…für möglich. - In der Vorhaltsbeantwortung des Bw. vom 8. Oktober 2009 wird - unter Ausklammerung der Unwägbarkeit (Erkrankung) - von einer hypothetischen Vermietung auch im Frühjahr und Herbst (insgesamt rd. drei Wochen mehr Vermietung pro Jahr) ausgegangen. Demnach wäre im vorliegenden Fall ein Totalgewinn "bereits nach rd…
…der Entwicklung der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, wenn der Entschluss zur Veräußerung aufgrund nachträglicher und nicht vorhersehbarer Unwägbarkeiten erfolgt sei. Ein solches nachträgliches Ereignis sei die rheumatische Erkrankung der Ehegattin im Fußbereich sowie chronisch auftretende Entzündungen der inneren Fußränder, die ihr Schmerzen verursacht hätten…
…gegeben war und er sich somit trotz der möglicherweise wirtschaftlichen negativen Auswirkung für den Verkauf entscheiden musste, um nicht eventuelle nicht vorhersehbare wirtschaftliche Risiken eingehen zu müssen (...)" Zusammengefasst könne nochmals festgehalten werden, dass im Umstand unvorhersehbarer Unwägbarkeiten, insbesondere der Erkrankung des Bw. bzw. dessen Ehegattin…
…Es wurde seitens der Steuerberatung behauptet, dass, weil die Wohnungen nicht vermittelbar waren, es sich um Unwägbarkeiten handle. Rechtliche Beurteilung durch die BP: § 2 (1) Z 4 der Liebhabereiverordnung normiert, dass beobachtet werden muss, wie der Steuerpflichtige auf die Aufnahme seiner Produkte und Leistungen durch…
…für einen unbegrenzten Zeitraum bzw. zumindest bis zum Erzielen eines gesamtpositiven Ergebnisses zu verfolgen". Die eingewendeten, aber nicht näher erläuterten Unwägbarkeiten ("geänderte Lebensplanung") bzw. der Wegzug aus Österreich seien keine Tatsachen, die trotz dauernder Verluste die Annahme einer Einkunftsquelle rechtfertigen würden. Jedes einzelne Objekt sei…
…den Verlauf der Erkrankung und seine Krankenstandstage nicht beibrachte, könnte vom fehlenden Nachweis für eine Unwägbarkeit ausgegangen werden. Angemerkt wird, dass ihm im Bericht eine dreiwöchige Sportabstinenz empfohlen wurde, danach aber ein Verbot in keiner Weise ersichtlich war. Selbst wenn man die Unwägbarkeit bejahen wollte…
…ein Mietausfall und eine Leerstehung tatsächlich nicht zu berücksichtigen sind und ob der Bw. den Instandhaltungsaufwand hinreichend berücksichtigte. Selbst wenn man nun die Krankheit als Unwägbarkeit ansehen wollte, und die Berechnungen fitkiv unter Außerachtlassen der Erkrankung fortführt, verbleibt nach Ablauf des üblichen Kalkulationszeitraumes von rd…
…mit der Erkrankung aufgenommen wurde. Soweit sich im Rahmen der Tätigkeit herausgestellt hat, dass der Bw. seine Ehefrau nicht alleine lassen konnte und die psychischen Probleme beim Bw. durch die angeführte Situation immer stärker wurden, könnte dies eine Unwägbarkeit darstellen. Das Vorliegen einer Unwägbarkeit kann…
…Die Hallenvermietung ist leider bisher durch die Versagung einer Genehmigung des Standortes durch den Magistrat der Stadt W gescheitert. Da sich die Beendigung der Vermietung erst nachträglich, insbesondere durch den Eintritt konkreter Unwägbarkeiten ergeben hat, sind die Verluste aus der Vermietung für die Jahre 2001…
…nicht grundlos, sondern infolge der Erkrankung des Bw erfolgt. Der Bw zitierte aus dem Artikel "Liebhabereibeurteilung bei Übertragung von Einkunftsquellen" von Atzmüller, RdW 2006, 722, Heft 11 vom 15.11.2006: Ändere der Steuerpflichtige aus freiem Entschluss und außerhalb von Unwägbarkeiten seine ursprüngliche Absicht, liege…
