…Gleichstellung der steuerlichen Behandlung von Auslandsbetriebsstätten und Auslandstochtergesellschaften, sondern nur eine "gewisse Gleichstellung" (Hohenwarter, Verlustverwertung im Konzern, Seite 446, Fn 2117). b. Der Unabhängige Finanzsenat geht davon aus, dass in § 9 Abs 6 Z 6 KStG die Verwertung von Verlusten ausländischer Konzerntöchter zur Gleichstellung mit…
…für deren Berücksichtigung seien. Verluste wären nach Ansicht der Bw. sogar von Amts wegen zu berücksichtigen. Der Berufung beigelegt wurde ein Bescheid des deutschen Finanzamtes über die Feststellung des Verlustvortrages zum 31.12.2008 (€ 568.024,-) und eine Aufstellung der Verlustvorträge gemäß § 18 EStG…
…Französischen Republik wird bei der Besteuerung von Kapitalgesellschaften das Territorialitätsprinzip angewendet. Daher bleiben auch bei ausreichend hohem Einkommen einer französischen Kapitalgesellschaft Gewinne und Verluste ausländischer Betriebsstätten bei der Besteuerung in Frankreich unberücksichtigt. Dieser Umstand gewährleistet, dass keine schädliche Verlustdoppelverwertung zu erwarten ist (siehe auch Rechtsansicht…
…dass der Verlust im Jahr 2000 nicht bereits berücksichtigt worden sei (vgl. auch § 102 Abs. 2 Z 2 EStG 1988). Nach den vorgelegten Unterlagen sei jedoch die Verlustverwertung tatsächlich bereits im Jahr 2000 in der Schweiz erfolgt. Eine nochmalige Verwertung als Verlustvortrag für das Jahr…
…und wird entsprechend der Gewinn in Deutschland gekürzt, so ist nur dieser gekürzte Gewinn dann aus der österreichischen Besteuerungsgrundlage auszuscheiden und eine doppelte Verwertung der Verluste verhindert. Diese Judikatur hat in der Literatur umfangreichen Wiederhall gefunden (vergleiche Zorn, Verwertung von Auslandsverlusten bei DBA mit Befreiungsmethode…
…Jahr 2005 noch ein verrechenbarer Verlust von 26.764,53 € verblieb. Wegen Nichtabgabe der Steuererklärungen für 2005 schätzte das Finanzamt in dem am 26. Juli 2007 erlassenen Körperschaftsteuerbescheid die Einkünfte aus Gewerbebetrieb mit 25.000 € und berücksichtigte einen Verlustvortag von 16.485,39…
…Finanzamt mitgeteilt, dass Verluste ab dem Verlustentstehungsjahr 1998 (Wirtschaftsjahr 1997/98) entsprechend der VO des BM für Finanzen betreffend die Berücksichtigung von inländischen Betriebsstättenverlusten deutscher Unternehmen, BGBl II Nr. 97/2001, in Österreich insoweit berücksichtigt werden, als dies zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung erforderlich sei, sofern…
…24 lit c zu Art 24 MA iZm dem Verlustvortrag festgehalten, dass sich das Recht auf den Verlustvortrag bei Betriebsstätten nur auf den Verlust beziehe, der sich aus einer eigenen gewerblichen Tätigkeit ergebe und der in den für diese Tätigkeit gesondert geführten Büchern ausgewiesen sei…
…Betriebsstätte (sei), die eigenen Verluste zu verrechnen" (Verweis auf das Schreiben des Kantonalen Steueramtes Zürich vom 4. November 2003). Entsprechend werde daher - unabhängig von der Einschränkung des § 102 Abs. 2 Z 2 letzter Satz EStG 1988 - eine Nachversteuerung in der Schweiz angesetzt, soweit wieder Betriebsstättengewinne…
…der Abzug dieses Verlustes gemäß § 8 Abs. 4 Z 2 KStG 1988 beantragt worden. Die BP verweigerte den beantragten Verlustabzug und begründete dies im Wesentlichen damit, dass sich aus der Bestimmung des § 102 Abs. 2 Z 2 EStG 1988 das Gebot eines vorrangigen Verlustausgleichs mit…
