… 5 Abs. 1 Z 4 GrEStG 1987 angeordnet, daß beim Zuschlag im Zwangsversteigerungsverfahren Gegenleistung das Meistbot einschließlich der nach den Zwangsversteigerungsbedingungen bestehen bleibenden Rechte ist. Dabei ist für die Höhe der Bemessungsgrundlage nicht maßgebend, ob es sich beim Ersteher um einen Grundpfandgläubiger - dessen Forderungen erlöschen…
…für den Liegenschaftsanteil zu berechnen; beim Zuschlag im Zwangsversteigerungsverfahren werde dieser Wert der Gegenleistung gemäß § 5 Abs. 1 Z 4 GrEStG näher mit dem Meistbot definiert. Das GrEStG 1987 schweige zur Frage, ob dies der Netto- oder der Bruttopreis sei, weil im Zeitpunkt des Erlasses…
…wäre, wobei durch ihn die Verteilung des Erlöses aus der Verwertung des Superädifikates, somit auch die Bezahlung der Umsatzsteuer 10/01 gemäß ausdrücklicher gesetzlicher Anordnung im Rahmen eines im Konkursverfahren durchzuführenden Meistbotsverteilungsverfahrens vorzunehmen gewesen wäre. Da der entsprechende Meistbotsverteilungsbeschluss des Handelsgerichtes Wien zwischenzeitig ergangen sei…
…Ausgedinge und andere Reallasten entfallen. Mit Bescheid vom 6. Mai 2002 wurde der Berufungswerberin von der Gegenleistung (Meistbot in Höhe von € 60.000,00) Grunderwerbsteuer im Betrag von € 2.100,00 vorgeschrieben. In der dagegen eingebrachten Berufung wurde auf die als notwendig erachtete…
…Zubehör (Kücheneinrichtung) wurde im Schätzungsgutachten mit 1.453,46 € bewertet. Das Finanzamt schrieb für diesen Erwerb unter Zugrundelegung einer Bemessungsgrundlage von 98.546,50 € (Meistbot abzüglich Wert des Zubehörs) die Grunderwerbsteuer vor. Gegen diesen Bescheid erhob die Berufungswerberin die Berufung mit der Begründung…
…worden. Daher könnte er sie auch dem Finanzamt nicht entrichten. Das Meistbot sei an die betreibende Partei W-H Baugruppe GmbH und an die Volksbank Ried im Innkreis reg.GmbH verteilt worden. Soweit die betreibende Partei W-H Baugruppe GmbH Kapital und Kosten erhalten habe…
…2010 zwischen der Z-GmbH (kurz Z) als Veräußerin und Herrn BW (dem nunmehrige Berufungswerber, kurz Bw.) als Erwerber verwirklichten grunderwerbsteuerbaren Rechtsvorgang (bezeichnet als "Protokoll") um eine Gegenleistung von € 1.000,00 (Meistbot) an. Dieser Rechtsvorgang wurde beim Finanzamt unter ErfNr.*** erfasst. 1.2…
… 5 GrEStG ist daher das im Beschluss des Bezirksgerichtes ausgewiesene Meistbot von 62.000 € abzüglich des Wertes des Zubehörs von 1.800 €. Die Grunderwerbsteuer bemisst sich somit wie folgt: 62.000 € - 1.800 € = 60.200 € x 3,5% =…
…1. Dezember 2008 betreffend Grunderwerbsteuer entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Im Rahmen einer gerichtlichen Zwangsversteigerung haben A (= Berufungswerberin, Bw) und H die Liegenschaft in EZ1 zum Meistbot von € 146.800 am 29. Oktober 2008 erworben…
…1. Dezember 2008 betreffend Grunderwerbsteuer entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Im Rahmen einer gerichtlichen Zwangsversteigerung haben A und H (= Berufungswerber, Bw) die Liegenschaft in EZ1 zum Meistbot von € 146.800 am 29. Oktober 2008 erworben…
