…Der Vermittler V mit Sitz in Österreich vermittelt für den Privaten P in Deutschland einen Dolmetscher mit Sitz im Drittland. Die Vermittlungsleistung des V ist dort steuerbar, wo der vermittelte Umsatz ausgeführt wird. Die Leistung des Dolmetschers wird von einem Unternehmer im Drittland an einen…
…nach außen hin auftritt. Der Vermittler erhält für seinen Abschluss eines Geschäftes zwischen seinem Auftraggeber und einem Dritten eine Provision. Eine Vermittlungsleistung an einen Unternehmer wird im Empfängerstaat ausgeführt. Die Berufung war daher abzuweisen." In dem dagegen eingebrachten Vorlageantrag hat der Bw. auf seinen Betriebssitz…
…UStG der Ort der sonstigen Leistung dort anzunehmen, wo der Leistungsempfänger (AGES) sein Unternehmen betreibt. Die Vermittlungsleistung wäre auch bei ausländischen Tankstellen (z.B. in Österreich) stets in Deutschland steuerbar. Folglich ist für diese Fälle das Abzugsverfahren oder gegebenfalls die Nulllösung anzuwenden. Da aufgrund der…
…die Mitteilungspflicht ua. Leistungen, "die sich auf das Inland beziehen". EStR 2000 Rz 8320 führt diesbezüglich aus, dass dieses Tatbestandsmerkmal jedenfalls auf Vermittlungsleistungen zutrifft, die inländisches Vermögen betreffen. Die EStR 2000 geben in diesem Punkt die Erläuterungen zur Regierungsvorlage des Betrugsbekämpfungsgesetzes 2010, BGBl. I Nr…
… 3a Abs. 6 UStG 1994 anzuwenden, wonach die Vermittlungsleistungen in der Schweiz erbracht worden seien. In der Schweiz erzielte Provisionseinkünfte könnten im Rahmen der Mehrwertsteuer folgerichtig in Österreich weder steuerbar noch steuerpflichtig sein. Im Übrigen würden die Provisionen von X. ohne Ausweis der gesetzlichen Mehrwertsteuer…
…einer Außenprüfung hat das Finanzamt festgestellt, dass die Bf. an die Firma ***1*** Bau Holding & Immobilientreuhand GmbH (im Folgenden kurz: ***1***) Honorare für "Vermittlungsleistungen" bezahlt hat, obwohl keine Leistung des betreffenden Unternehmens feststellbar war: Die Firma ***1*** wurde It. Notariatsakt am 30.11.2010 gegründet…
…nicht § 6 Abs 1 Z 8 lit g UStG 1994 maßgebend, sondern normales Umsatzsteuerrecht zu den allgemeinen Vermittlungsleistungen. Da allerdings durch entsprechende Namhaftmachung der UID-Nr der Vermittlungsort bei der Leistung der I an die Sto T AG nach Deutschland verlegt worden ist, handelt es…
…steuerliche Vertretung innerhalb der verlängerten Rechtsmittelfrist Beschwerde gegen die Umsatzsteuerbescheide 2010 bis 2016 erhoben und zur Begründung ausgeführt: Die Behörde gehe bei Feststellung der Umsatzsteuer davon aus, dass die Vermittlungsleistungen an eine Schweizer Gesellschaft in Österreich umsatzsteuerpflichtig seien. Sie stütze sich auf eine UFS Entscheidung…
…geworden. Auch die vom Beschwerdeführer angeworbenen Neukunden wurden in Entsprechung dieser Bestimmung Vertragspartner der ***A*** Europe AG und hat diese auch das hierfür gebührende Entgelt (Provision) an den Beschwerdeführer bezahlt. Damit hat der Beschwerdeführer seine Vermittlungsleistung zivilrechtlich an die ***A*** Europe AG erbracht. Anhaltspunkte dafür…
…ersichtlich und explizit angeführt, ein Teil der Leistungen die mit der Gesamtleistung abgerechneten Tätigkeiten und Vermittlungsleistungen für die Vermittlung der erstmaligen Ausgabe von Gesellschaftsanteilen an Personengesellschaften bei deren Gründung gewesen. Die Teilleistung der derart fakturierten Vermittlungen stelle aus Sicht der Bf. eine gegenüber der Hauptleistung…
