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UFSW RV/1412-W/02Unternehmensbewertung im Zuge des Erbschaftssteuerverfahrens, Anerkennung von Prozesskosten als Nachlasspassivum
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)28.08.2003

…in Abzug gebracht werden. Dass die Kreditschuld auf Grund der Zinsenbelastung zwischen Todestag und Einantwortung beinahe auf das Doppelte angewachsen ist, kann in Hinblick auf das oben erwähnte Stichtagsprinzip keine Berücksichtigung finden. Hinsichtlich der Anerkennung von Prozesskosten als Nachlasspassivum gemäß § 20 Abs. 4 ErbStG hat…

UFSW RV/3054-W/11Abzug von Verlassenschaftspassiven (teilw. Stattgabe)
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)14.01.2013

…an diesem Tag selbst herrschenden Wertverhältnisse punkto Besitz und Schuldposten. Beim Erwerb von Todes wegen ist Stichtag grundsätzlich der Todestag des Erblassers. Er ist gleichzeitig der Zeitpunkt des Entstehens der Steuerschuld. Gemäß § 20 Abs. 1 ErbStG 1955 gilt als Erwerb, soweit nichts anderes vorgeschrieben ist…

UFSW RV/3053-W/11Abzug von Verlassenschaftspassiven (teilw. Stattgabe)
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)14.01.2013

…an diesem Tag selbst herrschenden Wertverhältnisse punkto Besitz und Schuldposten. Beim Erwerb von Todes wegen ist Stichtag grundsätzlich der Todestag des Erblassers. Er ist gleichzeitig der Zeitpunkt des Entstehens der Steuerschuld. Gemäß § 20 Abs. 1 ErbStG 1955 gilt als Erwerb, soweit nichts anderes vorgeschrieben ist…

UFSG RV/0533-G/07Sind Fahrtkosten zum Begräbnis für die Pflichtteilsberechtigte absetzbar?
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)28.10.2009

…Prozesses durch den eine Nachlassforderung eingeklagt bzw. eine Nachlassforderung geltend gemacht wird (Rz 119) von Kosten eines wegen des Erwerbes geführten Rechtsstreites (Rz 120). Die im vorliegenden Fall entstandenen Prozesskosten sind Kosten eines wegen des Erwerbes geführten Rechtsstreites. Zu den abzugsfähigen Kosten gehören nicht nur…

UFSW RV/4229-W/02Anerkennung von Steuerberatungskosten, die nach Tod des Erblassers entstehen
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)15.12.2005

…maßgeblichen Wert der Grundstücke in Höhe von € 34.395,00) | 687,90 | € | Anrechnung gemäß § 11 ErbStG | 6.292,81 | € | somit gesamt | 820,43 | € Im übrigen wird die Berufung als unbegründet abgewiesen. Zu Ihrer…

UFSK RV/0005-K/10Höhe der abzugsfähigen Nachlassverbindlichkeiten - Nachweis?
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Senat)27.05.2010

…den vorliegenden Berufungsfall noch anzuwendenden § 1 Abs. 1 Z 1 Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz 1955 (ErbStG) unterliegt der Steuer nach diesem Bundesgesetz der Erwerb von Todes wegen. Nach § 20 Abs. 1 ErbStG gilt als Erwerb, soweit nichts anderes vorgeschrieben ist, der gesamte Vermögensanfall an den Erwerber…

UFSW RV/3540-W/07Abzug von Verlassenschaftspassiven (teilw. Stattgabe).
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)07.05.2012

…2007 die Bestimmung des § 1 Abs. 1 Z 1 ErbStG 1955 und somit den Grundtatbestand für Erwerbe von Todes wegen, also "die Erbschaftssteuer", als verfassungswidrig aufgehoben. Der VfGH hat allerdings in seinem Erkenntnis über die Aufhebung der Erbschaftssteuer entsprechend der Bestimmung des Art. 140 Abs…

UFSW RV/2440-W/02Geltendmachung weiterer Kosten als Passivposten gemäß § 20 Abs. 1 erster Satz und Abs. 4 ErbStG
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)20.05.2003

…mit (d.s. 2 % vom steuerlich maßgeblichen Wert der Grundstücke in Höhe von 206.297,10 € | 4.125,95 € | somit insgesamt | 17.897,80 € Im Übrigen wird die Berufung als unbegründet abgewiesen. Rechtsbelehrung Gegen diese Entscheidung ist gemäß § 291…

UFSI RV/0003-I/06Sind Kosten der Nachlassregelung nur insoweit abzugsfähig, als sie auf den steuerpflichtigen Erwerb entfallen ?
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)04.04.2006

…mittels Schreiben vom 30. März 2006 ausdrücklich zurück gezogen. Über die Berufung wurde erwogen: Der Erbschaftsteuer unterliegen nach § 1 Abs. 1 Z 1 ErbStG Erwerbe von Todes wegen und gelten als solche gemäß § 2 Abs. 1 Z 1 Erwerbe durch Erbanfall, durch Vermächtnis oder auf…

UFSG RV/0298-G/04Kosten der Regelung des Nachlasses
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)01.08.2007

…von 51.863,68 € berechnet, wobei die Kosten der Regelung des Nachlasses mit 1.142,10 € berücksichtigt wurden. Gegen diesen Bescheid erhob der Berufungswerber die Berufung mit der Begründung, dass einerseits endbesteuertes Geldvermögen in die Bemessungsgrundlage aufgenommen wurde und andererseits ersucht wird als…

BFG RV/5100347/2017Begräbniskosten, die die Nachlassaktiva nicht übersteigen, sind auch bei Überschuldung des Reinnachlasses keine außergewöhnliche Belastung
geltende FassungBFG-EntscheidungenBescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis06.04.2017

