…diese mögliche Fehlerquelle künftig auszuschließen sei. Auf Grund dieser Sachlage sei davon auszugehen, dass kein grobes Verschulden an der Säumnis, sondern eine entschuldbare Fehlleistung vorliege. Mit Bescheid vom 28.01.2015 wurde dieser Antrag abgewiesen. Nach Darstellung der maßgeblichen Rechtslage (§ 21 Abs. 1 UStG 1994…
…steuerliche Vertreterin der Bf mit ca. 70 Angestellten (laut eigenen Angaben) und laut Firmenbuch (FN 186032 b) im fraglichen Zeitraum mit sieben Gesellschaftern (Partnern). C: (in der Folge: "im Büro anwesender Partner") einer der Partner und selbständig vertretender Geschäftsführer, der bei der Erstellung der Beschwerde…
…dass der Täter die Abgabenverkürzung billigt und damit einverstanden ist. Dafür müssten bei einem in einer renommierten Steuerberatungskanzlei angestellten Buchhalter aber entsprechende Anhaltspunkt vorliegen, etwa dass ein entsprechender Fehler in der Vergangenheit bereits von der Behörde beanstandet worden und in der gleichen Weise wiederholt worden…
…3. der Beschwerde). Hätte somit der Mitarbeiter eine klare Anweisung zur Verlängerung der Beschwerdefrist erhalten, hätte - trotz der fehlenden, aber notwendigen intensiven Überwachungsverpflichtung des steuerlichen Vertreters gegenüber seines erst kürzlich in der Kanzlei tätig gewordenen Angestellten - der erste Fehler des Kanzleimitarbeiters vermieden werden können, indem…
…ich noch ein mit den Erfahrungen eines Durchschnittsmenschen ausgestatteter Beobachter rechnen konnte, weil es sich um eine einmalig aufgetretene Fehlleistung handelt. Mich trifft an diesem Irrtum, der letztlich zur Versäumung der Einspruchsfrist geführt hat, keinerlei Verschulden. Ich habe die Steuerberatungskanzlei mit der Erhebung des Einspruchs…
…Fragen der Vorsitzenden und der Amtsbeauftragten durch die anwesende Dolmetscherin übersetzt wurden und er teilweise in seiner Muttersprache, aber immer wieder auch direkt auf Deutsch geantwortet hat: "Bf: Ich bin Angestellter in einer Trockenbaufirma M, ich habe ein Einkommen von € 1.200,-- im Monat…
…die eines allfälligen Vollzuges zu ersetzen. Zur Begründung wird ausgeführt: "Durch das abgeführte Finanzstrafverfahren wurde folgender Sachverhalt als erwiesen festgestellt: ***Bf1*** ist seit Jänner 2014 Geschäftsführer der X-GmbH und erzielte Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Er ist lt. SV-Daten zugleich der einzige Angestellte dieses…
…werden, es ist zur Erfüllung des Tatbestandes nicht erforderlich, dass eine dauerhafte Schädigung des Abgabengläubigers angestrebt wird. Da letztlich für die verfahrensgegenständlichen Zeiträume, wenn auch verspätet, durch die Steuerberatungskanzlei entsprechende Jahreserklärungen eingereicht wurden, liegt nach Ansicht des BFG kein prävalierender Versuch der Verkürzung der Jahresumsatzsteuer (…
…im Abgabenfestsetzungsverfahren der Nachweis der Uneinbringlichkeit der Forderung nicht erbracht wurde, da der diesbezügliche Vorhalt der belangten Behörde an den Masseverwalter gerichtet war. Da die Steuerberatungsgesellschaft in Kenntnis der vollen Sachlage gewesen sein musste, somit eine Fehlleistung des Bf. ausgeschlossen werden kann, kann dem Bf…
…auch Gesellschafter der Bf. 2 war. Im Einspruch gegen die Strafverfügung führte die Steuerberatungskanzlei zu den Anlastungen aus, dass es sich bei den nicht anerkannten Ausgaben um Ausgaben für das Chartern eines Hubschraubers sowie um Ausgaben für die Aufrechterhaltung des Pilotenscheines handle. Die Gesellschaft sei…
