…Schreiben vom 23. März 2012 richtete das Finanzamt ein Ergänzungsersuchen betreffend Einkommensteuererklärung 2010 an den Bw folgenden Inhalts: "Hinsichtlich der als Werbungskosten geltend gemachten Kosten des Totalschadens Kfz ergeben sich folgende Fragen: - Der Abzug von Unfallkosten als Betriebsausgaben ist zunächst daran geknüpft, dass der Unfall…
…werden". In der dagegen rechtzeitig erhobenen Berufung wurde vom Bw. Folgendes ausgeführt: Die Abweisung der beantragten Werbungskosten (Unfallkosten - Totalschaden einer betrieblich veranlassten Fahrt) ist grundsätzlich - abzüglich allfälliger Ersätze durch Dritte- neben dem Kilometergeld absetzbar. Daher ist die Ablehnung in der gegenständlichen Veranlagung des Jahres 2011…
…belegen. Der Bw. führte u.a. zu dem unter Kennzahl 274 erfassten Betrag von 5.346,61 € aus, dass es sich um Unfallkosten, resultierend aus einem Unfall auf der Heimfahrt von der Fa. O, gehandelt habe. Es gäbe keinen Unfallbericht, es sei keine Polizei…
…der Arbeitnehmerveranlagung für die Jahre 2003 und 2004 die Kosten der auswärtigen Berufsausbildung (Schulgeld) für den Sohn als außergewöhnliche Belastung nach § 34 Abs. 8 EStG 1988 sowie Unfallkosten der Bw. in Höhe von € 3.227,50 als sonstige Werbungskosten. Die Bw. hätte am 7…
…auf den jeweiligen Tag bezogen) zumutbar gewesen wäre (Doralt/Hammerl, Einkommensteuergesetz ,Kommentar, § 16 Tz 220, Stichwort Unfallkosten, mit entsprechenden Judikaturhinweisen). Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte stellen demnach ebenfalls grundsätzlich Werbungskosten dar; die Wirkung des § 16 Abs 1 Z 6 EStG beschränke sich darauf…
…angepasster überhöhter Geschwindigkeit gefahren wurde. Schon darin liegt nach Ansicht des Finanzamtes jene grobe Fahrlässigkeit, die zur Nichtanerkennung der Unfallkosten (auch im Falle einer beruflichen Veranlassung der Verwendung des privaten KFZ) führt. 3. Untersuchung der beruflichen Veranlassung: Fahrten auf der Strecke Wohnung - Arbeitsstätte zählen nicht…
…Wird ein Betriebsfahrzeug auf einer beruflich veranlassten Fahrt durch einen selbstverschuldeten Unfall beschädigt, dann richtet sich die Abzugsfähigkeit der Unfallkosten nach dem Grad des Verschuldens. Nach geltender Rechtsprechung sind Unfallkosten (Reparaturkosten) dann nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig, wenn der Unfall im alkoholisierten Zustand verursacht wurde (bspw…
…und Aufwendungen ohne belegmäßigen Nachweis, nicht anzuerkennen. Außerdem vertritt das Finanzamt betreffend die Unfallkosten die Rechtsansicht, dass die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels für die Strecke Wohnung-Arbeitsstätte zumutbar sei und dass die Fahrgeschwindigkeit laut Unfallbericht als grob fahrlässig einzuordnen sei, weshalb die Aufwendungen nicht als…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Firma M-KG, vom 31. Mai 2007 gegen die Bescheide des Finanzamtes Kirchdorf Perg Steyr vom 27. März 2007 betreffend Aufhebung des Bescheides gemäß § 299 BAO hinsichtlich Feststellung von Einkünften für 1997 sowie Feststellung von Einkünften…
…am 29. Jänner 2000 Berufung (S 37 f./96 Veranlagungsakt (im Folgenden kurz: V-Akt)); darin wurde die Nichtberücksichtigung der Unfallkosten des Pkw in Höhe von 375.000,00 S als Betriebsausgabe bekämpft und die antragsgemäße Veranlagung begehrt. Begründend führte der steuerliche Vertreter aus, im…
…zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sei eine berufliche Verwendung nur gegeben, wenn die Benutzung eines Massenverkehrsmittels unzumutbar sei. Mangels Unzumutbarkeit würden die Unfallkosten nicht berücksichtigt. Gegen diesen Bescheid wurde Berufung eingebracht. Der Bw brachte darin vor, dass auf Grund fehlender Belege nur Sonderausgaben in der Höhe…
…Kalenderjahr 2004 Familienbeihilfe für drei Kinder bezogen. In der Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung für 2004 machte er neben Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen auch Werbungskosten, darunter Tagesgelder von € 2.252,80 und Kfz-Unfallkosten von € 2.782,-- geltend. Auf der Fahrt zu einem Klienten seines…
…betrug noch 5.260,00 €. Der Wert des eingetretenen Schadens betrug somit 5.940,00 € (Unfallkosten). In der Anlage darf ich Ihnen nunmehr einen Besichtigungsbericht (Anlage 4) des ÖAMTC im Auftrag der Versicherung (Y Versicherung) übermitteln. Dem Besichtigungsbericht können Sie auf Seite 4…
…371). Werden die Kilometergelder beansprucht, so ergeben sich die Werbungskosten anhand der Anzahl der beruflich gefahrenen Kilometer. Mit dem amtlichen Kilometergeld sind alle Aufwendungen mit Ausnahme der Reparaturkosten aufgrund außerordentlicher Ereignisse, z.B. Unfallkosten bei Betriebsfahrten, abgegolten. Demnach sind die Aufwendungen für AfA, Treibstoff, Öl…
…Fall der Unzumutbarkeit der Benutzung eines Massenverkehrsmittels gegeben. Dabei ist auf die Verhältnisse des jeweiligen Arbeitstages abzustellen. Mangels Voraussetzungen waren die beantragten Unfallkosten nicht zu berücksichtigen." Mit Eingabe vom 22. Juli 2009 hat der Berufungsführer gegen den Einkommensteuerbescheid vom 9. Juli 2009 berufen. In der…
…Juni 2008 diese Werbungskosten schon deswegen nicht, da es sie für dem Grunde nach nicht gegeben erachtete. Für die Werbungskosteneigenschaft von Unfallkosten sei entscheidend, "ob der Verkehrsunfall beruflich oder privat veranlasst" gewesen sei. "Eine berufliche Verwendung liegt auch bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte vor…
…die entstandenen Unfallkosten seien vom Arbeitgeber zur Gänze als Sachbezug ersetzt worden, weshalb diese Ausgaben nicht neuerlich als Werbungskosten absetzbar seien. Im Vorlagenantrag stellte der Bw. fest, es sei richtig, dass die Unfallkosten in Höhe von € 796,34 vom Arbeitgeber ersetzt und als sonstiger…
…| | 4.892,96 | | | | | Ersatz Arbeitgeber | | | 0,00 | | | | | Unfallkosten | | | 0,00 | | | | | Gesamt | | | 4.892,96 | | | 4.892…
…Prüfer aus, dass es sich um Aufwendungen handelte, die der privaten Lebensführung zuzurechnen seien bzw. die Unfallkosten nicht anlässlich einer betrieblich veranlassten Fahrt verursacht worden seien. Dagegen wandte sich der Berufungsführer mit Berufung. Begründend wurde ausgeführt, dass regelmäßige Bestandteile des Einkommens, die sogenannten Poolgelder, anlässlich…
…habe daher gleich an Ort und Stelle die angeführte Regelung treffen können. In der wiederum abweisenden ersten Berufungsvorentscheidung wies das Finanzamt darauf hin, dass für die Berücksichtigung von Unfallkosten als Werbungskosten maßgeblich die Unfallursache sei. Könne der Verschuldensgrad als schwer oder grob fahrlässig eingestuft werden…