weit nach Ende der gesetzlich Belegaufbewahrungspflicht zuzuwarten, führt nicht zu einer "Beweislastumkehr", sondern kann im Rahmen der freien Beweiswürdigung gegen die Bw. ausgelegt werden…
…seien keine Unterlagen mehr auffindbar. Da diese Konditionen nie verfahrensgegenständlich gewesen seien, habe hierzu auch keine über sieben Jahre hinausgehende Belegaufbewahrungspflicht bestanden. Mit Schreiben vom 8.11.2011 teilt der als Zeuge geladene A.H. mit, dass er am Erscheinen zur Einvernahme am 14.11…
…sich nach ho. Ansicht schon allein aus der Bestimmung des § 132 BAO ableiten, wo eine siebenjährige Belegaufbewahrungspflicht verankert ist, die sich zudem noch verlängert, wenn diese für ein anhängiges Verfahren von Bedeutung sind. Im Hinblick auf obige Erwägungen und den ebenfalls dargelegten Umstand, dass gerade…
…des lange zurückliegenden Zeitpunktes der Rechnungsausstellung nicht möglich. Dem Berufungsvorbringen ist insoweit beizupflichten, dass es bei einer erstmaligen Kenntnis einer in Haftung gezogenen Person von ihrer Inanspruchnahme nach dem Ablauf der Belegaufbewahrungspflicht ihr nicht zum Schaden gereichen kann, wenn Unterlagen nicht mehr beschafft werden können…
…maßgeblichen Wert der vermieteten Einrichtungsgegenstände ergeben hätten. Daher war der Wert der vermieteten Einrichtungsgegenstände gemäß § 184 BAO zu schätzen. Ob dabei eine Belegaufbewahrungspflicht bestand oder nicht bestand spielt insoweit keine Rolle, zumal unstrittig keine Belege vorliegen. Zurückweisung Berufung betreffend Einkommensteuer 1998 Die Einkommensteuerbescheide für die…
…werden, dass bei ordnungsgemäßer Ausübung einer betrieblichen und/oder beruflichen Tätigkeit auch administrative Tätigkeiten anfielen, welche zum Teil sogar - z.B. Buchführungspflicht gem. § 125 BAO oder Belegaufbewahrungspflicht gem. § 132 BAO - gesetzlich vorgeschrieben seien. Es sei im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit auch unerlässlich, bestimmte administrative Tätigkeiten…
…121.000 S (= 11.530,75 $) die Abzugsfähigkeit zu verwehren, da mangels Umwechslungsbelege (Betrag war betrieblich veranlasst - Belegaufbewahrungspflicht wurde nicht gewahrt) und Finanzierungsnachweise des GF B1 die o.a. Betriebsausgaben in Höhe des Differenzbetrages nicht anerkannt werden können. Eine vom GF sonst stets…
…einräumt wurden in den Jahren 1985 und 1986 keine Kassabücher geführt und die fraglichen Belege hinsichtlich des nunmehr strittigen Aufwands fehlten ebenfalls. Zu Beginn der Betriebsprüfung im Jahr 1991 war die siebenjährige Belegaufbewahrungspflicht keineswegs verstrichen. Ab diesem Zeitpunkt lief bezüglich des Jahres 1985 ein Verfahren…
…sowie das vom Bw. gesetzte Verhalten nach Ergehen des Erstbescheides, nämlich sämtliche Belege für das betreffende Jahr wegzuwerfen, obwohl der Bw. mit seiner 20-jährigen Geschäftserfahrung von der Belegaufbewahrungspflicht wissen musste, lassen die Nichtabgabe der Erklärungen in einem anderen Licht erscheinen. Nur der Vollständigkeit halber…
…ganz zu schweigen davon, dass diesbezüglich keine wie immer geartete Belegaufbewahrungspflicht bestehe und insofern für das Nicht-Mehr-Vorhandensein von Belegen kein wie immer gearteter Vorwurf erwachsen könne. In der Beilage werde exemplarisch ein Altmietvertrag (samt Betriebskostenabrechnung) übermittelt. Das kostenintensive Unterhalten von zwei Wohnsitzen sei…