…da schon das äußere Erscheinungsbild nicht auf das Vorliegen eines einheitlichen Gebäudes schließen lässt (VwGH 10.02.2016, 2013/15/0181). Rz 565: Bei der Beurteilung des Ausmaßes der betrieblichen bzw. außerbetrieblichen Nutzung eines Grundstückes (Gebäudes) ist auf die tatsächlichen Verhältnisse im Wirtschaftsjahr und nicht…
…es sich um bewegliche Anlagegüter handle und nicht, wie von der Behörde argumentiert, um eine einheitliche Gebäudeinvestition. Auch Doralt erwähne zu § 4 in Tz 39 im Rahmen von Beispielen für selbständig bewertbare Wirtschaftsgüter Gebäudeteile aufgrund unterschiedlicher Bauweise (E 27.1.1994, 93/15/0161, 1994…
…ausmache. Seitens Bw: Die bisherige Rechtsprechung des VwGH betreffe Fälle, in denen die Abgrenzbarkeit kein Thema gewesen sei, weil es sich um einheitliche Gebäude gehandelt habe. Der vorliegende Fall unterscheide sich davon aber. Im BP-Bericht seien keine konkreten Feststellungen zur Nichtabgrenzbarkeit bzw der Nicht…
…und statischen Gründen eine gemeinsame Fundamentierung und Errichtung des tragenden Mauernwerkes notwenig war, zeigt, dass nicht nur nach der äußeren Erscheinung, sondern auch aus statischer Sicht ein einheitliches Gebäude vorliegt. Auch aus dem Vertrag mit dem bauausführenden Unternehmer vom 20. Mai 1988 geht unzweifelhaft hervor…
…konstruktiven und haltbaren Bauteile, maßgebend. Die kürzere Lebensdauer verschiedener Gebäudeteile (Installationen, Verputz, Türen, Fußböden, Anstrich, Malerei, sanitäre Einrichtungen) begründet keine kürzere Nutzungsdauer als die sich aus den konstruktiven und haltbaren Bauteilen ergebende einheitliche technische Gesamtnutzungsdauer des Gebäudes (Quantschnigg/Schuch, a.a.O., Tz 22 zu…
…das einheitliche Wirtschaftsgut ´Gebäude´ - per Bilanzstichtag 31. Dezember 1997 ist unmöglich. Auch wenn sich im Betriebsgebäude die Privatwohnung befindet, liegt zur Gänze ein Betriebsgebäude vor, wenn die Privatwohnung von einer bloß untergeordneten Bedeutung ist, was idR bis zu einem Anteil von 20% am Gebäude der…
…Die Kläger hielten dem entgegen, dass im Grunderwerbsteuerrecht der Kaufvertrag über ein Grundstück und der Werkvertrag über die Errichtung des Gebäudes als einheitlich zu besteuernder Vorgang angesehen werde, nach einer innerstaatlichen Rechtsvorschrift aber unter das Grunderwerbsteuergesetz fallende Umsätze von der Umsatzsteuer befreit seien. Dem EuGH…
…1 Z 9 lit. a UStG 1994 steuerbefreite Lieferung eines Grundstücks dar, weil in wirtschaftlicher Betrachtungsweise beide Vorgänge als einheitliche Lieferung eines Gebäudes samt Grundstück anzusehen sei und auf Grund der Gestaltung des Grundstückoptionsvertrages wirtschaftliches Eigentum der Bw. vorliege. Er teile diese Ansicht deshalb nicht…
…Die Kläger hielten dem entgegen, dass im Grunderwerbsteuerrecht der Kaufvertrag über ein Grundstück und der Werkvertrag über die Errichtung des Gebäudes als einheitlich zu besteuernder Vorgang angesehen werde, nach einer innerstaatlichen Rechtsvorschrift aber unter das Grunderwerbsteuergesetz fallende Umsätze von der Umsatzsteuer befreit seien. Dem EuGH…
…davon aus, dass die einzelnen Vermietungen im genannten Gebäude eine einheitliche Beurteilungseinheit bilden. Nach den Liebhabereirichtlinien 1997 ist die Vermietung mehrerer in einem Gebäude gelegener Eigentumswohnungen eine Beurteilungseinheit und - unabhängig von der Anzahl der vermieteten Eigentumswohnungen - jedenfalls als "kleine Vermietung" anzusehen (siehe Rauscher/Grübler, Steuerliche…
