…Lehre und Spruchpraxis des UFS wiederholt festgestellt, dass bei einer Entfernung von mehr als 120 km Unzumutbarkeit anzunehmen ist. Abhängig von den Umständen des Einzelfalles kann es jedoch bereits bei Strecken unter 120 km zu einer Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr kommen, etwa bei schlechten Straßenverhältnissen…
…nicht aus, dass aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall bereits bei kürzeren Entfernungen eine Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr vorliegen kann (z.B. bei entsprechender, gesundheitlicher Beeinträchtigung). Anderseits kann im Einzelfall auch bei größerer Entfernung eine tägliche An-/Rückreise vom/zum Wohnort noch zumutbar sein. Das Instruments…
…ist. Wenn der Dienstgeber dennoch keinen Fahrtkostenzuschuss ausbezahlt hat, so deshalb, weil die für diesen Anspruch maßgebliche Entfernung von der Zweitwohnung des Bw. am Dienstort aus zu berechnen war. Im Ergebnis war auch aus dem Dienstvertrag des Bw. eine Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr nach Graz…
…Februar 2003, Zl. 99/14/0340, der Beschwerde nicht zum Erfolg verhelfen konnte. Derartige Umstände können daher die Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr an den Wohnort nicht begründen, zumal die vom Bw. eingewendeten witterungsbedingten Umstände nicht nur ihn, sondern eine nicht unerhebliche Anzahl von Dienstnehmern und…
…Da der Ehegattin des Bw. im Jahr 2008 am Ort des Familienwohnsitzes nicht unerhebliche Einkünfte zuflossen, wäre eine Verlegung des Familienwohnsitzes nach Wien nicht zumutbar gewesen. Die Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr vom Beschäftigungsort an den Familienwohnort wegen einer unüblich weiten Entfernung hat die Verwaltungspraxis mit…
…werden könne. Da der Familienwohnsitz (A) vom Beschäftigungsort (B) nicht mehr als 120 km entfernt liege und kein beruflicher Veranlassungsgrund für eine Wohnsitzführung (doppelte Haushaltsführung) in B bzw. kein maßgeblicher Grund für die Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr an den Familienwohnsitz (A) bestanden habe, müsse das…
…60 km als durchaus üblich ansieht. Eine Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr an den Familienwohnsitz wird durch den bloßen Hinweis auf eine zu Fuß zurückzulegende Teilstrecke im Ausmaß von ca. drei Kilometern (P. - Pb.) nicht aufgezeigt (für die Zurücklegung der übrigen Strecke stehen öffentliche Verkehrsmittel [ÖBB…
…Auf der Strecke von X nach Wien habe es im Streitjahr somit zumindest zwei wesentliche Behinderungen gegeben, die ein zügiges Vorankommen (wie in der Berufungsvorentscheidung ausgeführt) verhindert haben und für die Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr zum Familienwohnsitz sprechen. Das seien die Semmeringpassstraße und - noch wesentlicher…
…Diese Ansicht sei aber weder vom Gesetz, noch von der Rechtsprechung oder den Lohnsteuerrichtlinien gedeckt: So würden die Lohnsteuerrichtlinien zur angesprochenen 120 km Grenze nur ausführen, dass eine Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr bei einer übersteigenden Wegstrecke "jedenfalls" anzunehmen sei; würden aber weiters ausdrücklich darauf hinweisen…
…zuzugestehen ist, dass zusätzliche Autofahrten eine Belastung sein können, stand der gesundheitliche Zustand des Bw. längeren Autofahrten offenbar nicht grundsätzlich entgegen. Insgesamt lag im Streitjahr somit keine Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr des Bw. an seinen Familienwohnsitz vor, weshalb die Aufwendungen für doppelte Haushaltsführung und Familienheimfahrten…
