Findok · BFG-Entscheidungen
BFG RV/2100499/2021
Empfängerbenennung: § 162 BAO und § 22 Abs. 3 KStG 1988
geltende FassungBescheidbeschwerde - Senat - ErkenntnisRV/2100499/2021vom 04.07.2025Teil 3 von 7
Entscheidung in der vom BMF bzw. BFG anonymisiert veröffentlichten Fassung. Wir ergänzen oder verknüpfen keine personenbezogenen Angaben.
Wortlaut laut Findok
Betreffend die Aussage, er würde in der Abwesenheit vom Geschäftsführer seine Tätigkeiten übernehmen, und damit auch Zahlungen von Rechnungen durch die Übergabe von Kuverts in bar ausführen, gibt Herr ***E*** an, dass er ***X*** ***X*** in seiner Abwesenheit nicht vertritt, dafür gäbe es Geschäftsleiter wie Herrn ***W*** oder Herrn ***K2***. Herr ***E*** gibt an, nie Bargeld an Subfrächter ausbezahlt zu haben, er wisse gar nicht, dass dies je vorgekommen ist. Herr ***E*** gibt an schon Kuverts gesehen, und auch für Herrn ***X*** übergeben zu haben (nach eigenen Aussagen ausschließlich nur an Herrn ***T*** und an die Firma ***Firma-S2***), jedoch nicht wisse, was in diesen Kuverts war, zudem habe er die Kuverts auch nie geöffnet und diese wurden auch nie vor ihm geöffnet.
Die von der steuerlichen Vertretung prognostizierten Bestätigungen konnten im Zuge der Zeugeneinvernahme von Herrn ***E*** nicht erbracht werden, weshalb weiterhin der begründete Verdacht besteht, dass den Aufwendungen, welche in der Buchhaltung festgehalten wurden, keine Leistung gegenübersteht, bzw. dass insbesondere die Zahlung nicht stattgefunden hat.
Herr ***S*** hinterfragt, wie ein Transportunternehmen mit rund € 40.000 - € 45.000 und 2 Mitarbeitern überleben kann. Dies widerspricht den Erfahrungen des täglichen Lebens auch in Slowenien und Kroatien.
Die Behörde zweifelt nach abschließender Aktenlage im Prüfungsverfahren daran, dass zwischen den beiden Firmen ***T*** ***K*** ***S*** ***J*** ***C*** S.P. und [der Beschwerdeführerin] ein Leistungs- sowie Zahlungsaustausch stattgefunden hat. Dagegen spricht neben den Äußerungen des ausländischen Unternehmens selbst, dass der Leiter der Disposition der [Beschwerdeführerin], Herr ***E*** ***J*** (Leiter Disposition nach eigenen Angaben seit 1990), die Firma ***T*** ***K*** sowie den Namen ***J*** ***C*** nicht kenne, genauer den Firmennamen noch nicht gehört habe. Seiner Aussage nach kenne er als Dispoleiter alle Frächter von der [Beschwerdeführerin]. Die Behauptung, Herr ***E*** hätte in Abwesenheit des Geschäftsführers der [Beschwerdeführerin] die Tätigkeiten wie Zahlungen von Rechnungen durch die Übergaben von Kuverts in bar übernommen, konnte im Zuge der Zeugeneinvernahme von Herrn ***E*** nicht bestätigt werden. Herr ***E*** gibt an, er habe noch nie an Subunternehmer Bargeld ausbezahlt. Er weiß gar nicht, dass Bargeld ausbezahlt wird. Zudem wisse er nichts davon, dass Subfrächter Bargeld bekommen oder verlangen.
Nach der Schlussbesprechung am 05.12.2019 wurde von Seiten der steuerlichen Vertretung oder der Abgabenpflichtigen kein weiteres Anbringen betreffend die gegenständliche Firma mehr vorgebracht.
Von Seiten der Behörde werden im Zuge der freien Beweiswürdigung die Fremdleistungsaufwendungen iZm. ***T*** ***K*** ***S*** ***J*** ***C*** S.P. nicht als Betriebsausgaben anerkannt.
TZ 3 ***L*** d.o.o. (HR)
Auf die in TZ 1 angeführten Fragestellungen wurden folgende Sachverhalte wiedergegeben:
Taxpayer ***L*** d.o.o. ***Ort-J*** is deleted from the Commercial Court in ***Ort-V***, on 09.06.2017. Before that, the bankruptcy judge concluded the bankruptcy proceedings on 08 May 2017. During the control of VAT tax returns submitted in the period from 01.01.2009. till 31.12.2014, it is determined that taxpayer did not report international transportation services. Since the taxpayer is not active any more, our competent officials contacted the responsible person Mr. ***S*** ***L*** by phone and he stated that he never issued invoices to ***X*** Transport und Logistic and that he did not received payments from that Austrian taxpayer.
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Aufgrund der Angaben des im Ausland ansässigen Unternehmens sowie der Ermittlungsergebnisse besteht Grund zur Annahme, dass den Aufwendungen, welche in der Buchhaltung festgehalten wurden, keine Leistung gegenübersteht, bzw. dass insbesondere die Zahlung nicht stattgefunden hat. Zusätzlich besteht nach Abgleich der von den Unternehmen im Ausland zur Versteuerung gemeldeten Umsätzen, den Beträgen laut Zusammenfassender Meldung und den Fremdleistungsaufwandsbeträgen laut Buchhaltung Grund zur Annahme, dass den Aufwendungen, welche in der Buchhaltung festgehalten wurden, keine Leistung gegenübersteht, bzw. dass insbesondere die Zahlung nicht stattgefunden hat.
Der Verdacht, dass den Aufwendungen, welche in der Buchhaltung festgehalten wurden, keine Leistung gegenübersteht, bzw. dass insbesondere die Zahlung nicht stattgefunden hat, sowie das Ergebnis der "Auslandserhebung" betreffend des o.a. Unternehmens wurde der steuerlichen Vertretung sowie dem Geschäftsführer des geprüften Unternehmens bei der Besprechung am 5.12.2018 bekanntgegeben. Mit Schreiben vom 6.3.2019, eingelangt am 8.3.2019, wurde von Seiten der steuerlichen Vertretung unter anderem begehrt, dass durch die Zeugeneinvernahme von Herrn ***J*** ***C*** bestätigt werden kann, dass die Firma ***L*** für die [Beschwerdeführerin] Subleistungen erbracht hat. Zudem soll Herr ***C*** (Geschäftsführer bzw. Eigentümer der Firmen ***Firma-S1*** & ***Firma-S2***) bestätigen können, dass die Firma ***L*** auch von der Firma ***Firma-S2*** Rechnungen bar kassierte.
Mit Zeugeneinvernahme vom 11.11.2019 gibt Herr ***C*** gegenüber der Abgabenbehörde bekannt, dass ihm unklar sei, wie die [Beschwerdeführerin] zu Rechnungen kommt, welche von der ***L*** d.o.o. an die "***Firma-S1*** vl. ***J*** ***C***" gerichtet sind, zumal laut Angaben von Herrn ***C*** aufgrund des Vermerks URA (zu Deutsch: Eingangsrechnung) es sich dabei nur um eine Rechnung aus seiner eigenen Buchhaltung handeln kann, und er diese nicht herausgegeben hat. Die steuerliche Vertretung führt zudem an, dass "***L*** auch vom ***Firma-S2*** die Rechnungen bar kassiert". Befragt zu dieser These gibt Herr ***C*** an, dass er sich nicht erklären könne wie ***X*** ***X*** wissen könnte, ob es zwischen ***Firma-S1*** und ***L*** Transportgeschäfte mit Barzahlungen gibt bzw. gegeben hat. Betreffend Barzahlung gibt Herr ***C*** weiters an, dass er sein Subfrächterhonorar von ***X*** ***X*** auch in bar ausbezahlt bekommen hat. Dies jedoch ausschließlich gegen Bestätigung einer Quittung, von welcher er jedoch nie eine Durchschrift erhalten hat, sondern die einzige Ausfertigung bei der [Beschwerdeführerin] blieb.