…06.2007 C-453/05 "Ludwig" klargestellt, dass es für die Anwendung der Befreiungsbestimmung darauf ankomme, dass die Vermittlungsleistung gegenüber anderen Leistungen (wie etwa einer Vermögensberatung, Analyse der Vermögenssituation) im Vordergrund stehe und die Hauptleistung darstelle. Bei jeder Vermittlung durch einen Steuerberater werde eine berufsbedingt…
…2. Version steuerfrei) an die Bf. ausgestellt hat, führt er aus, dass die Leistungen an die Bf. "ausschließlich als Vermittlungsleistungen" zu sehen seien. Dies wiederholte Mag. Z auch in seiner Aussage laut Niederschrift vom 13. Mai 2014 (BFG-Akt OZ 38, Niederschrift mit Mag. Z…
…wer als Empfänger dieser Vermittlungsleistungen anzusehen ist (die - laut Aktenlage unternehmerisch tätige - schweizerische Muttergesellschaft X Europe AG oder die österreichische Tochtergesellschaft X Austria GmbH) und folglich ob diese Leistungen im Inland der Umsatzsteuer unterliegen oder nicht. Umsatzsteuer 2011 bis 2014: Mit Bescheiden vom 7.3…
… 3a Abs. 5 Z 1 UStG 1994 zukommt, werden die Vermittlungsleistungen des Abgabenpflichtigen gemäß § 3a Abs. 6 UStG 1994 im Inland ausgeführt und unterliegen die Entgelte dem Normalsteuersatz in Höhe von 20%." Das Finanzamt folgte dieser Feststellung in den im wiederaufgenommenen Verfahren ergangenen Sachbescheiden. In…
…eruiert. (…)" In der abweisenden Beschwerdevorentscheidung wiederholt das Finanzamt unter Hinweis auf die Feststellungen des oa. Prüfungsberichtes darauf, dass die Kundengewinnung durch Y-Partner als Vermittlungsleistung gemäß § 3a Abs 6 UStG 1994 in Österreich steuerbar und steuerpflichtig sei. Im Vorlageantrag verweist die Bf. (bzw. deren…
…als Nichtunternehmer. Gem. § 3a Abs. 8 UStG 1994 wird eine Vermittlungsleistung an einen Nichtunternehmer im Sinne des Abs. 5 Z 3 an dem Ort erbracht, an dem der vermittelte Umsatz ausgeführt wird. Der Vermittler führt zwar einen Leistungsaustausch zwischen anderen herbei, steht aber selbst außerhalb…
…darauf hin, dass nunmehr lediglich die Umsatzsteuerbescheide der Jahre 2014 bis 2016 angefochten seien. Für die Jahre 2017 und 2018 seien aufgrund der nachgereichten Unterlagen die Vermittlungsleistungen als nicht steuerpflichtig anerkannt worden. Es werde nochmals auf die Entscheidung des BFG vom 27.05.2019, RV…
…festgehalten in der Niederschrift über die am 6. Dezember 2013 stattgefundene Schlussbesprechung unter Tz 3 "Einkünfte aus selbständiger Arbeit" seien nicht korrekt. Grundsätzlich stelle seines Erachtens die "Kunden"-Gewinnung durch X-Partner keine Vermittlungsleistung dar. Es sei ja nicht seine Aufgabe Kunden zu gewinnen und…
…In dieser Berufungsentscheidung habe der UFS ausgesprochen, dass Vermittlungsleistungen für L im Inland umsatzsteuerpflichtig seien. Im dagegen eingebrachten Vorlageantrag bringt der Bf. im Wesentlichen Folgendes vor: Die vom Finanzamt herangezogene UFS-Entscheidung betreffe einen Steuerbescheid für das Jahr 2010 und nicht das hier gegenständliche Jahr…
…133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe: Das Finanzamt hat im angefochtenen Umsatzsteuerbescheid - in Abweichung von der Umsatzsteuererklärung - mit der Begründung, dass „die vom Kunden erbrachten Vermittlungsleistungen gemäß § 3a Abs. 6 UStG 1994 ab 1.1.2010 am Empfängerort der XZ GmbH…