…94 ABGB zur Unterstützung seiner Ehefrau. Das Einkommen der Ehefrau liegt weit unter dem des Bw. Zum Unterhalt sind neben Kleidung, Nahrung, Wohnung, medizinischer Versorgung, Taschengeld auch die Tragung der notwendigen Kosten für das Begräbnis der Eltern zu zählen, die die Ehefrau nicht aus eigenen…
…beantragten Kosten von € 7.112,13 für Begräbnis- und Grabmalkosten seines verstorbenen Schwiegervaters nicht als außergewöhnliche Belastung. Zur Nichtanerkennung führte das Finanzamt drei Begründungselemente an, wobei darauf verwiesen wurde, dass bereits einer der angeführten Gründe für die Nichtberücksichtigung ausreichend sei: | "1. | Ein…
…Begräbnis, Fahrt mit Schwägerin und Bekannten zum Flughafen. Diese Fahrten werden jedoch mit dem Privatfahrzeug durchgeführt. Zur Fahrt nach G. haben wir zum Nachweis eine Bestätigung der G Bestattung beigelegt (Anlage 6). b) Nicht durchgeführte Fahrten: Die Schwiegereltern von Herrn Bw besitzen ein Haus im…
…Im Vorlageantrag brachte der Bw. ergänzend vor, dass er die Begründung des Finanzamtes laut Berufungsvorentscheidung keineswegs teile, da nach dem Gesetz und dies auch bestätigt durch die Auskunft eines Notars, Schwiegerkinder gegenüber verstorbenen Schwiegereltern weder unterhaltspflichtig und folglich somit auch nicht für deren Begräbniskosten als…
…den Bescheid des Finanzamtes vom 29. April 2008 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2007 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgwiesen. Entscheidungsgründe Der Berufungswerber machte Kosten im Betrag von 1.864,33 € für das Begräbnis seiner Schwiegermutter als außergewöhnliche Belastung geltend. In einer Ergänzung zur Arbeitnehmerveranlagung…
…iSd § 34 EStG 1988) genommenen € 3000,00 auch noch im Jahr 2004 die Kosten für ein dem Stande und dem Vermögen des Verstorbenen angemessenes Begräbnis grundsätzlich bestritten werden konnten. Weiters wird ausgeführt, dass das Berufungsjahr 2004 lediglich 2 Jahre nach der Erhöhung bzw. Neuanpassung…
…1994 einen notariellen Erbverzichtsvertrag errichtet, in welchem sie auf ihr gesetzliches Erbrecht verzichtet hat. Gemäß § 549 ABGB gehören die Kosten für ein angemessenes Begräbnis zu den bevorrechteten Verbindlichkeiten des Nachlasses. Diese Aufwendungen sind in erster Linie - bevorzugt - aus dem vorhandenen (verwertbaren), zu Verkehrswerten angesetzten Nachlassvermögen…
…seiner Ehefrau könne er diese Kosten nicht von ihr rückerstattet bekommen und die Zwangsläufigkeit ergebe sich aufgrund des Wohnsitzes, da seine Frau den gemeinsamen Wohnsitz nicht verkaufen könne, um die Begräbnis- und Notariatskosten zu bestreiten. H) Mit Ergänzungsersuchen vom 18. November 2010 wurde der Bw…
…zu tragen, für den Fall von Krankheit oder Altersschwäche deren Pflege und Betreuung zu übernehmen, Ärzte- Medikaments- und Spitalskosten zu tragen sowie die Kosten des künftigen ortsüblichen Begräbnisses und des standesgemäßen Grabsteines der Eltern zu bezahlen. Im Jahr 2012 ist die Mutter des Bw. mittellos…
…Berufungsbegehren auf Anerkennung der geltend gemachten Aufwendungen für Begräbniskosten einschließlich der Kosten für die Errichtung einer Grabstätte für seinen am 12.07.2010 verstorbenen Großvater im Betrag von € 6.023,30 unter dem Titel außergewöhnliche Belastung "zur Gänze" zu versagen. Nach der gegebenen Sachlage…
