…nach Rücksprache mit der steuerlichen Vertretung sei dieses Vorgehen als praktikabel angesehen worden, und da es keine Beanstandung seitens des Finanzamtes gegeben habe, sei dies auch so praktiziert worden. Die Buchhaltung habe der Steuerberater durchgeführt. Der Beschwerdeführer habe stets im Sinne eines ordentlichen Kaufmanns gehandelt…
…vorgelegten E-Mail ausdrücklich bestätigt. Dass der Beschwerdeführer der Auskunft des steuerlichen Vertreters hätte misstrauen müssen oder aus eigenem Zweifel an der Richtigkeit dieser Auskunft gehabt hätte, konnte nicht festgestellt werden. Im Gegenteil wurde der Beschwerdeführer in der Richtigkeit der Auskunft seines Steuerberaters dadurch bestärkt…
…die dem Steuerberater vom Finanzbeamten am Telefon auch bestätigt worden sein soll. Dass dieses Telefonat nicht mehr erinnerlich sei, sei zu bedauern, ändere aber nichts daran, dass es erfolgt sei. Auch die jüngste Sachverhaltsvariante, dass ein Beamter des BMF dem Steuerberater eine Anregung auf amtswegige…
…dem Vorbringen des Bf., dass er auf die Rechtsauskunft seines steuerlichen Vertreters vertrauen habe können, zu folgen, da ein Geschäftsführer, der sich zur Wahrnehmung der abgabenrechtlichen Pflichten eines Steuerberaters bedient, grundsätzlich auf die von diesem in voller Kenntnis des richtigen Sachverhaltes erteilten Rechtsauskünfte vertrauen darf…
…bereits jetzt darauf, die Stichtagsbilanz zum 31.10.2013 durch einen unabhängigen Steuerberater der von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder vorgeschlagen wird, erstellen zu lassen. Die mit der Erstellung der Stichtagsbilanz(en) verbundenen Kosten werden mit der Hälfte des Betrages vom Kaufpreis abgezogen bzw. sind diese…
…Mangels dessen geht der Einwand mangelnden Verschuldens aus Vertrauen auf einen Spezialisten ins Leere." In der Regel wird den Vertreter auch dann kein Verschulden treffen, wenn er auf die Richtigkeit von Rechtsauskünften des zuständigen Finanzamtes oder von Erlässen des BMF vertraut hat (Ritz, BAO 5 …
…der Bank1 sei auch zu entnehmen, dass beide Teilhaber am Betriebserfolg, am Betriebsrisiko und an den stillen Reserven beteiligt gewesen seien. Die Verrechnung der Gewinnanteile sei über Empfehlung des Steuerberaters mittels Ausgangsrechnungen erfolgt. Es wäre an den Prüfern gelegen, eine allfällige falsche Vorgangsweise zu rügen…
…noch ausreichend zu begründen. Tatsächlich wurde der Behörde die Unterlagen komplett im Jahr 2014 vorgelegt (siehe dazu Anlage ./15) und wurde der gesamte Akt gebilligt und die Buchungen des Steuerberaters des Beschwerdeführers für korrekt eingestuft. Hierbei handelt es sich um eine Rechtsauskunft, auf die der…
…Schenkungsvertrag wurde mir erst über Aufforderung anlässlich der Erstellung der Abgabenerklärungen für beide Vertragspartner vorgelegt. In Ausübung meiner Sorgfaltspflicht als Steuerberater habe ich die Abgabenerklärungen meiner Mandanten vertragskonform erstellt, indem ich mangels aktenkundigen ursprünglichen Kaufvertrages die Vorsteuerüberrechnung schenkungsvertragsgemäß von den getätigten Investitionen des Übergebers erklärte…
…hätte der Steuerberater den Bf. mit Sicherheit aufgeklärt, dass er bei dieser Einkommenshöhe selbstverständlich einer Einkommensteuer- und Abgabenerklärungspflicht unterliege und Einkommensteuer zu entrichten habe. Auf die Auskunft des Steuerberaters kann sich der Bf. nicht berufen, wenn er ernstliche Zweifel an der Richtigkeit der Rechtsauskunft hatte…