Konfrontiert mit den Rechnungen 11044, 11045 und 11032 (Rechnung ***L***-> ***X***) gibt ***C*** an, dass ihm auffalle, dass die Unterschriftenzeilen unten "hundertprozentig" deckungsgleich sind.
Die von der steuerlichen Vertretung prognostizierten Bestätigungen konnten im Zuge der Zeugeneinvernahme von Herrn ***C*** nicht erbracht werden, weshalb weiterhin der begründete Verdacht besteht, dass den Aufwendungen, welche in der Buchhaltung festgehalten wurden, keine Leistung gegenübersteht, bzw. dass insbesondere die Zahlung nicht stattgefunden hat.
Herr ***S*** gibt an, nicht zu wissen, woher er die Rechnungen ***Firma-S2***-***L*** hat, er hat die "irgendwo einmal herbekommen". Herr ***X*** gibt an, dass die übermittelten Rechnungen ***Firma-S2***-***L*** und ***X***-***L*** der Beweis dafür sind, dass die Firma ***L*** Rechnungen an die Firma ***X*** geschrieben hat, und damit der Beweis erbracht ist, dass die Leistung stattgefunden hat. Gefragt, wieso die Abgabenbehörde nicht Herr ***L*** als Zeuge genannt wurde gibt Herr ***S*** an, dass dieser Lügen würde. Die Einvernahme des Zeugen ***L*** wäre sinnlos.
Herr ***S*** gibt an, dass dem Begehren, Herrn ***C***, zu fragen, ob er bestätigen kann, dass ***L*** für die Firma ***X*** gefahren ist, nicht nachgekommen wurde. Es wird letztmalig die Möglichkeit gegeben, Fragen, welche die Abgabenbehörde dem Zeugen ***C*** stellen soll, bis spätestens 20.12.2019 zu übermitteln.
Die steuerliche Vertretung übermittelte ein schriftliches Anbringen, datiert mit 17.12.2019, am 16.12.2019, aus welchem die Fragen hervorgehen, welche Herrn ***C*** nochmals gestellt werden sollen. Auf die Frage, ob Herr ***C*** die Firma ***L*** d.o.o. zur [Beschwerdeführerin] gebracht hat, gibt dieser an, dass die beiden glaublich den ersten Kontakt über eine Transportbörse hatten, und ***L*** ***C*** anschließend gefragt hat, ob er die Firma ***X*** ***Y*** GmbH kenne, und ob diese pünktlich zahlt.
Zur Zeugeneinvernahme am 14.10.2019 ist Herr ***C*** nicht erschienen. Herr ***C*** gibt in der Zeugeneinvernahme vom 11.11.2019 an, dass er seit zirka 8 Jahren nicht mehr selbst fährt (LKW, Touren o.ä.). Herr ***C*** gibt in der Zeugeneinvernahme vom 20.02.2020 an, dass er ***L*** sowie seine Fahrer oftmals bei der [Beschwerdeführerin] gesehen hat.
Von Seiten der Behörde kann also davon ausgegangen werden, dass Herr ***C*** seit zirka 2011 nicht mehr im täglichen Transportgeschäft als Fahrer tätig ist. Repräsentative Fremdleistungsaufwendungen an die ***Firma-S2*** ***Y*** (Firma von Herrn ***C*** ***J***) wurden erst ab dem Jahr 2013 verbucht, davor war die Firmenbeziehung der Firmen ***Firma-S2*** ***Y*** und [der Beschwerdeführerin], wenn überhaupt, auf eine geringe Anzahl an Geschäftsfällen beschränkt.
Herr ***C*** begründet seinen Hauptwohnsitz laut ZMR seit Jänner 2017 an der Wohnadresse des Geschäftsführers der [Beschwerdeführerin].
Der Aussage, Herr ***C*** habe den Chef und die Fahrer der Firma ***L*** d.o.o. oftmals in der [Beschwerdeführerin] gesehen, kann demnach keine höhere Glaubwürdigkeit beigemessen werden, da Herr ***C*** nach eigenen Aussagen seit Beginn der Geschäftsbeziehung zur [Beschwerdeführerin] nicht mehr im täglichen Transportwesen als Fahrer tätig war. In freier Beweiswürdigung wird der Aussage eines Zeugen dann die höhere Glaubwürdigkeit beigemessen, wenn er im sachverhaltsgegenständlichen Zeitraum in verantwortungstragender Position tätig war und hinsichtlich von in diesem Zeitraum vorgefallenen Geschäftsfällen Aussagen zu tätigen vermag. Herr ***C*** ist eine im Verfahren fremde Person, welche sich in der vermeintlichen Geschäftsbeziehung zwischen [der Beschwerdeführerin] und ***L*** d.o.o. in keiner verantwortungstragenden Position befand.
Auch die Tatsache, dass von Seiten der steuerlichen Vertretung vorgebracht wurde, dass nicht um Zeugeneinvernahme des Geschäftsführers der ***L*** d.o.o. angesucht wurde, weil dieser keinen wahrheitsgemäßen Sachverhalt widergeben würde, scheint für die Abgabenbehörde nicht glaubwürdig. Von Seiten der Abgabenpflichtigen wurde im Laufe des Prüfungsverfahren mehrmals mündlich vorgebracht, dass Herr ***L*** ***S*** nur dann in Österreich wahrheitsgemäß bei einer Zeugeneinvernahme aussagen würde, wenn man ihm garantieren würde, dass die österreichische Abgabenbehörde seine Äußerungen, die glaublich seine steuerliche Unehrlichkeit in Kroatien darlegen würden, nicht an die kroatischen Abgabenbehörden weiter melden würde.
Von Seiten der Behörde werden im Zuge der freien Beweiswürdigung die Fremdleistungsaufwendungen iZm. ***L*** d.o.o. nicht als Betriebsausgaben anerkannt.
TZ 4 ***Person-B*** s.p. (Sl)
Auf die in TZ 1 angeführten Fragestellungen wurden folgende Sachverhalte widergegeben:
Mr ***Person-B*** died on TT.03.2016, therefore responsible financial office has not initiate audit because requested information and documentation cannot be obtained.
Taxpayer ***B*** ***T*** s.p. is no longer active.
According to the data from official database of financial authority taxpayer ***Person-B*** s .p. has been registered as sole entrepreneur from 01.08.2005 until 05.12.2013. For VAT purposes it has been registered in the period from 01.11.2005 until 05.12.2013.
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Nach Abgleich der vom Unternehmen im Ausland zur Versteuerung gemeldeten Umsätzen, den Beträgen laut Zusammenfassender Meldung und den Fremdleistungsaufwandsbeträgen laut Buchhaltung besteht Grund zur Annahme, dass den Aufwendungen, welche in der Buchhaltung festgehalten wurden, keine Leistung gegenübersteht, bzw. dass insbesondere die Zahlung nicht stattgefunden hat.
