Internationale Steuerfälle sind zunächst stets nach inländischem Recht zu beurteilen und es ist die darauf entfallende österreichische Einkommensteuer grundsätzlich zunächst ebenfalls ausschließlich nach österreichischem Recht zu ermitteln. Erst in einem zweiten Schritt ist sodann zu prüfen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang ein Doppelbesteuerungsabkommen infolge…
…13.11.2020" als Vorlageantrag gewertet werde. Die beantragten Änderungen seien nicht zulässig, weil die Progressionseinkünfte nach nationalem Recht zu ermitteln seien. Ein Abzug des in Deutschland steuerfreien Teiles der Rente und des Werbungskosten-Pauschbetrages sei nicht möglich. 8. Vom Bundesfinanzgericht wurde die pensionsauszahlende Stelle…
…August 2003 brachte der Berufungsführer im Wesentlichen vor, dass in seinem Einkommen Progressionseinkünfte aus Deutschland in Höhe von 4.029,24 € enthalten seien. Er beantrage den Progressionssatz vor Abzug der Absetzbeträge zu ermitteln und in der Folge die Absetzbeträge unvermindert anzuerkennen. Über die Berufung…
…S werden als abzugsfähig anerkannt. Als Anmerkung wird hinzugefügt, dass auf Grund des internen Berechnungsprogrammes im vorliegenden Fall keine Löschung des Sonderausgabenpauschales möglich ist, und deshalb als Umweg die Progressionseinkünfte mit 183.533,00 S festgesetzt worden sind. Beilage: 1 Berechnungsblatt Linz, 17. Juni 2003
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Mag. Erich Schwaiger über die Beschwerde vom 4. September 2017 des Beschwerdeführers ***BF*** , ***Anschrift***, vertreten durch die mit Zustellvollmacht ausgewiesene zobl.bauer Salzburg Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung GmbH, 5020 Salzburg, Mildenburggasse 4a, gegen den Bescheid des…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Dr. RR. in der Beschwerdesache Bf., über die Beschwerde vom 16.02.2018 gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 2/20/21/22 vom 12.02.2018, betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2016 zu Recht erkannt: Der…
…die beantragten Berichtigungen nachgewiesen und auch die Abgabenbehörde diesbezüglich keine Einwendungen erhoben hat, war die Einkommensteuer 2014 unter Berücksichtigung der Progressionseinkünfte i.H.v. 3.330,84 € mit 273 € festzusetzen (siehe beiliegendes Berechnungsblatt). Es war daher spruchgemäß zu entscheiden. Zur Zulässigkeit der Revision…
…den "Progressionsvorbehalt" des DBA-Deutschland, auf Grund dessen die deutschen Sozialversicherungspensionen einerseits von der österreichischen Besteuerung freizustellen, andererseits aber für Zwecke des Progressionsvorbehaltes anzusetzen sind, eine Anhebung der inländischen Steuerpflicht eintreten. Der Veranlagungsfreibetrag ist daher auch auf Progressionseinkünfte anzuwenden. Bundesministerium für Finanzen, 1. Juli 2011
…zu bringen bei denen sie erwachsen würden. Die Kosten für die beruflich veranlasste doppelte Haushaltsführung in Slowenien (EUR 4.536,05) und die Kosten für Familienheimfahrten (EUR 3.672,-) seien daher als Werbungskosten bei den Progressionseinkünften in Abzug gebracht worden. Die Ausgaben im Ansässigkeitsstaat (Kosten…
…Antrag auf Festsetzung der Einkommensteuer 2014 ohne Berücksichtigung der nichtselbständigen Einkünfte von Euro 3.905,08, für die Deutschland das Besteuerungsrecht zustehe und unter Berücksichtigung von Progressionseinkünften in Höhe von Euro 2.940,08 gestellt. Das Bundesfinanzgericht hat erwogen: Sachverhaltsmäßig steht fest, dass die Bf…