…absehbaren Zeitraumes (20 Jahre) zu erwarten gewesen sei. Die Tätigkeit sei vor Erzielen des Gesamterfolges beendet worden. Für die Beendigung seien Schwierigkeiten in der Abwicklung des eingegangenen Bestandverhältnisses (Unwägbarkeiten) maßgeblich gewesen. Private Motive seien für die vorzeitige Beendigung nicht ausschlaggebend gewesen. Es werde daher beantragt…
…der Bw. einerseits durch die Abnutzung der Wohnung durch Frau R und durch die spezielle Adaptierung des Appartements für die zuerst vorgesehene Neumieterin, Frau K, welche eben schließlich auf Grund ihrer Erkrankung durch SG ersetzt wurde, bedingt war. Wie sich aus diesem unbestrittenen Sachverhalt ergibt…
…Tätigkeit erwirtschafteten Verluste aus, dass die Erkrankung Ihrer Mutter und der damit zusammenhängende Pflegebedarf Sie in Ihren geschäftlichen Aktivitäten gehemmt hat und damit schlussendlich für die Erwirtschaftung des Gesamtverlustes und für die Aufgabe der Tätigkeit maßgeblich war. Diesen Ausführungen ist entgegenzuhalten, dass sie nicht geeignet…
…des Mietverhältnisses, aufgrund der damals vorliegenden Finanzierung des Hauses, innerhalb einer Frist von 3 bis 5 Jahren ein Überschuss zu erzielen gewesen wäre. Aufgrund einer Erkrankung des Gatten der Bw., der sich an der Rückzahlung des Darlehens in einem hohen Ausmaß beteiligt hätte, hätte dieser…
…3. Die vorzeitige Übertragung sei auf Grund von Unwägbarkeiten erfolgt: Unerwartet aufgetretene Erkrankungen des Miteigentümers PJ ("Geschäftsführer" dieser und weiterer Vermietungen) hätten die Pläne der langfristigen Vermietung durchkreuzt und stellten somit eine "vermietungsuntypische Unwägbarkeit im Sinne der Rechtsprechung des VwGH (E 11.11.2008, 2006…
…bedeutsame Steigerungen. Abgesehen davon ist es der Bw. aber auch völlig schuldig geblieben aufzuzeigen, inwiefern diese von ihm behaupteten "Unwägbarkeiten" (seine Erkrankung bzw. die Erkrankung der Ehegattin ) auf die gegenständliche Vermietungstätigkeit überhaupt "durchgeschlagen" hätten (vgl. Niederschrift über den Verlauf des Erörterungsgesprächs vom 22. November 2011…
…Betreffend den gewerblichen Betrieb hätte der Bw. die Prognose nicht eingehalten. Selbst bei optimistischen Annahmen in der Prognose komme kein positives Ergebnis heraus. Da bei Außerachtlassen der Unwägbarkeiten der Erkrankung des Bw. aufgrund der vorstehenden Ausführungen kein positives Ergebnis erwartet werden könne, beabsichtige das Finanzamt…
…seitens des Geschäftsführers. Die bloße Aufrechterhaltung des GmbH-Mantels für dessen allfälligen beruflichen Wiedereinstieg stellt ebenfalls keinen derartigen Umstand dar, weil allfällige Unwägbarkeiten bei der Bw. selbst vorliegen müssen, zumal das Vermögen der Kapitalgesellschaft streng von dem der Gesellschafter zu trennen ist. Ebenso undeutlich und…
…der allgemeinen Erfahrung, dass sich ein Krankheitsverlauf samt den sich daraus ergebenden Folgen im vorhinein nicht mit Sicherheit beurteilen lässt, zumal jede Erkrankung mit einer Vielzahl von oft nicht vorhersehbaren Risken und Unwägbarkeiten behaftet ist. Aus diesem Grunde ist es durchaus realistisch, dass ein Steuerpflichtiger…
…was die Annahme zu rechtfertigen scheine, dass sich der Bw mit der tatsächlichen Ertraglosigkeit seit dem Sinken realer Geschäftschancen bis zur Erkrankung 2001 abgefunden habe. Vorläufig werde angenommen, dass er sich auch mit der allfälligen Ertraglosigkeit seiner diesbezüglichen Bemühungen schon bei Vertragsabschluss betreffend die Tätigkeit…