…Tagesgeld für Inlandsdienstreisen bis zu 360,00 ATS = 26,16 Euro (erst ab dem Jahr 2002 26,40 Euro laut BGBl I 2001/59) pro Tag betragen. Dauert eine Dienstreise länger als drei Stunden, so kann für jede angefangene Stunde ein Zwölftel gerechnet werden…
…Vorschrift im Sinne des § 68 Abs. 5 Z 1 bis 6 EStG 1988 ins Treffen geführt wurde, die eine besondere Regelung des Begriffes Dienstreise enthalten würde. Weiters ist zu berücksichtigen, dass der Verwaltungsgerichtshof die Auffassung vertreten hat, dass der Bestimmung des § 26 Z 4 EStG…
…der Steiermärkischen Landesregierung in Graz, hatte am 20. September 2007 um 7:35 Uhr auf einer vom Dienstgeber nachträglich als Dienstreise genehmigten Fahrt aus Richtung A. kommend im Bereich der Autobahnabfahrt Graz-Ost kurz vor dem Verzögerungsstreifen einen Auffahrunfall verursacht, an dem insgesamt drei Kraftfahrzeuge…
…auszuscheiden. Kilometergelder seien nur dann nicht steuerbar zu behandeln, wenn u.a. eine lohnsteuerlich anzuerkennende Dienstreise vorliege, der Arbeitgeber ein Kraftfahrzeug benütze, für dessen Betrieb er aufzukommen habe und die Anzahl der Kilometer durch ein laufend geführtes Fahrtenbuch oder durch sonst geeignete Unterlagen nachgewiesen werde…
…stellte das Prüfungsorgan ua. fest, dass die Bw. im Prüfungszeitraum an LKW-Lenker als "Tagesgelder" bezeichnete Beträge monatlich steuerfrei ausbezahlt und diese als Vergütungen für Dienstreisen nach dem ersten Tatbestand des § 26 Z 4 Einkommensteuergesetz (EStG 1988) nicht steuerbar behandelt habe, obwohl bereits bei der…
…fest, dass die Bw. im Kalenderjahr 2000 an sechs LKW-Lenker als "Tagesgelder" bezeichnete Beträge in Höhe von S 253.500,00 (steuerfrei) ausbezahlt und diese als Vergütungen für Dienstreisen nach dem ersten Tatbestand des § 26 Z 4 Einkommensteuergesetz (EStG 1988) nicht steuerbar behandelt habe…
…Stunden und 114 zurückgelegte Kilometer pro Tag in Bruck ausweisen. Die Bw behandelte diese Fahrten als Dienstreisen und beließ Diäten und Kilometergeld steuerfrei. Das Finanzamt ging demgegenüber davon aus, dass durch diese Vereinbarung ein weiterer Dienstort geschaffen wurde. Da es sich demzufolge nicht um Dienstreisen…
…Erwerbung, Sicherung oder Erhaltung der Einnahmen. Werbungskosten sind bei der Einkunftsart abzuziehen bei der sie erwachsen sind und sie müssen in einem unmittelbaren, ursächlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang mit den betreffenden Einnahmen stehen. Erhält der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber für eine Dienstreise Ersätze, die aber die in …
…EStG 1988 normiert, dass nicht zu den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit Beträge, die aus Anlass einer Dienstreise als Reisevergütungen (Fahrtkostenvergütungen, Kilometergelder) und als Tagesgelder und Nächtigungsgelder gezahlt werden, gehören. Eine Dienstreise liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer über Auftrag des Arbeitgebers seinen Dienstort (Büro, Betriebsstätte, Werksgelände…
…Änderungen mit der Reisekostennovelle 2007 hingewiesen. Übereinstimmend mit diesen Aussagen der Berufungsentscheidung betreffend die Vorjahre wurden vom Bw. in der Arbeitnehmerveranlagung 2008 und 2009 wiederum die Fahrtkosten, für die unmittelbar zwischen Wohnung du Einsatzort stattgefundenen Dienstreisen als Werbungskosten gemäß § 16 Abs. 1 EStG geltend gemacht…
