…zusätzlich als Werbungskosten gewährt werden, zumal diese im Rahmen der pauschalierten Einkünfte mit der Land· und Forstwirtschaft Berücksichtigung gefunden hätten'" Dagegen richtet sich das Berufungsbegehren. Begründet wird das Berufungsbegehren wie folgt: Der Abgabepflichtige führt eine vereinfachte Einnahmen- und Ausgabenrechnung durch, wonach die tatsächlichen Betriebseinnahmen festgesetzt…
…Jahres 1999 getroffen und wie tatsächlich vorgegangen wurde. Rz. 4158 EStR 2000 führt zur pauschalierten Gewinnermittlung im Weinbau aus: "Erfolgt während des Veranlagungsjahres eine Verpachtung oder Betriebsübergabe und werden die Betriebsausgaben mit dem Hektarsatz ermittelt, so sind aus Vereinfachungsgründen im jeweiligen Kalenderjahr die betreffenden Flächen…
…Summe der EMZ je landwirtschaftlichen Betrieb geteilt durch die entsprechende Fläche in Ar ergibt die so genannte Bodenklimazahl. Sie wird als gewogenes Mittel des jeweiligen landwirtschaftlichen Betriebes als rechtskräftiges Ergebnis zur Ermittlung des landwirtschaftlichen Hektarsatzes herangezogen. Die Bodenzklimazahl beträgt im Streitfall nicht - wie die Bw…
…zu den Vergleichs(Untervergleichs)betrieben zählenden Betrieben eine Betriebszahl zu ermitteln ist. Es ist nun aber nicht so - wie es der Bw. vermeint - dass bei der Bewertung eines landwirtschaftlichen Betriebes der Hektarsatz eines anderen maßgebenden Vergleichs- oder Untervergleichsbetriebes, korrigiert um Zu- und Abschläge (§ 40 BewG)…
…es bestünde erhöhte Mitwirkungspflicht des Abgabepflichtigen. Wie bereits Dr. Karl Wascher in seinem Artikel "Ermittlung des Veräußerungsgewinnes aus Waldverkäufen bei pauschalierten Betrieben" ausgeführt habe, würde die exakte Ermittlung aller den jeweiligen Bestandesalter entsprechenden Kosten auf Schwierigkeiten stoßen, da sie sich meist über Jahrzehnte erstrecken würden…
…vgl. Martin Jilch, Die Besteuerung pauschalierter Land- und Forstwirte, AV-Fachbuch, S 37). Wie dargestellt wurden im Streitfall die landwirtschaftlichen Parameter ohnehin wie bei einem Vergleichsbetrieb berechnet. Wenn der Bw. die mangelnde Berücksichtigung der Preisentwicklung im Hektarsatz, die unzureichenden Fördermaßnahmen im Verhältnis zu den Einnahmerückgängen…
…keinen landwirtschaftlichen Betrieb übernommen. Demzufolge könne es auch keine Einkünfte aus dem Betrieb einer Forstwirtschaft geben. Vor Jahren sei der Gewinn aus der Forstwirtschaft mit 10 % des Einheitswertes pauschaliert worden. Derzeit betrage der pauschale Gewinn aus der Forstwirtschaft 40 % des Einheitswertes. Da die Holzpreise eher…
…erhalten. Sie hätten keinen landwirtschaftlichen Betrieb übernommen. Demzufolge könne es auch keine Einkünfte aus dem Betrieb einer Forstwirtschaft geben. Vor Jahren sei der Gewinn aus der Forstwirtschaft mit 10 % des Einheitswertes pauschaliert worden. Derzeit betrage der pauschale Gewinn aus der Forstwirtschaft 40 % des Einheitswertes. Da…
…wenn der Hektarsatz des von den Eltern gepachteten Betriebes herangezogen werde. Der Betrieb war von 1985 bis zum Jahr 2000 gepachtet, 2000 wurde er von den Eltern dem Bw. übertragen. Nach der von Jilch in seinem Buch "Die Besteuerung pauschalierter Land- und Forstwirte" vertretenen Ansicht…
…der Bestimmungen des § 39 Abs. 2 Z 1 durch Ermittlung des Hektarsatzes nach dem Verhältnis ihrer Ertragsfähigkeit zu derjenigen der landwirtschaftlichen Vergleichsbetriebe (Untervergleichsbetriebe) zu bewerten...." Gemäß § 30 Abs.1 Z 1 Bewertungsgesetz 1955 (BewG) gehören zum landwirtschaftlichen Vermögen alle Teile (insbesondere Grund und Boden, Gebäude…
