…nach Art 133 Abs 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe I. Verfahrensgang Im Beschwerdefall strittig ist die Verlustverwertung von negativen Kapitaleinkünften. In der am 30. September 2021 elektronisch übermittelten Einkommensteuererklärung für das Jahr 2020 führte die Beschwerdeführerin unter anderem positive Einkünfte aus der…
…der Kodifizierung der GRC im Jahr 2009 mit dem Vertrag von Lissabon ergangen ist. Der bloße Umstand, dass eine Verlustverwertung im Bereich des Kapitalvermögens in Deutschland zulässig ist, zwingt den österreichischen Gesetzgeber nicht dazu, einen solchen gleichermaßen zuzulassen. Darüber hinaus ist im Beschwerdefall die Revision…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den ***Einzelrichter*** über die Beschwerden der ***Bf1-KG***, ***Bf1-KG-Adr***, vertreten durch die AT Tax Advisory & Trustee Steuerberatung GmbH, Rudolfsplatz 9, 1010 Wien, und des ***Bf2***, ***Bf2-Adr***, vertreten durch die KPMG Alpen-Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungs…
Mit Schreiben vom 08.04.2016 erhob die Beschwerdeführerin durch ihren steuerlichen Vertreter die Beschwerden sowohl gegen die Bescheide betreffend Wiederaufnahme des Verfahrens hinsichtlich Feststellung von Einkünften für 2008 bis 2013 als auch gegen die Bescheide betreffend Feststellung von Einkünften für 2008 bis 2013 und…
Bei seiner Einvernahme durch das Bundesfinanzgericht am 15.10.2020 gab der Beschwerdeführer niederschriftlich an, er sei noch als Kommanditist an der Beschwerdeführerin (treuhändig) beteiligt und plane keinen Ausstieg. Er sei auch noch als Kommanditist an den anderen acht Kommanditgesellschaften (treuhändig) beteiligt. Vor den neun…
…den Verlustvortrag ein und werden mit späteren Gewinnen verrechnet. Der Verlust aus 1994 wird nicht als Verlustvortrag zugelassen, die Verlustverwertung hat in Deutschland zu erfolgen und eine Nachversteuerung gemäß § 2a Abs 3 dEStG hat zu unterbleiben. Der Verlustvortrag ist daher um den Verlust aus 1994…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch die RichterinRi in der Beschwerdesache ***Bf***, ***Bf-Adr***, über die Beschwerde vom 19. Februar 2022 gegen den Bescheid des Finanzamtes Österreich vom 7. Februar 2022 betreffend Einkommensteuer 2020 Steuernummer ***BfStNr*** zu Recht erkannt: I. Die Beschwerde wird…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch die Richterin Ri in der Beschwerdesache Bf, Bf-Adr, über die Beschwerde vom 11. Februar 2021 gegen den Bescheid des Finanzamtes Österreich vom 15. Jänner 2021 betreffend Einkommensteuer 2019 Steuernummer BfStNr zu Recht erkannt: I. Die Beschwerde…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch die RichterinRi in der Beschwerdesache Bf, Bf-Adr, über die Beschwerde vom 5. Dezember 2019 gegen den Bescheid des Finanzamtes Linz (nunmehr Finanzamt Österreich) vom 7. November 2019 betreffend Einkommensteuer 2018 Steuernummer BfStNr zu Recht erkannt: I…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch die RichterinRi in der Beschwerdesache Bf, Bf-Adr, über die Beschwerde vom 23. November 2017 gegen den Bescheid des Finanzamtes Linz (nunmehr Finanzamt Österreich) vom 6. November 2017 betreffend Einkommensteuer 2016 Steuernummer BfStNr zu Recht erkannt: I…