Der Verdacht, dass den Aufwendungen, welche in der Buchhaltung festgehalten wurden, keine Leistung gegenübersteht, bzw. dass insbesondere die Zahlung nicht stattgefunden hat, sowie das Ergebnis der "Auslandserhebung" betreffend des o.a. Unternehmens wurde der steuerlichen Vertretung sowie dem Geschäftsführer des geprüften Unternehmens bei der Besprechung am 5.12.2018 bekanntgegeben. Mit Schreiben vom 6.3.2019, eingelangt am 8.3.2019, wurde von Seiten der steuerlichen Vertretung unter anderem begehrt, dass der Stiefsohn des Herrn ***T***, Herr ***R*** ***V***, als Zeuge einvernommen werden soll, da dieser insbesondere die Österreichfahrten als Angestellter von ***Person-B*** für die [Beschwerdeführerin] durchgeführt hat.
Mit Zeugeneinvernahme vom 14.10.2019 gibt Herr ***V*** gegenüber der Abgabenbehörde bekannt, dass dieser für seinen Vater (***Person-B***) nie Bargeld angenommen oder übergeben hat, zudem sei er als Angestellter seines Vaters im Jahr 2007 nie für [die Beschwerdeführerin] gefahren.
Es ist nicht glaubhaft, dass die Fremdleistungen über die von Herrn ***T*** über das Mehrwertsteuerinformationssystem gemeldeten Daten hinausgeht. Es besteht weiterhin der begründete Verdacht, dass den Aufwendungen, welche in der Buchhaltung festgehalten wurden, keine Leistung gegenübersteht, bzw. dass insbesondere die Zahlung nicht stattgefunden hat.
Herr ***X*** gibt an, dass Herr ***V*** bei seinem Vater wahrscheinlich nicht angemeldet war und sich deshalb offensichtlich nicht traut, zuzugeben, dass er als Dienstnehmer seines Vaters für die [Beschwerdeführerin] Transportdienste ausgeführt hat.
Herr Mag. ***W2*** hinterfragt die Richtigkeit der übermittelten Daten laut MIAS, da es nicht den täglichen Erfahrungen entspricht, dass Herr ***T*** mit 2 Dienstnehmern und € 62.000,- Umsatz bestehen kann.
Die Behörde zweifelt nach abschließender Aktenlage im Prüfungsverfahren nicht daran, dass zwischen den Firmen des ***Person-B*** und [der Beschwerdeführerin] Geschäftsbeziehungen bestanden. Jedoch konnten die Zweifel an der Richtigkeit der Höhe der von der [Beschwerdeführerin] geltend gemachten Fremdleistungsaufwendungen nicht beseitigt werden.
Nach der Schlussbesprechung am 05.12.2019 wurde von Seiten der steuerlichen Vertretung oder der Abgabenpflichtigen kein weiteres Anbringen betreffend die gegenständliche Firma mehr vorgebracht.
Von Seiten der Behörde werden im Zuge der freien Beweiswürdigung die Fremdleistungsaufwendungen iZm. ***Person-B*** in jener Höhe anerkannt, in welcher diese auch über das Mehrwertsteuerinformationssystem gemeldet wurden.
TZ 5 ***P*** ***T*** d.o.o. (HR)
Auf die in TZ 1 angeführten Fragestellungen wurden folgende Sachverhalte widergegeben:
responsible person ***K*** ***P*** does not reply to summons of tax authorities, he also does not contact with the accounting service for about 6 months
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the invoice which you attached to your request is not recorded in the submitted VAT tax return for 2012 because there is no sen/ices made abroad
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Our taxpayer did not reply to summons of tax authorities. Summons could not be delivered to taxpayer and was returned by post after three weeks. The ***Buchhaltungsservice-B*** d.o .o. has no records since 2012. Taxpayer does not contact accounting service more than half of year. Reviewing the VAT tax returns for 2012 it is determined that taxpayer has not shown services made abroad.
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Nach Abgleich der vom Unternehmen im Ausland zur Versteuerung gemeldeten Umsätzen, den Beträgen laut Zusammenfassender Meldung und den Fremdleistungsaufwandsbeträgen laut Buchhaltung besteht Grund zur Annahme, dass den Aufwendungen, welche in der Buchhaltung festgehalten wurden, keine Leistung gegenübersteht, bzw. dass insbesondere die Zahlung nicht stattgefunden hat.
Der Verdacht, dass den Aufwendungen, welche in der Buchhaltung festgehalten wurden, keine Leistung gegenübersteht, bzw. dass insbesondere die Zahlung nicht stattgefunden hat, sowie das Ergebnis der "Auslandserhebung" betreffend des o.a. Unternehmens wurde der steuerlichen Vertretung sowie dem Geschäftsführer des geprüften Unternehmens bei der Besprechung am 5.12.2018 bekanntgegeben. Mit Schreiben vom 6.3.2019, eingelangt am 8.3.2019, wurde von Seiten der steuerlichen Vertretung unter anderem begehrt, Herr ***E*** zu befragen, da das Unternehmen ***P*** ***T*** d.o.o. aufgrund der mangelhaften Ausführungen der Subtransporte diesem Mitarbeiter durchaus bekannt sei, da dieser "vielfach Transportdispositionen Subunternehmer abgewickelt hat".
Mit Zeugeneinvernahme vom 16.10.2019 gibt Herr ***E*** an, dass er von dem Unternehmen ***P*** ***T*** d.o.o. noch nie gehört hat, und sich dazu nicht weiter äußern kann. Desweiteren gibt er bekannt, dass er als Dispoleiter soweit alle Frächter von ***X*** kenne. Bei ***X*** sei er schon seit 1990.
Die von der steuerlichen Vertretung prognostizierten Bestätigungen konnten im Zuge der Zeugeneinvernahme von Herrn ***E*** nicht erbracht werden, weshalb weiterhin der begründete Verdacht besteht, dass den Aufwendungen, welche in der Buchhaltung festgehalten wurden, keine Leistung gegenübersteht, bzw. dass insbesondere die Zahlung nicht stattgefunden hat.
Herr ***S*** hinterfragt, wie ein Transportunternehmen mit € 7.009,- Umsatz im Jahr 2012 überleben kann. Dies widerspricht den Erfahrungen des täglichen Lebens auch in Slowenien und Kroatien.
Die Behörde zweifelt nach abschließender Aktenlage im Prüfungsverfahren daran, dass zwischen den beiden Firmen ***P*** ***T*** d.o.o. und [der Beschwerdeführerin] ein Leistungs- sowie Zahlungsaustausch stattgefunden hat. Dagegen spricht neben der Nichtmeldung von Umsätzen im Mehrwertsteuerinformationssystem, dass der Leiter der Disposition der [Beschwerdeführerin], Herr ***E*** ***J*** (Leiter Disposition nach eigenen Angaben seit 1990), die Firma ***P*** ***T*** d.o.o. nicht kenne, genauer den Firmennamen noch nicht gehört habe. Seiner Aussage nach kenne er als Dispoleiter alle Frächter von der [Beschwerdeführerin].
Nach der Schlussbesprechung am 05.12.2019 wurde von Seiten der steuerlichen Vertretung oder der Abgabenpflichtigen kein weiteres Anbringen betreffend die gegenständliche Firma mehr vorgebracht.
