5.9.33 Zeitungen Rz 394: Die Eignung einer Tageszeitung, fallweise auch berufliche Informationen zu bieten, ändert nichts daran, dass dafür getätigte Aufwendungen grundsätzlich den Kosten der Lebensführung zuzurechnen sind (VwGH 28.4.1987, 86/14/0169, betr. "Die Presse", VwGH 26.4.2000, 96…
…Förderung des Berufes oder der Tätigkeit des Steuerpflichtigen erfolgen. In diesem Sinn ist zu den hier strittigen Aufwendungen Folgendes festzustellen: 1. Zeitungsabonnement: Wie der Verwaltungsgerichtshof in seiner ständigen Rechtssprechung zum Ausdruck bringt, befriedigt im allgemeinen Literatur, die für einen nicht abgegrenzten Teil der Allgemeinheit bestimmt…
…nbsp; Entscheidungsgründe Verfahrensgang Die Beschwerdeführerin, Frau ***1*** ***Bf*** betreibt ein Zeitungszustellungsunternehmen. Sie erhält ihre Aufträge größtenteils von unterschiedlichen Unternehmen des ***2*** (transportiert werden unter anderem die ***3***). Als Folge einer abgabenbehördlichen Überprüfung hat das Finanzamt die hier strittigen Bescheide betreffend Haftung für Lohnsteuer 2007 - 2013…
…Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe Sachverhalt: Der Beschwerdeführer (Bf.) war in den streitgegenständlichen Jahren als Zeitungskolporteur tätig. Im Jahr 2007 erklärte der Bf. Einnahmen von € 12.565 und einen Gewinn von € 2.995. Im Jahr…
…B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe Der Beschwerdeführer (im Folgenden: Bf.) übte vom 01.01.2009 bis 31.12.2009 (beginnend seit 3.11.2008) ganzjährig den Beruf eines Zeitungszustellers im Rahmen eines freien Dienstvertrages aus und erzielte aus dieser Tätigkeit Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Der Bf…
…Berufungen werden als unbegründet abgewiesen. Die angefochtenen Bescheide bleiben unverändert. Entscheidungsgründe Die Abgabepflichtige ist seit dem 1. Mai 2006 im Rahmen eines freien Dienstvertrages als Zeitungszustellerin tätig. Im Zuge der Veranlagungen zur Einkommensteuer für die Jahre 2007 und 2008 teilte sie mit Schreiben vom 27…
…bildet einen Bestandteil dieses Bescheidspruches. Entscheidungsgründe Der Berufungswerber (im Folgenden mit Bw. bezeichnet) ist im Berufungszeitraum u.a. als Kolporteur und Zeitungszusteller tätig. Bei der Einreichung der Einkommensteuererklärung 2005 vom 27. März 2006 erklärte der Bw. Einkünfte aus Gewerbebetrieb in Höhe von € 7.172,--…
…Zeugenbefragungen zu den Aussagen des Bw. nur im Rahmen der freien Beweiswürdigung gewertet werden können. Angesichts der offenbar eher ungewöhnlichen Geschäftsgestaltung im Bereich dieser Art der Zeitungszustellung könne es durchaus vorkommen, dass Verwandte/Bekannte im Auftrag des Rechnungslegers Leistungen erbringen, ohne dass dabei irgendwelche Bestätigungen…
…Zeuge einvernommenen GA, Kleintransporte, M, einen Vertrag abgeschlossen und sich darin diesem gegenüber zur Durchführung von Transportfahrten zu Zwecken der Zeitungszustellung verpflichtet habe. Die Kosten für die ihm vom genannten Auftraggeber zur Verfügung gestellten Fahrzeuge sowie für Benzin habe der Beschuldigte, der für seine Tätigkeit…
…Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2003 entschieden: Der Berufung wird teilweise Folge gegeben. Die Bemessungsgrundlage und die Höhe der Abgabe sind dem Ende der folgenden Entscheidungsgründe und dem als Beilage angeschlossenen Berechnungsblatt zu entnehmen und bilden einen Bestandteil dieses Bescheidspruches. Entscheidungsgründe Dem Finanzamt wurde von einem Zeitungsverlag gem. …