…VfGH B 19/90; VfGH B 27/86, VfGH B 28/86); im außerbetrieblichen Bereich handelte es sich um Verlustverwertungsbeschränkungen bei den sonstigen Einkünften ( VfGH B 941/02), bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (VfGH B 1044/91; VfGH G 28/00; VfGH G 35…
…nicht im selben Jahr ausgeglichen werden können - wie im gegenständlichen Fall aufgrund von Mietzinsausfällen in den Jahren 2010 bis 2012 - sind dabei typisierend in Kauf zu nehmen. Im Übrigen teilt auch die ständige Judikatur des BFG die verfassungsrechtlichen Bedenken zu Einschränkungen von Verlustverwertungen nicht: vgl…
…Anlagemodells verursacht und von den stillen Gesellschafterinnen getragen wurden, als Sonderbetriebsausgaben in der Zielgesellschaft möglich ist und ob der den atypisch stillen Gesellschafterinnen zugewiesene Verlust in Höhe von 190 % ihrer Einlage ausgleichsfähig ist bzw. ob eine Verlustverwertungsbeschränkung nach § 2 Abs. 2a EStG greift. Sachverhalt …
…das Erkenntnis von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird. Zur Qualifikation betrieblicher Einkünfte im Zusammenhang mit einer doppelstöckigen Mitunternehmerschaft mit Treuhandkonstruktion sowie zur Verlustverwertungsbeschränkung des § 2 Abs…
…des Anlagemodells verursacht und von den stillen Gesellschafterinnen getragen wurden, als Sonderbetriebsausgaben in der Zielgesellschaft möglich ist und ob der den atypisch stillen Gesellschafterinnen zugewiesene Verlust in Höhe von 190 % ihrer Einlage ausgleichsfähig ist bzw. ob die Verlustverwertungsbeschränkung nach § 2 Abs. 2a EStG greift. 1…
…den Treugebern zu berücksichtigen. Verlustzuweisung - § 2 Abs. 2a EStG 1988 Zur strittigen Frage, ob der den atypisch stillen Gesellschafterinnen zugewiesene Verlust in Höhe von 190 % ihrer Einlage ausgleichsfähig ist bzw. ob eine Verlustverwertungsbeschränkung nach § 2 Abs. 2a EStG 1988 vorliegt, ergibt sich folgendes: § 2 Abs…
…Anlagemodells verursacht und von den stillen Gesellschafterinnen getragen wurden, als Sonderbetriebsausgaben in der Zielgesellschaft möglich ist und ob die den atypisch stillen Gesellschafterinnen zugewiesenen Verluste in Höhe von 190 % ihrer jeweiligen Einlage ausgleichsfähig sind bzw. ob die Verlustverwertungsbeschränkung nach § 2 Abs. 2a EStG greift. 1…
…den Treugebern zu berücksichtigen. Verlustzuweisung - § 2 Abs. 2a EStG 1988 Zur strittigen Frage, ob die den atypisch stillen Gesellschafterinnen zugewiesenen Verluste in Höhe von 190 % ihrer Einlage ausgleichsfähig sind bzw. ob eine Verlustverwertungsbeschränkung nach § 2 Abs. 2a EStG 1988 vorliegt, ergibt sich folgendes: § 2 Abs…
…vortragsbeschränkungen im betrieblichen und außerbetrieblichen Bereich befasst. Im Bereich der außerbetrieblichen Einkünfte - wie im beschwerdegegenständlichen Verfahren - waren die Verlustverwertungsbeschränkungen bei sonstigen Einkünften sowie bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung Gegenstand verfassungsgerichtlicher Entscheidungen. Generell beurteilte der VfGH es als unbedenklich, dass der Verlustvortrag auf die betrieblichen…
…im betrieblichen und außerbetrieblichen Bereich befasst. Im Bereich der außerbetrieblichen Einkünfte - wie im beschwerdegegenständlichen Verfahren vorliegend - waren die Verlustverwertungsbeschränkungen bei sonstigen Einkünften sowie bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung Gegenstand verfassungsgerichtlicher Entscheidungen. Generell beurteilte der VfGH es als unbedenklich, dass der Verlustvortrag auf die betrieblichen…