…Für allfällige Fehlleistungen gegenüber den Auftraggebern ***Bau2*** und ***Bau3*** habe ausschließlich die ***Bau1*** Srl gehaftet, nicht jedoch die Bf. Da die Mitarbeiter der Bf und auch Ing. ***N*** einzig und allein ihre Arbeitsleistung zur Verfügung gestellt hätten, würde die Konstruktion einem Personalleasing gleichen. Der Lohnaufwand…
…Finanzamtes mit Bescheid vom 26. April 2017 als unbegründet abgewiesen. In der Begründung wurde die falsche Terminisierung durch eine Mitarbeiterin unter Hinweis auf Rechtsprechung zur Aufgabe von Postsendungen durch Angestellte (der Partei oder Parteienvertretern) nicht als geringes Verschulden gewertet. Auf die Bestimmungen des § 217 Abs…
…musste, durch eine abermalige Postaufgabe der Beschwerdeschrift (diesmal in Briefform und ohne Beilagen) eine Sanierung der Fehlleistung der Post AG herbeizuführen und dem Finanzamt gegenüber die Beschwerdeeinbringung als fristgerecht erscheinen zu lassen. Aufgrund der geltenden Beweislastverteilung hat der Bf den Nachweis darüber zu führen, dass…
…falls der Finanzstrafsenat den Schuldspruch zu bestätigen hätte, daher eine nur milde Bestrafung erfolgen. G. Aus einer Dokumentvorlage der Amtsbeauftragten (Beilage ./B) ergibt sich in diesem Zusammenhang, dass offensichtlich dieses Einschreiten der Steuerberatungskanzlei Wirkung gezeigt hat, als er durch diese zu zumindest größerem steuerlichem Wohlverhalten…
…Die Parteien stellten keine weiteren Fragen und Beweisanträge. II. Das Bundesfinanzgericht hat erwogen: 1. Sachverhalt Der Bf. ist nicht wesentlich beteiligter Gesellschafter-Geschäftsführer einer Steuerberatungskanzlei. Aus dem vorliegenden Verwaltungsakt ergibt sich, dass dem Bf. von seinem Dienstgeber ein firmeneigenes Kraftfahrzeug der Marke Volvo mit Anschaffung…
…9.) Verschulden der bf GmbH und/oder ihrer Steuerberatungskanzlei an der Unterlassung der Geltendmachung der zusätzlichen Vorsteuern: Wiederaufnahmen auf Antrag sind nicht dazu da, um bei von Anfang an vollständig bekanntem Sachverhalt die rechtlichen Fehlbeurteilungen eines Steuerpflichtigen oder seines StB zu korrigieren (VwGH 2008/16…
…darauf hinzuweisen, dass dem Berufungs-, nunmehr Beschwerdevorbringen, wonach die Vorschreibung der Umsatzsteuer 2008 und 2009 aus einer strittigen umsatzsteuerlichen Behandlung von Anschaffungen, die die Bf. für Dritte vorgenommen habe und wonach diese, ausgehend von der Rechtsansicht des Sachverständigen SV derartige Anschaffungen als umsatzsteuerliche Vorgänge behandelt…
…ist zu entnehmen, dass die bP neben den offiziell verrechneten Honoraren für die selbständig erbrachte Buchhaltertätigkeit von monatlich € 400,00 zusätzlich einen inoffiziellen "Risikoaufschlag" von monatlich € 2.000,00 für die Durchführung von Scheinbuchungen erhalten hat. Da das Landesgericht festgestellt habe, dass es…
…hier: die C-GmbH) bzw. die Wahrnehmenden deren steuerlichen Interessen (hier: A und B als Geschäftsführer der genannten GmbH) für den Abgabepflichtigen die für den Bestand und Umfang einer Abgabepflicht bedeutsamen Umstände nach Maßgabe der Abgabenvorschriften offen zu legen. Die Offenlegung muss vollständig und wahrheitsgemäß…
…und es ist durchaus nachvollziehbar, dass sich der Beschuldigte, nachdem die finanzrechtlichen Angelegenheiten durch seine Angestellten stets korrekt und vollständig erledigt wurden, darauf zunehmend verließ. Umsatzsteuervoranmeldungen wurden auch tatsächlich erstattet. Es hätte einer näheren Überprüfung des Beschuldigten bedurft, um festzustellen, dass hier durch ein Vertauschen…