…verwiesen, wonach dieser Begriff "abstrakt" zu verstehen ist. Da der Verwaltungsgerichtshof offensichtlich davon ausgegangen ist, dass durch einen nachträglichen Kanalanschluss eine entscheidende Erhöhung des Nutzungswertes eintritt, muss dies wohl auch für den streitgegenständlichen Fall bejaht werden. Es war daher spruchgemäß zu entscheiden. Feldkirch, 7. April…
…für Wohnraumsanierung vorliegen (siehe dazu Doralt, EStG10, § 18 Tz 142 cit: "nachträgliche Anschlusskosten an Versorgungseinrichtungen können Sanierungsaufwand sein"). Das BMF hat unter dem Titel "Rechtsansichten des Finanzministeriums zu steuerlichen Tagesfragen Kanalanschlußkosten BMF 4.3.1991, 07 0503/1-IV/7/91", veröffentlicht in SWK 1991…
…Begründend wurde angeführt, dass beim Austrocknen eines Brunnens infolge allmählichen Absinkens des Grundwasserspiegels es sich nicht um einen Katastrophenschaden im Sinne des § 34 EStG handeln würde. Ebenso würden Aufwendungen für den nachträglichen Kanalanschluss keine Ausgaben nach § 34 EStG darstellen. Beide Ausgaben würden Sanierungsmaßnahmen nach § 18…
…Grundsätzlich zählen Gebühren für den Erstanschluss an die Kanalisation zu den Herstellungskosten des Gebäudes. Bestand allerdings bereits eine Senk- oder Sickergrube bzw. eine andere Kläranlage, sind die mit dem nachträglichen, wenn auch erstmaligen Kanalanschluss verbundenen Kosten den Instandsetzungsaufwendungen zuzurechnen (Doralt/Mayr, EStG13, § 6 Tz 84…
…sei. Anerkannt werde jedoch, dass die als nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigte Kanalanschlussgebühr um den Betrag von 21.426,- S gekürzt werde (das ist jener Betrag, der bereits als AfA bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgesetzt wurde). Über Auftrag der Abgabenbehörde erstellte P ein Gutachten…
…Bw. hätte bescheidene Einkommensverhältnisse und würde nur auf Grund glücklicher Umstände nach 17jähriger Auslandsaufenthaltes ein Haus besitzen, und stelle sich die Problematik eines nachträglich erzwungenen Kanalanschlusses selten bzw. wäre die Mehrzahl der Steuerpflichtigen derartigen Zwangsausgaben nicht ausgesetzt. Somit würde die erzwungene Kanalumleitung einen einmaligen, unvorhersehbaren…
…und erweitert. Die damit zusammenhängenden Kanal- und Wasseranschlussergänzungsgebühr sind von der Stadt L. zu einem bereits bestehenden Wasser- und Kanalanschluss vorgeschrieben worden. Als Sonderausgaben absetzbar sind die Aufwendungen für die Herstellung eines Anschlusses im Wohnraum, für die Zuleitung an das Versorgungsnetz (z.B. Grabarbeiten und…
…Dezember 2003 die Investitionszuwachsprämie im Hinblick auf obige Anschlusskosten nicht gewährt, da es sich bei Aufwendungen für den nachträglichen Anschluss an Versorgungsnetze um Investitionen im Zusammenhang mit einem bestehenden Gebäude gehandelt habe. In der Berufung vom 29. Jänner 2004 brachte die Berufungsführerin im Wesentlichen vor…
…dass seitens der Baubehörde gegen die nachträgliche Bewilligung als Wohnraum keine Bedenken bestünden. b) Bauvorhaben Bstraße 7-Dachgeschoßwohnung: Dieses Bauvorhaben sei bereits zum 31.12.1996 fertig gestellt jedoch in der Bilanz dieses Jahres nicht erfasst worden. | Dachgeschoß Top 5 | m2 | Nutzfläche…
