…vor, dass die Bp bei Ermittlung der Höhe dieses Betrages nicht berücksichtigt, dass die Berechnung der Rückstellung und damit der Bilanzansatz bereits in der Schlussbilanz des Jahres 1994 sowie in den Vorjahren steuerrechtlich unzulässig gewesen waren. Aus der unterschiedlichen Dotierung der handels- bzw. steuerrechtlich ermittelten…
…bilanziert hat, als er hätte bilanzieren müssen, sieht § 4 Abs. 2 EStG 1988 eine Bilanzberichtigung vor (VwGH 7.2.1990, 88/13/0241). Dadurch wird ein steuerlich unzulässiger Bilanzansatz durch einen steuerlich zulässigen ersetzt (Zorn in Hofstätter/Reichel, Die Einkommensteuer-Kommentar, 53. Lfg., 2012, § 4…
…ein im Grunde und der Höhe nach unzulässiger Bilanzansatz durch einen steuerlich zulässigen Bilanzansatz ersetzt wird (VwGH 30.7.2002, 96/14/0112). Eine Bilanzberichtigung kann weiters darin bestehen, dass ein unzulässiger Bilanzansatz entfernt wird oder ein unzulässigerweise fehlender Bilanzansatz nachträglich aufgenommen wird. Festzuhalten ist…
…eine Teilwertabschreibung bereits dem Grunde nach ausgeschlossen ist. Da ein unzulässiger Bilanzansatz im Wege einer Bilanzberichtigung nach § 4 Abs. 2 EStG 1988 zu korrigieren ist, ist der in der Schlussbilanz zum 31. Dezember 2004 ausgewiesene Bilanzansatz "Vorräte Handelswaren" in Höhe von € 81.883,17…
…ein dem Grunde und der Höhe nach unzulässiger Bilanzansatz durch einen steuerlich zulässigen Bilanzansatz ersetzt wird (VwGH 30.7.2002, 96/14/0112). Eine Bilanzberichtigung kann auch darin bestehen, dass ein unzulässiger Bilanzansatz entfernt wird oder dass ein unzulässigerweise fehlender Bilanzansatz nachträglich aufgenommen wird. Festzuhalten…
…Berichtigung (Richtigstellung eines bisher unrichtigen Jahresabschlusses, z.B. wegen unzulässiger Bilanzansätze oder sonstiger Rechtswidrigkeiten) ist erlaubt und wird sogar als geboten angesehen. Eine handelrechtliche Verpflichtung ist gesetzlich nicht normiert und wird wohl nur bei groben Gesetzesverletzungen und nur solange, als nicht bereits ein nachfolgender Jahresabschluss…
…richtigzustellen. Die Bilanz soll mit den zwingenden Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den Vorschriften des EStG 1988 in Einklang gebracht werden. Das kann durch Aufnahme fehlender, durch Berichtigung vorhandener und durch Eliminierung unzulässiger Bilanzposten (Bilanzansätze) erfolgen. Hat der Steuerpflichtige erkannt, dass die Bilanz unrichtig ist, hat…
…ursprünglichen Bescheides (VwGH 95/15/0108 v. 23.4.1998). Auch im Zuge der Vorbetriebsprüfung über die Jahre 2001 bis 2003 habe die Prüferin keine Veranlassung gehabt, relevante Bilanzansätze zu ändern, da keine stillen Reserven aufzudecken gewesen seien. Die Prüferin habe damals die Ansicht des…
…Stellungnahme werde als Beilage übermittelt. Der Rechtsanwalt komme dabei zu dem Ergebnis, dass der Prüfer in unzulässiger Weise die Eigentümeransprüche mit den mietrechtlichen Ansprüchen vermengt habe. Aufwendungen zur Erlangung eines Mietrechtes stellten Anschaffungskosten dar und seien auf die Nutzungsdauer zu verteilen. Als Nutzungsdauer gelte die…
…man die Berichtigung eines in der Bilanz vorhandenen, unrichtigen und daher unzulässigen Bilanzansatzes durch einen zulässigen Bilanzansatz. Wie der VwGH in seiner ständigen Rechtsprechung ausführt, ist ein Bilanzansatz bis zum Jahr des erstmaligen fehlerhaften Ausweises zurück zu berichtigen, sodass die Bilanzberichtigung nicht zu einer periodenfremden…