Von Seiten der Behörde werden im Zuge der freien Beweiswürdigung die Fremdleistungsaufwendungen iZm. ***P*** ***T*** d.o.o. nicht als Betriebsausgaben anerkannt.
TZ 6 Darstellung in Zahlenform
[…]
TZ 7 Beweisführung und/ oder Glaubhaftmachung der Fremdleistungsaufwendungen
Dem Vertreter der Steuerpflichtigen wurde mit Vorhalt (Dezember 2018) vorgehalten, dass Zweifel an der Richtigkeit der Rechnung iZm den Firmen laut TZ 2 - 5 bzw. an den gegenständlichen empfangenen Leistungen und erbrachten Zahlungen bestehen. Sollten die noch zu erbringenden Nachweise von Seiten des Pflichtigen die Leistungserbringung durch die Rechnungsaussteller beweisen, so bestehen Zweifel, dass die Rechnungsbeträge den erbrachten Leistungen entsprechen. Die Zweifel ergeben sich aus den Umstand, dass:
- die der im Ausland ansässigen Firmen gemeldeten Umsätze und Leistungen laut ZM nicht in Relation zu den Fremdleistungsaufwendungen stehen
- die im Ausland ansässigen Firmen teilweise den Strandpunkt vertreten, das geprüfte Unternehmen weder zu kennen, noch in einer geschäftlichen Beziehung zu diesem zu stehen scheinen
- die im Ausland ansässigen Firmen teilweise angeben nie Rechnungen an das geprüfte Unternehmen gestellt zu haben
- die im Ausland ansässigen Firmen aufgrund ihrer Mitarbeiterzahl, ihrer Firmengröße, Ausstattung und Gebarung diese Leistungen im betreffenden Zeitraum nicht erbringen konnten.
An den Vertreter der Steuerpflichtigen erging im Sinne des § 138 BAO i.V.m. § 119 BAO das Verlangen, nachzuweisen, dass die Rechnungsaussteller tatsächlich eine Leistung erbracht haben und der Zahlungsverkehr tatsächlich stattgefunden hat. Sollten die noch zu erbringenden Nachweise von Seiten des Pflichtigen die Leistungserbringung durch die Rechnungsaussteller beweisen, so erging das Verlangen, nachzuweisen, dass die Rechnungsbeträge den erbrachten Leistungen entsprechen.
Im Zuge der Vorhaltsbeantwortung vom 6.3.2019, eingelangt beim Finanzamt ***Ort-H***-Umgebung am 8.3.2019, begehrte die steuerliche Vertretung die zeugenschaftliche Einvernahme der Herren ***V*** ***R*** (ehemaliger Dienstnehmer [der Beschwerdeführerin], Verwandter ***Person-B***), Herrn ***C*** ***J*** (Geschäftsführer/1nhaber der Firmen "***Firma-S2***" & "***Firma-S1***") sowie Herrn ***E*** (langjähriger Dienstnehmer [der Beschwerdeführerin]).Durch die zeugenschaftlichen Einvernahmen sollen die Zweifel der Abgabenbehörde widerlegt werden.
Durch die drei von der Abgabenbehörde durchgeführten Zeugeneinvernahmen der o.a. Personen konnten die Zweifel und Verdachte der Abgabenbehörde nicht wie prognostiziert widerlegt werden. Siehe Ausführungen TZ 2 - 5.
Anschließend an die Schlussbesprechung wurden noch weitere Infos von Herrn ***C*** eingeholt. Hierbei wurden von Seiten des geprüften Unternehmens noch Ausführungen übermittelt, welche nach dessen Ansicht als Nachweisgewinnung herangezogen werden können. Hierzu siehe TZ 3.
Es wird seitens der Behörde als unglaubwürdig und den Erfahrungen des täglichen Lebens widersprechend erachtet, dass bei, wie in gegenständlichen Sachverhalten vorliegend, großen Geschäftsvolumen, wenn Barzahlungen erfolgen, keine Quittungen oder Bestätigungen für die bezahlten Beträge verlangt/unterfertigt werden, speziell bei Geschäftsbeziehungen mit im Ausland ansässigen Firmen wäre im Rahmen der erhöhten Beweismittelvorsorgepflicht von einer entsprechenden Dokumentation des Zahlungsvorgangs auszugehen.
Auch im Rahmen des Mehrwertsteuerinformationssystems könnte zwischen den Ländern Österreich & Slowenien sowie Österreich und Kroatien vorwiegend kein Leistungsaustausch und damit einhergehende Zahlungen zwischen den Unternehmen ermittelt werden.
TZ 8 Zuschlag gem. § 22 Abs. 3 KStG
Von der Behörde wird im Rahmen der freien Beweiswürdigung das Geltend machen der Betriebsausgaben der vermeintlichen Fremdleistungsaufwendungen der in TZ 2 - 5 ersichtlichen Firmen versagt, da es nicht gelungen ist, im Zuge des Prüfungsverfahrens entsprechende Belege vorzulegen, die den Leistungsaustausch sowie die Zahlungen nachzuweisen bzw. dessen Glaubhaftmachung durch schlüssige Behauptungen zu untermauern. Es konnte auch der Aufforderung zur Empfängernennung (Beantwortung 1.12.2015 - Mail - ***S*** - ***W1***) gern. § 162 BAO nicht entsprochen werden.
Zusätzlich zur Körperschaftsteuer gemäß Abs. 1 und 2 ist ein Zuschlag in Höhe von 25% von jenen Beträgen zu entrichten, bei denen der Abgabepflichtige auf Verlangen der Abgabenbehörde die Gläubiger oder Empfänger der Beträge nicht genau bezeichnet.
Dabei sind im Zuge der Prüfung all jene Beträge heranzuziehen, welche von Seiten der Behörde nicht als Betriebsausgaben anerkannt werden.
TZ 9 Verlustabzug
Aufgrund der Änderungen der Bemessungsgrundlagen im Zuge der BP, ändern sich folglich auch die Bemessungsgrundlagen des Verlustvortrags bzw. -abzugs gern. § 8 Abs. 4 Z. 2 KStG.
Bescheidbeschwerden
Mit Beschwerdeschreiben vom 31.08.2020 (OZ 1) erhob die Beschwerdeführerin durch ihren steuerlichen Vertreter gegen diese Bescheide das Rechtsmittel der Beschwerde und beantragte die steuerliche Anerkennung der betroffenen Rechnungen. Zur Begründung wurde vorgebracht:
[Seite 2 des Beschwerdeschreibens]
I.) Verletzung von Verfahrensvorschriften
Übermäßig lange Verfahrensdauer
Der Bescheid über den Prüfungsauftrag, datiert vom 25.06.2015; der Abschlussbericht datiert vom 17.06.2020. Somit ist von einer Verfahrensdauer von mehr als 5 Jahren auszugehen, wo die Abgabenbehörde in ihrer Vorgehensweise säumig und überzogen schleppend agiert hat. Besprechungen und Vorhaltungen seitens des Finanzamts wurden vom Abgabenpflichtigen stets termingerecht erledigt, sodass dem Abgabepflichtigen kein Verschulden an der verzögernden Bearbeitung liegt.
