…wenn der Familienwohnsitz so weit entfernt sei, dass eine tägliche Rückkehr nicht zugemutet werden könne und entweder die Beibehaltung des Familienwohnsitzes außerhalb des Beschäftigungsortes nicht privat veranlasst sei oder die Verlegung des Familienwohnsitzes an den Beschäftigungsort nicht zugemutet werden könne. Unzumutbarkeit sei jedenfalls bei einer…
…außerhalb des Beschäftigungsortes nicht privat veranlasst ist oder die Verlegung des Familienwohnsitzes an den Beschäftigungsort nicht zugemutet werden kann. Nach übereinstimmender Lehre und Rechtsprechung ist die Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr jedenfalls dann anzunehmen, wenn der Familienwohnsitz vom Beschäftigungsort mehr als 120 km entfernt ist (vgl…
…Auf der Strecke von X nach Wien habe es im Streitjahr somit zumindest zwei wesentliche Behinderungen gegeben, die ein zügiges Vorankommen (wie in der Berufungsvorentscheidung ausgeführt) verhindert haben und für die Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr zum Familienwohnsitz sprechen. Das seien die Semmeringpassstraße und - noch wesentlicher…
…tägliches Pendeln nach der Verwaltungspraxis als jedenfalls unzumutbar anzusehen ist. Die im gegenständlichen Fall zurückzulegende Distanz und die dabei aufzuwendende Fahrzeit sowie die Art der Wegstrecke sprechen grundsätzlich für eine Zumutbarkeit der täglichen Heimfahrt. Ob beim Bw. aufgrund besonderer Umstände trotzdem eine Unzumutbarkeit der täglichen…
…nach einem Nachtdienst benützt, auf Heimfahrten werde diesfalls verzichtet. Das Verhalten des Bw., nach "einem langen und oft anstrengenden Nachtdienst" auf Heimfahrten zu verzichten, zeugt von Verantwortungsbewusstsein; eine Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr an den Wohnort vermag er damit aber nicht aufzuzeigen, zumal viele Pendler sich…
…Stunden zumutbar sind. Wobei bei diesen Zeiten auch erhebliche Pausen zu berücksichtigen sind. Der Verwaltungsgerichtshof hat im Erkenntnis vom 25.2.2003, 99/14/0340 angeführt, dass allfällige Ermüdung und hohe Konzentration keinen Grund für die Unzumutbarkeit der täglichen Heimfahrt darstellen. Richtig ist, dass die…
…I angemietet. Nach den Lohnsteuerrichtlinien (Rz 342) sei die tägliche Rückkehr jedenfalls dann anzunehmen, wenn der Familienwohnsitz vom Beschäftigungsort mehr als 120 km entfernt sei. Er interpretiere daraus, dass bei nur unwesentlich kürzerer Wegstrecke zusätzliche Gründe für die Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr gegeben sein könnten…
…nicht erreicht hätte. An diesen Tagen wäre ihm also überhaupt kein öffentliches Verkehrsmittel für eine Heimfahrt zur Verfügung gestanden. Nach Überzeugung des Unabhängigen Finanzsenates ist im vorliegenden Fall von einer Unzumutbarkeit der täglichen Heimfahrt auszugehen, weil die Gesamtwegzeit auch im günstigsten Fall mehr als vier…
…Anhaltspunkte gibt. Insgesamt kommt der Unabhängige Finanzsenat zum Ergebnis, dass zwischen der Arbeitsstelle des Bw. und seinem Familienwohnsitz eine Fahrtstrecke von ca. 92km liegt, die nachvollziehbar in einer Zeit von 1 h 13 bewältigt werden kann, weshalb eine tägliche Heimfahrt nicht als unzumutbar anzusehen ist…
…Wr. Neudorf gearbeitet. Je nach Größe der Baustelle haben diese Einsätze bis zu mehreren Monaten gedauert. Zu diesen - schon von Graz aus beträchtlichen Entfernungen - kämen noch jene 93 km zu seinem Familienwohnsitz, womit die Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr ausreichend dokumentiert sein dürfte. Zur Fahrtstrecke X…
