…dass ein Abgabepflichtiger die Frist zur Einreichung einer Abgabenerklärung nicht einhält und dass dies nicht entschuldbar ist. Das durch § 135 BAO eingeräumte Ermessen ist gemäß § 20 BAO nach Billigkeit und Zweckmäßigkeit unter Berücksichtigung aller in Betracht kommender Umstände auszuüben. Berechtigt, die Option zur Steuerpflicht gemäß …
…bis dahin unterlassene Prüfung auch zugunsten des Steuerpflichtigen zur Betriebsprüfung, die Ergänzungen und Mängelbehebungen veranlassen muss, wenn dies als erforderlich erachtet wird. Nur so kommt es zu dem gemeinsamen unterstützenden Vertrauen. Auch wurde und wird jedenfalls die Option im offenen Verfahren nach Wiederaufnahme der Bescheide…
…in welchem Ausmaß eine Beteiligung besteht, hinsichtlich derer die Option zur Steuerpflicht ausgeübt wird. In der Steuererklärung des Jahres 2006 hat die Bw - offensichtlich mangels Vornahme einer Teilwertabschreibung - die einschlägigen Kennzahlen 9296 und 9294 jedoch gar nicht ausgefüllt (Berufung S 4 Abs. 2). Zum Vorbringen…
…die Vermietungsumsätze steuerfrei gewesen wären und dafür Umsatzsteuer in Rechnung gestellt worden wäre. Ein steuerfreier Umsatz liegt hier auf Grund der von der Bw ausgeübten Option zur Steuerpflicht nicht vor. Nachträglich kann dieser steuerpflichtige Umsatz nicht für steuerfrei erklärt werden. Die vom Finanzamt vertretene Ansicht…
…abgewickelt wurden. Im Falle ausreichender Nachfrage hatte die Bw. keinen Grund, von ihrem Konzept, welches die Option zur Steuerpflicht vorsah, abzuweichen. Die in der Folge zwischen der Bw. und den Käufern abgeschlossenen Kaufverträge beinhalten daher auch den vereinbarten Kaufpreis einschließlich der darauf entfallenden Umsatzsteuer. Da…
…erfolgt, obwohl (wie auch in der Niederschrift bestätigt) zum gegebenen Zeitpunkt die Option zur Umsatzsteuerpflicht bereits deutlich zum Ausdruck gebracht wurde. Der Berufungswerber sei somit auch verpflichtet, besagte Umsätze steuerpflichtig auszuführen. Nach Ansicht des BMF dürfen Vorsteuern bereits vor Ausführung der entsprechenden Umsätze abgezogen werden…
…als steuerpflichtig behandeln ("Option zur Steuerpflicht"). Behandelt der Unternehmer einen solchen Umsatz als steuerpflichtig, unterliegt dieser dem Steuersatz gemäß § 10 Abs. 1 bzw. 4. Berechtigt, die Option auszuüben, ist der Unternehmer, der den Grundstücksumsatz ausführt. Steht ein Grundstück im Miteigentum, so ist die Option von…
…der dafür verhängte Säumniszuschlag vom Finanzamt zu Recht abgeschrieben wurde. Für die Entrichtung der Umsatzsteuer 2004, welche im Wesentlichen von der Einreichung der Jahreserklärung abhängig war und die mehr als acht Monate nach der Option zur Steuerpflicht erfolgte, kann daher im Sinne des § 217 Abs…
…durch das besondere Naheverhältnis der beteiligten Unternehmen davon auszugehen, dass der Käufer (die Bw.) gewusst haben musste, dass die Option zur Steuerpflicht vom Verkäufer nicht ausgeübt werde. Zum Zeitpunkt des Verkaufes des Grundstückes, Vertrag vom 19. November 2001 scheine V noch als Geschäftsführer der WR…
…vorgesehen...." Anlässlich einer die Monate August 2003 bis Jänner 2004 umfassenden Umsatzsteuersonderprüfung stellte der Prüfer fest, dass im Hinblick auf eine künftige Option zur Steuerpflicht betreffend Verkauf einer Geschäftsfläche an die Firma-XY, die bisher geltend gemachten Vorsteuerbeträge - bezogen auf das Geschäftslokal XY - um 13…