…Kalendermonaten Jänner 2000 bis Dezember 2000 mit dem PKW zurückgelegten Fahrtkilometer, vom Ausgangspunkt der Wohnung bis zur Rückkehr zur Wohnung mit täglich 12 km berechnet worden sei. Tatsächlich seien Arbeitsleistungen als Zeitungszusteller im Kalenderjahr 2000 an insgesamt 270 Tagen erbracht worden, wobei Zeiten des Urlaubes…
…2018) und 2018 (15.01.2020) erklärte der Bf. ausschließlich Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit; nachdem bei der belangten Behörde Mitteilungen gemäß § 109a EStG 1988 im Zusammenhang mit einer Tätigkeit als (Zeitungs-) Zusteller eingelangt waren, wurde der Bf. die Jahre 2015, 2017 und 2018 betreffend aufgefordert…
…teilweise Stattgabe ein. Die Berücksichtigung der vom Bf geltend gemachten Ausgaben (abgesehen von Tragtaschen um 45,20 Euro) erschien ihr nicht hinreichend glaubhaft gemacht. Für Schwund nicht verkaufter Zeitungen von 5 % bedürfe es der Vorlage von Aufzeichnungen. Diäten seien anhand eines Fahrtenbuches nachzuweisen. Pauschaler Telefonaufwand…
…Umsatzsteuer 01-03/2015 (Prüfungsauftrag vom 27.5.2015) durchgeführt. Die mit dem Bf. am 27.5.2015 aufgenommene Niederschrift hatte (auszugsweise) nachfolgenden Inhalt: "Frage: Welche Tätigkeit üben Sie aus? Antwort: Hauptsächlich Zeitungszustellung f. ***1*** und Medikamentenzustellung an Apotheken als Subunternehmer. Ich selbst fahre nicht…
…Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Jahresabonnement für den Bezug der Wiener Zeitung im Ausmaß von € 198,00 als Werbungskosten zu berücksichtigen. 2.) Diesem Antrag entsprach das Finanzamt im am 12.02.2013 ergangenen Einkommensteuerbescheid nicht. 3.) In der am 15.03.2013 erhobenen Berufung…
…Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Jahresabonnement für den Bezug der Wiener Zeitung im Ausmaß von € 198,00 als Werbungskosten zu berücksichtigen. 2.) Diesem Antrag entsprach das Finanzamt im am 06.11.2013 ergangenen Einkommensteuerbescheid nicht. 3.) In der am 25.11.2013 erhobenen Berufung…
…Einkommensteuer 2010 und 2011 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Die angefochtenen Bescheide bleiben unverändert. Entscheidungsgründe Der Abgabepflichtige bezog in den Jahren 2010 und 2011 neben seinen nicht selbständigen Einkünften Einkünfte aus seiner Tätigkeit als Zeitungszusteller für die Fa B Logistik GmbH & Co KG…
…der "Subunternehmer", wie etwa der Umstand, die Zeitungen bis zu einer gewissen Uhrzeit auszuliefern und die dafür vorgegebenen Routen abzufahren, aus der Art der übernommenen Aufgabe ergeben würde - der Gestaltungspielraum also naturgemäß begrenzt sei - und diese demnach als "neutrale" Elemente zu verstehen seien, ist entgegenzuhalten…
…nach Art. 133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe Der Beschwerdeführer (Bf.) ist Zeitungszusteller und erklärte im Jahr 2013 (streitgegenständliches Jahr) Einkünfte aus selbständiger Arbeit und Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, welche das Finanzamt erklärungsgemäß ansetzte. Da Beweismittel neu hervorgekommen seien, hat das…
…dass er offensichtlich Ausführungen der damaligen Sachbearbeiterin missverstanden und daher den Kauf englischer und amerikanischer Tageszeitungen nicht weiter belegt habe. Er habe den Nachweis über 500 Euro für diese Zeitungen auf Grund des damaligen Gesprächs auch für die folgenden Jahre als erbracht angesehen; eine Auffassung…