…nach § 2 und § 3 Verordnung des Bundesministers für Finanzen über außergewöhnliche Belastungen, BGBl. Nr. 303/1996 idgF, für seinen behinderten (Ehe-)Partner beansprucht, so sind die Aufwendungen zuvor auch um den Selbstbehalt zu kürzen. Rz 843: Beträgt der Grad der Behinderung mindestens 25%, so erfolgt…
…gemacht). Mit Bescheid vom 2. März 2007 wurde diesem Begehren insofern Rechnung getragen, als der Freibetrag gemäß § 35 Abs. 3 EStG 1988 gewährt wurde und im Zusammenhang mit der Behinderung des Bw. stehende tatsächliche Kosten in Höhe von 2.882,97 € ohne Anrechnung eines…
…G/06). Gesamthaft war daher die Berufung als unbegründet abzuweisen. Kur in Ungarn Das Finanzamt hat die den Bw. betreffenden Aufwendungen für die Ungarnkur als im Zusammenhang mit der Behinderung stehend ohne Anrechnung eines Selbstbehaltes als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt. Der Unabhängige Finanzsenat hat dem Bw…
… 106 EStG 1988 nicht vorhanden, stand – unabhängig von der Höhe der Einkünfte Ihres Gatten – ein Alleinverdienerabsetzbetrag nicht zu. 2) Behinderungsbedingte (Mehr)Aufwendungen für den Ehepartner können dagegen -unabhängig von der Gewährung des Alleinverdienerabsetzbetrages - berücksichtigt werden, wenn der Ehepartner Einkünfte von höchstens 6.000 Euro jährlich…
…2. In Reaktion auf dieses Ergänzungsersuchen vom 18.03.2020 übermittelte der Bf. dem Finanzamt (elektronisch eingelangt beim Finanzamt am 23.03.2020) Bestätigungen der Österreichischen Gesundheitskasse über Rezeptgebühren für 2019 und über Kosten einer Zahnbehandlung (Zahnsteinentfernung, Stomatitisbehandlung) sowie Belege im Zusammenhang mit seiner Behinderung…
…werden könnten, da sie den Selbstbehalt in Höhe von € 2.639,55 nicht übersteigen würden. Wenn der Pauschbetrag nach § 35 Abs 3 EStG 1988 beansprucht werde, so könnten im Zusammenhang mit der Behinderung Ausgaben für die Heilbehandlung zusätzlich und ohne Berücksichtigung eines Selbstbehaltes geltend…
…€ 2.708,90 als außergewöhnliche Belastungen mit Selbstbehalt geltend. Die belangte Behörde anerkannte nur einen Betrag iHv € 529,19. Der Selbstbehalt von € 1.470,41 wurde nicht überschritten. Weiters machte der Beschwerdeführer in seiner Erklärung zur ArbeitnehmerInnenveranlagung 2014 aufgrund seiner Behinderung unregelmäßige…
…15 geltend machte, falls die von ihm begehrten Werbungskosten von Euro 2.515,68 nicht anerkannt werden sollten. Weiters begehrte der Bf. außergewöhnliche Belastungen ohne Selbstbehalt in Höhe von Euro 1.644,42, da diese im Zusammenhang mit der 30%igen Behinderung stehen. Es werden…
…2 der Verordnung zu § 34 und § 35 EStG, BGBl 1996/303 idF BGBl II 2010/430, bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 25 % und mehr, der Selbstbehalt gemäß § 34 Abs 4 EStG 1988 nicht anzuwenden sei. Die Beschwerdeführerin beantragte daher, den Freibetrag wegen eigener Behinderung…
…und psychologischer Behandlung. Die Diagnose Autismus und ADHS sei erst am 1. Jänner 2024 von Frau ***Ärztin 1*** gestellt worden und in weiterer Folge sei von Frau ***Ärztin 2*** die Behinderung mit 50 % eingestuft worden. ***LP*** sei allerdings bereits vor dem 21. Geburtstag erwerbsunfähig gewesen…