Überprüfungswürdig werden die Verjährungsfristen sein (dies ist amtwegig vorzunehmen), insbesondere ob durch nicht wesentliche Tätigkeiten eine Verlängerung der Verjährungsfrist eintreten kann. Das Finanzamt hat in der langen Prüfungsdauer nicht zielstrebig und zügig die Prüfungshandlungen durchgeführt und es erweckt den Eindruck, dass durch minimalste Tätigkeiten versucht wird, die Verjährungsfristzu verlängern.
Nicht nachvollziehbares Zahlenwerk
Die Abgabenbehörde verweist in den Steuerbescheiden auf die Niederschrift über die Schlussbesprechung bzw. den Bericht über das Ergebnis der Außenprüfung, ohne jedoch eine Überleitung der bisherigen Bemessungsgrundlagen zu den neuen Bemessungsgrundlagen darzustellen. Insbesondere die Bemessungsgrundlagen des Jahres 2010 und 2011 trotz aller Bemühungen des steuerlichen Vertreters nicht nachzuvollziehen; gänzlich fehlt im Bericht die zahlenmäßige Darstellung des wiederaufgenommenen Veranlagungsjahres 2014.
Auch die Zahlen in der Niederschrift sind nur in Summe dargestellt und sind die Einzelbeträge, wie sich die Summe der nichtanerkannten Fremdleistungszahlungen aus Einzelrechnungen zusammensetzt, nicht dargestellt.
- Amtswegige Ermittlungspflicht auch zugunsten des Abgabepflichtigen
Die Abgabenbehörde ist verpflichtet, von Amts wegen die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse zu ermitteln, die für die Abgabenerhebung wesentlich sind. Die Abgabenbehörden haben aber auch amtsbekannte Umstände zu Gunsten des Abgabepflichtigen zu würdigen und zu prüfen. Im vorliegenden Fall hat die Abgabenbehörde ausschließlich zu Lasten des Abgabepflichtigen ermittelt und Fakten und Tatbestände aufgrund von Zeugenaussagen nicht zugunsten des Abgabepflichtigen gewürdigt, wodurch sich ein weiterer Verfahrensfehler ergibt.
- Zeugenaussagen nicht gewürdigt und falsche Schlussfolgerungen gezogen
Die Abgabenbehörde hat im vorliegenden Fall Aussagen von unternehmensfremden Personen, welche als Zeugen befragt wurden, die zu Gunsten des Abgabepflichtigen zu würdigen wären, nicht miteinbezogen, bzw. Aussagen der Zeugen einer falschen Beweiswürdigung unterzogen.
- Unrichtige Feststellungen betreffend. Zuschlag gem. § 22 Abs. 3 KStG
Bezüglich des Zuschlages gemäß § 22 Abs. KStG behauptet das Finanzamt, es konnte der Aufforderung der Empfängernennung nicht entsprochen werden und wird auf das E-Mail vom 01.12.2015 verwiesen. Dieses E-Mail wird als Beilage I beigefügt und ergibt sich hieraus, dass die Anforderungen zur Empfängernennung der Abgabenbehörde derart mangelhaft waren, dass der steuerliche Vertreter eine genaue Nennung der Empfänger begehrt hat, dies aber seitens des Finanzamtes bis zur Schlussbesprechung nicht erfolgt ist.
[Seite 3 des Beschwerdeschreibens]
Der Abgabepflichtige hat zur Wahrheitsfindung drei Zeugen namhaft gemacht, welche von der Abgabenbehörde auch befragt wurden. Diesbezüglich sind aber teilweise derart irrelevante Fragen gestellt worden. Wichtige, den wahren Sachverhalt betreffende Fragen, wurden nicht gestellt bzw. kann davon ausgegangen werden, dass aufgrund der Widersprüche in den Protokollen falsch protokolliert wurde. Die gesamte Vorgehensweise der Abgabenbehörde ist verfahrenstechnisch mangelhaft; die falschen Beweiswürdigungen und die ausschließlich zu Lasten des Abgabepflichtigen getätigten Prüfungshandlungen grenzen an Willkür der Behörde.
- Überprüfung der Meldungen von innergemeinschaftlichen Lieferungen und Leistungen
Das Finanzamt äußert Bedenken aufgrund der Differenzen It. den Beträgen der zusammenfassenden Meldungen mit den Fremdleistungsaufwendungen lt Buchhaltung des Steuerpflichtigen. Eine Überprüfung der MIAS Meldungen ist nur den Behörden möglich und keinem Steuerpflichtigen. Auch hier ist die Abgabenbehörde übermäßig säumig, da diese Überprüfung bei den Behörden laufend zu erfolgen hätte und nicht erst im Zuge von Steuerprüfungen und dies Jahre später. Hätte die Behörde bereits laufend diese Überprüfungen durchgeführt und dem Steuerpflichtigen in naheliegender Zeit mitgeteilt dass Differenzen vorliegen, hätte unser Mandant bereits während laufender Geschäftsverbindung diesen Mangel durch Hinweis an die Fremdfirmen klären bzw. auch hintanhalten können. Diese Säumigkeit der Behörde kann sich nach so langen Zeiträumen nicht alleine zu Lasten des Steuerpflichtigen auswirken - die Behörde trägt hier wesentliche Mitschuld.
- Befangenheit der handelnden Personen für die weitere Bearbeitung des Aktes
Aufgrund der Verfahrensmängel kann davon ausgegangen werden, dass die Erhebungen der Abgabenbehörde und insbesondere die Beweiswürdigung an eine an Amtsmissbrauch grenzende Vorgehensweise entsprechen. Es wird die Befangenheit der handelnden Personen, das sind
[Prüfer] als Prüfer
[Mitprüfer] als Mitprüfer
[Teamleiter] als Teamleiter
erklärt und sind diese für die weitere Bearbeitung des Aktes wegen Befangenheit nicht zulässig.
Die Befangenheit wird damit begründet, dass eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen genannte Personen und auch eine Sachverhaltsdarstellung wegen Amtsmissbrauch in Vorbereitung sind.
II) Rechtswidrigkeit des Inhaltes
geht es ausnahmslos um die vom Finanzamt nicht anerkannten Fremdleistungsrechnungen der Unternehmungen ***T*** ***K*** ***S*** ***J*** ***C*** S.P., ***L*** d.o.o., ***Person-B*** s.p. und ***P*** ***T*** d.o.o. Bei all diesen Fremdleistungsfirmen geht die Abgabenbehörde von Vermutungen, Annahmen und Verdachtsmomenten aus, ohne hierbei geeignete Beweise für das Nichtvorliegen der erbrachten Leistungen und der erfolgten Zahlungen zu haben. Auch wurden teilweise Beweiswürdigungen entgegen den zeugenschaftlichen Aussagen vorgenommen und Aussagen zu Gunsten des Abgabenpflichtichgen überhaupt nicht gewürdigt.
[Seite 4 des Beschwerdeschreibens]
Nachfolgend wird zu den einzelnen Fremdleistungsunternehmungen Stellung bezogen, wobei das Bestehen von Geschäftsverbindungen und in weiterer Folge auch der Geldfluß "in bar" aufgrund der Zeugeneinvernahmen dargestellt wird.
***T*** ***K*** ***S*** ***J*** ***C*** S.P.,
***T*** ***K***, ***S*** ***J*** ***C*** S.P. gibt laut Finanzamt an, keine Geschäftsbeziehung zu ***Bf-GmbH*** haben bzw. gehabt zu haben und weiters, dass er nie Rechnungen ausgestellt habe bzw. ihm ***X*** gänzlich unbekannt sei.