…Der Käufer erklärt, darüber in Kenntnis zu sein, dass für das gegenständliche Kaufobjekt kein Kanalanschluss an das öffentliche Kanalnetz vorhanden ist und es seitens der Verkäuferin auch zukünftig nicht geplant ist, einen solchen zu verlegen. Sollten vom Käufer am Kaufgegenstand Flächen geschaffen werden, auf denen…
…Spätere Aufwendungen (nachträgliche Errichtungskosten bzw. Aufwendungen für "Abschlussarbeiten") können nur mehr ausnahmsweise als Sonderausgaben berücksichtigt werden. Das Finanzamt hat die nachträglich als Errichtungskosten geltend gemachten Aufwendungen für eine Kanalanschlussgebühr im Jahr 2003 und Aufwendungen für Verputzarbeiten im Jahr 2004 in den Berufungsvorentscheidungen vom 22.7…
…Geld für ein Auto oder den Kanalanschluss dringend benötigt werde. Mit Bescheid vom 21. März 2007 wies das Finanzamt das Nachsichtsgesuch als unbegründet ab. Nach allgemeinen Ausführungen zur persönlichen Unbilligkeit wurde zur Begründung darauf verwiesen, dass sich die nachträgliche Vorschreibung der Einkommensteuer und Anspruchszinsen gegenständlich…
…erstmaligen Kanalanschluss eine Gebühr von 3.311,33 € entrichtet hat. Grundsätzlich zählen Gebühren für den Erstanschluss an die Kanalisation zu den Herstellungskosten des Gebäudes. Bestand allerdings bereits eine Senk- oder Sickergrube bzw. eine andere Kläranlage, sind die mit dem nachträglichen, wenn auch erstmaligen Kanalanschluss…
…Dach bestand aus Trapezblech, welches undicht und angerostet war. Unter dem Dach gab es keine Dämmung. Es war kein Wasser und kein Kanalanschluss vorhanden. Der Strom wurde nur über einen Subzähler der Nachbarschaftsliegenschaft bezogen. Die Stromleitungen waren notdürftig und großteils nicht verrohrt. Der Boden bestand…
…getätigte Aufwendungen gehandelt, wobei zwei der betraglich größten die Aufwendungen für den Kanalanschluss im Jahr 1987 in Höhe von 49.764,00 S und die Aufwendungen für den Austausch der Fenster im Jahr 1990 in Höhe von 277.443,83 S gewesen seien. Soweit für…
…9.900,00 S | Planungskosten | 70.000,00 S | Baukosten laut Bauvertrag | 3.046.700,00 S | Kanalanschluss | 60.231,50 S | und davon 1/2 | Auf Grund der vertraglichen Vereinbarungen wäre Gegenstand des Erwerbes das Grundstück…
…9.900,00 S | Planungskosten | 70.000,00 S | Baukosten laut Bauvertrag | 3.046.700,00 S | Kanalanschluss | 60.231,50 S | und davon 1/2 | Auf Grund der vertraglichen Vereinbarungen wäre Gegenstand des Erwerbes das Grundstück…
…Einkommensteuerbescheid für das Jahr 2008). Die AfA ermittelt sich demnach für den Gebäudeanteil wie folgt: Die Anschaffungskosten für den im Jahr 2003 erfolgten Liegenschaftskauf beliefen sich (nach Berücksichtigung der Nebenkosten und des Kanalanschlusses) auf insgesamt 44.576,50 €. Nach Ausscheiden eines 25%igen Grundanteiles…
…ua. VwGH 26.4.1993, 91/15/0025). Selbst bloßes Rohbauland - somit mangels Parzellierung und mangels einzelner Strom-, Wasser- und Kanalanschlüsse nicht sofort verwertbare Grundstücke - sind schon dann als Bau- oder Industrieland im Sinn des § 52 Abs. 2 BewG anzusehen, wenn an der späteren endgültigen…
…ua. VwGH 26.4.1993, 91/15/0025). Selbst bloßes Rohbauland - somit mangels Parzellierung und mangels einzelner Strom-, Wasser- und Kanalanschlüsse nicht sofort verwertbare Grundstücke - sind schon dann als Bau- oder Industrieland im Sinn des § 52 Abs. 2 BewG anzusehen, wenn an der späteren endgültigen…