…Begräbnisses sowie einfachen Grabmals.) – Lt.VwGH 27.9.95,92/13/0261 bilden Begräbniskosten insoweit keine agB, als sie in den Nachlassaktiva Deckung finden. Es genügt nicht, dass der Reinnachlass überschuldet ist, die Begräbniskosten müssen die Nachlassaktiva, von denen die Verfahrenskosten abgezogen wurden, übersteigen (UFS…

BFG RV/7103002/2020Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastung bei überschuldetem Nachlass
geltende FassungBFG-EntscheidungenBescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis03.08.2020

…beigesetzt. Der Nachlass war überschuldet. Das Guthaben auf dem Girokonto des Gatten in der Höhe von Euro 1.193,72 wurde der Bf als Abschlag auf die Begräbniskosten an Zahlungsstatt überlassen. Der Bf sind im Jahr 2017 nachstehende Begräbniskosten erwachsen:   | Gegenstand | Euro…

BFG RV/7102344/2013Keine Berücksichtigung von Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastung, wenn diese im Nachlass Deckung finden
geltende FassungBFG-EntscheidungenBescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis28.04.2015

…das in der Lage gewesen wäre, die Begräbniskosten zu decken. Mit Berufungsvorentscheidung vom 23.5.2013 wurde die Berufung als unbegründet abgewiesen und im Wesentlichen ausgeführt, dass im gegenständlichen Falll die Nachlassaktiva die Nachlasspassiva inklusive der Begräbniskosten überwiegten. Die Begräbniskosten fänden daher im Nachlass ihre…

BFG RV/2100553/2016Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastung bei Schenkung auf den Todesfall
geltende FassungBFG-EntscheidungenBescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis25.08.2017

…€ betragen, welche er von den Begräbniskosten in Abzug gebracht habe. Mit Beschwerdevorentscheidung vom 11. März 2016 wurde dem Begehren nicht entsprochen. Begründend wurde ausgeführt, dass die auf den Todesfall geschenkte Liegenschaft jedenfalls sowohl in die Nachlassaktiva als auch in die Nachlasspassiva aufzunehmen war. Daraus…

UFSW RV/3042-W/08Tragung der Begräbniskosten bei kridamäßiger Verteilung des Nachlasses.
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)01.09.2010

…Wohnung eingerichtet, welche durch einen Kredit finanziert worden sei. Für diesen Kredit habe der Bw die Bürgschaft übernommen und sei aus diesem Grund von seinem Sohn als Begünstigter bei der R- Versicherung (Restschuldversicherung) eingetragen worden. Wie aus der beiliegenden Kostenaufstellung zu ersehen sei, sei der…

BFG RV/7105520/2016Höhe der anzuerkennenden Begräbniskosten bei nicht verwertbaren Nachlassaktiva
geltende FassungBFG-EntscheidungenBescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis06.02.2019

…In der Verlassenschaft scheine aber ein Guthaben als "an Zahlungsstatt überlassen" auf. Vom Notar seien sämtliche Unterlagen - auch die Rückbuchung - dem Gericht bekanntgegeben worden. Nach Ansicht des Finanzamtes könne der fiktive Kontostand und damit das Guthaben nicht von den Aufwendungen in Abzug gebracht werden. Das…

BFG RV/5101096/2018Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastung
geltende FassungBFG-EntscheidungenBescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis12.03.2019

…Februar 2018 eingereicht. Hinsichtlich der außergewöhnlichen Belastungen seien als tatsachliche Kosten aus der eigenen Behinderung (2.13) lediglich 3.277,72 € berücksichtigt worden, tatsachlich seien es aber 14.638,79 €, Heilbehandlungskosten (2.12) seien in Höhe von 1.921,54 € entstanden (s…

BFG RV/3100088/2022Keine außergewöhnliche Belastung von Begräbniskosten, die in den Nachlassaktiva gedeckt sind
geltende FassungBFG-EntscheidungenBescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis04.03.2022

…in der Folge kurz: Bf.) erzielte im Jahr 2016 von der Pensionsversicherungsanstalt nichtselbständige Einkünfte. In der beim Finanzamt eingereichten Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung 2016 (eingelangt beim Finanzamt am 31.12.2020) machte der Bf. Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastungen geltend. Zu den geltend gemachten Begräbniskosten richtete das…

UFSW RV/0961-W/03Anerkennung der Entlohnung eines Kanzleiverwesers und der Kosten der Auflösung einer Anwaltskanzlei als Verlassenschaftspassivum
geltende FassungUFS-EntscheidungenBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)01.04.2004

…der an diesem Tag selbst herrschenden Wertverhältnisse punkto Besitz und Schuldposten. Beim Erwerb von Todes wegen ist Stichtag grundsätzlich der Todestag des Erblassers. Er ist gleichzeitig der Zeitpunkt des Entstehens der Steuerschuld. Gemäß § 20 Abs. 1 ErbStG gilt als Erwerb, soweit nichts anderes vorgeschrieben ist…

BFG RV/7103020/2017(teilweise) durch Nachlass gedeckte Begräbniskosten und nicht nachgewiesene Aufwendungen (Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen)
geltende FassungBFG-EntscheidungenBescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis18.03.2024Teil 2/2

…des Verwaltungsgerichtshofes und ist das Bundesfinanzgericht von dieser Rechtsprechung nicht abgewichen. Dass Aufwendungen auf Verlangen des Finanzamtes oder im finanzgerichtlichen Verfahren auf Verlangen des Bundesfinanzgerichtes nachzuweisen sind, ergibt sich direkt aus dem Gesetz bzw. existiert umfangreiche Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes, von der das Bundesfinanzgericht ebenfalls nicht…