…vom 21. September 2001 betreffend Umsatzsteuer 1999 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Die Bw. betreibt ein Flugunternehmen, das im streitgegenständlichem Jahr Umsätze damit erzielte, Fallschirmspringer durch ein Luftfahrzeug ("Skyvan") in der Luft abzusetzen. Im Rahmen einer abgabenbehördlichen…
…BAO für die Jahre 1997 und 1998 werden gemäß § 200 Abs. 2 BAO für endgültig erklärt. Entscheidungsgründe Die Berufungswerberin (Bw.) betreibt ein Flugunternehmen, das Fallschirmspringer durch ein Luftfahrzeug in der Luft absetzt. Die Bw. unterzog die daraus resultierenden Umsätze dem ermäßigten Steuersatz gemäß § 10 Abs…
…dass der Berufungswerber derzeit im elterlichen Unternehmen beschäftigt sei, jedoch mittelfristig die Beschäftigung als Berufspilot anstrebe. Er wolle zu einem späteren Zeitpunkt ein Flugunternehmen mit Spezialisierung auf Lastenflüge gründen. Wie schon mehrmals vorgebracht, sei der Erwerb des Privatpilotenscheins zwingend zur Erlangung des Berufspilotenscheins erforderlich. Im…
…die der Betrieb von Kraftfahrzeugen mit sich bringe, mit der Teilnahme am Straßenverkehr ganz allgemein verbunden sei und somit keine typische Berufsgefahr darstelle. Zu dem in der Berufung vorgebrachten Verweis auf andere Flugunternehmen, werde bemerkt, dass in diesen Fällen die Begünstigung wohl aus anderen Gründen…
…1. eine "Mobilitätsgarantie für die Umsetzung von Gutachten" abgebe. 2. Seien die Kosten zu beachten: Die Anmietung eines Flugzeuges samt Piloten für diese Tätigkeit verursache wesentlich höhere Kosten: So koste beispielsweise ein Flug Linz-Budapest-Linz bei einem gewerblichen Flugunternehmen ca. 5.000,00 €…
…ein Luftfahrzeug im gewerblichen Executive-Verkehr nicht länger als 10 Jahre wirtschaftlich nutzbar sei. Dem halte die BP entgegen, dass bei vergleichbaren Flugunternehmen Flugzeuge mit ähnlichem max. Abfluggewicht (Fokker 70 - Höchstabflugmasse 41.730 kg, Gulfstream 550 - 41.277 kg) in Österreich auf 15 Jahre abgeschrieben…
…dass kein selbständiges, sondern ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis bestanden habe. Flugunternehmen würden zur Zeit "Neulinge" nur auf der Basis selbständiger Tätigkeit mit der Aussicht auf eine Fixanstellung nach einer bestimmten Bewährungsfrist einstellen. Dem Bw. wäre eine Anstellung als echter Dienstnehmer mit allen sozial- und arbeitsrechtlichen Vorteilen…
…Sollte bei B. kein eigenes Luftfahrzeug zur Verfügung stehen, wird B. ein geeignetes Luftfahrzeug bei anderen Flugunternehmen chartern. Der Flugpreis hierfür wird im Vorhinein mit dem Kunden vereinbart, und wird äquivalent der vereinbarten Flugstunden auf die Mindestabnahmeverpflichtung von 100 Flugstunden pro Jahr angerechnet. 2. Flugstundenpreis …
…zwar von der Berufungswerberin als Reiseveranstalterin gebucht, die Flugleistung bzw. Unterbringungsleistung in einem Hotel wurde aber nicht von der Berufungswerberin selbst, sondern von dritten Unternehmen (Flugunternehmen bzw. Hotel) erfüllt. Die übrigen Leistungen wie die Reisebegleitung durch PH, die Bereitstellung von Kartenmaterial, die Überlassung von Treibstoffen…
…als Pilot auszuüben, von Anfang an und bereits mehrfach dargetan habe. So habe ich bereits etliche Bewerbungen an verschiedenste Flugunternehmen gesandt und bin von September bis November letzten Jahres in Boundary Bay in Canada viele Stunden, die für die Erlangung des Berufspilotenscheines nötig sind, geflogen…
…Kausalzusammenhang zwischen vorweggenommenen Aufwendungen und der später ausgeübten Tätigkeit das Vorhandensein einer konkreten Zusage für einen gewissen Arbeitsplatz erforderlich sei, stehe in krassem Widerspruch zu den tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten. Kein Flugunternehmen würde einem potenziellen Bewerber, der erst mit der Pilotenausbildung beginnen müsse, eine Arbeitsplatzzusage geben…
…dürfe auch nicht übersehen werden, dass weder das Erreichen von bestimmten Fluganzahlen noch einer bestimmten Meilenanzahl Voraussetzung für die Teilnahme sei. So weit ihr bekannt, würden vom jeweiligen Flugunternehmen für sämtliche Flüge, die der Arbeitnehmer mit dieser Fluglinie durchführt, Bonusmeilen gutgeschrieben. Vom Luftfahrtunternehmen werde daher…
…angenommenen Mineralölmengen ist im Einzelnen festzustellen: 1. FF/AA (Anlagen 1 und 2): Unstrittig war, dass die in der Anlage 1 angeführten Flugbewegungen von einem (gewerblichen) Flugunternehmen durchgeführt wurden. Den anlässlich der Außen- und Betriebsprüfung/Zoll vorgelegten Unterlagen lässt sich neben dem Datum, der Flugdauer…
…Treibstoff, Instandhaltung, Versicherung, Landeparkgebühr, Einstellgebühr und Werbung für das Flugunternehmen mit jeweils S 0,-- zu Buche schlugen. Die Geschäftstätigkeit nach dem Gesellschafterwechsel beschränkte sich im Wesentlichen auf die Entwicklung eines Steuer- und Betriebsberatungsprogrammes, welches per Internet insbesondere von größeren Steuer- und Wirtschaftsprüfungskanzleien genützt werden sollte…
…der Bw. nicht das Angebot vom WWF angenommen. Im Falle des Einzugs ins Parlament hätte der Bw. bei einer Legislaturperiode von maximal vier Jahren die Anlaufverluste des Flugunternehmens gedeckt gehabt. In Planung sei gewesen, ähnlich wie Rega ein Eventunternehmen - rund um Großveranstaltungen (Beachvolleyball, Hahnenkamm, etc…
… VwGH 16.12.1999, 97/15/0148). Nachdem der Berufungswerber seine Ausbildung zum Berufspiloten im März 2000 abgeschlossen hatte, bewarb er sich noch in diesem Jahr bei verschiedenen Flugunternehmen um eine adäquate Stelle. Die im Vorlageantrag vom 6. November 2002 angeführten Bewerbungen als Pilot sind…
…Abs. 2 UStG 1994 ursprünglich nicht richtig beurteilt haben. Der Betrieb eines Flugunternehmens mit seinen umsatzsteuerlichen Feinheiten sei damals für keinen der Beteiligten ein alltägliches Geschäft gewesen. Der Fehler bei der Verrechnung für 2000 sei nur mit der mangelnden Routine der handelnden Personen zu erklären…