…der Gegenleistung zu berechnen. Nach § 5 Abs. 1 Z 4 GrEStG ist Gegenleistung beim Zuschlag im Zwangsversteigerungsverfahren das Meistbot. Wie das Finanzamt schon zutreffend ausgeführt hat, folgt aus den wiedergegebenen Bestimmungen, dass für die Dauer bestimmte Gebäude grundsätzlich Bestandteil der Liegenschaft werden, auf der sie…
…Versteigerungsbedingungen werden über Antrag der Ersteigerin, SP gemäß § 237 EO aufgrund der rechtskräftigen Erteilung des Zuschlages des BGK, 22, am 11.07.2002, des rechtskräftigen Meistbotsverteilungsbeschlusses des BG, 33, vom 29.11.2002, der Bescheide der Bezirkshauptmannschaft.....bei den Liegenschaften 55 und ....Eigentümer jeweils WB, ...…
…des Finanzamtes Bruck Eisenstadt Oberwart vom 9. November 2005, EW-ZZ ZZZ-Z-ZZZ/Z betreffend Einheitswert des Grundvermögens entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Entscheidungsgründe Auf Grund des rechtskräftigen Meistbotverteilungsbeschlusses vom 24. Juli 2003 wurden Bw. die Liegenschaften EZ X mit den Grundstücken…
…Der Verkehrswert (brutto) der Liegenschaft ist darin mit (gerundet) 2.112.000 € ausgewiesen: Das bei der Versteigerung erzielte Meistbot von 1.380.784 € wurde in der Erklärung der Einkünfte von Personengesellschaften für 2003 mit einem Betrag von 226.883,34 € Grund und…
…für den unentgeltlichen Teil des Erwerbsvorganges kein Schenkungswille vorhanden ist und auch keine Bereicherung in Kauf genommen wird. Dies kann z.B. bei der Zwangsversteigerung einer Liegenschaft eintreten, wenn das erzielte Meistbot hinter dem dreifachen Einheitswert des Grundstückes zurückbleibt. (Adametz/Proksch/Rathgeber, Das Schenkungsmeldegesetz, 2008…
…an vollständig zur betrieblichen Finanzierung erfolgt sei, handle es sich um eine letztlich für den Bw. verlorene Einlage in das Betriebsvermögen der "KG". | | € | S | Meistbot lt. Kaufvertrag | 138.078,38 | | Spesen lt. Gerichtsbeschluss | -12.331,93…
…September 1999 betrug der Sachwert der Liegenschaft damals ca. ATS 6,3 Mio. Herr KG erwarb das gegenständliche Grundstück um den Betrag (Meistbot) von rund ATS 3,15 Mio. Mit Eingabe vom 29. Juni 2004 legten die Berufungswerber (Bw.) durch ihren steuerlichen Vertreter dem Finanzamt…
…da der Steuerpflichtige wegen beruflich bedingter Auslandsaufenthalte nicht erreichbar gewesen sei. In Folge vorgelegt wurden ein Dokument über die Erteilung des Zuschlages hinsichtlich der Liegenschaft in U2, an den Steuerpflichtigen um das Meistbot von 5.170.000,00 S, unterzeichnet vom BG.M am 20…
…Juli 1999. Auf Grund des erteilten Zuschlages im Zwangsversteigerungsverfahrens habe die Bw. die grundbücherliche Einverleibung ihres Eigentumsrechtes nach Selbstberechnung der vom Meistbot von € 80.000,00 zu entrichtenden Grunderwerbsteuer beantragt. Würde der Berufung nicht Folge gegeben werden, so würde es zu einer Doppelbesteuerung des…
…Der Bw. hatte diese 3.277 m2 große Liegenschaft laut Beschluss des zuständigen Bezirksgerichtes vom 20. Mai 1999 in einem Zwangsversteigerungsverfahren mittels Meistbotes über ATS 5,17 Mio durch Zuschlag erworben. Die Finanzierung des Erwerbes erfolgte zunächst über das Verrechungskonto des Bw. bei der Mieterin…