…Rz 502: Verlustvorträge für Geschäftsjahre bis einschließlich 2012 sind negative Substanzgewinne, die nach den Vorschriften des § 40 Abs. 1 InvFG 1993 ermittelt und noch nicht verrechnet wurden. Bei privaten Anlegern sind diese gemäß § 198 Abs. 2 Z 1 InvFG 2011 zu einem Viertel gegenüber Substanzgewinnen…
…Emissionskurs) erfolgt, liegen negative Einkünfte aus Kapitalvermögen vor. Die in der Beschwerdevorentscheidung aufgezeigten „ungleichen“ steuerlichen Konsequenzen verschiedener Fallgestaltungen ergeben sich aus dem bis zum BBG 2011 geltenden dualistisehen Besteuerungssystem für Kapitalanlagen. Danach war zwischen quellenorientiert definierten Kapitalerträgen und idR steuerneutralen Substanzgewinnen zu differenzieren. Dieses Besteuerungssystem…
…Einkünfteerzielung. Über den gesamten Zeitraum 2005 bis 2014 hätten keine Steuern von den Substanzgewinnen aus ausländischen Investmentfonds und keine Steuern von Kapitalerträgen aus ausländischen Kapitalanlagen angesetzt werden dürfen. Die Beschwerden der Jahre 2005 - 2009 wurden dem Bundesfinanzgericht am 19.01.2016 zur Entscheidung vorgelegt. II…
…der Finanzverwaltung rückwirkend ab 1. November 2000 vorgenommene Saldierung des negativen ausschüttungsgleichen Ertrages des X. Fonds mit dessen vom Wirtschaftsprüfer im Rechenschaftsbericht ebenfalls bestätigten thesaurierungsfähigen Substanzgewinnen sei aus folgende Gründen rechtswidrig und unzulässig: Nach der Rechtslage vor der Novelle 1988 habe § 13 InvFG für inländische…
…Fonds?) ersucht. Schließlich wurde um Bekanntgabe und Aufgliederung der Substanzgewinne der im Privatvermögen gehaltenen ausländischen Investmentfonds, die zumindest ab dem Jahr 2001 steuerpflichtig seien, gebeten. Hinsichtlich der negativen ausschüttungsgleichen Erträge wurde der Bw zum Nachweis darüber, dass er die entsprechende tatsächliche Ausschüttung erhalten habe, aufgefordert…
…an thesaurierenden in- oder ausländischen Investmentfonds die Möglichkeit einräumen wollte, allenfalls entstehende Verluste als "negative ausschüttungsgleiche Erträge" zu behandeln und mit deren sonstigen positiven Einkünften zu verrechnen. Der Ansatz ausschüttungsgleicher Erträge wurde mit dem Steuerreformgesetz 1993 vorerst für ausländische Investmentfonds (§ 42 InvFG 1993 idF BGBl…
…2.2 Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen 20.2.2.1 Allgemeines und Aufbau Rz 6143: Unter dem Oberbegriff "Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen von Kapitalvermögen" werden grundsätzlich sämtliche positive wie negative Einkünfte aus der tatsächlichen und fiktiven Veräußerung, der Einlösung und der sonstigen Abschichtung erfasst ("Substanzgewinne"…
… 96 Abs. 4 Z 2 EStG 1988 eine Bescheinigung über die Durchführung des Verlustausgleichs zu erteilen. Die Bescheinigung muss gesondert für jedes Depot die positiven und negativen Einkünfte, gegliedert nach Früchten einerseits und Substanzgewinnen und Derivaten andererseits, angeben. Weiters ist die Summe der insgesamt beim…
…nicht zulässig. Entscheidungsgründe Der Beschwerdeführer (Bf.) erzielte im Streitjahr (jeweils) negative Einkünfte aus Gewerbebetrieb sowie aus Vermietung und Verpachtung. Mit dem angefochtenen Bescheid brachte das Finanzamt jedoch eine Steuer für Einkünfte aus Kapitalvermögen (besonderer Steuersatz von 25%) iHv. € 21.609,22 zur Vorschreibung…
…verstorbenen L.HD. über Aufforderung des Finanzamtes Einkommensteuererklärungen für die Jahre 2012 bis 2014 (für das Jahr 2012 eine berichtigte Einkommensteuererklärung) ein, in denen die Besteuerung der Substanzgewinne aus der Veräußerung von Grundstücken nach dem allgemeinen Steuertarif (Regelbesteuerungsoption gemäß § 30a Abs 2 Einkommensteuergesetz 1988, EStG)…