…AfA für das Wirtschaftsjahr 2000 und die folgenden Jahre ermittelt worden. Nachdem sowohl die FLD als auch der Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof für den Fall des unrichtigen Bilanzansatzes die Berichtigung der Eröffnungsbilanz vorschreiben würden, könne es sich in diesem Fall nicht um eine unzulässige Zuschreibung handeln…
…Abgabepflichtigen wurde in der Bilanz zum 31.12.1990 die Beteiligung in Höhe von S 2,173.125,01 auf "Firmenwert" umgebucht, abzüglich dem einbezahltem Stammkapital in Höhe von S 250.000,-. Von diesem Bilanzansatz wurde unter Zugrundelegung einer 15-jährigen Abschreibungsdauer, beginnend mit 1990…
…streitgegenständlichen Lokalität_A zum 1. Dezember 1998 ohne näherer Begründung nicht anerkannt. Die Abgabenbehörde ziehe lediglich aus dem zur Begründung einer im Jahr 2003 vorgenommenen Teilwertabschreibung vorgelegten Sachverständigengutachten des Gutachter_A den unzulässigen und unbegründeten Schluss, dass der Einlagewert zum 1. Dezember 1998 überhöht gewesen…
…ordnungsmäßiger Buchführung der periodenrichtigen Gewinnermittlung. Maßgebend sind die tatsächlichen Verhältnisse, das sind die Vermögens- und Wertverhältnisse am Bilanzstichtag aus der Sicht der Bilanzerstellung. Die Bilanzberichtigung erfasst ua. den Ersatz eines unzulässigen durch einen zulässigen Bilanzansatz (VwGH 22.9.1961, 0552/61; Jakom/Marschner, EStG, 2013…
…ua ausgesprochen, dass ein für das Betriebsvermögen am Schluss des Wirtschaftsjahres maßgebender korrigierter Wertansatz ein Ereignis mit steuerlicher Rückwirkung hinsichtlich der Veranlagung für die Folgejahre darstellt, sodass die nunmehr korrigierten Bilanzansätze des Jahres 2002 in Bezug auf die nachfolgenden Veranlagungen 2003 und 2004 ein gem. §…
…des § 9 EStG im Jahr 1994 zu Grunde liegenden Absicht des Gesetzgebers seien Pauschalrückstellungen nicht als zulässig anzusehen. Im vorliegenden Fall nähere sich die beantragte Rückstellung einer unzulässigen Aufwandsrückstellung, weil im Fall von Nacharbeiten nicht die Erkennbarkeit sondern das Erkennen des Verlustes ausschlaggebend sei; dies…
…eine (anteilige) Rückstellung wegen der Registrierungspflicht bzw. für die Aufwendungen eines Letter of Access in der Gewinnermittlung zu berücksichtigen. Bilanzansatz REACH Rückstellung It. BP | | 31.12.2008 | 31.12.2009 | Handelsbilanz | 26.000,00 € | 90.812,00 €…
…Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres zum Betriebsvermögen gehört haben, kann der Steuerpflichtige in den folgenden Wirtschaftsjahren den Teilwert auch dann ansetzen, wenn er höher ist als der letzte Bilanzansatz; es dürfen jedoch höchstens die Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt werden. In der steuerrechtlichen Literatur wird, soweit ersichtlich…
…Die angefochtenen Wiederaufnahmebescheide werden aufgehoben. Die Berufung gegen die Sachbescheide betreffend Umsatz- und Körperschaftsteuer für 2000 wird als unzulässig (geworden) zurückgewiesen. Die Berufung gegen die Bescheide betreffend Wiederaufnahme der Umsatz- und Körperschaftsteuerverfahren für 1998 und 1999 wird als unbegründet abgewiesen. Der Berufung gegen die Sachbescheide…
…Der Berufung betreffend Wiederaufnahme wird Folge gegeben. Der angefochtene Wiederaufnahmebescheid wird aufgehoben. 2.) Die Berufung gegen den Körperschaftsteuerbescheid wird als unzulässig (geworden) zurückgewiesen. Entscheidungsgründe Bezüglich des bisherigen Verfahrensganges und dessen rechtlicher Beurteilung wird auf das Erkenntnis des VwGH vom 4.3.2009, 2008/15/0327…