…am 15. März 2010 zur Post gegeben und damit um 10 ½ Monate verspätet beim Finanzamt eingereicht worden. Aus der Begründung für die Fristversäumnis, dass nämlich "leider versehentlich ein Kanzleimitarbeiter den Bw. aus der Liste der für Österreich zu erstellenden Umsatzsteuererklärungen gelöscht habe", offenbart sich…
…bisher keinerlei Fehler begangen, die zu einem Antrag auf Wiedereinsetzung geführt hätten. Der Steuerberater habe der Kanzleimitarbeiterin WM, die bereits langjährig in dem Unternehmen beschäftigt sei und auf Grund eines abgeschlossenen Studiums und bereits dreijähriger Erfahrung als Berufsanwärter auch fachlich hochqualifiziert sei, die Übergabe (gemeint…
…wird, ist das Übersehen der Belege (Beilagen) für die Antragsveranlagung 2005, ohne hiefür irgendwelche Rechtfertigungsgründe ins Treffen zu führen, die sich aus dem persönlichen Umfeld der damit betrauten Kanzleimitarbeiterin ergeben könnten. Offensichtlich und unbestritten ergibt sich aus der Aktenlage, dass diese das durch die Bw…
…Oktober bereits eingebracht worden. Als Wiedereinsetzungsgrund wurde angeführt, das unvorhergesehene Ereignis hätte darin bestanden, dass der zuständigen Kanzleimitarbeiterin/Sekretariat der Auftrag erteilt worden wäre, an die Behörde ein Ersuchen um Verlängerung der Berufungsfrist mittels Fax zu richten, wobei die Bescheide anzuführen waren. Diese irrte sich…
…82/16/0119, 6.7.2011, 2008/13/0149). Mit dem angebotenen Beweismittel, der Aussage von Kanzleimitarbeitern, kann der Nachweis für das Einlangen der Postsendungen vom 8. August 2011 beim Finanzamt nicht erbracht werden. Angaben von Mitarbeitern aus deren Erinnerung zur Versendung von Poststücken kommt…
…genannten Bescheide erheben") diese, da der Klient keine Unterlagen rechtzeitig beigebracht hatte, als nicht verfristet erachtet. Die entschuldbare Fehlleistung des Kanzleimitarbeiters stelle ein im Sinne des § 308 BAO unabwendbares Ereignis dar. Die Wirtschaftstreuhandkanzlei verfüge über ein internes Kontrollsystem für die Fristenevidenz. Dieses sei solcherart ausgestaltet…
…Ich habe nicht in Erinnerung, dass mein Gatte etwas zu den eingegangenen Rechnungen von K gesagt hat." (Finanzstrafakt II Bl. 316). Hätte aber einer der Kanzleimitarbeiter, welcher für die Berechnung der monatlichen Umsatzsteuer und Erstellung der Voranmeldung verantwortlich gewesen ist, nach Einsicht in die Rechnung…
…der gegen diesen Bescheid eingebrachten Berufung wandte der steuerliche Vertreter ein, dass bei der Erstellung der Steuererklärungen von seinem Kanzleimitarbeiter übersehen worden sei, den Antrag auf Gewährung der Lehrlingsausbildungsprämie gemeinsam mit den übrigen Steuererklärungen vorzubereiten, sodass bei Erklärungsabgabe lediglich die Umsatz- und Einkommensteuererklärung eingereicht worden…
…die Jahre 2004 bis 2006 vom 22. Juli 2010 eingereicht und wie folgt begründet: Im Antrag auf Rechtsmittelfristverlängerung vom 20. August 2010 sei von einer Kanzleimitarbeiterin verabsäumt worden, die Rechtsmittelfrist für die Feststellungsbescheide 2004 bis 2006 zu verlängern. Es seien lediglich die Fristen für die…
…Dadurch bedingt, dass die Bw aufgrund ihrer mit zahlreichen Reisen verbundenen Tätigkeit (Coachingveranstaltungen finden zumeist auswärts statt) im betreffenden Zeitraum nicht am Betriebsstandort zugegen war uns sie ob der veränderten umsatzsteuerlichen Situation noch einmal das Gespräch mit den sie betreuenden Kanzleimitarbeitern gesucht habe, erfolgte die…