…die eine Wiederaufnahme des Verfahrens notwendig machen. Im wiederaufgenommenen Veranlagungsverfahren wurden die Progressionseinkünfte - mangels vollständiger Beantwortung des Ergänzungsersuchens vom 1.6.2018 sowie wegen Nichtbeantwortung des Erinnerungsschreibens vom 9.8.2018 - aufgrund der übermittelten ausländischen Kontrollmitteilungen wie folgt angesetzt: deutsche Pension (Bund) - € 7.132…
…Gemäß § 2 Abs 8 Z 1 EStG 1988 sind für die Ermittlung der ausländischen Einkünfte die Vorschriften des EStG maßgebend. Dies hat zur Folge, dass auch die mit den Progressionseinkünften zusammenhängenden Werbungskosten zu berücksichtigen sind. Darüber hinaus betrifft die abkommensrechtliche Steuerbefreiung die „Einkünfte“; dies bedeutet…
…Österreich zu deklarieren seien, habe er sie daher hier nie angegeben. Das Finanzamt nahm in der Folge (unter anderem) für die hier verfahrensgegenständlichen Jahre 2008 bis 2010 das Verfahren betreffend die Einkommensteuer wieder auf und erließ neue Einkommensteuerbescheide unter Berücksichtigung der Progressionseinkünfte. Die Abgabenbehörde ging…
…Deutschland besteuert (EUR 22.425,85). Die Einkünfte, die in Deutschland zu besteuern sind, dürfen in Österreich nicht als Progressionseinkünfte bei der Berechnung des Durchschnittsteuersatzes berücksichtigt werden. Am 7. Oktober 2014 erließ das Finanzamt folgenden Einkommensteuerbescheid 2011 Berichtigung gem. § 293b BAO zu Bescheid vom 30…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, vom 3. Juli 2009 gegen den Bescheid des Finanzamtes Bregenz vom 15. Juni 2009 betreffend Einkommensteuer 2008 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Entscheidungsgründe Der Berufungswerber, nachfolgend Bw abgekürzt, ist auf Grund (s)eines…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, gegen den Bescheid des Finanzamtes F vom 19. August 2008 betreffend Einkommensteuer 2006 entschieden: Der angefochtene Bescheid wird - wie in der Berufungsvorentscheidung - abgeändert. Die Einkommensteuer wird für das Jahr 2006 - wie in der Berufungsvorentscheidung - mit…
…Rentenbezüge in einen steuerfreien Tilgungsanteil und einen steuerpflichtigen Ertragsanteil sei nicht zulässig. Die deutschen Altersrentenbezüge seien deswegen mit € 7.502,00 als Progressionseinkünfte erfasst worden. Dagegen wurde fristgerecht Berufung erhoben und eingewendet, dass die Zahlung von € 734,00 an das Finanzamt Neubrandenburg im…
…gemäß Artikel 23 Abs. 2 lit. d DBA Deutschland als Progressionseinkunft mit dem Bruttobetrag erfasst. Die bei der Ausschüttung der ***5*** angefallene belgische Quellensteuer in der Höhe von 59,50 Euro wurde nicht berücksichtigt. 2. Beweiswürdigung Die obigen Sachverhaltsfeststellungen sind allesamt aktenkundig. Dagegensprechende Umstände wurden…
Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, vertreten durch Mag. D, vom 23. März 2004 gegen den Bescheid des Finanzamtes Innsbruck vom 1. März 2004 betreffend Einkommensteuer für 2002 entschieden: Der Berufung wird teilweise Folge gegeben. Der angefochtene Bescheid wird abgeändert. Die…
…Progressionseinkünfte in dem Einkommensteuerbescheid 1999 berücksichtigt. Laut der Berufung vom 8. Mai 2003 sollten diese Einkünfte aus dem Einkommensteuerbescheid 1999 entfernt werden und nur die Einkünfte in Höhe von ATS 457.461,-- (welche auch in der Einkommensteuererklärung 1999 unter Kennziffer 359 angegeben wurden) als Progressionseinkünfte…