…Beweismittel für die Aufhellung dieser auslandsbezogenen Sachverhaltselemente beizubringen. Nachdem der Bw. dieser Nachweispflicht nicht nachgekommen ist, kommt ein Abzug des geltend gemachten Pauschalbetrages von 28.800 S für Familienheimfahrten als Werbungskosten oder die beantragte Gewährung von Unterhaltsabsetzbeträgen nicht in Betracht. Es war somit spruchgemäß zu…
…Mai 2005 und 15. März 2006 wurden diese Kosten erklärungsgemäß berücksichtigt. In den hier angefochtenen (Berichtigungs-)Bescheiden gemäß § 293b BAO vom 20. Juni 2007 wurden die Kosten für Familienheimfahrten unter Hinweis auf § 20 Abs. 1 Z 2 lit. e EStG 1988 allerdings nur mehr in…
…unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Mit Erklärung zur Durchführung der Arbeitnehmerveranlagung für das Kalenderjahr 2001 beantragte der Berufungswerber (in Folge: Bw.) ua. Aufwendungen für Familienheimfahrten nach K in Höhe von S 28.800,00 als Werbungskosten anzuerkennen. Vom Finanzamt wurde der Bw…
…des Bw rechtzeitig Berufung eingelegt und hiezu ausgeführt, dass bei der Durchführung der Arbeitnehmerveranlagung die schon in den Vorjahren durch die regelmäßigen Familienheimfahrten nach BH zur Ehefrau und doppelte Haushaltsführung entstandenen (erhöhten) Werbungskosten nicht berücksichtigt worden seien, wobei diese im vom Bw selbst ausgefüllten und…
…von neu zu erteilenden Arbeits- bzw. Beschäftigungsbewilligungen und der regelmäßig überzogenen Bundes- und Landeshöchstzahlen gemäß dem Ausländerbeschäftigungsgesetz nahezu ausgeschlossen. Außerdem wurde vom steuerlichen Vertreter betreffend der Häufigkeit und der Höhe der Familienheimfahrten die Ladung und Einvernahme des Bw. unter Beiziehung eines amtlichen Dolmetschers für die…
…der Familienheimfahrten im Zusammenhang mit unterhaltspflichtigen Kindern am Familienwohnsitz im Ausland. Er sei auch 2003 - wie schon in den Vorjahren - regelmäßig an seinen in Bosnien-Herzegowina gelegenen Familienwohnsitz gefahren. Weiters regte der Bw. eine Wiederaufnahme des Verfahrens gemäß § 303 Abs. 4 BAO an, um Familienheimfahrten…
…EStG4, Verweis von § 16, Tz. 220 "Familienheimfahrten" zu § 4 Tz. 353 mwN). Auch wenn infolge des Ausländerstatus gewisse Schwierigkeiten bei der Wohnungsbeschaffung einkalkuliert werden, sodass eine Verlängerung dieser Zeitspanne angenommen wird, ergeben sich bis zur Verehelichung nicht vertretbare drei Jahre. Es ist somit davon auszugehen…
…§ 299 BAO begehrt (Beilagen: Bestätigung über Mietzinsaufwendungen 1998 bis 2003 Erlagschein): "Mit Einkommensteuerbescheid (Berufungsvorentscheidung) 1998 vom 29.11.2004 wurde eine Arbeitnehmerveranlagung für das Kalenderjahr 1998 unter Berücksichtigung der Familienheimfahrten und der Unterhaltsleistungen für 1 mj. Kind im Ausland durchgeführt, jedoch mangels bisheriger Geltendmachung die…
…von € 6.804,24. Eine Begrenzung auf € 2.100,-- für Familienheimfahrten jährlich, wie im § 16 Abs. 1 Ziffer 6 lit. c EStG 1988 angeführt, diskriminiere österreichische Arbeitnehmer mit Familienwohnsitz im Ausland gegenüber jenen die im Inland wohnen und arbeiten, weil deren Fahrtkosten durch…
…Nichtanerkennung als Werbungskosten ist daher die zeitliche Komponente, nicht aber, ob die Familienheimfahrten ins Ausland führen oder nicht. Tatsächlich war der Erstbehörde auf Grund der Angaben der Bw in der Abgabenerklärung weder bekannt, wohin die Fahrten führten, noch wie lange sie bereits über einen doppelten…