…angefallen sind. Der Unabhängige Finanzsenat vertritt somit die Auffassung, dass dem Bw. eine Fahrt zur Arbeit vom Familienwohnsitz aus (und die Rückkehr dorthin) zumutbar ist. Die Vorbringen des Bw. wie Parkplatzsuche, 15 minütiges vorheriges Eintreffen etc., sind nicht geeignet, die Unzumutbarkeit der täglichen Heimfahrt darzutun…
…in Anlehnung an die in der Literatur vertretene Meinung davon aus, dass die tägliche Heimfahrt zumutbar ist. Aus dem gesamten Vorbringen des Berufungswerbers ergeben sich nämlich keine Anhaltspunkte, die gegen eine Zumutbarkeit sprechen, zumal einerseits die Notwendigkeit der Ableistung von Arbeiten außerhalb der Normalarbeitszeiten (Überstunden)…
…2012), wobei auf das tatsächlich benutzte Verkehrsmittel abzustellen ist. In Einzelfällen konnten nach der Rechtsprechung auch andere Umstände bei Wegstrecken unter 120 km eine Unzumutbarkeit der täglichen Heimfahrt begründen (zB ein schlechter Gesundheitszustand UFS 14.5.2010, RV/0718-I/09). Nachdem unstrittig ist, dass…
…PKW (welche Zeit der vom Bw. angegebenen entspreche) als keineswegs unüblich oder unzumutbar angesehen (UFS 27.2.2008, RV/1511-W/07). Auch im Umstand einer erheblichen Belastung durch das Pendeln sowie unter ökologischen Gesichtspunkten habe der Verwaltungsgerichtshof keine Unzumutbarkeit der täglichen Heimfahrt gesehen (VwGH…
…Haushaltsführung"). Für die Anerkennung von Kosten der doppelten Haushaltsführung fordert der Verwaltungsgerichtshof eine "unüblich weite Entfernung" des Tätigkeitsorts vom Familienwohnsitz (Kofler, S 9). Nach der Rechtsprechung begründen - insbesondere auf Basis von Routenplanern ermittelte - Entfernungen im Bereich von rund 120 km die Unzumutbarkeit der täglichen Heimfahrt…
…Stunden zumutbar sind. Wobei bei diesen Zeiten auch erhebliche Pausen zu berücksichtigen sind. Der Verwaltungsgerichtshof hat im Erkenntnis vom 25.2.2003, 99/14/0340 angeführt, dass allfällige Ermüdung und hohe Konzentration keinen Grund für die Unzumutbarkeit der täglichen Heimfahrt darstellen. Richtig ist, dass die…
…die Unzumutbarkeit der Verlegung des Familienwohnsitzes im gegenständlichen Fall von Seiten des Finanzamtes nicht bestritten. Eine steuerliche Berücksichtigung doppelter Haushaltskosten könnte daher im gegenständlichen Fall ausnahmsweise dann in Betracht kommen, wenn dem Bw die tägliche Heimfahrt nicht zumutbar ist. Dazu ist Folgendes festzuhalten: Hinsichtlich der…
…Uhr die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel für die Zurücklegung der Fahrtstrecke vom Familienwohnsitz (Wohnung: A) zur Arbeitsstätte (Dienstort: B) nicht möglich gewesen sei. Als zweites Argument wurde von der Bw. eingewendet, dass die Unzumutbarkeit der "sofortigen" täglichen Heimfahrt an den Familienwohnsitz auch auf ihre schwere körperliche…
…einer Stunde mit einem PKW von der Zumutbarkeit der täglichen Heimfahrt ausgegangen. Legt man die Aussagen dieser Erkenntnisse auf die Regelungen über das Pendlerpauschale um, ist unter Berücksichtigung der Erläuternden Bemerkungen, nach welchen von einer Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel erst bei mehr als dreifacher…
…Bundesfinanzgerichts nicht geeignet, die tägliche Heimfahrt als unzumutbar erscheinen zu lassen. Insbesondere aus dem Umstand, dass es sich um regelmäßige, ausreichend planbare Dienstzeiten ohne kurzfristige Diensteinteilungen handelt, welche eine kurze Anfahrtszeit erfordern könnten, lässt sich keine Unzumutbarkeit der täglichen Rückfahrt zum Familienwohnsitz ableiten. Die Kosten…