Dies kann als eine Schutzbehauptung gewertet werden, da Steuervergehen in Slowenien wesentlich härter geahndet werden als in Österreich. Wenn dieses Unternehmen keine Umsätze mit ***X*** in den Steuerunterlagen erfasst hat, ist logisch, dass auch im Zuge einer Einvernahme dies geleugnet wird, da sich der befragte Unternehmer somit selbst belasten würde. Auch der in Slowenien gemeldet Umsatz (für 1 Unternehmer und 2 Mitarbeiter) erscheint mit den angegebenen Beträgen (zwischen 38.000 und 47.000 Euros) betriebswirtschaftlich zu gering um im Unternehmen alle Kosten, Investitonen aber auch die Lebenshaltungskosten des Unternehmers decken zu können.
Die zeugenschaftliche Aussage von Herrn ***E***, dass er von dem Unternehmen ***T*** ***K*** noch nie gehört hat ist logisch, da Herr ***E*** in seiner zeugenschaftlichen Aussage richtigerweise anführt, ausschließlich Inlandsdisponent zu sein, das heißt ausschließlich Transporte innerhalb von Österreich zu organisieren und zu leiten.
Inlandsdisponent bedeutet weiterhin, die eigenen Fahrer zu betreuen bzw. Transport innerhalb von Österreich (auch wenn sie von ausländischen Frächtern durchgeführt werden), zu betreuen. Für Auslandsdispo sind andere Mitarbeiter im Unternehmen ***X*** beschäftigt. Im Zuge einer dieser Besprechungen wurde begehrt, dass bezüglich der Unternehmens ***T*** ***K*** einer der Auslandsdisponenten befragt werden möge, was seitens der Abgabenbehörde weder protokolliert noch durchgeführt wurde.
Herr ***E*** gibt auf Seite 4 (erstes Drittel der Seite) an, dass vielleicht seine Kollegen (aus der Auslandsdispo) der Firma ***P*** bzw. ***T*** ***K*** kennen. Somit wäre es Pflicht der Abgabenbehörde gewesen, diese Kollegen zu befragen um hier nicht auf Vermutungen, Annahmen und Verdachtsmomente angewiesen zu sein.
Ob effektiv ***T*** ***K*** oder aber auch ein anderen slowenischer Unternehmer als ***T*** ***K*** gegenüber dem österreichischen Steurpflichtigen aufgetreten ist bleibt fraglich. Es könnte auch sein, dass ein anderen slowenischer Transportunternehmer in betrügerischer Weise sich der Firmendaten ***T*** ***K*** bedient hat und österreichischen Steuerpflichtigen gegenüber als ***T*** ***K*** aufgetreten ist. Dies lässt sich aus heutiger Sicht durch den Steuerpflichtigen nicht mehr überprüfen. Fakt ist, dass ***T*** ***K*** (oder aber auch ein anderer in betrügerischer Weise agierende Unternehmer) Transportleistungen für [die Beschwerdeführerin] ausgeführt hat, Rechnungen geschrieben hat und diese auch von ***X*** in bar bezahlt bekommen hat.
***L*** d.o.o.
Herr ***L*** hat sich auf die telefonische Befragung der kroatischen Behörden dahingehend geäußert dass er angab, weder Rechnungen geschrieben zu haben noch Zahlungen von ***X*** bekommen hätte. Im Übrigen hat die kroatische Behörde nur den, von uns bereits der österreichischen Finanzbehörde mitgeteilten Status, ***L*** sei insolvent, bestätigt.
Die Aussage von ***L*** ist eine reine Schutzbehauptung um nicht in Kroatien der Verfolgung wegen eines Steuerdeliktes ausgesetzt zu sein.
[Seite 5 des Beschwerdeschreibens]
Bezüglich des Nachweises der Geschäftsbeziehung zwischen ***X*** und ***L*** d.o.o. wurde begehrt, Herrn ***J*** ***C*** (Inhaber und Geschäftsführer der Firma ***Firma-S2*** Transport d.o.o.) zu befragen. Herr ***C*** gibt hierzu an, das er die Fima ***L*** d.o.o. kennt, die Firma ***L*** d. o. o. für ihn auch als Subfrächter gefahren ist und Herr ***L*** teilweise selbst oder mit seinen Fahrern die Transporte durchgeführt hat (alles Seite 3). Bezüglich der Zahlungen gibt Herr ***C*** (Seite 4) an, dass seit 2013 die Rechnungen überwiesen werden, und es davor vorgekommen ist, dass Rechnungen in bar an ***L*** bezahlt wurden, weil ***L*** (Protokoll Seite 5) Probleme mit seinem Geschäftskonto hatte, sodass auch die Firma ***Firma-S2*** ***L*** auch in bar bezahlt hat. Einige Absätze weiter gibt Herr ***C*** an, dass ***X*** seit 2013 fast immer mit Banküberweisung bezahlt, es vorher aber gängige Praxis gewesen war, in bar bezahlt zu werden. Diese Barzahlungen hat immer Herr ***X*** ***X*** durchgeführt. Bezüglich der Anwesenheit im Unternehmen ***X*** gibt Herr ***C*** an, dass nur er persönlich für seine Firma abrechnet und er oder seine Fahrer die Rechnungen in der Buchhaltung oder bei der Dispo bei der Firma ***X*** abgegeben haben.
In der Zeugenaussage vom 20.2.2020 gibt ***C*** an, dass er ***L*** und seine Fahrer oftmals bei ***X*** gesehen zu haben. Somit bestätigt ***C*** die Geschäftsbeziehung zwischen ***L*** und ***X*** (weil was ausser geschäftliche Aktivitäten wird ***L*** und seine Fahrer bei ***X*** am Firmengelände gemacht haben).
Gänzlich irrt die Abgabenbehörde mit der Aussage, dass ***Firma-S2*** ***T*** und ***J*** ***C*** erst ab 2013 repräsentative Fremdleistungsgeschäfte gemacht hätten und vorher nur eine geringe Anzahl an Geschäftsfällen waren. Hier hat das Finanzamt mangelhaft erhoben (***J*** ***C*** firmiert über 2 unterschiedliche Unternehmungen!!!) hierzu wird auf Seite 3 1. Absatz der Zeugeneinvernahme ***C*** verwiesen. Hier handelt das Finanzamt entgegen den Zeugenaussagen!!!
Eine Zeugenaussage nur dann anzuerkennen, wenn ein Zeuge in verantwortungstragender Position tätig war erscheint einer bestimmten Willkür des bearbeitenden Finanzbeamten zu entspringen. Zeugenschaftliche Aussagen über Wahrnehmungen aller Art sind von der Abgabenbehörde als solche zu würdigen - auch wenn diese Aussagen der Abgabenbehörde hinsichtlich des Wunsches nach Aufbringung von Mehrsteuern im Zuge einer Steuerprüfung nicht hilfreich sind. Sich hinter einer "freien Beweiswürdigung" zu verstecken und dieser Zeugenaussage die Beweiskraft zu entziehen grenzt an Amtsmissbrauch. Ob ***J*** ***C*** als LKW Fahrer (bis 2011) oder als Geschäftsführer eines grossen Transportunternehmens (ab 2012) seine Wahrnehmungen gemacht hat ist für die Abgabenerhebung irrelevant.
