…3. Rechtliche Beurteilung Strittig ist nunmehr, ob die Aufwendungen für die im Dachgeschoss gelegene, als Büro genutzte Fläche als sonstige Werbungskosten zu berücksichtigen sind oder ob diese Räumlichkeit die Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung eines im Wohnungsverband gelegenen Arbeitszimmers gemäß § 20 Abs. 1 Ziff. 2…
…§ 12 Abs. 2 Z 2 lit. a UStG 1994 steuerlich nicht anzuerkennen. Die daraus für die Prüfungsjahre resultierenden Änderungen (2014: Kürzung der erklärten Betriebsausgaben um 9.666,67 € und der Vorsteuern um 11.475,83 €; 2015: Kürzung der erklärten Betriebseinnahmen bzw. Umsätze um…
…Wert 28.1. bis 28.8.2013) mit einem Buchungstext "Papa-Geld" Dauerauftrag an (mit Namen der Tochter). Die Beschwerde wurde mit BVE als unbegründet abgewiesen und im Wesentlichen ausgeführt, dass Rechtsgeschäfte für den Bereich des Steuerrechts keine Rückwirkung entfalten könnten. Ein Nachweis, dass das…
…ihrem Beginn oder während der vorangegangenen Jahre bloß vorübergehend gewesen wäre. Andernfalls könnte nahezu jede nachträgliche Beendigung eines Dienstverhältnisses rückwirkend zu einer steuerlichen Anerkennung der zuvor privat veranlassten Wohnsitzbeibehaltung führen. Eine solche Betrachtung wäre mit dem für die Werbungskosteneigenschaft erforderlichen Veranlassungszusammenhang nicht vereinbar. Entscheidend ist…
…wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit dürfen durch Unterhaltspflichten indisponible Einkommensteile keiner Besteuerung unterliegen. Der Alleinverdienerabsetzbetrag soll der geminderten steuerlichen Leistungsfähigkeit des unterhaltsleistenden (Ehe)Partners Rechnung tragen bzw das Existenzminimum des nicht verdienenden (Ehe)Partners steuerfrei stellen. Mit dem Absetzbetrag wird die steuerlich ungleiche Berücksichtigung des gemeinsamen Existenzminimums einer…
…Bilanz steuerlich maßgebend. In diesem Fall ist mangels eines Zwischenabschlusses zum Vertragstag (1. August 2007) eine Anwendungsvoraussetzung des Art. IV UmgrStG nicht gegeben - siehe RZ 1335 UmgrStR 2002. Im Gegensatz zum 1. Jänner wie im Beispiel der UmgrStR war jedoch der 1. August 2007 kein…
…des Entstehens des Veräußerungsgewinnes verwies das Finanzamt auf § 24 Abs 7 EStG. Zum Vorbringen, man könnte die steuerliche Buchwertfortführung für 90 % anerkennen und bloß für 10% nicht erklärte das Finanzamt, es handle sich dabei um eine ganz andere Rechtspersönlichkeit. Diesfalls hätte die GesbR einbringen müssen…
…Im Beschwerdefall vermag die Beschwerdeführerin keine gesetzliche Bestimmung aufzuzeigen, der zufolge die rückwirkende Schenkung des Gesellschaftsanteiles durch B**** H**** steuerrechtlich relevant wäre. Als maßgebliche gesetzliche Vorschrift käme hier insbesondere das Umgründungssteuergesetz (UmgrStG) in Betracht. Vielmehr besteht für eine steuerliche Anerkennung einer rückwirkenden Schenkung eines Unternehmensanteiles…
…da mit 2004 bzw. 2005 keine steuerliche Entnahme dargestellt wurde. Legen Sie bitte weiters den/die Mietvertrag/-verträge vor. Da die Einkünfte seitdem negativ sind, werden sie gebeten zu folgenden Punkten Stellung zu nehmen: Nennen Sie bitte die Ursachen der Verluste im Verhältnis zu Vergleichsbetrieben…
…der R Immobilienverwaltungs GmbH, so habe dies auf Gesellschaftersebene (PS) aufgrund der Beteiligungsertragsbefreiung des § 10 Abs. 1 KStG keine steuerliche Konsequenz. Die Schlussfolgerung, wonach die Privatstiftung aufgrund der "Personenbezogenheit" eine "mehr oder weniger ausgeprägte Ähnlichkeit mit einer Beteiligungsstruktur" aufweise berücksichtige nicht, dass die PS bereits…