… 68 EStG würden lohngestaltende Vorschriften zum unmittelbaren Gesetzesinhalt, sofern sie hinsichtlich des Dienstreisebegriffes günstiger seien als das EStG. Davon betroffen sei die Feststellung des Dienstortes, die Dauer der Dienstreise sowie die Abrechnung nach Kalendertagen. Im Übrigen könne bei unregelmäßigen Besuch von Dienstorten ein Ort im…
…April 2006 legte der Steuerpflichtige u.a. eine "Aufstellung über Dienstreise mit priv.Kfz", einen Nachweis über erhaltene Reisegebühren und Kopien diverser Reiserechnungen samt entsprechenden Dienstaufträgen vor. Nach Prüfung der übermittelten Unterlagen wurden - neben anderen Abweichungen von der Erklärung - die Reisekosten mit Bescheid vom 20…
…2007 als unbegründet ab, da die geltend gemachten Kosten für Initiativreisen auf Grund der vorgelegten Bestätigung des Arbeitgebers weder registriert noch berücksichtigt würden, nur angeordnete Dienstreisen würden abgegolten. Die geltend gemachten Kosten hätten daher keinen Werbungskostencharakter. Innerhalb offener Frist beantragte der Bw. mit Eingabe vom…
…den seinerzeitigen Arbeitsort zurück, kann unter Einrechnung der dort bereits verbrachten Arbeitszeiten nur die restliche, auf die Sechsmonatsfrist entfallende Zeitspanne als Dienstreise gewertet werden. Die Tage des Aufenthaltes am Einsatzort (soweit keine länger als sechs Kalendermonate dauernde Unterbrechung vorliegt) sind zusammenzurechnen, bis ein Zeitraum von…
…werden müssen. Es habe keine Möglichkeit bestanden nach Hause zu fahren, da keine öffentlichen Verkehrsmittel rechtzeitig in der Früh fuhren um den Dienstbeginn pünktlich anzutreten. Die Dienstreiserichlinien seien vom Dienstgeber anzufordern, da es ihm nicht möglich sei diese vorzulegen. Bezüglich der ungeklärten Nächtigungen bzw. Aufenthaltsorte…
…abgewiesen. Entscheidungsgründe Im Zuge einer Lohnsteuerprüfung stellte der Prüfer unter anderem fest, dass die bei den von der Berufungswerberin finanzierten (Flug)Dienstreisen angesammelten "Bonusmeilen" von den Dienstnehmern für private Zwecke verwendet worden sind. Der Prüfer vertrat in seinem Bericht über das Ergebnis der Außenprüfung die…
…Bw. begehrte unter anderem die Berücksichtigung des großen Pendlerpauschales für Fahrtstrecken zwischen 20 und 40 km, sowie Differenzwerbungskosten (Fahrtkosten) für seine Dienstreise nach D. in Deutschland vom 30.3.2003 bis 11.4.2003 in Höhe von € 228,98. Diese Differenzwerbungskosten resultierten daraus, dass…
Die anerkannten Differenzkosten sind auf das Werbungskostenpauschale von € 132,00 anzurechnen und wirken sich erst bei einem höheren Differenzbetrag steuerlich aus, da keine weiteren Werbungskosten zu berücksichtigen sind. | Jahr | Differenzwerbungskosten | Insgesamt anerkannte Werbungskosten | 2003 | € 200,05 | €…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bwin., vom 31. Jänner 2005, gegen die Bescheide des Finanzamtes Graz-Stadt vom 3. Jänner 2005, betreffend die Festsetzung von Lohnsteuer, Dienstgeberbeitrag zum Ausgleichsfonds für Familienbeihilfen (DB) und Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag (DZ) für den Prüfungszeitraum vom…
…unbegründet abgewiesen. Die angefochtenen Bescheide bleiben unverändert. Entscheidungsgründe Anlässlich der bei der Berufungswerberin durchgeführten Lohnsteuerprüfung hat das prüfende Organ unter anderem festgestellt, dass die bei von der Berufungswerberin finanzierten Dienstreisen angesammelten "Bonusmeilen" von Dienstnehmern für private Zwecke verwendet worden waren. Der Prüfer vertrat die Ansicht…