…Ihre Einreise nach Ö. sei im Oktober 1990 erfolgt. Die Aufwendungen für Familienheimfahrten wären daher für einen Zeitraum von zwei Jahren ab Oktober 1990 bis ca. September 1992 als Werbungskosten anzuerkennen gewesen. Diese seien jedoch erstmalig beim "Jahresausgleich" für das Jahr 1993 - also bereits nach…
…Beschäftigungsorten tätig gewesen sei, sodass er allein deshalb keinen Familienwohnsitz begründen hätte können. Als kroatischer Staatsbürger verfüge er auch nur über eine befristete Bewilligung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz, sodass er keine Garantie hätte, auch in Zukunft einer Beschäftigung in Österreich nachgehen zu können. Außerdem bedeute das…
…nach Zustellung (Kenntnisnahme) Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof zu erheben. Entscheidungsgründe Der Berufungswerber beantragte im Zuge seiner Erklärungen zur Durchführung der Arbeitnehmerveranlagungen für die Jahre 1997, 2000 und 2001 die Anerkennung von Aufwendungen für regelmäßige Familienheimfahrten nach Krakau als Werbungskosten. Das Finanzamt anerkannte diese Aufwendungen nicht…
…dass die Unterlassung der Verlegung des Familienwohnsitzes in die Nähe des Ortes der Beschäftigung des Bw und damit die Beibehaltung der doppelten Haushaltsführung einschließlich der Familienheimfahrten im Jahr 2001- allenfalls bereits sogar in den Vorjahren - nicht ausschließlich durch die unselbständige Erwerbstätigkeit des Bw veranlasst waren…
…hat der Bw seinen Wohnsitz vom Beschäftigungsort in Österreich ins Ausland verlegt und somit einen Familienwohnsitz im Ausland begründet. Anders wäre der Fall zu beurteilen, wenn der Familienwohnsitz zum Zeitpunkt der Aufnahme der Beschäftigung im Ausland gelegen wäre und der Bw einen weiteren Wohnsitz im…
…und Versicherung, habe er unter dem Titel "doppelte Haushaltsführung und Familienheimfahrten" als Werbungskosten beantragt (Höhe: 12.780,92 €). Die Begründung der ablehnenden Entscheidung der Abgabenbehörde erster Instanz, wonach eine Gegenrechnung mit den vom Dienstgeber für den Auslandseinsatz gewährten steuerfreien Kostenersätzen stattgefunden habe, sei für…
…unter speziellen Umständen im Ausland befindet. Da die Ehefrau und ein Kind in Österreich gemeldet sind und der Alleinverdienerabsetzbetrag gewährt wurde, ist davon auszugehen, dass der Familienwohnsitz in Österreich ist und die Fahrten ins Ausland privat veranlasst sind. Die beantragten Familienheimfahrten werden daher nicht anerkannt…
…Auslandseinsatzzulage gewährt, so sind die Kosten, die durch die Ausübung des Dienstes entstehen nach § 20 Abs. 2 nicht abzugsfähig, sind doch beide durch die Entsendung ins Ausland veranlasst (vgl. Doralt/Kofler, EStG11, § 20 Tz 152 und 152/1). Gegenständlichenfalls sind sowohl die Aufwendungen für Familienheimfahrten…
…müssten ausländische Verluste in Österreich berücksichtigt werden. Dies müsse ebenso "für ausländische Verluste aus nichtselbständiger Tätigkeit" gelten. Auch die Entscheidung des UFS RV/0060-L/08 spreche für diese Sichtweise, weil die Sachbearbeiterin sich intensiv mit der Frage der Glaubwürdigkeit von Bewerbungsfahrten ins Ausland auseinandergesetzt…
…Anbetracht der Tatsache, dass der Tätigkeitsbereich des Bw. bei der A GmbH & Co KG im Vertrieb Export liegt, was mit Dienstreisen ins Ausland (nach Russland) verbunden ist, erscheint die Vermittlung von Kenntnissen im Bereich der englischen Wirtschaftssprache durchaus geeignet, die Berufschancen des Bw. zu erhalten…