Bezüglich der Barzahlungen gibt Herr ***C*** weiter an, dass, wenn mit Bargeld bezahlt wird, er immer persönlich nach Österreich gefahren ist und er ca.."hundertmal gesehen hat, dass ***X*** in bar seine Subunternehmer bezahlt" hat. ***C*** meint, dass jeder Slowene bar bezahlt wurde. Wie die Abwicklung konkret war (zusammengewartet in einem Vorraum im Büro - Bargeld übergeben - alle sind aus dem selben Grund gekommen - Buchhaltung hat manchmal auch Bargeld hinterlegt) wird von einem fremden Zeugen beschrieben. Die Zeugen sprechen eindeutig, dass Barzahlungen, insbesondere an ausländische Unternehmer geleistet wurden und somit die generellen Vermutungen, Annahmen und Verdachtsmomente des Finanzamtes durch die Aussage des Herrn ***J*** ***C*** widerlegt werden. Nichtsdestotrotz hat die Abgabenbehörde aber trotzdem diese, den Steuerpflichtigen entlastenden Zeugenaussagen - überhaupt nicht bzw. falsch gewürdigt.
Bezüglich der "hundertprozentig deckungsgleichen Unterschrift" (Vorhaltung an ***J*** ***C*** in der Zeugeneinvernahme) möge das Finanzamt einmal die Möglichkeit des Einscannens einer PDF-Datei auf das Rechnungsformular in Erwägung ziehen. Dies ist eine durchwegs gebräuchliche Form der Unterschriftsleistung bei Abwesenheit der zur Unterschrift berechtigen Person.
[Seite 6 des Beschwerdeschreibens]
Aufgrund von Zeugenaussagen ist die Geschäftsbeziehung zwischen ***X*** und ***L*** als bewiesen zu betrachten und auch bestätigen Zeugenaussagen von fremden Personen, dass Rechnungen (insbesondere an Slowenen) bar bezahlt wurden, sodaß für Vermutungen, Annahmen und Mutmassungen kein Platz mehr bleibt.
Dem Wunsch des Abgabepflichtigen, für Herrn ***L*** eine Art "Kronzeugenregelung" zu machen, diesen in Österreich einzuvernehmen und keine Meldung über Steuerverfehlungen nach Kroation zu machen, hat die Abgabenbehörde ohne Begründung abgelehnt.
***Person-B*** s.p.
Von ***Person-B*** liegt keine Stellungnahme vor (verstorben 2016); Die Stellungnahme der ausländischen Steuerbehörden ist dürftig und besagt, dass Herr ***T*** nicht mehr aktiv ist und bis zum Jahr 2013 als Unternehmer registriert war. Darüber hinaus sind keine weiteren Angaben erfolgt
Die Abgabenbehörde hat sich für die Beweise der Geschäftsbeziehung an die Zeugeneinvernahme des Herrn ***R*** ***V*** (Sohn des Herrn ***T***) zu halten. Herr ***V*** gibt in seiner Zeugeneinvernahme an, dass Herr ***T*** auch für ***X*** gefahren sei (Seite 2). Auf Seite 3 bestätigt Herr ***V***, er habe ***Person-B*** bei ***X*** gesehen, wenn er geladen hat. (Auch wenn vorher offensichtlich falsch protokolliert wurde .... "ich weiss nicht ob die beiden geschäftlich zusammengearbeitet haben"...)
Diese Mitteilung der ausländischen Steuerbehörde (MIAS) nimmt das Finanzamt ***Ort-H***- Umgebung heran, um die Betriebsausgaben des Steuerpflichtigen, welche die gemeldeten Beträge des Frächters ***Person-B*** der Höhe nach übersteigen, nicht als Betriebsausgabe anzuerkennen. Hierbei negiert das Finanzamt die Zeugeneinvernahme des ***R*** ***V*** welcher bestätigt, dass Herr ***T*** für ***X*** Transportleistungen durchgeführt hat. Bezüglich der Geschäftsbeziehung zwischen ***T*** und ***X*** sagt ***R*** ***V***:
- Ich glaube mein Vater ist auch für ***X*** gefahren.
- Ich habe ihn bei ***X*** gesehen, wenn er geladen hat, was und wohin weiß ich nicht
- Es ist vorgekommen, dass ich die Rechnung meines Vaters an ***X*** mitgenommen habe.
- Das Kuvert mit dem Bargeld habe ich von Herrn ***J*** ***E*** bekommen.
Sämtliche anderen Befragungen des Herrn ***R*** ***V*** in der Einvernahme vom 14.10.2019 sind irrelevant, da hier das Finanzamt überwiegend über das Beschäftigungsverhältnis zwischen ***R*** ***V*** und ***X*** befragt wurde (insbesondere bezügliche Arbeitszeitaufzeichnungen, Ablauf der Transportaufträge im Dienstverhältnis, Auszahlung Transportlohn im Dienstverhältnis etc.- also alles Fragen, die mit der Eigenschaft des ***Person-B*** als Fremdleister nichts zu tun haben). Anstatt konkrete Fragen zur Geschäftsverbindung ***T*** zu ***X*** zu befragen (wann, wie oft, welcher Zeitraum etc) stellte das Finanzamt Fragen, die nicht den aufklärungsbedürftigen Sachverhalt betreffen.
Auch ist in der Niederschrift Herr ***V*** über Geschäftsvorfälle des Jahres 2007 gefragt worden, welche für das Prüfungsergebnis wegen des falschen Zeitraumes 2007 irrelevant sind.
Des Weiteren wird auf die Zeugenaussage des Herrn ***J*** ***E*** verwiesen, welcher in der Niederschrift auf Seite 4 unten aussagt:
[Seite 7 des Beschwerdeschreibens]
- Solche Kuverts habe ich an Subfrächter schon übergeben. Ich bekam sie auf den Tisch: erinnerlich Kuverts an ***T***.................................................
- Seite 5 sagt Herr ***E*** aus, dass er schon Kuverts von Subfrächtern entgegengenommen hat, er aber nicht weiß, was da drinnen war......Auf den Kuverts in DINA5 war meistens der Firmenstempel der Subfrächter oben: ***Firma-S2***, ***T*** und andere
- auf Seite 6 sagt weiters Herr ***E*** betreffend ***R*** ***V*** aus, dass Herr ***T*** sein Vater, der Subfrächter war, bekannt ist.
Betrachtet man die Rechnungen von ***Person-B*** an ***X***, ist aufgrund der fortlaufenden Rechnungsnummern ersichtlich, dass ***T*** auch gegenüber anderen Unternehmungen Rechnungen geschrieben hat, da die Rechnungen von ***T***, welche in der Buchhaltung ***X*** erfasst sind, durchwegs Lücken aufweisen. Zumal die Steuermoral in Kroatien um "7 Mal schlechter ist als in Österreich" (so ein Medienbericht) ist anzunehmen, dass ***T*** seine Umsätze von österreichischen Unternhemen verkürzt hat. Hierfür sprechen auch die in dessen Steuererklärungen gemeldeten Gesamtumsätze von € 61.842,-- Dieser Umsatz ist für einen Betrieb mit 1 LKW und 1 Bus und einem fremden Mitarbeiter nicht den Erfahrungen des täglichen Lebens entsprechend.