…mündlichen Berufungsverhandlung brachte der steuerliche Vertreter der Bw. ergänzend vor, die Bw. habe das Gebäude entgeltlich erworben und betrachte das gesamte Gebäude als einheitliche Einkunftsquelle. Der damalige Veräußerer der Liegenschaft habe die Bedingungen des Vertrages diktiert. Er sei nur bereit gewesen, die Liegenschaft zu verkaufen…
…die ersten beiden Mietverträge ab (VB 23. Mai 2012). In den Erklärungen über die einheitliche und gesonderte Feststellung von Einkünften für 2003 bis 2005 setzten die Bw. die Nutzungsdauer (in weiter Folge "ND") fürs Gebäude mit 20 Jahren fest, also eine jährliche Absetzung für Abnutzung …
…die Vermietung beider Gebäude einheitlich zu beurteilen sei und daraus nach den von ihr vorgelegten Prognoserechnungen auf Dauer Überschüsse erzielbar wären. Gesondert bekämpfte die Bw. auch die Wiederaufnahme der USt-Veranlagungsbescheide für 1996 - 1999. Das FA legte die Rechtsmittel gegen die Sachbescheide einheitlich der zweiten…
…Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird. Da soweit überblickbar noch keine Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes zur Frage, ob eine erstmalige Vermietung iS des § 16 Abs. 1 Z 8 lit. c EStG 1988 idF des AbgÄG 2012, BGBl. I Nr. 112/2012 bei einem nicht parifizierten Gebäude mit…
…nicht zu entnehmen, dass es der Wille des Gesetzgebers sei, dass für alle Gebäude der einheitliche Abschreibungssatz von 1,5 % anzuwenden sei. Der in RZ 6443 der EStR zitierte Satz "Nicht maßgeblich ist die Nutzungsart durch den Mieter" finde im Gesetz keine Deckung. Auch der…
…mit Bf. abgekürzt) eine abgabenrechtliche Außenprüfung hinsichtlich Umsatzsteuer und einheitliche und gesonderte Gewinnfeststellung 2009 und 2010 statt, sowie eine Nachschau bertreffend Umsatzsteuer hinsichtlich des Zeitraumes 01/2011-8/2012. Gegenstand dieser Prüfung waren vor allem die Umbaumaßnahmen des vermieteten gewerblich genutzten Gebäudes. Am 27. September…
…für sein Unternehmen ausgeführt worden sind, abziehen. Bei einer Lieferung eines Grundstückes mit einem zu errichtenden Gebäude stellt sich die Frage, ob eine einheitliche Grundstückslieferung samt Gebäude vorliegt oder eine Lieferung eines unbebauten Grundstückes mit anschließender Werklieferung eines Gebäudes. Diese Frage wird von der Judikatur…
…Strittig seien nach Meinung des Bf. folgende zwei Fragen: 1.) Stellt das verfahrensgegenständliche Gebäude eine einheitliche Einkunftsquelle dar oder ist die von der Vor-BP durchgeführte und bei den berufungsgegenständlichen Bescheiden aufrechterhaltene Aufteilung des Gebäudes in zwei getrennte Einheiten, nämlich in das steuerlich beachtliche Erdgeschoss…
…Objekt für notwendig befunden und in der Folge zeitnah durchgeführt, so ist nach Ansicht des Verwaltungsgerichtshofes von einer einheitlichen Baumaßnahme auszugehen. Werden durch eine einheitliche Baumaßnahme sämtliche Gebäudeteile ausgetauscht, so wird dadurch ein Wirtschaftsgut (Gebäude) neu geschaffen, weshalb Herstellungsaufwand vorliegt (2002/14/0042 Im Ergebnis…
…rechtlich getrennte Vorgänge (Leistungen der Bauträgergesellschaften - Grundstückslieferung durch den Grundstückseigentümer), auch wenn sie im Rahmen einer auf die Errichtung eines Gebäudes gerichteten "Bündelung" von Werk und Dienstleistungsverträgen erbracht werden, vorliegen, die nicht als einheitliche Lieferung eines bebauten Grundstückes angesehen werden können. Wenn die Bw. vermeint…