…ist folglich dahingehend abzuändern, dass die Einkünfte aus Gewerbetrieb den voll pauschalierten Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft zugerechnet werden. Abgeleitet der zuvor vorgebrachten Gründe ist auch die Abgabennachforderung aus dem Umsatzsteuerbescheid 2005 aufgrund fehlender gewerblicher Einkünfte auf € 0,00 festzusetzen. Die als umsatzsteuerpflichtig behandelten…
…für den Grundbetrag 2001 | 939.000,- S (= 68.239,- €) Grundsätzlich ist der Landwirt bis zu einem Einheitswert von über 65.500,- € hinsichtlich seiner Einkünfte aus der Landwirtschaft zur Gänze pauschaliert (Vollpauschaliert). Die Teilpauschalierung ist hinsichtlich der Landwirtschaft daher nur dann möglich…
…Grundbuchsauszug für den berufungsgegenständlichen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, auf welchem die einzelnen Grundstücke mit Fläche und Ertragsmesszahl aufgelistet waren, sowie die vom Finanzamt ermittelten Bemessungsgrundlagen zur Berechnung des Hektarsatzes zum 1.1.2008. Im Begleitschreiben wurde ausgeführt, dass die in den Beilagen übermittelten Unterlagen dazu…
…per 01.01.2001 | Beate B. (Bw.) | | Fläche | Hektarsatz | EHW (S) | Eigenbesitz laut EW-AZ 26/047-X-XXXX/2 | 10,2892 ha | 15.222 | 156.622 | Anteil Johann (jun.) und Beate B. je ca…
…der für 1999 aktenkundigen "Pachtzinsbestätigungen" insgesamt 169.911,30 S an Pacht bezahlt (Dauerbelege Finanzamtsakt, Seite 3 Bp 6). Der Hektarsatz der Eltern beträgt laut Einheitswertbescheid ab 1. Jänner 1997 für die landwirtschaftlich genutzten Flächen von 23,4293 ha 15.041 S (= 1.093…
…2,80 ha | | | F | 1,36 ha | | | Summe | 9,67 ha | Hektarsatz 17.269 | EW 166.991,23 Die Summe aus eigenem Einheitswert von ATS 716.000,00 und zugepachteten Flächen mit ATS 166.991…
…gelangt, dass durch das Ausscheiden der dem Golfsport gewidmeten Grundstücksflächen aus dem land- und forstwirtschaftlichen Vermögen (bzw. deren Zurechnung zum Grundvermögen) dieselben nicht mehr Gegenstand des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes und damit der pauschalierten Gewinnermittlung sein könnten. Auch sei "bereits im Vorverfahren geklärt worden, dass…
…berufungsgegenständlichen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb einen Grundbuchsauszug, auf welchem die einzelnen Grundstücke mit Fläche und Ertragsmesszahl aufgelistet waren, sowie die vom Finanzamt ermittelten Bemessungsgrundlagen zur Berechnung des Hektarsatzes zum 1.1.2008. Im Begleitschreiben des Finanzamtes wurde ausgeführt, dass die in den Beilagen übermittelten Unterlagen…
…ausgeführt, dass die Fortschreibung erforderlich war, weil durch die Bodenschätzung eine Änderung der natürlichen Ertragsbedingungen festgestellt wurde und die maßgeblichen wirtschaftlichen Ertragsbedingungen bei der Ermittlung des Hektarsatzes zugrunde zu legen waren. Mit Schreiben vom 15. Juni 2005 erhoben die Bw gegen den Wertfortschreibungsbescheid vom 7…
…die Bodenschätzungsergebnisse erhoben werden müssen. Der vom Bw. im Wertfortschreibungsantrag vorgeschlagene Ansatz von 37 € pro landwirtschaftlichen Hektar ist im Hinblick auf die gesetzeskonforme Ableitung des Hektarsatzes von 232,8110 € durch das Finanzamt weder nachvollziehbar noch schlüssig. Dem Vorbringen kann somit nicht gefolgt werden. …