…nicht eingehalten werden können, da der Bf seit 2008 durch einen Buchhalter vertreten werde und es habe deshalb für ihn keine Zustellvollmacht gegeben. Die Kanzlei des Steuerberaters sei nur für die Wiederaufnahmen 2006 bis 2014 zuständig. Der Bf sei einem Rechtsirrtum unterlegen, da er den…
…durch seine Steuervertretung ein, das in Rz 1110a der Lohnsteuerrichtlinien (LStR) zitierte Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 24.05.2012, 2009/15/0188, beziehe sich auf eine Pensionsabfindung der Kammerpension eines Steuerberaters und nicht auf die Austrittsleistung einer Schweizer Pensionskasse. Diesem Erkenntnis könne auch nicht entnommen…
…Witwe (Erbin) des Bf. auf. Diese äußerte in mehreren Telefonaten und E-mails ihr generelles Missfallen, monierte die lange Verfahrensdauer, bestand auf einer mündlichen Verhandlung vor dem Senat, erklärte kategorisch das Verfahren fortsetzen zu wollen und dass sie ihrem derzeitigen Steuerberater die Vollmacht entziehen werde…
…ergänzend vor, er habe sich bemüht keine Fehler bei der Meldung und Entrichtung der Vergnügungssteuer zu machen, zu deren Berechnung er die Steuerberatungskanzlei C.D. beauftragt habe und er habe auf die Richtigkeit der Berechnungen des Steuerberaters vertraut. Nachträglich, im Zuge der Prüfung, habe sich…
…weil dort lediglich vorsätzliches, nicht jedoch fahrlässiges Verhalten ausgeschlossen wurde). Für die Beurteilung einer erteilten Rechtsauskunft ist von entscheidender Bedeutung, welcher konkrete Sachverhalt der Anfrage zu Grunde gelegt worden ist. Das in der Berufung zitierte Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 22.9.2000, 96/15/0200…
…zuständig Herr GS) durchgeführt worden seien. Zu diesem Zweck sei der Antrag gestellt worden, den Zeugen GS einzuvernehmen. Die belangte Behörde habe Schätzungen‚durchgeführt, die im Beisein des Masseverwalters Dr. F. sowie des Steuerberaters P. besprochen worden seien. Im Rahmen der Besprechung zwischen der Finanzverwaltung…
…dieser Verbuchungen wird daher um Vorlage einer formlosen Bestätigung des steuerlichen Vertreters dahingehend ersucht, dass dieser die unrichtige Rechtsauskunft erteilt hat, die oa. Verbuchungen seien in der durch den Prüfer beanstandeten Form vorzunehmen. Insbesondere wäre zu erläutern, welche konkreten Informationen der Steuerberater vom Unternehmen bzw…
…BAO, bestand somit nicht. Der Rechtsirrtum, dem der Geschäftsführer der GmbH unterlegen sei, wäre nach dem Antrag vom 12.8.22 durch eine "unrichtige" Rechtsauskunft der Prüferin entstanden (Seite 4 des Antrags). Die "entsprechende" Belehrung bzw. Anleitung der Prüferin wäre wohl im Ergebnis darin gelegen…
…Diese Vorgangsweise des Bf bzw. seines damaligen Steuerberaters hat die Prüferin (lediglich) nicht beanstandet, was jedoch keine behördliche "Rechtsauskunft" darstellt. Ein Vertrauensschutz kann daraus nicht abgeleitet werden. Anzumerken ist hier, dass die - außerhalb des Prüfungszeitraums gelegenen - Verkäufe der Reihenhäuser in Kössen nicht Gegenstand der Außenprüfung…
…Betriebsmittel verwendeten. Da nach den glaubhaften Aussagen des Bf. gegenüber seinem früheren Steuerberater viele seiner Mitarbeiter über eigene Dienstwaffen verfügten, durfte er sich auf dessen Rechtsauskunft verlassen. Unter dem Gesichtspunkt des dem Vertreter vorzuwerfenden Verschuldens an der Verletzung der Vertreterpflichten ist es beachtlich, wenn er…