…nach Pflichtbeiträgen in der gesetzlichen Sozialversicherung entsprechen. Im Falle des Nichtausübens des Opting out sind von berufszugehörigen Erwerbstätigen die gesetzlichen (Pflicht-)Krankenversicherungsbeiträge nach dem GSVG zu entrichten oder es besteht auch die Möglichkeit einer freiwilligen ASVG-Versicherung. Pflichtbeiträge sind auch Beiträge zur Kranken-Selbstversicherung gemäß …
…Ausgaben dar, welche vor der Berechnung der EST zur Gänze in Abzug zu bringen sind.“ Laut der vom Finanzamt eingeholten Auskunft der Stmk. GKK handelt es sich bei der Versicherung um keine Pflichtversicherung, sondern um eine reine freiwillige Krankenversicherung nach § 16 Abs. 1 ASVG. Auch…
…für die genannten Jahre und führte hiezu aus: "Ich fechte diese Bescheide innerhalb offener Frist insoferne an, als in den jeweiligen Bescheiden die geltend gemachte Sonderausgabe "freiwillige Krankenversicherung" Uniqa jeweils im Betrage von € 10.303,39 (für 2006), € 10.463,43 (für 2007)…
…April 2005 gem. § 299 BAO aufgehoben und im Einkommensteuerbescheid 2004 vom selben Tag abweichend vom ursprünglichen Bescheid die ursprünglich in Höhe von 893,76 € als Werbungskosten berücksichtigten freiwilligen Krankenversicherungsbeiträge der Bw an die Vorarlberger Gebietskrankenkasse (kurz VGKK) im Rahmen der (Topf-)Sonderausgaben gem. § 18…
…stehende Tätigkeiten nicht wahrgenommen werden könnten, "was geringere oder keine Mieteinnahmen zur Folge haben könnte", dann ist festzuhalten, dass dies auch durch die Leistung freiwilliger Krankenversicherungsbeiträge nicht verhindert werden könnte. Im Falle einer Erkrankung hat die Bw. Anspruch auf medizinische Leistungen seitens der Tiroler Gebietskrankenkasse…
…Beurteilung 3.1. Zu Spruchpunkt I. Gemäß § 18 EStG 1988 sind bis 31.12.2020 Prämien für freiwillige Krankenversicherungen nur dann als Topfsonderausgaben bis zu einem Höchstbetrag von € 2.920 anzuerkennen, wenn der der Zahlung zugrundeliegende Vertrag vor dem 1. Jänner 2016 abgeschlossen worden…
…März 2005 hat der Bw gegen diesen Bescheid fristgerecht berufen und die Berücksichtigung von an die Salzburger Gebietskrankenkasse geleisteten freiwilligen Krankenversicherungsbeiträgen in Höhe von 888,16 € als Werbungskosten sowie die Berücksichtigung des "Verlustvortrags vom Jahr 2002" in Höhe von - 3.449,94 € iSd…
…in den Jahren 2006 - 2010 sowohl die Beiträge an die Journalistengewerkschaft als auch die Beiträge an die xxx Journalisten bereits im Erstverfahren als Werbungskosten berücksichtigt. Weiters beantragen Sie in der Berufungsschrift die Berücksichtigung der Aufwendungen für eine freiwillige Krankenversicherung für die Jahre 2007 und 2008…
…2. Rechtslage: Streitpunktbezogen war folgende Rechtslage anzuwenden: Gemäß § 18 Abs 1 EStG 1988 idgF sind u.a. Beiträge und Versicherungsprämien zu einer freiwilligen Krankenversicherung bei der Ermittlung des Einkommens als Sonderausgaben abzuziehen, soweit sie nicht Betriebsausgaben oder Werbungskosten sind. Versicherungsprämien sind jedoch nur dann abzugsfähig…
…Leistung von freiwilligen Krankenversicherungsbeiträgen an die Steiermärkische Gebietskrankenkasse (Stmk. GKK) erwachsen sind und deren Abzug als Werbungskosten seiner nichtselbständigen Einkünfte von der FlugverkehrsGmbH er im Rahmen seiner Einkommensteuerveranlagungen beantragte. Das Finanzamt X (FA) vertrat im erstinstanzlichen Verfahren den Standpunkt, dass die geleisteten Beiträge zur Krankenversicherung …
…betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2005 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Der Berufungswerber (Bw.) beantragte in seiner Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2005 Sonderausgaben für eine freiwillige Krankenversicherung in Höhe von 997,56 Euro. Mit Vorhalt vom 19…
…Bezugsbestandteile aus einer gesetzlichen Krankenversorgung: Krankengeld (§ 138 bis § 143 ASVG), Familien- und Taggeld im Rahmen der § 155 und § 307e Abs. 2 ASVG. Rz 672: Leistungen auf Grund einer freiwilligen Krankenversicherung bleiben weiterhin steuerfrei, wenn die entsprechenden Beiträge nicht als Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend gemacht wurden.
…74 wurde als Unfallversicherungsprämie gezahlt. Das Finanzamt erließ am 31.1.2019 eine abweisende Beschwerdevorentscheidung und führte aus, dass als Werbungskosten freiwillige Beiträge zu einer inländischen gesetzlichen Krankenversicherung, sowie zu Einrichtungen der Krankenversorgung absetzbar seien. Als solche Einrichtungen kämen Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der…
…machte die Bw geltend, dass der Betrag von € 1.118,04 bereits der saldierte Betrag sei. Diese Angabe bestätigte sich nach Rücksprache mit dem Versicherungsträger. Über die Berufung wurde erwogen: Bei der Ermittlung des Einkommens sind freiwillige Krankenversicherungen als Sonderausgaben abzuziehen (§ 18 Abs 1…
…Ausgaben dar, welche vor der Berechnung der EST zur Gänze in Abzug zu bringen sind.“ Laut der vom Finanzamt eingeholten Auskunft der Stmk. GKK handelt es sich bei der Versicherung um keine Pflichtversicherung, sondern um eine reine freiwillige Krankenversicherung nach § 16 Abs. 1 ASVG. Auch…
…seine Kinder (§ 106) leistet. Im Hinblick auf den dem geltenden Einkommensteuergesetz zu Grunde liegenden Grundsatz der Individualbesteuerung und dem Wortlaut der zitierten Normvorschrift können also Beiträge und Versicherungsprämien zu einer freiwilligen Krankenversicherung nur von demjenigen mit Erfolg als Sonderausgaben geltend gemacht werden, der aus dem…
…in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird. Das BFG hat sich bei der rechtlichen Beurteilung, ob freiwillige Beiträge eines Grenzgängers zu einer inländischen gesetzlichen Krankenversicherung auf laufende Bezüge und Sonderzahlungen aufzuteilen sind, insbesondere auf das Erkenntnis des VwGH vom 7.10.2003…
…eine freiwillige (Weiter-)versicherung. Im § 16 Abs. 1 Z 4 lit. e EStG sei zwar von Pflichtbeiträgen und inländischer gesetzlicher Versicherungspflicht die Rede, im letzten Satz werde aber ausdrücklich von „Beiträgen zu Einrichtungen, die der Krankenversorgung dienen“ und daneben von „Beiträgen zu inländischen gesetzlichen Krankenversicherungen…
…um die nach österreichischem Recht anfallenden Pflichtbeiträge zur Krankenversicherung (5,1%) vermindert worden. Der übersteigende Betrag der Abzüge sei im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten als Sonderausgabe berücksichtigt worden. Nach § 20 Abs. 1 Z 4 EStG 1988 dürfen freiwillige Zuwendungen und Zuwendungen an gesetzlich unterhaltsberechtigte Personen…
…ist dies nach der Judikatur des VwGH unbeachtlich, denn, wer an denjenigen, der selbst die Beiträge und Versicherungsprämien zur Krankenversicherung schuldet, Zahlungen leistet, tätigt Ausgaben an einen Dritten, aber nicht Beiträge und Versicherungsprämien zu einer freiwilligen Krankenversicherung (vgl. VwGH 8.11.1988, 87/14/0188…