…Bw., dass die in Österreich erlittenen Verluste weder aufgrund nationaler Vorschriften des Ansässigkeitsstaates (z. B. § 2a Abs. 3 dEStG) noch aufgrund des (im konkreten Fall negativen) Progressionsvorbehaltes in Deutschland verwertet worden seien, weshalb die Bw. eingeladen werde eine derartige Bestätigung der deutschen Abgabenbehörde nachzureichen. Als…
…die nicht realisierten stillen Reserven entsprächen. Durch die Verrechnung der Verluste mit diesen Papiergewinnen stünde der Verlustabzug in den Folgejahren nicht mehr zur Verfügung. Dazu wird festgehalten, dass es sich entgegen der Ansicht des Bw. nicht um einen "Papiergewinn" handelt, sondern um positive sonstige Einkünfte…
…nicht auffüllen muss, jedenfalls als Veräußerungsgewinn anzusetzen ist. Für derartige Konstellationen sieht Rz 211 der Einkommensteuerrichtlinien vor - ungeachtet der Verlustermittlung nach österreichischem Recht - vor, dass ein Verlust eines nach österreichischem Recht unbeschränkt steuerpflichtigen Kommanditisten, der nach ausländischem Recht jedoch dem Komplementär zugerechnet wird, beim Kommanditisten…
…entwickelt, sodass es insgesamt zu Verlusten gekommen sei. 1994 habe man den Standort M. endgültig geschlossen. Das Objektgeschäft sei jedoch in veränderter Form (Provisionsgeschäft) fortgesetzt worden, sodass nach Meinung der steuerlichen Vertretung eine reine Verlegung des operativen Sitzes gegeben gewesen sei. Die Bp hielt fest…
…2004 den Abzug der Verluste aus den Jahren 1998 bis 2000 geltend. Über Vorhalt des Finanzamtes im Zuge der Veranlagung zur Körperschaftsteuer 2001 legte die Bw. dar, dass sie in den Niederlanden nicht selbst besteuert werde, da sie steuerlich als Teil einer Gruppe behandelt werde…
…ist zumeist unzulässig. In derartigen Fällen ist ein mittelbarer Zusammenhang zu einer ertragreichen Betätigung ausreichend (Doralt/Renner, EStG8, § 2 (LVO) Tz 336 f). Für den Bw ergab sich aus der Untervermietung des Wohnungsteiles im Streitjahr wie auch in den Folgejahren ein Verlust. Es stellt sich…
…am 18.12.2003 registriert und hat ihren Firmensitz in Malta, La Valetta an der Anschrift X-Street. Es handelt sich um eine International Trading Company gemäß New Company Act 1995. Diese dürfen ihre Aktivitäten von Malta aus, aber nicht in Malta ausüben (Offshore-Company)…
…Zum Verschmelzungsstichtag seien keine Wirtschaftsgüter aus dem Betrieb "Fermentierungsanlagen" vorhanden gewesen, auch keine Patente oder dergleichen. Die Verluste beinhalteten nur Kosten des Vertriebes eines Konzeptes, die Bw hätte die Anlagen nicht produzieren können. Aus dem bei der Gründung gewählten Namen der Bw und aus dem…
…Der Verlust aus dem Verkauf brasilianischer Anleihen wäre soweit der Substanzverlust keinen wirtschaftlichen Zusammenhang mit den steuerfreien Einnahmen aufweise, somit abzugsfähig. Aufwendungen, die aus einer Substanzminderung resultieren würden, beziehungsweise zur Substanzerhaltung getätigt worden wäre, würden nicht in wirtschaftlichem Zusammenhang mit den Einnahmen stehen, sodass die…
…Verluste gebracht, die auch zur Sanierungsbedürftigkeit der Gesellschaft geführt habe. Diese Tätigkeit werde daher nicht mehr durchgeführt, was ja selbstverständlich sei. Die Ansicht der Betriebsprüfung, dass die Gesellschaft deswegen nicht sanierungsfähig sein solle, sei nach Meinung der Bw. nicht nachvollziehbar. Die Bw. meint, dass eine…