…Formulare seien in ein Kuvert gesteckt worden und - wie immer - von einer Kanzleimitarbeiterin - Frau S. - in den Briefkasten des Finanzamtes Feldbach geworfen worden. Im Zuge der auf Grund des Prüfungsauftrages vom 20. März 2009 durchgeführten Umsatzsteuersonderprüfung habe der damit betraute Beamte gegenüber einer Kanzleimitarbeiterin gemeint…
…für die Einhaltung von Terminen und Fristen erforderliche und nach den persönlichen wie fachlichen Qualifikationen zumutbare Sorgfalt außer Acht lasse. Da es einer Kanzleimitarbeiterin in einer Wirtschaftstreuhandkanzlei durchaus zumutbar sei, den vom Verteidiger formulierten Auftrag einer Faxsendung an das Finanzamt an die korrekte Nummer durchzuführen…
…Posten im Zuge der Arbeiten zum Jahresabschluss 2005 vom Bilanzbuchhalter entdeckt worden. Das Verschulden liege eindeutig nicht auf Seite des Klienten, sondern auf Seiten des Kanzleimitarbeiters. Es liege jedoch nur leichte Fahrlässigkeit vor. Der betreffenden erfahrenen Buchhaltungskraft in der Wirtschaftstreuhandkanzlei könne nicht der Vorwurf eines…
…worden, vorläufig bloß einen "einfachen" Einspruch gegen die Strafverfügung einzubringen und erst nach Erhalt der restlichen Aktenbestandteile eine detaillierte Stellungnahme zu verfassen. Nach Abfassung des (in Kopie beigeschlossenen) Einspruchs am 17.2.2006 sei dieser vom Beschuldigtenvertreter unterschrieben und von einer Kanzleimitarbeiterin, Frau AFE, kouvertiert…
…Betrag sei irrtümlich niedriger gewesen, da in einem Excel Worksheet irrtümlich der in einer Formel eingetragene Betrag des Vormonates von der Kanzleimitarbeiterin nicht überschrieben worden sei. Es handle sich daher nicht um eine Fristversäumnis, sondern lediglich um einen Tippfehler der Kanzleimitarbeiterin. In einem ähnlich gelagerten…
…zuständige Behörde aufgrund eines falschen Adressaten nicht rechtfertigen. Das Nichtbeachten des richtigen Adressaten könne nicht bloß als minderer Grad des Versehens beurteilt werden zumal die Behauptung im Antrag, die Kanzleimitarbeiterin habe an die Adresse des Wohnsitzfinanzamtes und nicht an jene der Strafbehörde adressiert, nicht stimme…
…Menschen, sondern lägen im Bereich des durchschnittlichen Maßes der Fahrlässigkeit. Ergänzend zur Berufung wurde im Vorlageantrag ausgeführt, dass die Kanzleimitarbeiterin im Übrigen äußerst umsichtig den Fristenkalender führe und vor dem gegenständlichen Versäumnis es noch nie außer Acht gelassen habe, eine Frist im Fristenkalender zu vermerken…
…dem Ergänzungsersuchen vom 12. Dezember 2000 sei sehr wohl nachgekommen worden: Am 10. Jänner 2001 sei von 2 Kanzleimitarbeiterinnen ein Konvolut von 60 - 70 Seiten beim Postamt 1218 Wien aufgegeben worden. Sollten die Unterlagen nicht aufgefunden werden, würden neuerlich Kopien angefertigt und übersandt werden. Die…
…unglücklicher Umstände (oder Sorglosigkeit in anderen Kanzleien) diese unrichtige Vertragsformulierung entstehen konnte. In der Rechtsanwaltskanzlei MM habe den Abtretungsvertrag ein im Detail nicht informierter Kanzleimitarbeiter verfasst und sei der Abtretungsvertrag versandt worden, ohne dass er durch den diesen Fall bearbeitenden RA M ausreichend kontrolliert worden…
…unglücklicher Umstände (oder Sorglosigkeit in anderen Kanzleien) diese unrichtige Vertragsformulierung entstehen konnte. In der Rechtsanwaltskanzlei MM habe den Abtretungsvertrag ein im Detail nicht informierter Kanzleimitarbeiter verfasst und sei der Abtretungsvertrag versandt worden, ohne dass er durch den diesen Fall bearbeitenden RA M ausreichend kontrolliert worden…