…4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe I. Verfahrensgang Strittig ist, ob der Beschwerdeführer den Verlustvortrag seines Vaters, dessen Betrieb er im Jahr 2000 unentgeltlich im Wege einer Schenkung übernommen hat, nach Ableben des Vaters als Gesamtrechtsnachfolger geltend machen kann. Die Abgabenbehörde hat am…
…Abs 1 BAO (Oz 2) und hielt in der Begründung fest, dass sich die Höhe des im Jahr 2019 verwertbaren Verlustvortrages auf 53.694,30 Euro (siehe Ausführungen zur Beweiswürdigung in gegenständlichem Erkenntnis) belaufe. Dieser wurde zur Gänze im Zuge der Veranlagung 2019 verwertet. Gegen…
…15.9.2016, Ra 2015/15/0003, Rn 16-18 mwH). Wurde - wie im gegenständlichen Beschwerdefall - ein Betrieb unter Lebenden übertragen, ist zu berücksichtigen, dass der bisherige Betriebsinhaber den Verlustvortrag weiterhin geltend machen kann (vgl Zorn, RdW 2013, 354 355; Jakom/Peyerl EStG 2024 § 18…
…gemäß § 299 BAO vom 2.10.2019 hob die belangte Behörde den Körperschaftsteuerbescheid für 2017 vom 8.10.2018 auf und erließ gleichzeitig einen neuen Sachbescheid, in welchem die belangte Behörde den Großteil der Verlustvorträge nicht zum Verlustabzug zuließ. Begründend führte sie zusammengefasst aus, der…
…2013 gegründeten unbeschränkt steuerpflichtigen Gesellschaften mit beschränkter Haftung für die ersten fünf Jahre ab Eintritt in die unbeschränkte Steuerpflicht für jedes volle Kalendervierteljahr 125 EUR und in den folgenden fünf Jahren für jedes volle Kalendervierteljahr 250 EUR betragen. Der berücksichtigte Verlustvortrag sei gemäß § 8 Abs…
…der Gruppenbesteuerung (drei Wirtschaftsjahre des Gruppenmitglieds ***Bf1*** 01.09.2013-31.08.2014; 01.09.2014-31.08.2015 und 01.09.2015-31.08.2014) aufgebauten Verlustvorträge, da diese nach Prüfungsfeststellung als Folge der Verschmelzung (Down-Stream-Merger) des ehemaligen Gruppenträgers auf das ehemalige…
…Beschwerdeführer als Alleingesellschafter umgewandelt. Das Vermögen der Gesellschaft ging im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf den Beschwerdeführer über. Zum Umwandlungsstichtag hatte die GmbH noch nicht verrechnete Verlustvorträge in Höhe von 896.973 Euro, die sich aus Verlusten der Jahre 2009 (439.566 Euro), 2010 (368.926…
…St.Nr. 1234, später 1234). Die Gesamtheit der Verlustvorträge aus diesem Betrieb der alten GmbH betrug bis zum 31.12.1995 44.562,68 €. Die per 31.12.1995 umgewandelte, alte GmbH wies in der Schlussbilanz zum 31.12.1995 einen Bilanzverlust von 613…
…25. November 2009 setzte das zuständige Finanzamt die Körperschaftsteuer fest, ohne den Verlustvortrag anzusetzen. Begründend wurde betreffend den Verlustabzug in der Höhe von € 125.255,94 (aus dem Rumpfwirtschaftsjahr der einbringenden Firma D A - Zeitraum 1.1.2008 bis 31.3.2008) ausgeführt, dass…
…Einkünfte aus der Miteigentumsgesellschaft bereits mitberücksichtigt wurden. Ein bisher im Jahr 2004 nur teilweise verbrauchter Verlustvortrag von 116.922,15 € wurde auf Grund der Erhöhung der Einkünfte im neuen Einkommensteuerbescheid 2004 vom 21.05.2008 zur Gänze aufgebraucht, sodass das Finanzamt im neu erlassenen…