So betrachtet man die Rechnungen von ***Person-B*** an ***X***, aufgrund der fortlaufenden Rechnungsnummern ersichtlich, dass ***T*** auch gegenüber anderen Unternehmungen Rechnungen geschrieben hat, da die in der Buchhaltung der steuerpflichtigen vorliegenden Rechnungsnummern durchwegs Lücken aufweisen
Aus den Aussagen des Herrn ***R*** ***V*** und des Herrn ***J*** ***E*** ergibt sich zweifellos, dass Herr ***T*** für unseren Mandanten Leistungen erbracht hat, sodass die beantragten Betriebsausgaben für Frachtleistungen anzuerkennen sind. Das Finanzamt hat diesbezüglich Bescheide erlassen, welche dem Akteninhait aus dem Zeugenbefragungen wiedersprechen.
***P*** ***T*** d.o.o.
Die ausländischen Behörden geben bezüglich dieses Unternehmens bzw. des Inhabers an, dass Herr ***P*** nicht auf die Fragen der Behörde geantwortet hat. Eine Zustellung der übersandten Rechnung konnte nicht durchgeführt werden und wurde an die Abgabenbehörde im Ausland retourniert; ***P*** hat seit dem Jahr 2012 keine Bilanzen gemacht und die ***X*** Umsätze scheinen nicht bei den im Ausland getätigten Umsätzen in den zusammenfassenden Meldungen auf.
Auch hier agiert das Finanzamt mit Annahmen, Vermutungen und Verdachtsmomenten um die Betriebsausgabe nicht anzuerkennen. Bezüglich der von Abgabepflichtigen beantragten Zeugeneinvernahme des Herrn ***J*** ***E*** wird, wie bei dem Subunternehmen ***T*** ***K*** drauf verwiesen, dass Herr ***J*** ***E*** lediglich Inlandsdisponent war (siehe die Zeugeneinvernahme) und mit Auslandstransporten nichts zu tun hat. Diesbezüglich verweist Herr ***E*** in seiner Niederschrift auf seine Kollegen, welche von der Abgabenbehörde (hier wäre die amtliche Ermittlungspflicht gegeben gewesen) nicht befragt wurden. ***P*** gibt in seinen ausländischen Steuererklärungen einen Umsatz von € 7.009,-- an. Dieser geringe Umsatz widerspricht den Erfahrungen des täglichen Lebens, da alleine mit diesem Umsatz weder Lebenshaltungskosten noch Betriebsausgaben des ausländischen Unternehmers gedeckt werden könnten. Es ist offensichtlich, dass hier die Umsätze, welche ***P*** im Ausland gemacht und bar kassiert hat, nicht den Niederschlag in den Bilanzen gefunden haben und wurden damit offensichtlich ausländische Abgaben verkürzt.
[Seite 8 des Beschwerdeschreibens]
Generell zur Steuermoral im ehemaligen Jugoslawien:
Es liegt der Verdacht nahe, dass die ausländischen Frächter die in Österreich getätigten Umsätze und in bar kassierten Rechnungen nicht in ihrer Buchhaltung erfasst haben. Dieser Verdacht wird insofern erhärtet, als bereits in öffentlichen Medien (siehe Zeitungsbericht vom 20.01.2019 - dem Finanzamt übermittelt) offiziell verlautbart ist, dass in Bulgarien oder Kroatien der Steuerbetrug siebenmal mehr als bei uns beträgt. Das dieser Steuerbetrug von den ausländischen Frächtern nicht eingestanden und zugegeben werden kann, ist logisch, da Steuerhinterziehungen in Slowenien und Kroatien wesentlich härter bestraft werden als in Österreich. Das Finanzamt ***Ort-H*** Umgebung ist in seinen Prüfungstätigkeiten immer davon ausgegangen, dass nur Österreicher Steuerbetrüger sind, weil ihnen eine Meldung über die Grenzen Österreichs hinaus kein Mehrergebnis an Abgaben in Österreich gebracht hätte. Immer nur die Inländer bei Unstimmigkeiten von grenzüberschreitenden Meldungen zu Steuernachbelastungen zu verpflichten ist nicht rechtens.
Ergänzendes Beschwerdevorbringen
Mit dem als "Antrag auf Nachreichung der fehlenden Begründung bzw. Behebung des Begründungsmangels" bezeichnetem Schreiben vom 14.09.2020 (OZ 8) brachte die Beschwerdeführerin durch ihren steuerlichen Vertreter vor:
In den Steuerbescheiden Kost 2010 bis 2014 vom 11.8.2020 wird als Begründung auf die Niederschrift über die Schlussbesprechung und auf den Bericht über das Ergebnis der Außenprüfung verwiesen.
Sowohl der Niederschrift als auch der Bericht über das Ergebnis der Außenprüfung sind hinsichtlich des ausgewiesenen Zahlenmaterials nicht nachvollziehbar und wird der
Antrag
gestellt, diesen Begründungsmangel zu beheben indem
- Eine Überleitung der bisherigen Einkünfte It. den Erststeuerbescheiden zu den Einkünften aufgrund der Außenprüfung hergestellt wird
- Für jene Betragssummen, welche nicht als Betriebsausgabe anerkannt wurden, wird eine Darstellung der Einzelbeträge der nicht anerkannten Fremdleistungen begehrt.
- Eine betragsmäßige Darstellung der Einkünfte des Jahres 2014 fehlt im Bericht gänzlich.
- Die Einkünfte des Jahres 2011 It. Außenprüfung können weder aufgrund der Niederschrift noch aufgrund der Vermerke im Bericht nachvollzogen werden.
- Die im Jahre 2010 nichtanerkannten Betriebsausgaben des Transportleisters "***T***" in Höhe von € 88.480,-- mögen durch Darstellung der Einzelrechnungen bekanntgegeben werden.
Beschwerdevorentscheidungen
Mit Beschwerdevorentscheidungen vom 23.02.2021 (OZ 9-13) setzte die Abgabenbehörde die Körperschaftsteuer 2010 mit 30.594,82 € (weitere Nachforderung: 8.129 €) und wies die restlichen Bescheidbeschwerden als unbegründet ab.
Der gesonderten Begründung vom 24.02.2021 (OZ 14), der eine Auflistung der einzelnen nicht anerkannten Aufwandsbuchungen (OZ 14/17-24) beigefügt wurde, ist nach umfassender Darstellung des Verfahrensablaufes zur Begründung der Abweisung der Bescheidbeschwerden zu entnehmen:
Normen und Schlagworte
- § 207 Abs. 2 BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
- § 22 Abs. 3 KStG 1988, Körperschaftsteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 401/1988
- § 138 Abs. 2 BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
- § 85 Abs. 1 BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
- § 138 BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
- § 138 Abs. 1 BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
- § 208 Abs. 1 lit. a BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
- § 4 Abs. 4 EStG 1988, Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988
- § 183 Abs. 1 BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
- § 162 BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
- § 115 Abs. 1 BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
- § 209 Abs. 1 BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
- § 119 BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
Herkunft
Herkunft dieses Textes
- Bestand
- BFG-Entscheidungen
- Dokumenttyp
- Bescheidbeschwerde - Senat - Erkenntnis
- Geschäftszahl
- RV/2100499/2021
- ECLI
- ECLI:AT:BFG:2025:RV.2100499.2021
- Stammnummer
- 148335
- Gültig
- 04.07.2025 bis auf Weiteres
- Stand Bestandsliste
- 25.09.2026 06:13
- Von uns abgerufen
- 26.09.2026
- Quelle
- Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
- Lizenz
- CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF