…sittlichen oder rechtlichen Gründen zwangsläufig erwachsen seien. Die Begräbniskosten (Höchstbetrag EUR 4.000,00) wurden um die Nachlassaktiven (EUR 3.337,41) gekürzt und der Restbetrag iHv EUR 662,59 als außergewöhnliche Belastung anerkannt. Die Aufwendungen für Zahnhygiene wurden mangels Außergewöhnlichkeit ebenfalls nicht anerkannt. In…
…vor dem BFG keine derartigen Nachweise vorgelegt. Vorgebracht wurde, derartige Zahlungen erschienen wohl glaubwürdig. Dies ist im Hinblick auf das Wesen einer außergewöhnlichen Belastung als Begünstigungsvorschrift jedoch nicht ausreichend. Es wurde weder dargetan, ob die str Aufwendungen zwangsläufig erwuchsen, dh ob es sich um Aufwendungen…
…34 Anm 78). Werden daher zB Pflegekosten oder Begräbniskosten als Gegenleistung für die Übertragung von Wirtschaftsgütern (Sachen) übernommen (zB Übergabeverträge, Schenkungsverträge), bzw. erwachsen einem Steuerpflichtigen zwangsläufige Aufwendungen nur deshalb, weil ihm das zu ihrer Deckung dienende Vermögen zugekommen ist, liegt insoweit keine Belastung vor (vgl…
…dass er die Kosten für seine beruflich veranlasste doppelte Haushaltsführung, Aufwendungen für Familienheimfahrten, Miete und Betriebskosten sowie die Begräbniskosten anlässlich des Todes seines Vaters als nachträgliche Werbungskosten berücksichtigt haben möchte. Weiters gibt der Bw, die entsprechenden Nachweise befänden sich beim Finanzamt Salzburg-Stadt. Über die…
…Abzug zu bringen. B. Außergewöhnliche Belastungen: Der Bf. beantragte in der Einkommensteuererklärung 2016 a. Begräbniskosten für seine verstorbene Mutter (€ 1.950,00) sowie b. Krankheitskosten (€ 675,26), zusammen somit € 2.625,26, als ag Bel mit Selbstbehalt, die das Finanzamt im Einkommensteuerbescheid…
…und zwar insoweit, als EUR 4.000 übersteigende Begräbniskosten grundsätzlich als ag Belastung anerkannt wurden. Der Abzug der Kosten des Totenmahles in der Höhe von EUR 1,395 wurde jedoch nicht gewährt, weil - so die Begründung - Kosten des Totenmahles keine ag Belastung darstellen. Der UFS…
…dass es sich bei den "Begräbniskosten" von € 4.687,90 um die der Berufungswerberin i. J. 2007 erwachsenen Kosten für die Errichtung eines Grabmals für ihren i.J. 2006 verstorbenen Ehegatten handelt und der als "sonstige ag. Belastungen" von ihr geltend gemachte Betrag von…
…Begräbniskosten einschließlich der Errichtung eines Grabmals kommen nach ständiger Rechtsprechung (VwGH v. 16.12.1955, Zl. 0555/55, v. 18.05.1959, Zl. 0034/59, v. 04.02.1963, Zl. 0359/62 und v. 25.09.1984, 84/14/0040) als außergewöhnliche Belastung nur dann…
…Bedeutung zukommt, insbesondere weil das Erkenntnis von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird. Im gegenständlichen Fall wird über die Höhe von Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastung abgesprochen. Zu §…
…als für das Jahr 2016 eine außergewöhnliche Belastung für Begräbniskosten von EUR 2.805,88 (EUR 8.197,90 abzüglich EUR 5.287,08 Nachlassaktiva sowie EUR 104,94 Kosten Trauerkleidung) anzuerkennen war. Unter Berücksichtigung eines Selbstbehaltes von EUR 1.106,56 waren daher insgesamt…
…05.2020 eingereichten Einkommensteuererklärung für das Jahr 2019 u.a. Begräbniskosten iHv EUR 15.894,53 als außergewöhnliche Belastung (agB) mit Selbstbehalt. Am 04.06.2020 erließ das Finanzamt (FA) den Einkommensteuerbescheid für das Jahr 2019. Darin wurden die Aufwendungen für die geltend gemachte agB…
…die reinen Begräbniskosten hinaus hatte der Steuerpflichtige auch die sittliche Pflicht, ein Legat für seine verstorbene Frau in der Höhe von € 7.500,00 zu erfüllen. Da auch hier die Zwangsläufigkeit gegeben ist, ist nach meinem Dafürhalten auch dieser Betrag als außergewöhnliche Belastung anzuerkennen…
…die als Stewardess bei der ***1*** AG unselbstständig erwerbstätig ist, ua die Berücksichtigung von Begräbniskosten für Günther ***2*** (im Folgenden Verstorbener bzw Nachlass), verstorben am 22.8.2019, als außergewöhnliche Belastung (im Folgenden agB). Mit Einkommensteuer-Bescheid (im Folgenden ESt-Bescheid) 2019 vom 13.8…
…gemachten Begräbniskosten von € 2.500,00 in den Nachlassaktiva von insgesamt € 16.112,43 Deckung finden, scheidet eine Berücksichtigung als außergewöhnliche Belastung aus. Im Schreiben vom 3. Mai 2010 (AS 18) teilt der Rechtsanwalt Mag. P dem Bw. betreffend D Lebensversicherungs-AG mit…
…deren Anerkennung als außergewöhnliche Belastung im Sinn des § 34 EStG 1988 die Witwe in ihrer Einkommensteuererklärung für das Jahr 2008 geltend gemacht hat. Über abgabenbehördliches Ersuchen vom 24. November 2009 um Vorlage der Originalbelege betreffend der beantragten Begräbniskosten in Höhe von € 6.225,74…
…Gebäudes. Die Nachlassaktiva erhöht sich durch Einbeziehung der Verkehrswerte der Grundstücke auf 24.952,83 €. Da die Nachlassaktiva die Begräbniskosten übersteigen, kommt im gegenständlichen Fall eine Berücksichtigung als außergewöhnliche Belastung nicht in Betracht. Aus den dargelegten Gründen war die Berufung vollinhaltlich abzuweisen. Linz, am…
…dass dieser Betrag die als außergewöhnliche Belastung anzuerkennenden Begräbniskosten mindert, weil in diesem Ausmaß die angemessenen Begräbniskosten durch den Nachlass gedeckt sind und daher von der Berufungswerberin nicht aus Eigenem zu tragen waren. Die Berufungswerberin hat in den Jahren 2000 und 2001 im Zusammenhang mit…
…Nachlassverbindlichkeiten) auch die Kosten für das dem Gebrauche des Ortes, dem Stande und Vermögen der Verstorbenen angemessene Begräbnis. Begräbniskosten sind insofern keine ag. Belastungen, als sie aus dem zu Verkehrswerten angesetzten Nachlassvermögen gedeckt werden können (VwGH 25.9.1984, 84/14/0040). Nur wenn diese…
…die Begräbniskosten in Höhe von € 4.000,00 und einen Teil der Errichtungskosten der Grabstelle in Höhe von € 3.490,20 anerkannt. Die Errichtungskosten einer Grabstelle sind, wenn Sie zwangsläufig und nicht im Nachlass gedeckt sind, separat von etwaigen Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastungen…
…nunmehr die Erwerbsminderung der Gattin in Höhe von 50% und der Pauschalbetrag für die Gallendiät in Höhe von € 612,- jährlich als ag. Belastung mit Selbstbehalt und die Kosten für die Medikamente in Höhe von € 531,60 beantragt. Folgende Unterlagen für die Aufwendungen 2013…