…1988, G248/87 zur GewSt. Weiters teilt der Bf die verfassungsrechtlichen Bedenken von Wolf/Silberbauer, taxlex 2006, 117 [wohl gemeint 121]: Es sei unsachlich, die Verlustvorträge nicht beim Überträger zu lassen, wie bei Schenkungen von Betriebsvermögen üblich, sonder untergehen zu lassen; es sei unsachlich, dass…
…herrührenden Verluste nicht berücksichtigt und dies damit begründet, dass der Bf. die Anteile an der KG mit 10.11.2011 erworben habe und somit ein Verlustvortrag den Rechtsnachfolgern der übertragenden Körperschaft aus dieser Gesellschaft nicht zustünde. Der Bf. habe gegen den Einkommensteuerbescheid Beschwerde eingebracht und…
…der fehlenden Einkunftsquelle infolge der Liebhaberei komme die Verlustabzugsbeschränkung nicht zum Tragen. Die Abgabenbehörde habe bis dato nur die Verluste der Jahre 1989 und 1990 als Verlustvorträge in den Jahren von 1991 bis 1997, nicht jedoch die amtsbekannten Verluste aus den Perioden der Zwangsverwaltung und…
…Mindestdauer ist erfüllt, wenn das Einkommen aus drei vollen Wirtschaftsjahren (letztlich) beim Gruppenträger tatsächlich zu einer Zurechnung geführt hat." Nach Meinung der belangten Behörde könne neben dem bisher angesammelten Verlustvortrag der übernehmenden Körperschaft, der Verlustvortrag der übertragenden Körperschaft erst im Veranlagungszeitraum berücksichtigt werden, welcher auf…
…00 | | 3.) Mit Beschwerdevorentscheidung vom 23. Juli 2014 wurde die Beschwerde als unbegründet abgewiesen; der Einkommensteuerbescheid 2014 wurde abgeändert. Zur Höhe des Verlustvortrages wurde in der gesonderten Bescheidbegründung vom 22. Juli 2014 ausgeführt, bei dem im Einkommensteuerbescheid 1996 ausgewiesenen Verlust habe es sich …
…Einkommen (richtiger als einen negativen Gesamtbetrag der Einkünfte) ausweist. Der Verlust ist Tatbestandsmerkmal des nachfolgenden Bescheides, mit dem der Verlustvortrag berücksichtigt werden soll (Stoll, BAO 1335). Über die Höhe des abzugsfähigen Verlustes wird für das Jahr abgesprochen, in dem der Verlust entstanden ist (VwGH 29…
…daher der Beschwerde zu keinem Erfolg verhelfen, ist doch dem Bundesfinanzgericht verwehrt, von den in Rechtskraft erwachsenen Bescheid(sprüch)en abzuweichen. Eine „fiktive“ Verrechnung eines Verlustvortrages, deren Höhe sich nicht aus den Einkommensteuerbescheiden der Vorjahre ergibt, hat zu unterbleiben. Die in den Beschwerdevorbringen aufgeworfene Frage…
…ist bereits aufgrund dieser Entscheidungen des VwGH und auch der Vorschriften der EStR der Boden entzogen. Im Wirtschaftsjahr 2010 wurde von diesem Verlustvortrag bereits ein Betrag von € 7.248,82 mit den Einkünften des BF verrechnet. Der im Wirtschaftsjahr 2011 noch verbleibende Restverlust aus…
…seiner Beschwerde vom 19.02.2025 selbst dargelegt, dass er lediglich "lückenhaft" Einkommensteuerbescheide ab 1988 vorgefunden habe. Eine genaue Höhe des - behaupteterweise - noch offenen Verlustvortrages sei nicht dargelegt worden, stattdessen sei im Zuge der Beschwerde ein Wert von "ca. 2.000.000 €" vorgebracht worden…
…Verfahrensgang Mit vorläufigem Bescheid des Finanzamtes Ort vom 19.9.2012 wurde dem Beschwerdeführer die Einkommensteuer für das Jahr 2009 vorgeschrieben. Eine Berücksichtigung von Verlustvorträgen erfolgte nicht. Die Vorläufigkeit der Festsetzung der Einkommensteuer begründete das Finanzamt wie folgt: " Da nach dem Ergebnis des Ermittlungsverfahrens die…