…nur die Kosten für ein einfaches (durchschnittliches) Begräbnis abzugsfähig sind. Kosten für Blumenschmuck und Aufwendungen für die Bewirtung von Trauergästen stellen mangels Zwangsläufigkeit keine außergewöhnliche Belastung dar (Doralt, Einkommensteuergesetz, Kommentar, § 34 Tz 78). Die außergewöhnliche Belastung muss nicht nur dem Grunde sondern auch der Höhe…
…Verstorbenen angemessenen Begräbnis. Nur wenn dieser aus dem Nachlass (angesetzt zum Verkehrswert) nicht bestritten werden könne, weil ein solcher überhaupt nicht oder nicht ausreichend vorhanden ist, wird eine sittliche (im Hinblick auf eine mögliche Erbsentschlagung aber nicht rechtliche) Verpflichtung der Erben, für diese Kosten aus…
…die Begräbniskosten haftet jedoch in erster Linie der Nachlass. Dies ergibt sich aus der Bestimmung des § 549 ABGB, wonach "zu den auf einer Erbschaft haftenden Lasten (Nachlassverbindlichkeiten) auch die Kosten für das dem Gebrauche des Ortes, dem Stande und Vermögen des verstorbenen angemessene Begräbnis gehören"…
…Verstorbenen angemessene Begräbnis. Nur wenn diese aus dem Nachlass (angesetzt zum Verkehrswert) nicht bestritten werden können, weil ein solcher überhaupt nicht oder nicht ausreichend vorhanden ist, wird eine sittliche (im Hinblick auf eine mögliche Erbsentschlagung aber nicht rechtliche) Verpflichtung der Erben, für diese Kosten aus…
…der Aktiva des Erwerbes abzuziehen sind (VwGH 8.4.1997, 84/13/0282). Im Berufungsfalle steht zunächst unbestritten fest, dass durch die Lukrierung des Versicherungserlöses aus der Lebensversicherung ein erbschaftsteuerpflichtiger Tatbestand erfüllt worden ist. Allerdings sind dem Bw im Zusammenhang mit dem Todesfall erhebliche Kosten…
…für das Jahr 2005 geltend gemachten Kosten für das Begräbnis seines Schwiegervaters als außergewöhnliche Belastung im Sinne des § 34 EStG 1988 steuerlich zu berücksichtigen sind. Gemäß § 34 EStG 1988 sind bei der Emittlung des Einkommens (§ 2 Abs 1) nach Abzug der Sonderausgaben außergewöhnliche Belastungen abzuziehen…
…November 2008 konnten diese Kosten jedoch nicht berücksichtigt werden, da sie den Selbstbehalt nicht überstiegen. In der vorliegenden Berufung vom 14. Jänner 2009 beantragte nunmehr die Bw. neben der Berücksichtigung der oben angeführten Sonderausgaben die Anerkennung dieser Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastung. Die im Zuge des…
…sonst die Folge eines Verhaltens sind, zu dem sich der Steuerpflichtige aus freien Stücken entschlossen hat (VwGH 19.12.2000, 99/14/0294). Gemäß § 549 ABGB gehören die Kosten für ein angemessenes Begräbnis zu den bevorrechteten Verbindlichkeiten des Nachlasses. Diese Aufwendungen sind in erster Linie…
…ist eingangs auszuführen, dass die Kosten des Totenmahles und für Kränze oder Sarggestecke niemals zu außergewöhnlichen Belastungen führen können (vgl. Fuchs in Hofstätter/Reichel, Die Einkommensteuer, Kommentar, § 34 EStG 1988 Einzelfälle, Tz 1, Stichwort "Begräbniskosten"), weil es diesen Aufwendungen an der Zwangsläufigkeit mangelt. Gleiches gilt…
…wenn es zum Beispiel am Merkmal der Zwangsläufigkeit mangelt. Im gegenständlichen Verfahren war strittig, ob die vom Bw. im Rahmen seiner Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2007 geltend gemachten Kosten für das Begräbnis seiner Schwiegermutter in der Höhe von € 3.942,69 als außergewöhnliche Belastung…