…Gerade in den Wintermonaten sei der Wohnort in Z. auf Grund einer Liftanlage nur eingeschränkt erreichbar. Neben den untypisch langen Arbeitszeiten habe gerade auch die dargestellte Situation die Unzumutbarkeit einer täglichen Rückkehr vom Arbeitsort an den Familienwohnsitz nach sich gezogen und die Anmietung einer kleinen…
…von 120 km (und mehr) eine tägliche Rückkehr jedenfalls unzumutbar ist. In begründeten Einzelfällen - etwa bei schlechten Straßenverhältnissen, schwierigem Gelände oder einzukalkulierenden Verzögerungen auf Grund einer Großbaustelle - kann auch schon bei geringeren Entfernungen eine Unzumutbarkeit gegeben sein. Der Verwaltungsgerichtshof wiederum hat in seiner Judikatur zum…
…ist. In begründeten Einzelfällen kann auch bei einer kürzeren Wegstrecke Unzumutbarkeit anzunehmen sein. Hierbei findet nach Ansicht des UFS jedoch eine typisierende Betrachtungsweise statt (Umstände von erheblichem objektivem Gewicht). Die persönlichen Umstände des Steuerpflichtigen sind bei der Beurteilung der Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr nicht maßgebend…
…Verkehrsmittel eine Rückkehr zum Wohnort nicht zulassen würden wurde trotz Ersuchen des unabhängigen Finanzsenates (vgl. Vorhalt vom 16. August 2006, Punkt 4a) nicht nachgewiesen. Hiezu wurde nur ausgeführt: "Internatsunterbringung wegen Betreuung und Lernbeaufsichtigung sowie die Möglichkeit für kostenlose Lernhilfe". Die Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr zum…
…außerhalb des Beschäftigungsortes nicht privat veranlasst ist oder die Verlegung des Familienwohnsitzes an den Beschäftigungsort nicht zugemutet werden kann. Nach übereinstimmender Lehre und Rechtsprechung ist die Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr jedenfalls dann anzunehmen, wenn der Familienwohnsitz vom Beschäftigungsort mehr als 120 km entfernt ist (vgl…
…auch bei einer kürzeren Wegstrecke Unzumutbarkeit der Rückkehr vorliegen (in diesem Sinne VwGH vom 15.2.1977, 1602/76; Quantschnigg/Schuch, Einkommensteuer-Handbuch, § 16 Tz 102 "Doppelte Haushaltsführung"). Im vorliegenden Fall kann nach Ansicht des UFS dem Bw eine tägliche Rückkehr an den Familienwohnsitz nicht…
…für eine doppelte Haushaltsführung nicht vorlägen. In der Berufung, die sich nicht gegen den Aufhebungsbescheid, sondern lediglich gegen den am 25. Jänner 2006 (neu) erlassenen Änderungsbescheid richtet, wurde im Wesentlichen Folgendes ausgeführt: Eine Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr an den Familienwohnsitz sei nicht nur bei einer…
…die Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr begründe. Mit Schriftsatz vom 23. Dezember 2005 stelle der Bw. den Antrag auf Vorlage des Rechtsmittels an die Abgabenbehörde zweiter Instanz unter Anberaumung einer mündlichen Berufungsverhandlung und Entscheidung durch den gesamten Berufungssenat. Ergänzend wurde ausgeführt, dass die von der Abgabenbehörde…
…Diese Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr ist dann anzunehmen, wenn der Familienwohnsitz vom Beschäftigungswohnsitz mehr als 120 km entfernt ist. Da diese Voraussetzungen bei Ihnen nicht gegeben sind, können auch keine Familienheimfahrten geltend gemacht werden (§ 16 EStG)." g) Mit Schreiben vom 25. September 2008 beantragte der…
…Verlegung des Familienwohnsitzes an den Beschäftigungsort nicht zugemutet werden könne. Eine Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr sei aufgrund der Entfernung nach Ansicht der Behörde nicht gegeben. 2. Familienheimfahrten: Aufwendungen für Familienheimfahrten des Arbeitnehmers vom Wohnsitz am Arbeitsort zum Familienwohnsitz seien im Rahmen der durch § 20 Abs…