…Die Steuerberatungskanzlei sei über die Schenkung erst im September 2009 informiert worden, sodass erst zu diesem Zeitpunkt die Ausübung der Option gemäß § 6 Abs. 2 UStG 1994 zur Steuerpflicht des Eigenverbrauchs festgelegt worden sei. Als Bemessungsgrundlage für diesen Eigenverbrauch sei die Liegenschaftsbewertung durch die Fa…
…erkennbar ist. Strittig ist im gegenständlichen Fall der Zeitpunkt des Vorsteuerabzuges für Vorleistungen bei beabsichtigter Option zur Steuerpflicht bei Grundstücksumsätzen, somit ob der diesbezügliche Vorsteuerabzug sofort oder erst im Zeitpunkt der steuerpflichtigen Weiterlieferung zusteht. Diese Frage lässt sich aus dem Gesetzestext nicht zweifelsfrei klären. Auch…
…erkennbar ist. Strittig ist im gegenständlichen Fall der Zeitpunkt des Vorsteuerabzuges für Vorleistungen bei beabsichtigter Option zur Steuerpflicht bei Grundstücksumsätzen, somit ob der diesbezügliche Vorsteuerabzug sofort oder erst im Zeitpunkt der steuerpflichtigen Weiterlieferung zusteht. Diese Frage lässt sich aus dem Gesetzestext nicht zweifelsfrei klären. Auch…
…ist, als steuerpflichtig behandeln. Gemäß Randzahl 793 der Umsatzsteuerrichtlinien ist dieser Verzicht auf die Steuerbefreiung an keine besondere Form oder Frist gebunden und ist bis zur Rechtskraft des Steuerbescheides möglich. Maßgeblich für die Optionsausübung zur Steuerpflicht ist nicht der offene Ausweis in einer Rechnung, sondern…
…2009, 2006/13/0193, wonach dem Unternehmer bei einer von vornherein nachweisbaren Optionsabsicht (ob ein solcher Nachweis vorlag, steht konkret nicht zur Debatte) zur Steuerpflicht ein Vorsteuerabzug entsprechend § 12 Abs. 1 UStG 1994 sofort zusteht. Jedenfalls ist aber - zumindest im Zweifel zugunsten für den Beschuldigten…
…Zeitpunktes des Vorsteuerabzuges für Vorleistungen bei beabsichtigter Option zur Steuerpflicht bei Grundstücksumsätzen hat der UFS beginnend mit der Entscheidung vom 30. Dezember 2003, RV/1617-L/02, in ständiger Rechtsprechung die Ansicht vertreten, dass auch hier ab ausreichender Wahrscheinlichkeit der steuerpflichtigen Veräußerung der Vorsteuerabzug zusteht…
…Hinblick auf eine im Zuge des Grundstücksumsatzes beabsichtigte Option) kommt, was zu einer budgetären Verschiebung des Umsatzsteueraufkommens führen würde. Somit ist dem Gs. hinsichtlich der haftungsgegenständlichen Umsatzsteuer 2/2005 bereits die unrechtmäßige Geltendmachung der Vorsteuer vor Ausübung der Option zur Steuerpflicht zum Vorwurf zu machen…
…die Tatsache hin, dass die bisherige Vermietung ausschließlich umsatzsteuerpflichtig behandelt worden sei. Hinsichtlich der Vermietung des strittigen Grundstückes könne bereits jetzt eine verbindliche Option zur Steuerpflicht abgegeben werden. Weiters werde in Verhandlungen mit Mietinteressenten ebenfalls die Umsatzsteuerpflicht der Mietbeträge verbindlich festgestellt werden. Die angeführten Umstände…
…soweit der Unternehmer diese Gegenstände zur Ausführung unecht steuerfrei Umsätze verwendet, vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen. Das Gesetz selbst trifft - im Gegensatz zur Regelung bei den Grundstücksumsätzen nach § 6 Abs. 1 Zi 9 lit. a - über den Zeitpunkt eines möglichen Vorsteuerabzugs bei Option zur Steuerpflicht keine Aussage. …
…Strittig ist nun, ob das Finanzamt zu Recht eine Wiederaufnahme des Verfahrens für die Jahre 2006 und 2007 vorgenommen hat und ob die Bw. eine wirksame Option zur Steuerpflicht gemäß § 10 Abs. 3 KStG 1988 für die ausländische Beteiligung ausgeübt hat. In den berufungsgegenständlichen Jahren…