…zu berücksichtigen… (2) Bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von weniger als 25% sind die angeführten Beträge ohne Nachweis der tatsächlichen Kosten nach Abzug des Selbstbehaltes gemäß § 34 Abs. 4 EStG 1988 zu berücksichtigen." Da die Bf. insgesamt einen bescheinigten Grad der Behinderung (Minderung der…
…Darin wird bestätigt, dass der Bescheid von 1995 nach wie vor Gültigkeit hat. Das Finanzamt anerkennt ein Diäterfordernis des Bf. daher erst ab 2022. Ad 2. Direktan: Ein Zusammenhang von Direktan mit der Behinderung des Bf. kann seitens des Finanzamtes nicht erkannt werden. Die Anerkennung…
…Abs. 2 EStG1988 und unter Hinweis auf das aktenkundige ärztliche Sachverständigengutachten, das eine Gesamtminderung der Erwerbsfähigkeit zwanzig vom Hundert (20 v.H.) bescheinigt, dem Bw. Gelegenheit gegeben wurde, den von ihm angesprochenen höheren Grad der Behinderung von 30% mittels entsprechender amtlicher Bescheinigung des Bundessozialamtes (bzw…
…wird, dass "beim Kind eine Zöliakie gemäß § 2 Abs. 1 erster Teilstrich VO 303/1996 (D1) seit dem Jahr 2001 vorliegt." Es sei noch ein Antrag auf Erhöhung der Familienbeihilfe für das Kind beim BFG anhängig. Der Behinderungsgrad sei zu erhöhen, siehe auch Prof. Widhalm…
…bindend von den in § 35 Abs. 2 EStG 1988 genannten Stellen und nicht von der Abgabenbehörde oder dem Bundesfinanzgericht zu treffen. Die rückwirkende Ausstellung eines Behindertenpasses ist grundsätzlich nicht möglich. Ist die Behinderung allerdings Folge eines Ereignisses (z.B. eines Unfalls, einer Operation oder eines…
…2. Beweiswürdigung Die im Beschwerdejahr vorliegende Minderung der Erwerbsfähigkeit ergibt sich aus den aktenkundigen Daten des Bundessozialamtes (Behindertenpass-Nr. ***9***) sowie aus dem Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes vom ***10***, GZ. ***11***, mit dem über die Beschwerde gegen den Einkommensteuerbescheid 2021 entschieden wurde. Darin wurden zur Behinderung…
…Abs. 2: Die Belastung ist außergewöhnlich, .... Abs. 6: Folgende Aufwendungen können ohne Berücksichtigung des Selbstbehaltes abgezogen werden: – Aufwendungen zur Beseitigung von Katastrophenschäden, insbesondere ..... ........ - Aufwendungen im Sinne des § 35, die an Stelle der Pauschbeträge geltend gemacht werden (§ 35 Abs. 5). - Mehraufwendungen aus dem Titel der Behinderung…
…zu berücksichtigen. (2) ... (3) Zusätzlich zum (gegebenenfalls verminderten) Pauschbetrag nach Abs. 1 sind auch Aufwendungen gemäß § 4 (...) im nachgewiesenen Ausmaß zu berücksichtigen." Aufgrund des vom Bw. vorgelegten Behindertenpasses steht unbestritten fest, dass beim Bw. im Veranlagungsjahr eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (Grad der Behinderung) von 50%…
…106 Abs 1 und 2) pflegebedingte Geldleistungen (Pflegegeld, Pflegezulage oder Blindenzulage) erhält, soweit sie die Summe dieser pflegebedingten Geldleistungen übersteigen. Der Bundesminister für Finanzen kann mit Verordnung festlegen, in welchen Fällen und in welcher Höhe Mehraufwendungen aus dem Titel der Behinderung ohne Anrechnung auf einen…
…maßgebenden Einschätzung, 2. in denen keine eigenen gesetzlichen Vorschriften für die Einschätzung bestehen, nach § 7 und § 9 Abs. 1 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 bzw. nach der Einschätzungsverordnung, BGBl. II Nr. 261/2010, für die von ihr umfassten Bereiche. Die Tatsache der Behinderung und das Ausmaß der…