…überlassen. Diese Überlassung der Wohnung ist als Gewährung des Unterhaltes an einen Familienangehörigen (Tochter) des Berufungswerbers zu bewerten und stellt sich nicht als wirtschaftliche Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen dar und begründet sich dies in nachstehenden Ausführungen: Ein Mietvertrag kann keine steuerliche Anerkennung finden, soweit…
…ein Handwerk oder eine Landwirtschaft betreiben würden. Aus oben angeführten Gründen könne die doppelte Haushaltsführung keine steuerliche Anerkennung finden. Mit Schreiben vom 24.5.2025 wurde der Antrag auf Vorlage der Beschwerde an das Bundesfinanzgericht gestellt und wie folgt begründet: Die doppelte Haushaltsführung sei aus…
…aufgenommen werden. Andere Unterlagen (z.B. eine entsprechende Korrespondenz) können zur Verschleierung des wahren Sachverhaltes dienen. Die Behörde kann daher den durch Rechnungen belegten und als Betriebsausgaben verbuchten Aufwendungen die steuerliche Anerkennung versagen, sie hat aber darzulegen, aus welchen Gründen sie dies tut. Die fehlende…
…unbeachtliche Einkommensverwendungen handelt, die keine Zurechnungsänderungen der Einkünfte zur Folge haben. Der in Rede stehenden "Fruchtgenussvereinbarung" war die steuerliche Anerkennung zu versagen und war daher die Beschwerde als unbegründet abzuweisen. Zulässigkeit der Revision Gegen ein Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes ist die Revision zulässig, wenn sie von…
…wenn an der tatsächlichen Durchführung kein Zweifel besteht und grundsätzlich Fremdüblichkeit gegeben ist (vgl. Knechtl in Wiesner/Grabner/Wanke, EStG § 4 Anm. 67). Die in der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes für die steuerliche Anerkennung von Verträgen zwischen nahen Angehörigen aufgestellten Kriterien haben ihre Bedeutung im Rahmen…
…Beschwerde als unbegründet abgewiesen. Begründend dazu wurde festgestellt, dass für die steuerliche Anerkennung von Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung die eingetretene Belastung außergewöhnlich und zwangsläufig erwachsen und (dadurch) die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Abgabepflichtigen wesentlich beeinträchtigt sein müsse. Letzteres ergäbe sich aus dem anhand des Einkommens des…
…zu machen. Aufwendungen dürfen nur dann als nachträgliche Werbungskosten steuerliche Anerkennung finden, wenn diese sich zweifellos noch auf eine nichtselbständige Tätigkeit vor der Beendigung beziehen. Nachdem sich aus der vorliegenden Aktenlage kein derartiger (un)mittelbarer (ausschließlicher) Zusammenhang mit der Tätigkeit als Geschäftsführer ableiten lässt, können…
…Jahr erfasst werden, für welches sie geleistet wurden. Unterhaltszahlungen betreffend die Jahre 2005 und 2006 finden somit im Jahr 2013 keine steuerliche Anerkennung; dem Beschwerdeführer kann damit im Jahr 2013 weder ein Unterhaltsabsetzbetrag gewährt noch eine außergewöhnliche Belastung für Unterhaltsleistungen zuerkannt werden. Insgesamt war daher…
…werden? Könnten die entrichteten Sozialversicherungsbeiträge beim Ehegatten als Pflichtbeiträge (Sonderausgaben) geltend gemacht werden, wenn die Ehefrau kein steuerliches Einkommen besitze? Gemäß EStR RZ 1130 (mit Hinweis auf VwGH-Erkenntnisse) fänden Vereinbarungen zwischen nahen Angehörigen dann Anerkennung, wenn sie nach außen ausreichend zum Ausdruck kämen (Publizität)…
…Mangels ärztlichen Nachweises über den Zusammenhang mit der Erwerbsminderung der Medikamentenkosten konnten die beeinspruchten Medikamente zwar als außergewöhnliche Belastung anerkannt werden, jedoch nur unter Anrechnung des Selbstbehaltes. Die Ausgaben für Terrassenerneuerung, Hauseingang und Garageneinfahrt konnten aus folgenden Gründen keine steuerliche Anerkennung finden: Gem. § 34 Abs…