…der Finanzverwaltung rückwirkend ab 1. November 2000 vorgenommene Saldierung des negativen ausschüttungsgleichen Ertrages des X. Fonds mit dessen vom Wirtschaftsprüfer im Rechenschaftsbericht ebenfalls bestätigten thesaurierungsfähigen Substanzgewinnen sei aus folgende Gründen rechtswidrig und unzulässig: Nach der Rechtslage vor der Novelle 1998 habe § 13 InvFG für inländische…
…an den Verwaltungsgerichtshof zu erheben. Entscheidungsgründe Der Bw. erklärte für das Jahr 2002 neben Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit und Gewerbebetrieb (als Beteiligter an einer KEG) auch negative Einkünfte aus Kapitalvermögen in Höhe von - € 15.730,97. Diese trug er unter der Kennzahl 361 ("Einkünfte…
…negativen Substanzgewinn aus in- und ausländischen Investmentfonds" in Höhe von S 55.662,24 mit folgender Begründung geltend: "Im Jahr 2002 (gemeint wohl 2001) mussten mein Gatte und ich einen - leider negativen - Substanzgewinn bei unserem in In- und Ausländischen Investmentfonds veranlagten Wertpapiervermögen hinnehmen. Der negative…
…ob negative Stückzinsen bei der Anschaffung von Obligationen entsprechend der alten Rechtslage vor BBG 2011 zu einer Kapitalertragssteuergutschrift führen als Ausgleich dafür, dass im folgenden Besteuerungszeitraum die gesamten Zinsen der Besteuerung unterliegen. Weiters war strittig, ob bei der Besteuerung von ausschüttungsgleichen Erträge und Substanzgewinnen gem…
…den Einkommensteuerbescheid 2011 mit 6. Juli 2016 gem. § 293b BAO und brachte die "Einkünfte aus Spekulationsgeschäften ohne Substanzgewinne aus Investitionsfonds" ohne Abzug der 2008 angefallenen negativen Spekulationseinkünfte in Ansatz. Als Begründung verwies es auf den Außenprüfungsbericht, in dem es ausführte, dass die Übernahme des Spekulationsverlustes…
…wobei eine Begründung unterblieb. Der Bw. erhob dagegen Berufung und wendete ein, dass über den geltend gemachten negativen Substanzgewinn im Einkommensteuerbescheid nicht abgesprochen worden sei. Es werde beantragt, diesen zu berücksichtigen. Mit Berufungsvorentscheidung vom 6. Mai 2003 wies das FA die Berufung mit folgender Begründung…
…367.964,00 im Jahr 1990, mit S 15.256.353,00 im Jahr 1991 und mit S 8.308.729,00 im Jahr 1992 außerbilanzmäßig dem steuerpflichtigen Gewinn hinzugerechnet wurden. Bei den von der Betriebsprüfung nicht als steuerfreie Substanzgewinne im Sinne von § 23 InvFG…
…gemäß § 27a EStG 1988 anwendbar sind. Das Abzugsverbot umfasst somit Aufwendungen und Ausgaben im Zusammenhang sowohl mit den Früchten aus der Überlassung von Kapital als auch im Zusammenhang mit Substanzgewinnen und Einkünften aus verbrieften Derivaten. Das Abzugsverbot gilt auch bei in einem Betriebsvermögen gehaltenem Kapitalvermögen…
…Jahren zwar die laufenden Aufwendungen der Wohnung (insb AfA und Betriebskosten) zu tragen gehabt hätte, diesen jedoch keinerlei Einnahmen gegenüber gestanden hätten. Es seien somit negative Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung entstanden. In weiterer Folge seien die offenen Mieten erfolgreich von der Bf. eingeklagt worden…
…die Fremdvermietung begonnen. Am 27. April 2006 erklärte der Bw. erstmals in seiner Steuererklärung für das Jahr 2005 (negative) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Die erklärten Mieteinnahmen für das Jahr 2005 beliefen sich auf € 2.800,00, da das Gebäude laut vorgelegtem Mietvertrag ab…